Phoenix-See

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Phoenix-See
Dortmund - PO-Phoenix-See + Hörde (Kaiserberg) 02 ies.jpg
Phoenix-See mit Bebauung am Westufer (Juni 2014)
Geographische Lage Nordrhein-Westfalen
Orte oder Städte am Ufer Dortmund
Daten
Koordinaten 51° 29′ 24″ N, 7° 30′ 36″ OKoordinaten: 51° 29′ 24″ N, 7° 30′ 36″ O
Phoenix-See (Nordrhein-Westfalen)
Phoenix-See
Fläche 24 ha[1]
Länge 1,23 km OSM
Breite 310 m OSM
Volumen 672.000 m³
Maximale Tiefe 4,6 m
Mittlere Tiefe 2,8 m[1]
Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-VOLUMENVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-MAX-TIEFE

Der Phoenix-See ist ein künstlich angelegter See auf dem ehemaligen Stahlwerksareal Phoenix-Ost im Dortmunder Stadtteil Hörde. Es wurde und wird als Leuchtturmprojekt diskutiert, dass die wirtschaftliche Reorientierung der Stadt Dortmund beispielhaft einleiten soll.[2]

Das Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planskizze des Phoenix-Sees mit Umbauung, 2006

Der Phoenix-See bildet mit dem umliegenden Areal ein Wohn- und Naherholungsgebiet mit Gastronomie und Gewerbebebauung. Verantwortlich für Planung und Bau waren die Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft, eine Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke, die Emschergenossenschaft sowie die Stadt Dortmund. Standort ist das 96 Hektar große Gelände der ehemaligen Hermannshütte in Hörde (Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein).

Das Stillgewässer hat eine Länge von 1230 Metern, eine maximale Breite von 310 Metern und eine maximale Tiefe von etwa 4,6 Metern. Die Fläche beträgt etwa 24 Hektar und das Fassungsvermögen etwa 600.000 m³.[3] Der See ist zudem ein Baustein bei der Renaturierung der Emscher. Seine Gestaltung als Regenwasserrückhaltebecken schützt die flussabwärts liegende Wohn- und Gewerbebebauung am Ufer der Emscher vor Hochwasser. Am Mönchsbauwerk im Hafenbecken kann es zurückgehalten und kontrolliert wieder in die Emscher eingeleitet werden.[4] Bei Bedarf kann der See zusätzlich bis zu 360.000 m³ Regenwasser aufnehmen.[5] Zusammen mit dem rund zwei Kilometer westlich liegenden und 115 Hektar großen Technologiepark Phoenix-West[6] und dem nördlich gelegenen 60 Hektar großen Phoenix-Park[6] hat der See das ehemals von Schwerindustrie geprägte Bild Hördes verändert.

Am Phoenixsee sind etwa 2.000 Wohneinheiten entstanden. Während am Nord- und Nordostufer überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut wurden, bestehen am Südufer des Sees verschiedene Wohnformen mit höheren Wohndichten. An der südwestlichen Seite des Sees überwiegt eine Bürobebauung mit Penthouse-Wohnungen in den oberen Etagen.[7] Bislang haben sich am Phoenixsee 121 Firmen mit 1200 Mitarbeitern niedergelassen. 70 % der Betriebe kommen aus den Bereichen Dienstleistung und Gastronomie und 16 % der Firmen sind aus dem Sektor Medien/IT und sogar ein produzierendes Unternehmen.[8] In welchem Ausmaß die Anlage hochwertigen Wohnraums und Ansiedlung von Dienstleistungs- und Technologieunternehmen auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks zur Verdrängung (Gentrifizierung) ökonomisch marginalisierter Gruppen im traditionellen Arbeiterstadtteil Hörde beigetragen hat, wurde und wird kontrovers diskutiert (Kontroverse um Gentrifizierung in Hörde).

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gesamtareal von 98 Hektar Größe kaufte die Stadt Dortmund der Thyssen Krupp Stahl AG für ca. 15 Mio. € ab. Für die Umgestaltung des Geländes wurden ursprünglich 186 Mio. € veranschlagt, schließlich wurden es aber 230 Mio. Euro.[9] Diese Summe finanziert sich knapp zur Hälfte über die Grundstückserlöse, über die Anteile der Emschergenossenschaft, über städtische Eigenanteile sowie über öffentliche Fördermittel. In das Projekt gingen insgesamt 70 Mio. € Fördergelder ein.[10] Davon waren 9,8 Mio. € Mittel für die Stadterneuerung und 4,5 Mio. € Mittel aus dem Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum (ÖPEL) des Landes Nordrhein-Westfalen und der EU. Die Stadterneuerungsmittel gingen in die an den See angrenzenden Wohnbauflächen, die öffentlichen Wege und Grünflächen sowie die Plätze und Straßen im Hafenquartier. Die ÖPEL-Mittel flossen in die Erstellung des Sees, seine Bepflanzung und die Errichtung des östlich angrenzenden Landschaftsbauwerks, des neuen „Kaiserbergs“ am Ostrand der Fläche.[9]

Sanierung des Bodens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Phoenixsee Bodenprofil
Landschaftsbauwerk Kaiserberg, Element der Bodensanierung

Da sich auf dem Gelände in früheren Zeiten ein Stahlwerk befand, sind Schadstoffe im Boden wahrscheinlich. Auf Basis der untersuchten Parameter wurde die Verbringung in den Untergrund bzw. die interne oder externe Deponierung vorgeschrieben. Dass der ‚kontrollierte Wiedereinbau‘ die billigste Sicherungsmaßnahme ist, davon zeugt der künstlich geschaffene neue „Kaiserberg“ am Ostrand der Fläche (siehe Foto: Landschaftsbauwerk): Belastetes Bodenmaterial wurde im Untergrund verbaut, so dass die Bewohner im Normalfall nicht damit in Kontakt kommen. Aber bei der Hausgründung, Baumpflanzung usw. verpflichtet der Kaufvertrag den neuen Grundstückseigentümer in der sogenannten Bezugsurkunde, diesen Bodenaushub kostenpflichtig als LAGA-Z1-Material auf einer Deponie zu entsorgen (Länderarbeitsgemeinschaft Abfall, M20). Er darf nicht auf dem eigenen Gelände verteilt oder wieder eingebaut werden.[11]

Die einzige „Sanierung“ besteht in der Aufbringung von 0,5 m sauberem Oberboden (Klasse Z0 nach LAGA), die dem Käufer auferlegt wurde. Das gesamte Gelände wird weiterhin im Altlastenkataster der Stadt Dortmund geführt, was der Stadt weitgehende Eingriffsrechte garantiert und sämtliche Änderungen durch die Grundstückseigentümer genehmigungspflichtig macht – entgegen den Aussagen der Vermarktungsunterlagen, der Boden sei „sauber“, „natürlich“, „unbelastet“ oder „restriktionsfrei“.[11] Die nicht öffentlich zur Verfügung gestellten Gutachten können aufgrund des Informationsfreiheitsgesetzes Nordrhein-Westfalen eingesehen werden.[12]

Die Ursache der Schadstoffe ist aus der industriellen Vorgeschichte nachvollziehbar: 1974 hatte das Stahlwerk zwar einen Elektrofilter zur Abluftreinigung und 1985 einen zweiten Filter erhalten, – nachdem der Spiegel berichtet hatte, dass „Dortmund-Hörde seine Produktion drosseln (muss, weil) … mehr Staub … auf Straßen, Wohnviertel und Gärten niedersinkt, als … erlaubt“[13] –, aber noch 1992 beobachteten Anwohner „braune Rauchwolken aus den Hallen an der Weingartenstraße“, weil „etwa 14mal pro Tag die Elektrofilter automatisch abgeschaltet“ wurden.[14] Und 2001 berichtete ein Sprecher der Bürgerinitiative Hörde „Die Emissionen von Phoenix Ost haben sich … wie ein Leichentuch über das gesamte Gebiet gelegt“.[15] Dieser Staub wurde durch den Regen teilweise in den Boden eingewaschen (abbaubar sind Schwermetalle nicht). Dies wird auch durch die weiterhin fehlenden Pionierpflanzen wie z. B. Birken auf den Brachen deutlich, wobei einzelne Moosansammlungen als Bioindikator für die Akkumulation von Schwermetallen dienen können.[16]

Risikoprognosen sind aufgrund des unterschiedlichen Verhaltens (Exposition) und der genetischen Varianz der Bevölkerung (Polymorphismus) schwierig. Rückblickend waren bei den Anwohnern des Stahlwerks aber Gesundheitsschäden nachweisbar: Untersuchungen von ca. 1000 Mutter-Kind-Paaren ergaben zwischen Ende Februar und Anfang Juni 2000 überdurchschnittlich häufig „Infektionen der oberen Atemwege (Mund, Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen)“ und „allergische Erkrankungen“ wie Dauerschnupfen, gerötete oder juckende Augen und Heuschnupfen. Auch Neurodermitis trat in Hörde bei Kindern, die eine sehr hohe Chromkonzentration im Urin aufwiesen, viermal häufiger auf als bei gering belasteten Kindern. Langfristuntersuchungen fanden nicht statt.[17]

Bau und Nutzung des Sees[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodenaufbau der nördlichen Wohngebiete
Phosphat-Eliminierungsanlage

Die Aushubarbeiten begannen im September 2006. Insgesamt wurden rund 2,5 Millionen Kubikmeter Boden ausgehoben und 1/5 davon über die Trasse der ehemaligen Eliasbahn nach Phoenix-West transportiert. Dabei wurde das im Zuge der Industrialisierung verfüllte Emschertal weitgehend freigelegt.[18]

Die Flutung des Sees mit rund 600.000 m³ Trinkwasser begann am 1. Oktober 2010 und dauerte etwa ein Jahr.[19] Die Emscher läuft nördlich am See vorbei, um die Wasserqualität des Sees nicht zu mindern.[20] Am 9. Mai 2011 wurde der Seeuferbereich für die Öffentlichkeit freigegeben. Die wassersportliche Nutzung für kleine Segelboote und motorlose Sportboote begann am 1. April 2012. Baden ist nicht erlaubt.[21] Die Bewirtschaftung des Gewässers sowie der Grünanlagen ist Aufgabe der Stadt Dortmund.[22] Bei der Gewässerunterhaltung bildet das Wasserpflanzenmanagement eine zentrale Rolle. Des Weiteren werden durch die Stadt Dortmund kontinuierlich Kontrollen der technischen Einrichtungen am See vorgenommen und die Wasseroberfläche sowie der Seegrund sauber gehalten.[23]

Zum Erhalt der guten Wasserqualität wurde nördlich des Sees eine Phosphat-Eliminationsanlage errichtet, die stündlich bis zu 90 m³ Seewasser filtern kann. Dazu wird es an zwei nahen Punkten angesaugt, gefiltert und anschließend dem See an der Hafentreppe in zwei Rinnen wieder zugeleitet. Das komplette Seevolumen von rd. 600.000 m³ kann so innerhalb eines Jahres über die Filterstufe der Anlage geführt werden. Die Phosphat-Eliminationsanlage wird durch die Emschergenossenschaft im Auftrag der Stadt Dortmund betrieben. Die Wasserqualität ist gut: Bisher wurden keine erhöhten Werte an Schwermetallen oder anderen Rückständen der industriellen Vergangenheit festgestellt.[24]

Bebauung des Wohngebietes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wohnbebauung am Nordufer
Das östliche Ende des Sees

Die Bebauung am Nordufer begann im Jahr 2011.[25] Südlich des Sees begann die Bebauung zwei Jahre später.[26]

Für die Gestaltung der Häuser sind vielfältige Vorgaben zu beachten[27][28]: Gebäudetiefe und Dachtraufe sind ebenso vorgegeben wie die Fläche des oberen Geschosses, dessen Fassade einen „Rücksprung“ von 3 m aufweisen muss. Die Breite des Hauses wird durch einen „freizuhaltenden Bereich“ von bis zu 5 m begrenzt (s. Foto: Baustil), wo auch ein Kfz-Stellplatz unzulässig ist und selbst die Bepflanzung nicht höher als 1,0 m sein darf. Die Vorgärten sind zu begrünen, etwaige Schnitthecken zur öffentlichen Verkehrsfläche auf max. 1,0 m zu stutzen. Die Fassade darf aus Putz, Holz, Ziegel oder Glas bestehen und zu max. einem Drittel aus Naturstein, Metall, Faserzement oder Sichtbeton. Die Dachform kann flach, pult-, sattel- oder zeltförmig (giebel- und traufständig) und matt grau, braun, rot eingedeckt oder begrünt sein. So wechselt weiß- oder rotgestrichener Putz mit betongrauen oder schieferverkleideten Blocks oder beigem Toskana- und Südstaaten-Baustil mit großen Fensterfronten oder vielen Sprossenfenstern und verschnörkelten Balkons (Tralje-Geländer) südseits. Die Nordseite ist oft fast fensterlos (s. Foto: Baustil). Dagegen wird auf der Südseite des Sees voraussichtlich die strenge Kubusform kennzeichnend sein.[29]

Hinsichtlich der Heiz- und Raumlufttechnik mussten die Bauherrn die Vorgaben mindestens des KfW-Effizienzhaus-Standard 70 (EnEV 2009) umsetzen. Die Hälfte der Grundstückseigentümer sollen sogar den KfW-Standard 55 einhalten. Die Kaltmiete beträgt ca. 11,7 €/m².

Ökonomische Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hafenbecken mit Gastronomie und Bootsanlegern
Facharztzentrum
Hafenpromenade

Empfehlungen der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company folgend, die von der ThyssenKrupp AG noch unter der vorläufigen Projektbezeichnung "Dortmund-Project" in Auftrag gegeben worden waren[30][31], visierte die Stadt Dortmund eine umfängliche Restrukturierung und Belebung ihrer Ökonomie an[32][33], was unter anderem die Schaffung eines Wissens- und Technologiestandorts auf dem Areal Phoenix West nahe dem Phoenix-See umfasste.[34][35] Das "Dortmund-Project" wurde mit einem einstimmigen Ratsbeschluss im Juni 2000 verwaltungstechnisch dem Amt des Oberbürgermeisters und der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Stadt Dortmund unterstellt[36], und sollte in Form eines Private-Public-Partnership-Modells umgesetzt werden.[37]

Von der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund wurde 2001 der von McKinsey & Company konzipierte[38] "Gründungswettbewerb start2grow" initiiert, der die Gründung international ausgerichteter, innovativer Unternehmen im Dienstleistungs- und Technologiesektor durch die Vergabe von Fördermitteln anregen[39][40], und auch die Ansiedlung solcher Unternehmen in der Nähe des Phoenix-See begünstigen sollte.[41] Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Ulrich Sierau, prognostizierte 2016, dass im Technologiepark "um die 10000 Arbeitsplätze entstehen werden".[42] Die Ansiedlung neuer Unternehmen führte allerdings nicht zur Schaffung von Arbeitsplätzen für die 880 Arbeiter[43] des Stahlwerks Phoenix Ost, das seine Produktion am 23. April 2001 einstellte und nach Demontage in den Jahren 2003 und 2004[44][45] teilweise an das chinesische Unternehmen Angang Steel Company verkauft wurde[46]. Zusammengenommen waren am Phoenix-See und in dem benachbarten Areal Phoenix West im Jahr 2017 etwa 1700 Beschäftigte in 161 Unternehmen tätig.[47]

An der Westseite des Phoenixsees befindet sich ein Gastronomie- und Geschäftsbereich

  • Nördlich des Hafenbeckens, (Hafenpromenade 1–2) residieren eine Bäckerei, ein Eiscafé sowie ein Steakhouse. In den Obergeschossen sind Büros und Praxen sowie ein Fitnessstudio. Ganz oben befinden sich sieben Penthauswohnungen.[48] Das gleiche Konzept wurde auch im östlich anschließenden Gebäude (Hafenpromenade 3) umgesetzt: Im Erdgeschoss befindet sich Gastronomie[49] und darüber sind Büros und Dienstleistungsunternehmen sowie fünf exklusive Loftwohnungen (siehe Foto: Hafenpromenade 3).
  • Südlich des Hafenbeckens (Am Kai 8–14) ist in den vier dominanten weißen Gebäuden auf knapp 7000 m² und sechs Etagen Platz für rund zwanzig Arztpraxen.[50][51] Im Erdgeschoss befinden sich eine Apotheke, drei Restaurants und ein Eiscafé. Darunter bietet eine Tiefgarage Platz für 60 Stellplätze.[52]
  • Am Südufer (Phoenixseestraße 2–8) entwickelt sich der Phoenix-See weiter. Der Übergang zu den privaten kleinteiligen Einfamilienhäusern ist noch nicht geschlossen. Drei moderne Gebäude für Büro- und Dienstleistungsnutzungen schließen an das südliche Hafenbecken an: der Swan von Opländer GmbH & Co entworfen von DRAHTLER Architekten, das Gebäude der ITS Informationstechnik Service GmbH entworfen von Kitzig Interior Design. In zweiter Reihe ist das Firmengebäude der microsonic GmbH, dem einzig produzierenden Unternehmen am PHOENIX See, entworfen von den Düsseldorfer Architekten F&G Geddert.[53][54]

Die Pachtpreise für Gastronomieflächen von 3500 bis 4000 m² sind mit 20 bis 25 €/m² nahe denen guter Innenstadt-Lagen mit ständiger Laufkundschaft.[55]

Kontroverse um Gentrifizierung in Hörde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neu- und Altbauten am Nordufer

Kritische Stimmen warnten bereits in der Planungsphase des Projektes vor der Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen aus dem traditionellen Arbeiterstadtteil Hörde durch steigende Mieten und Grundstückspreise (Gentrifizierung) (s. Fotos Neu- und Altbauten und Clarenberg[56]). In den folgenden Jahren wurde ein einsetzender Gentrifizierungsprozess kontrovers diskutiert und 2016 statistisch mit dem Sozialbericht des Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen[57] belegt.

Zurückweisung von Gentrifizierungsvorwürfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertreter der Dortmunder Stadtregierung und kommunaler Unternehmen bestritten, dass eine Gentrifizierung Hördes zu verzeichnen sei.[58] Dieter Nellen, Christa Reicher und Ludger Wilde stellten wohlwollend fest, dass "[a]ufsehenerregende Proteste gegen eine befürchtete Gentrifizierung oder sogar Ausschreitungen" ausgeblieben waren, wie sie bei der IBA Hamburg 2013 und bei der Eröffnung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt 2015 beobachtet werden konnten. Hierfür sei eine vorbildhafte, transparente Kommunikation des Projektes in die Stadtgesellschaft verantwortlich. Statt "exkludierender Verdrängung" schaffe der Phoenix-See einen infrastrukturellen Gewinn für die Gesamtstadt.[59] Aus Perspektive der Stadtregierung unter Ulrich Sierau handelte es sich um ein "gelungenes Modell deutscher Stadtentwicklungspolitik", der "einmalige Stadtsee" würde "als gelungenes Beispiel für neue urbane Konzepte und termingerecht erstellte Großprojekte gefeiert".[60] Ludger Schürholz, Geschäftsführer der Phoenix-See Entwicklungsgesellschaft[61], dementierte im Mai 2014 Gentrifizierungsprozesse in Hörde. Eine Entwicklung des Stadtteils zu Lasten ökonomisch marginalisierter Bewohner sei vermieden worden, was auch auf den Bau von Sozialwohnungen zurückzuführen sei.[62] Der bis zum 25. Mai 2014 amtierende Oberbürgermeister Hördes[63] und Aufsichtsratsvorsitzende der in Hörde ansässigen gws-Wohnen Dortmund-Süd eG[64], Manfred Renno[65], argumentierte im Dezember 2012 in einem Interview mit dem WDR, dass keine Anzeichen für Gentrifizierung beobachtbar wären. Entmietungen und Sanierungen von Immobilien in der Nähe des Stadtentwicklungsprojektes wiesen nicht auf eine Verdrängung einkommensschwacher Gruppen hin, da in der näheren Umgebung von Hörde weiterhin preisgünstige Mietwohnungen zugänglich seien. Zudem befände sich ein "Großteil der Wohnungen"[66] Hördes im Eigentum von Bewohnern, Sanierungen dieser Immobilien im Sinne der Besitzer seien zu erwarten. Eine kleinräumige Quartiersanalyse, die vom Amt für Wohnungswesen der Stadt Dortmund angefertigt und 2012 veröffentlicht worden war[67], habe Bedenken über einen möglichen Gentrifizierungsprozess ausgeräumt.[68] Im Juni 2017 begrüßte der Bezirksbürgermeister Hördes, Sascha Hillgeris[69], den geplanten Bau von Sozialwohnungen am Phoenix-See: „Wir sind bestrebt, einen guten Mix der Sozialstruktur auch am Phoenix-See zu schaffen. Da sind wir auf dem Weg“.[70]

Kritik und Beobachtungen zu Gentrifizierung in Hörde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Gewinner und Verlierer des Strukturwandels treffen unmittelbar aufeinander“, erläuterte hingegen Susanne Frank, Soziologieprofessorin an der Technischen Universität Dortmund, am 5. Dezember 2012 bei einer Diskussionsveranstaltung[71], eineinhalb Jahre nach Eröffnung der Naherholungsanlage Phoenix-See.[72] Die Stadt habe keinen Sozialplan aufgestellt, um alteingessesene Bewohner vor Verdrängung zu schützen. Vielmehr würde die Anregung des Zuzugs sozio-ökonomisch privilegierter Gruppen bestrebt. So schloss Frank zwei Jahre später: "Diese Verdrängung ist nicht beabsichtigt, aber man nimmt sie billigend hin".[73] Stadtplaner Jürgen Ewert kritisierte das Planungsvorhaben, da es die räumliche Spaltung der Dortmunder Stadtgesellschaft durch Verdrängung armer und den Zuzug wohlhabender Bevölkerungsgruppen im angrenzenden Hörde vorantreibe.[74] Achim Prossek, Geograf an der Humboldt-Universität zu Berlin, stellte durch regelmäßige Exkursionen den Verlust von günstigem Wohnraum im Umfeld des Stadtentwicklungsprojektes fest.[75] Von einer Verteuerung des Wohnraums und einsetzender Exklusion sozio-ökonomisch marginalisierter Bewohner im Laufe einiger Jahre ging auch der Vorsitzende des Dortmunder Mietervereins Rainer Stücker aus. Immobilienbesitzer in Hörde würden zwar profitieren, günstiger Mietwohnraum würde jedoch verschwinden.[76] Kunsthistoriker und Leiter der Emscherkunst, Florian Matzner, sprach 2016 davon, dass "eine Gentrifizierung wie aus dem Lehrbuch stattgefunden" habe: "In wenigen Jahren haben hier Neureiche Häuser mit Blick auf den See gebaut. [...] Als Folge dieser Bebauung stiegen die Mieten für die Wohnungen in den alten Häusern der ehemaligen Stahlarbeiter, die hinter den Villen stehen".[77]

Auch Kritiker der Entwicklungspläne für den Hafen-Dortmund, versammelt in der Hafeninitiative Dortmund, führten den Phoenix-See im Juni 2019 als Negativbeispiel für ein in Gentrifizierung mündendes Stadtentwicklungsprojekt an.[78] Problematisch sei die fehlende Einbindung der Bewohner in die Planungen und damit die fehlende Berücksichtigung ihrer Interessen. Der Phoenix-See diene der Initiative als "abschreckendes Beispiel", reihe sich aber auch beispielhaft in ähnliche Stadtentwicklungsprojekte in Bochum, Essen und Duisburg ein.[79]

Statistische Daten zur Gentrifizierung in Hörde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sozialbericht NRW 2016 des Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen wird ein durch das Stadtentwicklungsprojekt PHOENIX See verursachter Gentrifizierungsprozess festgestellt. Dieser sei auf neu errichteten, hochpreisigen Wohnraum sowie Instandsetzungs- und Modernisierungsinvestitionen in Teilen des angrenzenden Wohnungsbestands zurückzuführen. Eine Erhöhung des Mietniveaus von 5,36 €/m² auf 6,25 €/m² und ein Rückgang des Anteils von SGBII-Beziehern unter den Bewohnern angrenzender Wohnimmobilien ist zwischen 2008/2009 und 2013/2014 nachweisbar.[80] Zudem schlagen sich steigende Immobilien- und Mietpreise am und um den Phoenix-See in den Wohnungsmarktberichten der Stadt Dortmund nieder. So werden Hörde im Wohnungsmarktbericht von 2016 aufgrund seiner Nähe zum Phoenix-See, im Vergleich zu anderen Stadtarealen, höhere Immobilienpreise attestiert, die sich somit in "überdurchschnittlich hohe Angebotspreise" im Dortmunder Süden einordnen.[81] Auch Anwohner berichteten von signifikant gestiegenen Immobilienpreisen.[82] Mit dem Wohnungsmarktbericht 2018 wurde der Mietspiegel in Hörde um 0,22 €/m² angehoben, während dieser in Dortmund-West und Dortmund-Nord unverändert blieb, und für den Stadtbezirk Innenstadt-Nord um 0,20 €/m² gesenkt wurde.[83] Diese Daten weisen darauf hin, dass das Phoenix-See-Projekt sozio-ökonomischer, residentieller Segregation entlang des "Sozialäquators" im Ruhrgebiet[84] zuarbeitet.

Sozialwohnungsbau am Phoenix-See[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst auf Drängen der Bezirksvertretung Hörde wurden Sozialwohnungen im Januar 2013 in den Bebauungsplan für den Phoenix-See integriert[85]. Für diese wurde unter anderem ein Grundstück von 3700 m² etwa 500 m südöstlich des Sees (Schüruferstraße) zu einem Preis von 220 €/m² an die Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH (DOGEWO21) verkauft.[86][87] Die Kaltmiete soll 5,25 €/m² nicht übersteigen.[88][89] Eine Veräußerung der Fläche an das kommunale Unternehmen für den üblichen Bodenrichtwert von 340 €/m² hätte ein rentable Bewirtschaftung unmöglich gemacht. Die DOGEWO erwartete auch unter den vergünstigten Konditionen eine nur geringfügige Rendite aus der Bewirtschaftung der errichteten Sozialwohnungen.[90] Mitte 2017 wurden 29 Sozialwohnungen fertiggestellt, die DOGEWO21 kündigte den Abschluss von Bauarbeiten für weitere 46 Sozialwohnungen bis Ende 2019 an.[91] Olaf Greve, pensionierter Stadtplaner des Planungsamt Dortmund und an der Planung des Phoenix-See beteiligt, bezeichnete die kaum forcierte Schaffung von Sozialwohnraum retrospektiv als Fehler. Über die "soziale Komponente des Projektes" sei "zu wenig nachgedacht worden".[92]

Panorama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bebauung der West- und Nordseite des Sees, November 2012
Fast-360°-Panorama des fertigen Sees vom Südufer aus gesehen, Mai 2011

Film, Dokumentation, Fernsehserie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramablick auf den zukünftigen Phoenix-See von der Aussichtsplattform des Infopoints, April 2009

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Phoenix-See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Klaus van de Weyer, Georg Sümer, Heinz Hueppe, Andreas Petruck: Das Konzept PHOENIX See: Nachhaltiges Management von Makrophyten-Massenentwicklungen durch eine Kombination nährstoffarmer Standortbedingungen und Bepflanzung mit Armleuchteralgen (PDF), abgerufen am 20. Juni 2014.
  2. Utz Ingo Küpper: Zwischenbilanz des „dortmund-projects“aus der Sicht des Wirtschaftsförderers. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung. Band 9, Nr. 2. Bonn 2005, S. 634.
  3. Der Phoenix See, Webseite der Stadt Dortmund
  4. Unwetterfolgen: Emscher hat ihre Feuertaufe noch nicht hinter sich vom 22. August 2011 in den Ruhr Nachrichten, abgerufen am 20. Juni 2014.
  5. Noch staubt's heftig auf dem See-Grund. In: DerWesten. 31. Juli 2007, abgerufen am 20. Juni 2014.
  6. a b http://phoenixdortmund.de/de/fakten/phoenixwest.html
  7. http://phoenixdortmund.de/de/leben/see.html
  8. Martin Baumeister: 121 Firmen mit 1200 Mitarbeiter machen über 202 Mio. Euro Umsatz im Jahr. Job-Motor Phoenix-See. 10. September 2016, abgerufen am 11. Februar 2019.
  9. a b [1], abgerufen am 20. Dezember 2014
  10. S. Frank, U. Greiwe „Phoenix aus der Asche – das ‚neue Dortmund‘ baut sich seine ‚erste Adresse‘“ (PDF), Informationen zur Raumentwicklung 11/12 2012
  11. a b Vermarktungsplattform : auf „Weiter“, auf ein beliebiges (nicht blaues) Grundstück klicken. Hinter dem grünen, abwärts gerichteten Pfeil finden sich bis zu 20 „vertiefende technische Informationen zum Baugrundstück“ bzw. ‚Technische Downloads‘: davon insbes. die Dokumente „Erläuterungen zur Grundstücksbeschaffenheit von Wohnbauflächen im Hinblick auf die weitere bauliche Nutzung“, „Fachgutachterliche Bestätigung bzgl. Einhaltung der Vorgaben des Sanierungsplans hinsichtlich Geochemie“, „Aufbereitung gemäß Sanierungsplan“ [2]
  12. Frag den Staat[3]
  13. Wird schon gutgehen. In: Der Spiegel. Nr. 23, 1973, S. 34 (online4. Juni 1973).
  14. Fachberichte LUA NRW Nr. 5, Hot-Spot-Untersuchungen, S. 19: s. o.
  15. In Dortmund geht die Ära der Stahlwerke zu Ende. In: Die Welt. 30. April 2001, abgerufen am 11. Februar 2019.
  16. Lexikon der Geowissenschaften, Schwermetallpflanzen, Spektrum Verlag
  17. Fachberichte LUA NRW Nr. 5, Hot-Spot-Untersuchungen, S. 14, 44 und 48: s. o.
  18. https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/phoenix_see_dortmund/geschichte_phoenixsee/index.html
  19. https://www.wr.de/staedte/dortmund/phoenixsee/wissenswertes-und-zahlen-zum-neuen-phoenixsee-id3773291.html
  20. Emscher am Phoenixsee wird renaturiert: Ein Dreckfluss wird sauber. WDR, Katrin Schlusen, 23. Februar 2011 [4]
  21. https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/phoenix_see_dortmund/seesatzung/index.html
  22. https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/phoenix_see_dortmund/natur_und_umwelt/bewirtschaftung/index.html
  23. https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/phoenix_see_dortmund/natur_und_umwelt/bewirtschaftung/index.html
  24. https://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/phoenix_see_dortmund/natur_und_umwelt/wasserqualitaet/index.html
  25. Milliarden-Projekt: Das Bett der Emscher wurde geflutet vom 18. Dezember 2009 in den Ruhr Nachrichten, abgerufen am 20. Juni 2014
  26. Oliver Volmerich: Grundstücke am Phoenix-See werden nun doch vermarktet. In: DerWesten. 5. April 2013, abgerufen am 11. Februar 2019.
  27. Bebauungsplan HÖ 252 (Teilfläche B / Nordufer): http://www.phoenixseedortmund.de/24941.html
  28. „Gestaltleitlinien Gebäudetypologien Neubebauung Teilbereich B | Wohnquartier Nordufer“, 04/2009: (Memento des Originals vom 9. Januar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dosys01.dokom.de
  29. Gerald Nill: „Würfel-Häuser“ sollen Südseite des Dortmunder Phoenix-Sees prägen. In: DerWesten. 6. Oktober 2012, abgerufen am 11. Februar 2019.
  30. Vom Phoenix-See nach Brüssel - Wer fördert Europas Regionen? 1. April 2014, abgerufen am 13. November 2019.
  31. Utz Ingo Küpper: Zwischenbilanz des „dortmund-projects“aus der Sicht des Wirtschaftsförderers. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung. Band 9, Nr. 2. Bonn 2005, S. 634.
  32. Thilo Kortmann: Das „dortmund-project“ ist auf der Zielgeraden. 21. Juni 2010, abgerufen am 13. November 2019 (deutsch).
  33. Das Dortmund Project – dortmund-project.de. Abgerufen am 13. November 2019 (deutsch).
  34. Susanne Frank, Ulla Greiwe: Phoenix aus der Asche: Das „neue Dortmund“ baut sich seine „erste Adresse“. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung. Band 11, Nr. 12.2012. Bonn/Berlin 2012, S. 576 f. (bund.de [PDF]).
  35. Das Dortmund Project – dortmund-project.de - Kernziele. Abgerufen am 13. November 2019 (deutsch).
  36. Das neue Dortmund - 20. Jahrhundert - "heute" - Stadtgeschichte - Stadtportrait - Aus unserer Stadt - Leben in Dortmund - Stadtportal dortmund.de. Abgerufen am 13. November 2019.
  37. Strategie – Das Dortmund Project. Abgerufen am 13. November 2019 (deutsch).
  38. Utz Ingo Küpper: Zwischenbilanz des „dortmund-projects“aus der Sicht des Wirtschaftsförderers. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.): Informationen zur Raumentwicklung. Band 9, Nr. 2. Bonn 2005, S. 632.
  39. Preisträger. Abgerufen am 13. November 2019.
  40. Thilo Kortmann: Das „dortmund-project“ ist auf der Zielgeraden. 21. Juni 2010, abgerufen am 13. November 2019 (deutsch).
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