Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland

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Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland (Deutschland)
Mähringer Berg
Mähringer Berg
Heilbronn
Heilbronn
Grube Clara
Grube Clara
Obrigheim
Obrigheim
Stetten
Stetten
Vellberg
Vellberg
Hüttenheim
Hüttenheim
Berchtesgaden
Berchtesgaden
Kropfmühl
Kropfmühl
Lotharheil
Lotharheil
Rüdersdorf
Rüdersdorf
Wintershall
Wintershall
Neuhof-Ellers
Neuhof-Ellers
Hattorf
Hattorf
Sigmundshall
Sigmundshall
Braunschweig-Lüneburg
Braunschweig-Lüneburg
Breitestein
Breitestein
Lamerden
Lamerden
Wohlverwahrt-Nammen
Wohlverwahrt-Nammen
Prosper-Haniel
Prosper-Haniel
Borth
Borth
Schiefergrube Magog
Schiefergrube Magog
Altlay
Altlay
Grube Rhein
Grube Rhein
Katzenberg
Katzenberg
Grube Margareta
Grube Margareta
Gipsbergwerk Engel
Gipsbergwerk Engel
Wellen
Wellen
Grube Auersmacher
Grube Auersmacher
Hermsdorf
Hermsdorf
Hammerunterwiesenthal
Hammerunterwiesenthal
Grube Niederschlag
Grube Niederschlag
Seilitz
Seilitz
Bernburg
Bernburg
Zielitz
Zielitz
Sondershausen
Sondershausen
Unterbreizbach
Unterbreizbach
Fördernde untertägige Bergwerke in Deutschland

Die Liste der aktiven Bergwerke in Deutschland beinhaltet eine vollständige Aufstellung der aktuell in Deutschland fördernden Bergwerke, d. h. untertägiger Anlagen zur Gewinnung mineralischer Bodenschätze. Da es sich hierbei in der Regel um bergfreie Bodenschätze handelt, bei denen das Recht zur Gewinnung unabhängig vom Grundstückseigentum durch staatliche Vergabe eingeräumt werden kann, wurde die Liste auf die weiteren bergfreien Bodenschätze ausgeweitet, auch wenn diese übertägig abgebaut werden. In Deutschland sind das zehn Braunkohlen-Tagebaue. Nach dem Bundesberggesetz (BBergG) stehen alle diese Bergwerke, also der Untertagebergbau sowie die Aufsuchung und Gewinnung bergfreier Bodenschätze, unter Bergaufsicht.

Betriebe, die bergfreie Bodenschätze vollständig mit Hilfe von Bohrungen gewinnen (Erdöl, Erdgas, Sole, Geothermie), sind ebenso nicht enthalten wie Anlagen zur Gewinnung von Steinen und Erden. Bei letzteren handelt es sich um grundeigene Bodenschätze, deren Gewinnungsrecht dem Grundeigentümer zusteht. Sie werden in Steinbrüchen (Naturstein) oder – im Fall der Lockergesteine – in Sand-, Kies- oder Tongruben gewonnen. Ihr Abbau unterliegt seit 1996 nicht mehr dem Bundesberggesetz, sondern wird individuell durch die Bundesländer geregelt.[1]

Erläuterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Name: Der Name entspricht, soweit ermittelbar, der vom Betreiber gewählten Bezeichnung.
  • Beginn: Dies ist, soweit ermittelbar, der Beginn der Förderung. Erschließungsarbeiten wurden ebenso wenig zugrundegelegt, wie unbekannter Altbergbau in dem Gebiet. Insbesondere bei älteren Bergwerken ist davon auszugehen, dass diese zwischenzeitlich in Fristen gehalten wurden.
  • Förderung: Die angegebenen Mengen beziehen sich in der Regel auf die gewonnenen Rohstoffe, nicht die daraus gewonnenen Produkte (Rohförderung).
  • Bodenschatz: Die Nennung verwendet eine grobe Klassifizierung. Besonderheiten sind gegebenenfalls in der Spalte Anmerkungen aufgeführt.
  • Anmerkungen: Die angegebenen Förderzeiträume ergeben sich in der Regel aus der Hochrechnung der Fördermengen unter Zugrundelegung der erkundeten Rohstoffvorräte. Diese Laufzeiten sind von vielen Faktoren abhängig. Einerseits bewirken politische Rahmenbedingungen, wie der Wegfall der Steinkohlesubventionen, ein Ende der Förderung bereits 2018, obwohl die Lagerstätten längerfristig betrieben werden könnten. Andererseits bewirken Entwicklungen der Rohstoffpreise am Weltmarkt, dass Bergwerke je nach Rentabilität in Betrieb gehen und wieder stillgelegt werden müssen. Auch andere Faktoren, wie das Ausweichen auf benachbarte Lagerstättenfelder oder verbesserte Aufbereitungsverfahren, haben Einfluss auf die Betriebsdauer.

Untertägige Bergwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Bundesland Ort Beginn Gegruendet.png Förderung [t] / Jahr Boden-
schatz
Betreiber Anmerkungen Bild
Bergwerk Mähringer Berg Baden-Württemberg Blaustein, OT Herrlingen
(Lage)
um 1900 (2009) 00.500.000 Kalkstein Märker Kalk Auffahrung des Gabriele-Stollens seit 2000 als Ersatz für den erschöpften Steinbruch Blaustein-Herrlingen. Untertageförderung im Regelbetrieb seit 2009. Förderung von Ulmer Weiß, einem besonders reinen Kalkstein von teilweise über 99 % CaCO3.[2][3]
Steinsalzbergwerk Heilbronn Baden-Württemberg Heilbronn
(Lage)
1883 05.000.000 Steinsalz SWS Schächte Heilbronn, Franken, Konradsberg. Teufe bis 230 m. Seit 2006 Ablösung des Bohr- und Sprengverfahrens durch schneidendes Verfahren mit einem Continuous Miner. Seit 1987 Einlagerung von 800.000 Tonnen Sondermüll pro Jahr.[4][5] Heilbronn Salzwerke 20070725 1.jpg
Grube Clara Baden-Württemberg Oberwolfach
(Lage)
1898 00.160.000 Schwerspat,
Flussspat
Sachtleben Bergbau[6] im Schwarzwald (Kinzigtal)
Gipsbergwerk Obrigheim Baden-Württemberg Obrigheim
(Lage)
1847 00.300.000 Gips Heidelberg Cement im Odenwald
Salzbergwerk Stetten Baden-Württemberg Haigerloch, OT Stetten
(Lage)
1854 00.500.000 Steinsalz Wacker Chemie Salzbergwerk Stetten 03.JPG
Gips- und Anhydritbergwerk Kreuzhalde Baden-Württemberg Vellberg
(Lage)
ca. 1950 Gips, Anhydrit Schwenk Zement Vorräte für ca. 25 Jahre (bis 2038)
Anhydritbergwerk Hüttenheim Bayern Hüttenheim
(Lage)
1957 00.200.000 Gips, Anhydrit Knauf Gips [7]
Salzbergwerk Berchtesgaden Bayern Berchtesgaden
(Lage)
1517 Steinsalz SWS Sinkwerk-Bergbau Salzbergwerk-Berchtesgaden.jpg
Graphitbergwerk Kropfmühl Bayern Hauzenberg, OT Kropfmühl
(Lage)
1870 00.006.000 Graphit AMG Mining[8] 2012 wurde die Förderung wieder aufgenommen Förderturm Kropfmühl.JPG
Schieferbergwerk Lotharheil Bayern Geroldsgrün, OT Lotharheil
(Lage)
1857 Schiefer Schieferwerk Lotharheil[9] Lotharheil neuer Stollen.jpg
Kalksteinbruch Rüdersdorf Brandenburg Rüdersdorf bei Berlin
(Lage)
13. Jahrhundert Kalkstein CEMEX[10]
Kaliwerk Wintershall Hessen Heringen (Werra)
(Lage)
1900 Kalisalz K+S seit 1997 Verbundbergwerk Werra mit den Standorten Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und Erlebnisbergwerk Merkers Wintershall Heringen 01.jpg
Kaliwerk Neuhof-Ellers Hessen Neuhof-Ellers
(Lage)
1913 Kalisalz K+S Teilansicht von Rommerz.JPG
Kaliwerk Hattorf Hessen Philippsthal (Werra)
(Lage)
1908 Kalisalz K+S seit 1997 Verbundbergwerk Werra mit den Standorten Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und Erlebnisbergwerk Merkers[11]
Grube Lamerden Hessen Liebenau, OT Lamerden
(Lage)
Gips Knauf Gips [12]
Kaliwerk Sigmundshall Niedersachsen Wunstorf, OT Bokeloh
(Lage)
1898 02.400.000 Kalisalz K+S Kali- und Magnesiumsalze; Schächte Sigmundshall, Weser und Kolenfeld; Nordhannoverscher Kali-Bezirk; wird 2018/19/20 wegen Erschöpfung der Vorräte auslaufen, Anschlußbergwerk Siegfried-Giesen DE Bokeloh aerial.jpg
Steinsalzwerk Braunschweig-Lüneburg Niedersachsen Grasleben
(Lage)
1911 00.513.000 Steinsalz esco Magdeburg-Halberstädter Kali-Bezirk, Schächte Braunschweig-Lüneburg I (Grasleben), Braunschweig-Lüneburg II (Heidwinkel I) und Braunschweig-Lüneburg III (Heidwinkel II) Steinsalzwerk Braunschweig-Lüneburg, Schacht Heidwinkel I.jpg
Grube Breitestein Niedersachsen Golmbach
(Lage)
Gips Knauf Gips [13]
Verbundbergwerk Magog-Gomer-Bierkeller Nordrhein-Westfalen Schmallenberg, OT Bad Fredeburg
(Lage)
1853 Schiefer Magog[14] Förderschacht Gomer, Wetterschacht Magog, Bereich Bierkeller stillgelegt[15] Schieferhalde Magog.jpg
Grube Wohlverwahrt-Nammen Nordrhein-Westfalen Porta Westfalica, OT Nammen
(Lage)
1952 Eisenerz Barbara Erzbergbau Das Erz wird nicht verhüttet, sondern als Baustoff verwendet.
Bergwerk Prosper-Haniel Nordrhein-Westfalen Bottrop
(Lage)
1974 03.000.000 Steinkohle RAG Förderung bis Ende 2018 nach Auslaufen der Steinkohlesubventionen. Prosper haniel.jpg
Salzbergwerk Borth Nordrhein-Westfalen Rheinberg
(Lage)
1906 02.000.000 Steinsalz esco Zusätzlich Salinenbetrieb. Solvay Salzbergwerk Rheinberg.jpg
Grube Altlay Rheinland-Pfalz Altlay
(Lage)
1984 Schiefer Theis-Böger Förderung in etwa 120 m Teufe. Dachschiefer-Produktion[16]
Grube Rhein Rheinland-Pfalz Bacharach, OT Henschhausen
(Lage)
1889 Schiefer Schieferwerk Bacharach Produktion von Schiefermehl[17] Grube Rhein Bacharach Schiefer 2013.jpg
Grube Katzenberg Rheinland-Pfalz Mayen-Katzenberg
(Lage)
14. Jahrhundert (1870) Schiefer Rathscheck Seit 1870 Schachtförderung aus heute über 300 m Teufe und damit unter dem Meeresspiegel. Erschließung von 4 Lagern durch 9 Sohlen. Gewinnung von Moselschiefer zur Dachschieferherstellung.[18][19]
Grube Margareta Rheinland-Pfalz Polch, OT Nettesürch
(Lage)
15. Jahrhundert (1870) Schiefer Rathscheck Seit 1928 Schachtförderung aus bis 220 m Teufe. 1994 wurde eine serpentinenförmige Förderwendel angelegt. Erschließung durch 7 Sohlen. Gewinnung von Moselschiefer zur Dachschieferherstellung.[20]
Gipsbergwerk Engel Rheinland-Pfalz Ralingen
(Lage)
1946 Gips Gipsbergbau Engel[21]
Dolomitwerk Wellen Rheinland-Pfalz Wellen
(Lage)
um 1881 Dolomit TKDZ[22]
Grube Auersmacher Saarland Kleinblittersdorf
(Lage)
1936 Kalkstein Rogesa Saarrevier. Der Kalkstein wird als Zuschlagstoff für die Eisenverhüttung gewonnen.
Kalkwerk Hermsdorf Sachsen Hermsdorf
(Lage)
1540 Marmor Geomin[23] seit 1540 Marmorgewinnung in bis zu fünf Marmorbrüchen, seit 1880 Tiefbaubetrieb
Kalkwerk Hammerunterwiesenthal Sachsen Oberwiesenthal
(Lage)
Marmor Geomin Marmorgewinnung seit 2015 im Tiefbau.[24]
Grube Niederschlag Sachsen Oberwiesenthal
(Lage)
2013 00.135.000 Flussspat, Schwerspat EFS[25] Jüngster Bergbaubetrieb in Deutschland.
Erdenwerk Seilitz Sachsen Diera-Zehren, OT Seilitz
(Lage)
1764 (1825) 00.000.300 Kaolin Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen Ältestes und mit 3 Mann Belegschaft kleinstes Kaolinbergwerk Europas. Untertage-Bergbau seit 1825. Manuelle Gewinnung. Das besonders reine, weiße Kaolin ist Rohstoff für das Meißner Porzellan.[26][27]
Steinsalzbergwerk Bernburg Sachsen-Anhalt Bernburg
(Lage)
1913 02.500.000 Steinsalz esco Bernburg salt mine 8.JPG
Kaliwerk Zielitz Sachsen-Anhalt Zielitz
(Lage)
1973 12.000.000 Kalisalz K+S Scholle von Calvörde. Abraumhalde („Kalimandscharo“), weithin sichtbare Landmarke. Seit 1995 auch Untertagedeponie.
Kaliwerk Glückauf Sondershausen Thüringen Sondershausen
(Lage)
1893 00.200.000 Steinsalz GSES[28] Nordthüringer Kalirevier. Steinsalzförderung seit 2009, die Kaliförderung ist eingestellt. Untertagedeponie. Angeschlossen ist das Erlebnisbergwerk „Glückauf“. Esserschacht.jpg
Kaliwerk Unterbreizbach Thüringen Unterbreizbach
(Lage)
1910 Kalisalz K+S Seit 1997 Verbundbergwerk Werra mit den Standorten Hattorf, Wintershall, Unterbreizbach und Erlebnisbergwerk Merkers. Kaliwerk Unterbreizbach 01.JPG

Braunkohle-Tagebaue[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beginn: Beim Beginn eines Braunkohle-Tagebaues sind insbesondere zwei Zeitangaben von Bedeutung: Der Beginn des Aufschließens (A) bezeichnet das Datum des Abbaggerns der oft über 100 m mächtigen Deckschichten bzw. des Abraums. Der Beginn der Kohleförderung (F) ist dann, nach Freilegung der Kohle, die eigentliche Produktionsaufnahme.
Name Bundesland Ort Beginn
Gegruendet.png
Förderung [t] / Jahr Betreiber Anmerkungen Bild
Tagebau Jänschwalde Brandenburg Teichland, Forst, Peitz
(Lage)
A: 1974
F: 1976
13.000.000 LEAG Lausitzer Braunkohlerevier. Förderung bis nach 2050. Hauptabnehmer Kraftwerk Jänschwalde. Fläche 3165 Hektar (bis 2041).[29] Tagebau-Kraftwerk-Jaenschwalde.jpg
Tagebau Welzow-Süd Brandenburg Welzow
(Lage)
A: 1962
F: 1966
22.000.000 LEAG Lausitzer Braunkohlerevier. Förderung bis 2042. Hauptabnehmer Kraftwerk Schwarze Pumpe und Brikettfabrik Schwarze Pumpe. Fläche 1600 Hektar (zu flutendes Restloch).[30] Blick in der Tagebau Welzow Süd 02.jpg
Tagebau Garzweiler II Nordrhein-Westfalen Bedburg, Grevenbroich, Jüchen, Erkelenz, M'gladbach
(Lage)
2006 35–40.000.000 RWE Power Rheinisches Braunkohlerevier. Förderung bis ca. 2045. Abnehmer Kraftwerke Neurath, Frimmersdorf, Niederaussem und Knapsacker Hügel. Fläche 2300 Hektar. Rekultivierung mit Landschaftssee geplant.[31] Garzweiler1.JPG
Tagebau Hambach Nordrhein-Westfalen Niederzier, Elsdorf
(Lage)
A: 1978
F: 1984
40.000.000 RWE Power Rheinisches Braunkohlerevier. Förderung bis ca. 2040. Abnehmer wie Tagebau Garzweiler. Fläche ca. 4000 Hektar.[32] Der Tagebau Hambach.jpg
Tagebau Inden Nordrhein-Westfalen Inden, Aldenhoven, Jülich
(Lage)
A:1957
F:1959–1969, 1981
22.000.000 RWE Power Rheinisches Braunkohlerevier. Zwischen 1969 und 1981 gestundet, zwischen 1981 und 1987 Umzug der Geräte von Tagebau Zukunft. Abbau Teilfeld Inden II. Förderung bis ca. 2030. Abnehmer Kraftwerk Weisweiler. Fläche 1100 Hektar (genehmigt: 4500). Rekultivierung mit Landschaftssee Indescher See geplant.[33] Kohle-Kohle-Kohle!.jpg
Tagebau Nochten Sachsen Weißwasser/O.L., Boxberg/O.L.
(Lage)
A: 1968
F: 1973
16.200.000 LEAG Lausitzer Braunkohlerevier. Förderung bis ca. 2050. Hauptabnehmer Kraftwerk Boxberg und Brikettfabrik Schwarze Pumpe. Ausdehnung 9000 Hektar.[34] Tagebau Nochten 2007 02.JPG
Tagebau Reichwalde Sachsen Boxberg/O.L.
(Lage)
A: 1985
F: 1987
09.100.000 LEAG Lausitzer Braunkohlerevier. Zwischen 1999 und 2010 gestundet, Förderung 2010 mit Fertigstellung des Blocks R des Kraftwerks Boxberg wieder aufgenommen. Förderung bis ca. 2040.[35] Boxberg OL - Reichwalde - Tagebau (Aussichtspunkt) 08 ies.jpg
Tagebau Vereinigtes Schleenhain Sachsen Groitzsch, Neukieritzsch
(Lage)
A: 1949
F: 1953
09.700.000 MIBRAG Mitteldeutsches Braunkohlerevier. Abbaufelder Peres, Schleenhain und Groitzscher Dreieck. Förderung bis ca. 2040. Hauptabnehmer Kraftwerk Lippendorf. Fläche ca. 2500 Hektar. Rekultivierung als Pereser See[36][37] Heuersdorf Braunkohlebagger3.jpg
Tagebau Amsdorf Sachsen-Anhalt Seegebiet Mansfelder Land, OT Amsdorf
(Lage)
A: 1958
F: 1961
00.500.000 Romonta Mitteldeutsches Braunkohlerevier. Förderung bis ca. 2035. Förderung bitumenreicher Braunkohle zur Herstellung von Montanwachs. Fläche 1000 Hektar.[38] Romontatagebau.jpg
Tagebau Profen Sachsen-Anhalt Elsteraue, OT Profen
(Lage)
A: 1941
F: 1944
09.000.000 MIBRAG Mitteldeutsches Braunkohlerevier. Abbaufelder Profen-Süd (bis 2014), Scherzau und Domsen. Förderung bis ca. 2035. Hauptabnehmer Kraftwerk Schkopau. Fläche 1660 Hektar.[39][40] Tagebau Profen-Süd.jpg

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Esters: Die Anwendung des Bergrechts im Steine- und Erden-Bergau. In: Mitteilungen zu Geologie und Bergwesen von Sachsen-Anhalt. Band 17, 2012, S. 66 (PDF; 21,8 MB).
  2. Helmut Bock et al.: Der Obere Weißjura im Gebiet Ulm–Blaustein–Blaubeuren–Schelklingen–Allmendingen: Fazies und Rohstoffgeologie (Exkursion C am 26. April 2011). In: Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins, N.F. Band 93, 2011, S. 228–229 (PDF; 4,2 MB).
  3. Ein Blick in die Blausteiner Wirtschaftsgeschichte. Abgerufen am 2. September 2016.
  4. Website der Südwestdeutsche Salzwerke AG
  5. Jürgen Lessat: Angst vor der Giftmüll-Katastrophe. In: KONTEXT: Wochenzeitung. 30. Oktober 2013, abgerufen am 12. August 2014.
  6. Website der Sachtleben Bergbau GmbH & Co. KG
  7. Vereinigung Saarländischer Bergingenieure e. V.: Betriebserfahrungsaustausch beim BV Nordbayern vom 30.05. bis 02.06.07. Abgerufen am 26. Mai 2016.
  8. Website der AMG Mining AG (ehemals Graphit Kropfmühl AG)
  9. Website der Schieferwerk Lotharheil
  10. Website der CEMEX Deutschland AG
  11. Kaliwerk Werra
  12. An jedem Tag werden bis zu 500 Tonnen Gips abgebaut. In: Mitteilungsblatt Wir in Borgentreich. 22. August 2003, abgerufen am 14. August 2014.
  13. Nur zögerlich gibt der Berg den Rohstoff frei (Memento vom 20. Oktober 2015 im Internet Archive)
  14. Website der Schiefergruben Magog GmbH & Co. KG
  15. Volker Wrede: Dachschieferbergbau im Sauerland. Westfälisches Schieferbergbau-Museum Schmallenberg-Holthausen, abgerufen am 22. September 2014.
  16. Website der Nikolaus Theis Nachf. Böger GmbH
  17. Website der Schieferwerk Bacharach GmbH
  18. Moselschiefer-Bergwerk Katzenberg. Das nach Produktion größte Schieferbergwerk in Mitteleuropa. Abgerufen am 13. August 2014.
  19. Website der Rathscheck Schiefer und Dach-Systeme
  20. Moderne Erschließung mit einem Serpentinen-Tunnel. Abgerufen am 13. August 2014.
  21. Website der Gipsbergbau Engel GmbH
  22. Website der Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke GmbH
  23. Website der Geomin – Erzgebirgische Kalkwerke GmbH
  24. Gabi Thieme: Marmorvorräte in Lengefeld erschöpft. Abbau verlagert. In: Freie Presse. freiepresse.de, 22. Dezember 2015, abgerufen am 23. Dezember 2015.
  25. Website der Erzgebirgischen Fluss- und Schwerspatwerke GmbH
  26. Das Weiße Gold stammt aus einem Mini-Bergwerk. 13. Februar 2006, abgerufen am 12. August 2014.
  27. Seilitz (Website der Gemeinde Diera-Zehren)
  28. Website der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH
  29. Tagebau Jänschwalde auf Ostkohle.de
  30. Tagebau Welzow-Süd auf Ostkohle.de
  31. Tagebau Garzweiler auf der Website der RWE Power AG
  32. Tagebau Hambach auf der Website der RWE Power AG
    Tagebau Hambach (PDF; 1,2 MB)
  33. Tagebau Inden auf der Website der RWE Power AG
    Tagebau Inden auf Industriemuseen Euregio Maas-Rhein, abgerufen am 12. August 2016
  34. Tagebau Nochten auf Ostkohle.de
  35. Tagebau Reichwalde auf Ostkohle.de
  36. Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Besucherinformation
  37. Tagebau Vereinigtes Schleenhain auf Ostkohle.de
  38. Tagebau Amsdorf auf Ostkohle.de
  39. Tagebau Profen. Besucherinformation
  40. Tagebau Profen auf Ostkohle.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]