Roth (Rhein-Lahn-Kreis)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Roth
Roth (Rhein-Lahn-Kreis)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Roth hervorgehoben
Koordinaten: 50° 16′ N, 7° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Katzenelnbogen
Höhe: 330 m ü. NHN
Fläche: 3,4 km2
Einwohner: 204 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56368
Vorwahl: 06772
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 118
Adresse der Verbandsverwaltung: Burgstraße 1
56368 Katzenelnbogen
Webpräsenz: www.vg-katzenelnbogen.de
Ortsbürgermeister: Matthias Weis
Lage der Ortsgemeinde Roth im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Roth ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roth liegt im Naturpark Nassau etwa sechs Kilometer westlich von Katzenelnbogen. Im Nordosten bildet der Dörsbach und im Südwesten der Hasenbach die Gemeindegrenze.

Zu Roth gehören auch die Wohnplätze Hasenmühle, Mohrenhof und Neumühle.[2]

Etwa die Hälfte des Gemeindegebiets wird landwirtschaftlich genutzt, 40 % ist Waldfläche.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Der Ort ist eine mittelalterliche Rodung. Sie war ursprünglich unter drei Zehntherren aufgeteilt, dem Stift zu Sankt Goar, der Abtei Arnstein und der Pfarrei Niedertiefenbach.

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen, die bis 1479 von den Grafen von Katzenelnbogen regiert wurde. Nach deren Aussterben kam das Gebiet an die Landgrafen von Hessen. Landgraf Philipp I. führte 1527 die Reformation ein. Nach dessen Tod 1567 kam das Gebiet an Hessen-Rheinfels. 1583 fiel es an Hessen-Kassel.

Während des 30-jährigen Krieges fiel die Niedergafschaft an Hessen-Darmstadt. 1648 kam sie wieder an Hessen-Kassel.

Roth stand von 1806 bis 1813 unter französischer Verwaltung (pays réservé) und kam 1816 (nachdem es kurzzeitig nochmal zu Hessen-Kassel gehörte) zum Herzogtum Nassau, das seinerseits 1866 infolge des sogenannten Deutschen Krieges vom Königreich Preußen annektiert wurde. Während der Zeit des Herzogtums gehörte es zum Amt Nassau. Von 1867 bis 1969 war Roth Teil des Unterlahnkreises.

Nach dem Ersten Weltkrieg war der Ort bis zum Abzug der Franzosen 1929 besetzt, nach dem Zweiten Weltkrieg war es ebenfalls Teil der französischen Besatzungszone und ist seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Seit 1969 ist Roth Teil des Rhein-Lahn-Kreises, 1972 kam es im Zuge der rheinland-pfälzischen „Funktional- und Gebietsreform“ zur Bildung der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, der die Ortsgemeinde Roth seitdem angehört.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Roth, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 181
1835 246
1871 289
1905 221
1939 171
1950 168
Jahr Einwohner
1961 158
1970 158
1987 165
1997 183
2005 202
2016 204

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Roth besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand 2007 gibt es noch drei landwirtschaftliche Betriebe mit durchschnittlich 62 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche, 1971 waren es noch 20 Betriebe mit durchschnittlich 8 ha Fläche.[3]

Durch den Ort verläuft die Kreisstraße 51.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roth (Rhein-Lahn-Kreis) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 43 (PDF; 1,9 MB).
  3. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen