Lydia Hüskens

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Lydia Maria Hüskens (* 26. März 1964 in Geldern) ist eine deutsche Politikerin (FDP). Sie ist seit 2009 Kreisvorsitzende der FDP Magdeburg und seit 2011 stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur in Geldern 1983 studierte Hüskens Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik in Münster und wurde dort 1990 mit einer Dissertation zum Thema Vereine und Politik. Politische Vereine exemplarisch untersucht für den Kreis Geldern in den Reichsgründungsjahren und während des Kulturkampfes zum Dr. phil. promoviert. Danach arbeitete sie von 1990 bis 1992 als PR-Beraterin in Mülheim an der Ruhr. Zwischen 1992 und 2002 war Hüskens als Regierungsangestellte im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt tätig. von 2011 bis 2014 arbeitete sie im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, seit Januar 2015 ist sie Geschäftsführerin des Studentenwerks Halle. Hüskens ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Magdeburg.

Parteilaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hüskens trat 1989 in die FDP ein. Seit 1994 gehört sie dem Kreisvorstand der FDP Magdeburg an und wurde im März 2009 zur Kreisvorsitzenden gewählt. Daneben ist Hüskens seit 2003 Mitglied des Landesvorstands der FDP Sachsen-Anhalt und übt seit April 2011 das Amt der stellvertretenden Landesvorsitzenden aus. Sie kandidiert für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 13. März 2016 im Landtagswahlkreis 10 (Magdeburg-Nord) und auf Listenplatz 2 der FDP-Landesliste.

Hüskens ist Autorin des Diskussionspapiers Zukunft Sachsen-Anhalt (2004) und gehörte der Grundsatzkommission der FDP Sachsen-Anhalt an, die im April 2008 ein neues Grundsatzprogramm für den sachsen-anhaltischen Landesverband unter dem Titel Zukunftsland Sachsen-Anhalt vorlegte.[1] Sie wurde 2010 in die Grundsatzkommission des FDP-Bundesverbands berufen, welche die Karlsruher Freiheitsthesen erarbeitete, die auf dem 63. Ordentlichen Bundesparteitag der FDP 22. April 2012 in Karlsruhe verabschiedet wurden.[2]

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hüskens war von 2002 bis 2011 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt. Dort war sie unter anderem parlamentarische Geschäftsführerin sowie finanz- und sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Im Juni 2007 wurde Hüskens von der FDP Magdeburg einstimmig zur Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Magdeburg am 9. März 2008 gewählt. Sie erhielt bei der Wiederwahl des Amtsinhabers Lutz Trümper (SPD) 6,2 % der Stimmen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vereine und Politik. Politische Vereine exemplarisch untersucht für den Kreis Geldern in den Reichsgründungsjahren und während des Kulturkampfes. Diss. phil, Münster 1990, DNB 901543683.
  • Zukunft Sachsen-Anhalt. Ein Diskussionspapier. FDP-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Magdeburg 2004 (PDF; 706 KB (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ZUKUNFTSLAND Sachsen-Anhalt. Grundsatzprogramm der Freien Demokratischen Partei Sachsen-Anhalt. fdp-lsa.de, abgerufen am 7. Februar 2014.
  2. Karlsruher Freiheitsthesen. fdp.de, abgerufen am 7. Februar 2014.