Raphael M. Bonelli

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Raphael Bonelli (2013)

Raphael Maria Bonelli (* 10. September 1968 in Schärding, Oberösterreich) ist ein österreichischer Neurowissenschaftler, Psychiater und Psychotherapeut. Er hat umfangreich zur symptomatischen Arzneimitteltherapie von Chorea Huntington publiziert. Bonelli arbeitet als Psychiater und systemischer Psychotherapeut in eigener Praxis. 2009 gründete er das Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie und leitet es seitdem. Er veröffentlichte eine Reihe populärwissenschaftlicher Bücher und äußert sich auf dem YouTube-Kanal des von ihm geleiteten Instituts häufig zu psychiatrischen, psychologischen und gesellschaftlichen Themen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raphael Bonelli wurde als erstes von fünf Kindern eines Ärzteehepaars geboren und ging in Wien zur Schule.[1] Er studierte von 1986 bis 1993 Medizin an der Universität Wien und wurde 1994 mit einer Dissertation über Compliance in einer Ambulanz für Phasenprophylaxe (stimmungsstabilisierende Medikation bei Depression oder bipolarer Störung) promoviert. Von 1995 bis 2002 absolvierte er die Facharztausbildung für Neurologie, von 1996 bis 2005 eine Psychotherapieausbildung in systemischer Therapie, die er mit einer Lehranalyse beim Grazer Psychoanalytiker Walter Pieringer abschloss.[2]

Er spezialisierte sich 1999 auf die Erforschung und Therapie der Chorea Huntington und gründete für Betroffene eine Ambulanz und eine Selbsthilfegruppe.[3] Von 2003 bis 2006 absolvierte Bonelli an der Klinik der Medizinischen Universität Graz eine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie. Es folgten Forschungsaufenthalte in Harvard und an der UCLA. Von 2003 bis 2008 war er Vizepräsident der Austrian Association of Biological Psychiatry. Ab 2004 leitete er die Neuropsychiatrische Ambulanz an der Grazer Universität.[4] Im gleichen Jahr erfolgte seine Promotion zum Dr. scient. med. mit einer Arbeit zur Pharmakotherapie der Chorea Huntington.[5] 2005 habilitierte er im Fach Psychiatrie mit einer Schrift über die „Neuropsychiatrische Therapie der Chorea Huntington“. Er war Leiter der Projektgruppe „Psychiatrische MRI-Forschung“ der Grazer Universitätskliniken für Radiologie und Psychiatrie.[6] Anfang 2009 wechselte er an die medizinische Privatuniversität Paracelsus in Salzburg.[7] Seit 2011 leitet er eine „Forschungsgruppe Neuropsychiatrie“, die an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien angesiedelt ist.[8] Bonelli wird als Dozent an dieser Privatuniversität geführt[9], ist dort jedoch nach Angaben des Rektors Alfred Pritz inaktiv.[10] Ferner ist Bonelli externes Mitglied des „Center for Spirituality, Theology and Health“ an der Duke University.[11]

Bonelli ist Vizepräsident der Österreichischen Huntingtonhilfe, für die er seit 2006 an der wissenschaftlichen Leitung der Österreichischen Huntington Kongresse beteiligt ist.[12]

2008[13] eröffnete Bonelli in Wien eine Privatpraxis, in der er seitdem als Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin tätig ist.[14]

Im Oktober 2007 organisierte Bonelli einen Kongress in Graz unter dem Titel „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“,[15] 2008 ebenfalls in Graz eine Fortsetzung mit dem Thema „Schuld & Gefühl“ und 2009 in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz eine Tagung zu „Liturgie und Psyche“. 2009 gründete Bonelli gemeinsam mit dem Psychotherapeuten Walter Pieringer und dem Theologen Bernd Oberndorfer das Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie in Wien, dessen Direktor Bonelli ist. Es führt seit seiner Gründung regelmäßig Fachtagungen durch und betreibt seit 2010 einen eigenen YouTube-Kanal.

Bonelli ist mit der Journalistin und Mitarbeiterin von kath.net Victoria Bonelli, geb. Fender verheiratet[16] und hat vier Kinder.[17] Er ist verwandt mit Johannes Bonelli, dem Direktor des Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), der von der Österreichischen Bischofskonferenz ernannt wurde, und mit dem Leiter des Kabinetts im österreichischen Bundeskanzleramt Bernhard Bonelli, dessen Frau seine Kusine ist.[18] Raphael Bonelli ist römisch-katholisch.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bonelli ist Autor einer großen Zahl wissenschaftlicher Publikationen[19] auf dem Gebiet der Neuropsychiatrie. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Pharmakotherapie der Chorea Huntington. Neben zahlreichen Kasuistiken und offenen Studien zählen dazu zwei systematische Reviews von Studien zur Behandlung dieser Krankheit, die er 2006 und 2007 mit Gregor K. Wenning und Peter Hofmann verfasst hat.[20] Er hat 2012 gemeinsam mit Myron Flint Beal das Kapitel zur Huntington-Krankheit in Band 106 des Handbook of Clinical Neurology geschrieben,[21] war Mitglied des Steering Comitee der groß angelegten internationalen Beobachtungsstudie Registry des European Huntington’s Disease Network,[22] die 2017 abgeschlossen wurde,[23] und gehörte dem Redaktionskomitee der bis 2022 gültigen Leitlinie für Diagnostik und Therapie bei Chorea/Morbus Huntington an, die die Deutsche Gesellschaft für Neurologie 2017 veröffentlicht hat.[24]

Weitere neuropsychiatrische Veröffentlichungen Bonellis beziehen sich auf bildgebende Verfahren, insbesondere die Magnetresonanztomografie,[25] und auf Biomarker für den Zelltod.[26][27] Gemeinsam mit Jeffrey Cummings (UCLA) erstellte er 2008 eine Übersichtsarbeit, die sich mit der Differenzierung zwischen frontal-subkortikalen und kortikalen Demenzen beschäftigt.[28]

Zu den Forschungsschwerpunkten Bonellis gehören ferner die Zusammenhänge zwischen Religiosität, Spiritualität und psychischen Krankheiten. So publizierte Bonelli gemeinsam mit anderen Forschern ein systematisches Review der quantitativen Studien, die Daten zu Depression und religiösen bzw. spirituellen Faktoren erhoben hatten. Die Autoren kamen dabei zu dem Schluss, dass religiöse oder spirituelle Praktiken tendenziell einen günstigen Einfluss auf diese psychische Krankheit ausüben.[29] 2013 folgte ein gemeinsam mit Harold B. Koenig erarbeitetes Review, das generell Studien über psychische Störungen einbezog.[30]

Gemäß Scopus wird der h-Index bei 90 Publikationen mit 26 angegeben.[31]

Sachbuchveröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 veröffentlichte Bonelli eine Reihe populärer Sachbücher über psychologische Themen bei den deutschen Verlagen Pattloch und Kösel. Sie fanden ein relativ breites Medienecho. Bonelli nutzte in diesen Büchern anonymisierte Patientengeschichten aus seiner psychotherapeutischen Praxis als Anschauungsmaterial. Die Verlage ordneten die Bücher dem Genre Ratgeber zu.[32]

Perfektionismus, 2014

Im 2014 erschienenen Sachbuch Perfektionismus. Wenn das Soll zum Muss wird beschreibt Bonelli anhand von 77 Patientengeschichten aus seiner psychotherapeutischen Praxis, was Perfektionismus sei, worunter Perfektionisten litten und wie sie dem entkommen könnten.[33] Perfektionismus interpretiert Bonelli als angstvolles Vermeidungsverhalten, bei dem es zu einer Verwechslung zwischen „Soll“ und „Muss“ komme: Ein Perfektionist ertrage es nicht, dass er das Ideal (Soll) nicht verwirklichen könne. Hintergrund sei nach Bonelli eine überzogene Angst vor Fehlern und der damit verbundenen Kritik. Ein Perfektionist sei zu sehr auf das Fremdbild fixiert und habe das unbewusste Ziel, beliebt zu sein. Bonelli kam in einer Reihe von Medien mit diesem Thema zu Wort, etwa im Radio Kärnten des Österreichischen Rundfunks[34], in der Kleinen Zeitung[35] und im Standard[36]. Cornelia Kazis lobte im Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Bonellis „Phänomenologie“ des Perfektionismus, vermisste aber eine Diskussion der soziologischen Aspekte, insbesondere der Ökonomisierung und Leistungsoptimierung der derzeitigen Gesellschaft. Dennoch sei das Buch eine „scharfe Analyse unseres Zeitgeistes“.[33]

Männlicher Narzissmus, 2016

Das 2016 erschienene Sachbuch Männlicher Narzissmus: Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist[37] beschäftigt sich mit dem Narzissmus. Für sein Modell des Narzissmus beruft sich Bonelli auf die neurobiologischen und genetischen Forschungen von Robert Cloninger, insbesondere die „drei Dimensionen des Charakters“ (Self-Directedness, Cooperativeness, Self-Transcendence).[38][37] Bonelli betont, dass jeder narzisstische Anteile habe, die meist unbewusst, aber doch erkennbar und veränderbar seien, genauso wie ein Narzisst gesunde Anteile habe. An diese könne appelliert werden, um eine Verhaltensänderung zu bewirken: „Der gesunde Anteil leidet unter dem narzisstischen Anteil. Und über diesen gesunden Anteil sind Narzissten erreichbar.“ Für eine erfolgreiche Therapie entscheidend sei laut Bonelli die Selbsterkenntnis des Narzissten über seine problematischen Verhaltensweisen.[39]

Die österreichische Journalistin Doris Appel empfahl im ORF das Buch:[40] „Weil man vielleicht auch im Sommer nicht vor ihnen gefeit ist: spannender Erkenntnisgewinn zu Narzissten, von einem Psychiater und Psychotherapeuten in flüssig geschriebene Lektüre gepackt.“

Der österreichische Gesellschaftskritiker und Satiriker Richard Schuberth äußerte sich in seinem 2018 veröffentlichten Buch Narzissmus und Konformität kritisch über die Narzissmus-Publikation von Bonelli:

„C. Robert Cloninger zum Beispiel meint (und mit ihm R. Bonelli), dass Narzissmus in der Unfähigkeit zur Selbsttranszendenz eines seiner wichtigsten Merkmale finde. Also in der Unfähigkeit, sein Denken, Fühlen und Handeln in den Dienst einer Sache, höherer Werte zu stellen. Intellektuelle, die nun aufzuatmen glauben können, müssen aber enttäuscht werden. Denn wer Bonellis Buch Männlicher Narzissmus gelesen hat, weiß, dass damit nicht konsequente und unkorrumpierbare Gesellschaftskritik gemeint ist, sondern der Weg zurück zum lieben Gott.“

Richard Schuberth: Narzissmus und Konformität. Selbstliebe als Illusion und Befreiung.[41]

In der österreichischen Tageszeitung der Der Standard, die Schuberths Buch als einen „provokanten und amüsanten Essay“ bezeichnete,[42] wird mit der amerikanischen Psychologin Jean-Marie Twenge von einer „Narzissmus-Epidemie“ gesprochen,[43] für die laut Schuberth professionelle Diagnostiker ebenso wie diagnostizierende Laien „Teil des Problems“ seien. Therapeuten wie Gesellschaftskritiker seien „zu Predigern einer neuen Entsagungsethik“ geworden, zu denen Schuberth auch Bonelli rechnet.[42]

Frauen brauchen Männer (und umgekehrt), 2018

2018 wurde Bonellis fünfte Sachbuch mit dem Untertitel Couchgeschichten eines Wiener Psychiaters veröffentlicht, das sich mit der Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau beschäftigt. Aus Sicht seiner Praxiserfahrung erzählt Bonelli, welche Schieflagen es bei einer Beziehung geben könnte. Seiner Ansicht zufolge müssten sich Männer und Frauen auf gleicher Augenhöhe begegnen, sich gegenseitig ergänzen und Schwächen ausgleichen. Bei Männern führt er als mögliche Schwächen beispielhaft „Missbrauch seiner Stärke [..], emotionaler Analphabetismus oder soziale Inkompetenz“ an, bei Frauen „körperliches Gefallen-Wollen um jeden Preis, emotionale Verlorenheit sowie die Abhängigkeit vom Urteil anderer“. Ein „Liebestöter“ hingegen sei eine „beratungsresistente oder verdrängte Männlichkeit/Weiblichkeit“. Die Wiener Zeitung beschrieb Bonellis Herangehensweise an die Fragestellung des Buches als „mit viel Gefühl, aber doch provokant“.[44]

Medienpräsenz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Deutschlandfunk meinte Bonelli, Donald Trump weise narzisstische Verhaltensweisen auf, er wolle aber keine Ferndiagnose stellen.[45] In der Wiener Zeitung widersprach er der Hypothese, dass Trump auf gefährliche Weise mental krank sei und an malignem (bösartigen) Narzissmus leide, und warnte vor Hysterie.[46]

Im Januar 2018 war er in der Talkshow Nachtcafé des SWR Fernsehens zu Gast und stellte fest, dass „die Unwahrheit … auf menschliche Beziehungen wie ein Gift“ wirke.[47] Seine Ansicht zu Liebe im Kontext des Familiengefüges hatte Bonelli im Jahre 2010 bei einem Vortrag im Münchner Kulturzentrum „Weidenau“[48] vorgetragen. Auf der Website von Opus Dei ist dieser Vortrag rezipiert. Eine narzisstische Störung Heranwachsender könne laut Bonelli durch eine verschobene „Familienhierarchie“ verursacht werden, wenn man „Kinder so vergöttere, dass sie wichtiger als der Ehepartner würden“, deshalb solle die Frau laut Bonelli „den Mann mehr lieben […] als die Kinder“ und der Mann solle „seine Frau mehr als die eigene Mutter lieben“.[49]

In Spiegel online definierte er Religiosität als persönliche Ressource, die man aber nicht wie auf Knopfdruck an- und ausschalten könne und schon gar nicht als Arzt verordnen könne wie eine Pille.[50] 2011 schrieb er in einem Debattenbeitrag im Focus über Religionsfeindlichkeit, in der er teilweise irrationale Aggressionen am Werk sah.[51]

Bonelli äußerte sich in Zeitungsinterviews und im Fernsehen auch zur Problematik der Pornografiesucht, so etwa 2010 in der österreichischen Tageszeitung Der Standard[52], 2012 im Schwulenmagazin DU&ICH[53] oder 2018 in einer Pro & Contra Spezial Diskussion beim österreichischen Privatfernsehsender Puls 4.[54] Generell bemängelte er, dass bei Sexualität mit wechselnden oder virtuellen Objekten keine Bindung durch Liebe vorhanden sei. In einem Gastkommentar in Der Standard vertrat er die Auffassung, die 68er-Bewegung habe mit dem Schlagwort „freie Liebe“ die Unverbindlichkeit zum Prinzip gemacht.[55]

Von 2004 bis 2015 moderierte Bonelli eine Livesendung mit Hörerfragen zu „Grenzfragen zwischen Psychiatrie und Spiritualität“ bei Radio Maria Österreich.[56] In den Jahren 2014 bis 2016 war er beim katholischen Online-Magazin kath.net mit der Serie „Sie fragen, Psychiater Raphael Bonelli antwortet“ vertreten.[57]

Bonelli trat zweimal bei Symposien der Demo für Alle in Stuttgart auf: 2016 hielt er auf dem Symposium „Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften“ den Vortrag Persönlichkeit – Geschlecht – Sexualität[10][58][59] und beteiligte sich an der abschließenden PodiumsdiskussionGender und Sexualpädagogik in Wissenschaft und Praxis“,[60] 2020 sprach er auf dem Symposium „Familie vor dem Abgrund bewahren“ zum Thema Das Drama der Familienzerstörung und was Sie selbst dagegen tun können.[61]

Im Herbst 2020 gehörte er zu den Erstunterzeichnern des Appell für freie Debattenräume.[62]

YouTube-Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie (RPP) betreibt einen YouTube-Kanal mit 158.000 Abonnenten (Stand: September 2020). Bonelli tritt dort regelmäßig in Videos auf, in denen er über psychiatrische Themen spricht. Er äußert sich aber auch zu gesellschaftlichen Themen wie einem angeblichen „Verlust der Männlichkeit“, die Jungen aberzogen würde, und Gender-Mainstreaming (Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter), das er ablehnt. Eines der meistabgerufenen Videos hat den Titel „Warum Gender-Mainstreaming Männer kastriert und Frauen frustriert“. Bonelli bewege sich inhaltlich „entlang eines christlich/katholischen Wertekatalogs – den man streckenweise durchaus als erzkonservativ bezeichnen kann“, so Brigiite Theißl und Beate Hausbichler in Der Standard.[10]

Bonelli bezeichnete sich in seinen Videos wiederholt als „Coronapanik-Jäger“.[63] Er verwirft verschiedene Maßnahmen der österreichischen Regierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie und „trommelt“, so ein Pressebericht von Josef Votzi, in den sozialen Medien insbesondere gegen die Maskenpflicht.[64] Der „katholisch konservative Psychiater und Neurowissenschaftler“ sei zum „Star der Corona-Blogger-Szene“ geworden, schrieb Barbara Tóth im Falter.[65] Ende August 2020 wurde auf dem YouTube-Kanal des RPP das Video „So erheben Sie Einspruch gegen das neue Epidemiegesetz!“ publiziert, das dazu aufrief, gegen den Entwurf dieses Gesetzes Protest einzulegen, und dazu die E-Mail-Adresse des österreichischen Parlaments einblendete. Daraufhin erhielt das Parlament eine „E-Mail-Flut“ von rund 10.000 E-Mails.[66]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Menschen in der Zeit: Raphael Bonelli. Radio Vatikan, 19. Juli 2015, abgerufen am 20. Oktober 2018.
  2. Lebenslauf auf der Seite raphael-bonelli.com.
  3. Lebenslauf auf der Seite raphael-bonelli.com.
  4. Siehe die Archivdaten im Forschungsportal der Medizinischen Universität Graz.
  5. Verbundkatalog: Pharmakotherapie der Chorea Huntington. Dissertation von Raphael Maria Bonelli 2004.
  6. Siehe die Archivdaten im Forschungsportal der Medizinischen Universität Graz.
  7. Hans-Bernhard Wuermling: Gott berührt unsere Seele mit seiner Schönheit. Religion tut dem Menschen gut: Eine Tagung in Zisterzienserstift Heiligenkreuz befasste sich mit „Liturgie und Psyche“. In: Die Tagespost. 9. Mai 2009, S. 9.
  8. Siehe die Angabe in der Forschungsprojektdatenbank der SFU: https://forschung-db-sfu.at/research/?b_status=0&taxonomy%5B%5D=&s=neuropsychiatrie+AND+forschungsgruppe&search=
  9. Siehe die Angabe in der Personensuche auf der Seite der SFU: https://www.sfu.ac.at/de/person/univ-doz-dr-dr-raphael-m-bonelli/
  10. a b c Brigitte Theißl, Beate Hausbichler: Christliche Sexualpädagogik und ihre Netzwerke. In: Der Standard, 27. Mai 2020, abgerufen am 4. Oktober 2020.
  11. Faculty Scholars of the Center (non-resident) - Spirituality, Theology and Health at Duke. Abgerufen am 26. September 2020.
  12. Siehe die Seite der Österreichischen Huntington-Hilfe, Menüpunkt „Kongresse“.
  13. Bernhard Komesker: Verdrängte Schuld, die krank macht. In: Weserkurier, 9. März 2013, online; Stephan Baier: Religion ist in der Psychoszene ein massiver Tabubruch. In: Die Tagespost, 14. Oktober 2008, S. 9.
  14. Siehe die Angaben der Ärztekammer für Wien auf praxisplan.at, Univ.Doz. DDr. Raphael Bonelli.
  15. Siehe den Tagungsband: Raphael Bonelli, Walter Pieringer, Hans Peter Kapfhammer (Hrsg.): Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie. Pabst, Lengerich 2007. Inhaltsverzeichnis.
  16. Siehe etwa Peter Winnemöller: Kraftvoll daneben. kath.net, 30. März 2015, online, sowie die Buchvorstellung von Der Glaube auf der Couch auf der Seite des Patrimonium-Verlags.
  17. JF-TV: „Familie am Abgrund“. Abgerufen am 26. September 2020.
  18. Barbara Tóth: Die christliche Leitfigur der neuen ÖVP. In: Falter, 39/17, 27. September 2017, S. 15; Josef Votzi: Massiver Corona-Gegenwind macht Sebastian Kurz nervös. In: trend, Nr. 22, 29. Mai 2020, online auf trend.at.
  19. Publikationsliste auf der persönlichen Website Bonellis.
  20. Raphael M. Bonelli, Gregor K. Wenning: Pharmacological management of Huntington’s disease: an evidence-based review. In: Current Pharmaceutical Design, Bd. 12 (2006), Nr. 21, S. 2701–2720; Raphael M. Bonelli, Peter Hofmann: A systematic review of the treatment studies in Huntington’s disease since 1990. In: Expert Opinion on Pharmacotherapy, Bd. 8 (2007), Nr. 2, S. 141–153.
  21. R. M. Bonelli, M. F. Beal: Huntington’s Disease. In:Thomas E. Schlaepfer, Charles B. Nemeroff (Hrsg.): Neurobiology of Psychiatric Disorders. Handbook of Clinical Neurology Band 106, 2012, S. 507–526. PMID 22608641.
  22. Siehe die Liste der Mitglieder des Steering Committee auf der Seite euro-hd.net.
  23. Siehe die Beschreibung auf clinicaltrials.gov.
  24. Carsten Saft et al.: Leitlinie für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Chorea/Morbus Huntington. Entwicklungsstufe: S2k. Hrsg. von der Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. 2017. Online. Angaben zum Redaktionskollektiv S. 25.
  25. Beispielhaft dieses Review: Raphael M. Bonelli, H. P. Kapfhammer, S. S. Pillay, D. Yurgelun-Todd: Basal Ganglia Volumetric Studies in Affective Disorder: What did we learn in the last 15 years? In: Journal of Neural Transmission, Bd. 113 (2006), Nr. 2, S. 255–268. PMID 16252064.
  26. Raphael M. Bonelli, Andreas Aschoff, Gerald Niederwieser, Clemens Heuberger, Gustaf Jirikowski: Cerebrospinal Fluid Tissue Transglutaminase as a Biochemical Marker for Alzheimer's Disease. In: Neurobiology of Disease. Band 11, Nr. 1, 1. Oktober 2002, ISSN 0969-9961, S. 106–110, doi:10.1006/nbdi.2002.0535.
    rezipiert in:
    Maria Ankarcrona, Bengt Winblad: Biomarkers for apoptosis in Alzheimer's disease. In: International Journal of Geriatric Psychiatry. Band 20, Nr. 2, 2005, ISSN 1099-1166, S. 103, doi:10.1002/gps.1260 (wiley.com [abgerufen am 4. Oktober 2020]).
  27. Raphael M. Bonelli, Peter Hofmann, Andreas Aschoff, Gerald Niederwieser, Clemens Heuberger: The influence of psychotropic drugs on cerebral cell death: female neurovulnerability to antipsychotics:. In: International Clinical Psychopharmacology. Band 20, Nr. 3, Mai 2005, ISSN 0268-1315, S. 145–149, doi:10.1097/00004850-200505000-00004.
    rezipiert in:
    Yrjö O. Alanen, Manuel González de Chávez, Ann-Louise S. Silver, Brian Martindale: Psychotherapeutic Approaches to Schizophrenic Psychoses: Past, Present and Future. Routledge, 2009, ISBN 978-1-134-07011-4, S. 342 (google.de [abgerufen am 6. Oktober 2020]).
  28. R. M. Bonelli, J. L. Cummings: Frontal-subcortical dementias. Neurologist. 2008 Mar, 14(2), S. 100–107. PMID 18332839.
  29. R. M. Bonelli, R. E. Dew, H. G. Koenig, D. H. Rosmarin, S. Vasegh: Religious and Spiritual Factors in Depression: Review and Integration of the Research. In: Depression Research and Treatment. Article ID 962860, 2012, doi:10.1155/2012/962860. hindawi.com.
  30. Raphael M. Bonelli, Harold B. Koenig: Mental disorders, religion and spirituality 1990 to 2010: a systematic evidence-based review. In: Journal of Religion and Health, Jg. 52 (2013), S. 657–673.
  31. Bonelli bei Scopus
  32. Beispielhaft: Einordnung von Selber schuld auf buecher.de unter „Ratgeber und Lebenshilfe“; Verlagsvorstellung von Perfektionismus: „In seinem psychologischen Ratgeber schildert Raphael Bonelli in über 50 teils tragikomischen, teils erschütternden Patienten-Geschichten aus der eigenen Praxis, wie Perfektionisten ticken“; Einordnung von Männlicher Narzissmus auf buecher.de unter „Psychologische Ratgeber“; Einordnung von Frauen brauchen Männer auf buecher.de unter „Psychologische Ratgeber“.
  33. a b Cornelia Kazis: Gesellschaft & Religion - Perfektionismus: Wenn der Hang zum Zwang wird. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 26. August 2015, abgerufen am 26. September 2020.
  34. R. Bonelli: Wenn Perfektionismus zum Zwang wird. In: ORF. 28. März 2019, abgerufen am 5. April 2019.
  35. Carmen Oster: Perfektionisten vergleichen sich immer mit anderen. In: Kleine Zeitung. 19. März 2019, abgerufen am 5. April 2019.
  36. Florian Bayer: Perfektionismus: An den eigenen Erwartungen zerbrechen. In: Der Standard. 7. November 2014, abgerufen am 5. April 2019.
  37. a b R. M. Bonelli: Männlicher Narzissmus: Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist. Kösel-Verlag, München 2016
  38. oe1.orf.at: Raphael Bonelli über die Selbsttranszendenz | MI | 14 06 2017 | 6:56. Abgerufen am 27. September 2020.
  39. Sind Sie ein Narzisst? In: MEDIZIN populär. Verlagshaus der Ärzte, Mai 2017, abgerufen am 27. September 2020.
  40. oe1.orf.at: Lesetipps für den Sommer. Abgerufen am 6. Oktober 2020.
  41. Richard Schuberth: Narzissmus und Konformität. Selbstliebe als Illusion und Befreiung. MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft, Berlin 2018, ISBN 978-3-95757-634-7, S. 42.
  42. a b Narzissmus. Der ganze faule Zauber. In: Der Standard. 30. September 2018, abgerufen am 5. Oktober 2020.
  43. Jean-Marie Twenge, W. Keith Campbell: The Narcissism Epidemic. Living in the Age of Entitlement. Atria Books, 2010, ISBN 978-1-4165-7599-3 (englisch).
  44. Sabine Ertl: Flüchtiger Eros, beständige Agape. In: Wiener Zeitung. Abgerufen am 9. Oktober 2020.
  45. Maja Ellmenreich: Ferndiagnose: Narzissmus? In: Deutschlandfunk. 18. Mai 2018, abgerufen am 5. April 2019.
  46. Sabine Ertl: Einfach ein schlechter Politiker. In: Wiener Zeitung. 18. September 2017, abgerufen am 5. April 2019.
  47. „Nachtcafé: Hinters Licht geführt“, swr.de, 10. Januar 2018
  48. Über uns. In: Weidenau. Abgerufen am 6. Oktober 2020: „Das Haus Weidenau in München-Bogenhausen entstand 1978. In Weidenau begannen Mitglieder der katholischen Prälatur Opus Dei zusammen mit anderen Bürgern aus München und Umgebung eine Initiative von weitgefaßtem geistlichen und kulturellen Zuschnitt.“
  49. Bernd Kreuels: Die Lüge ist ein schreckliches Drama. In: Opus Dei. 4. Oktober 2010, abgerufen am 6. Oktober 2020.
  50. Christian Heinrich: Unsere tägliche Gesundheit gib uns heute. In: Der Spiegel Online. 23. Dezember 2013, abgerufen am 5. April 2019.
  51. R. Bonelli: Der gottlose Mensch. In: Focus Nr. 25/2011. 20. Juni 2011, abgerufen am 5. April 2019.
  52. Hilfe für Pornografiesüchtige - derStandard.at. Abgerufen am 5. April 2019.
  53. Stefan Handl: Im Netz gefangen. (PDF) In: Du & ICH. 1. Juli 2012, abgerufen am 5. April 2019.
  54. PULS 4: Pro & Contra Spezial: Sind Pornos schädlich für die Gesellschaft? 11. Juli 2018, abgerufen am 12. Juli 2018.
  55. R. Bonelli: Weder frei noch Liebe: Apersonale Geilheit als Prinzip - derStandard.at. In: DER STANDARD. 18. Mai 2018, abgerufen am 5. April 2019.
  56. Kategorie: Livesendung mit Hörerfragen auf der Website www.bonelli.tv, abgerufen am 5. April 2019; archiviert auf archive.org, online.
  57. kath.net: Neue Kath.net-Serie: Sie fragen, Psychiater Raphael Bonelli antwortet. In: Online-Portal kath.net. 7. November 2014, abgerufen am 12. September 2018.
  58. Josef Schunder: OB Kuhn unter Druck. Unmut über Veranstaltung der Schwulengegner. In: Stuttgarter Nachrichten, 30. Dezember 2015.
  59. Norbert Blech und Andreas Zinßer: Hetze als Wissenschaft: Anschwellender Homohassgesang in der Liederhalle; Testosteron-Ratten, Pädos und Kannibalen, queer.de, 26. Januar 2016
  60. Vgl. das Weblog von „Demo für alle“: Symposium 2016, abgerufen am 30. September 2020, sowie das Video des Vortrags auf YouTube; partielles Transkript in: Theresa Schlegel: Deutungsmuster des Geschlechterverhältnisses im „anti-genderistischen“ Diskurs am Beispiel der Proteste („Demo für Alle“) gegen den Bildungsplan von Baden-Württemberg 2015. Masterarbeit an der Universität Potsdam, Potsdam 2017, S. 114–116. Online.
  61. Lösungen statt Schwarzmalerei. In: Die Tagespost, 21. Februar 2020. Online. Vgl. das Weblog von „Demo für alle“: Familie vor dem Abgrund bewahren: Grandioses 5. DemoFürAlle-Symposium in Böblingen bei Stuttgart, 18. Februar 2020, abgerufen am 30. September 2020, sowie das Video des Vortrags bei YouTube.
  62. Erstunterzeichner. In: idw-europe.org. 7. Januar 2020, abgerufen am 25. September 2020 (deutsch).
  63. Reges Interesse an neuer Begutachtung von CoV-Gesetzen. In: ORF. 18. September 2020, abgerufen am 23. September 2020.
  64. Josef Votzi: Massiver Corona-Gegenwind macht Sebastian Kurz nervös. In: trend, Nr. 22, 29. Mai 2020, online auf trend.at.
  65. Barbara Tóth: Aluhut, Globuli und Judenstern. Mit der Pandemie kam die Infodemie: Verliert die Gesellschaft ihre intellektuelle Mitte? in: Falter 38/20 vom 15. September 2020. Online.
  66. Epidemiegesetz: E-Mail-Flut wohl nach Internetaufruf. In: ORF. 8. September 2020, abgerufen am 23. September 2020.