Bundesstraße 98

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Dieser Artikel beschreibt die Bundesstraße 98 in Deutschland. Zur gleichnamigen Straße in Österreich siehe Millstätter Straße.
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Bundesstraße 98 in Deutschland
Bundesstraße 98
Karte
Verlauf der B 98
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Zeithain
(51° 20′ N, 13° 21′ O)
Straßenende:: Oppach
(51° 3′ N, 14° 30′ O)
Gesamtlänge: 75 km

Bundesland:

Ausbauzustand: zweistreifig
Fuß-/Radwegbrücke über die südwestliche Ortsumfahrung von Bischofswerda

Die Bundesstraße 98 (Abkürzung: B 98) ist eine Bundesstraße in Deutschland. Sie beginnt in Zeithain an der B 169 und endet mit dem Teilabschnitt 1 in Laußnitz an der B 97. Mit dem Teilabschnitt 2 beginnt sie bei Bischofswerda an der A 4 und endet in Oppach an der B 96.

Östlicher Abschnitt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Teil begann ursprünglich direkt auf dem Bischofswerdaer Altmarkt, später an der Dresdner Straße im westlichen Stadtgebiet.

Seit den 2000er Jahren wird abschnittsweise eine Nord-Süd-Verbindung BernsdorfSebnitz geschaffen, wodurch die A 13 an der Anschlussstelle Ruhland über die A 4 (AS Burkau) mit der Sächsischen Schweiz verbunden werden soll. Die Trasse wurde großteils ortsfern neu gebaut. Der nördliche und längste Abschnitt bis zur A 4 ist als S 94 gewidmet. Der drei Kilometer lange Abschnitt von Rammenau bis zur B 6 westlich von Bischofswerda wurde am 21. Dezember 2011 für den Verkehr freigegeben und hat voraussichtlich sechs Millionen Euro gekostet. Der Anschluss an die B 6 ist kreuzungsfrei gestaltet. Der drei Kilometer lange Abschnitt von dort bis Niederputzkau wurde am 30. Juli 2010 als B 98 freigegeben und dadurch die Bundesstraße aus der Stadt Bischofswerda herausgenommen. Aufgrund mehrerer Brückenbauwerke kostete dieses kurze Stück 14 Millionen Euro.[1]

Während die Umgehungsstraße als S 156 weiter Richtung Süden führt, zweigt die B 98 heute bei Niederputzkau nach Osten ab. Sie verläuft durch das Lausitzer Bergland fast durchgehend innerhalb geschlossener Ortschaften und trägt nicht den Charakter einer Fernstraße. Im Verlauf wird dreimal die Bahnstrecke Bischofswerda–Zittau gekreuzt: Durch das Eisenbahnviadukt in Putzkau sowie mittels Bahnübergängen in Neukirch und Sohland.

Zukünftig wird die B 98 im Zuge der 2007 neu trassierten S 156 vom Abzweig Niederputzkau weiter nach Süden bis Langburkersdorf verlaufen, sich dort nach Nordosten wenden und nach Querung des Hohwalds (heute S 154) schließlich in Steinigtwolmsdorf auf die alte Trasse stoßen.[2][3] Hierdurch sollen die Waldhufendörfer Putzkau, Neukirch, Ringenhain und Steinigtwolmsdorf auf insgesamt 11 km Länge entlastet werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesstraße 98 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Teil der Ortsumgehung Bischofswerda freigegeben. In: Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Bischofswerda. 30. Juli 2010 (sz-online.de).
  2. Titel? In: Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Bischofswerda. 1. August 2008, S. 17.
  3. Titel? In: Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Bischofswerda. 6. März 2012.