Ria Schröder

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Ria Schröder in Hamburg, 2017.jpg

Ria Schröder (* 7. März 1992 in Boppard) ist eine deutsche Politikerin (FDP). Die Juristin ist seit 2018 Bundesvorsitzende der FDP-nahen Jugendorganisation Junge Liberale.

Herkunft, Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ria Schröder wuchs im Hunsrück in Rheinland-Pfalz auf und besuchte die CJD Christophorusschule Königswinter. Ab 2010 absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School in Hamburg, das sie 2016 mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Die Juristin studiert seit 2016 Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und arbeitet in einer Hamburger Kanzlei.[1]

Politische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Politikerin ist seit 2014 Mitglied im Landesvorstand der FDP Hamburg, seit 2015 Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Liberalen und wurde am 27. April 2018 Bundesvorsitzende des FDP-nahen Jugendverbands. Sie setzte sich auf dem 56. Bundeskongress der Jungen Liberalen in Gütersloh mit 58,08 % der abgegebenen Stimmen gegen einen Gegenkandidaten durch. Schröder folgt auf Konstantin Kuhle, der nach seiner Wahl in den Deutschen Bundestag nicht mehr als Vorsitzender antrat. Zuvor war sie von 2014 bis 2016 stellvertretende Landesvorsitzende für Organisation der Jungen Liberalen Hamburg sowie zunächst Beisitzerin und später stellvertretende Bundesvorsitzende für Organisation im Bundesvorstand.

Zur Bundestagswahl 2017 trat Schröder für die FDP auf Platz 4 der von Katja Suding angeführten Landesliste in Hamburg an. Zudem setzte sie sich innerparteilich mit ihrer Bewerbung um die Direktkandidatur für die FDP im Wahlkreis Hamburg-Eimsbüttel gegen Burkhardt Müller-Sönksen durch, der bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages gewesen ist.[2] Sie verfehlte jedoch den Einzug in den Bundestag.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ria Schröder setzt sich "für eine generationengerechte Politik" ein.[4] Sie kritisierte den Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, eine doppelte Haltelinie für das Rentenniveau und die Beitragssätze bis 2025 festzusetzen, als "himmelschreiend ungerecht für die junge Generation" und "nicht nachhaltig".[5] Schröder ist Mitglied der Jungen Rentenkommission, die sich als Reaktion auf die Rentenkommission der Bundesregierung gegründet hat.[6] Ihr Ziel ist "eine Politik, die Herausforderungen gestaltet und Chancen ermöglicht".[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ria Schröder – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ricarda Breyton: Ria Schröder: Neue Juli-Chefin verrät ihre Agenda. In: DIE WELT. 30. April 2018 (welt.de [abgerufen am 27. Oktober 2018]).
  2. FDP-Hoffnung sticht Müller-Sönksen aus. In: Bild. 8. September 2016, abgerufen am 13. Mai 2018.
  3. Der Bundeswahlleiter: Gewählte auf Landeslisten der Parteien in Hamburg - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 27. Oktober 2018.
  4. a b Person – Ria Schröder. Abgerufen am 28. Januar 2019 (deutsch).
  5. NOZ: Junge Liberale: Rentenpaket "himmelschreiend ungerecht" gegenüber der jungen Generation. Abgerufen am 28. Januar 2019.
  6. DIE JUNGEN UNTERNEHMER gründen Junge Rentenkommission. Abgerufen am 28. Januar 2019.