Oelsberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oelsberg
Oelsberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oelsberg hervorgehoben

Koordinaten: 50° 12′ N, 7° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Nastätten
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 4,02 km2
Einwohner: 517 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 129 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56357
Vorwahl: 06772
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 107
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Website: www.oelsberg.de
Ortsbürgermeisterin: Tanja Steeg
Lage der Ortsgemeinde Oelsberg im Rhein-Lahn-Kreis
LahnsteinLahnsteinArzbachBad EmsBechelnDausenauFachbachFrüchtKemmenauMiellenNievernBraubachDachsenhausenFilsenKamp-BornhofenOsterspaiBurgschwalbachFlachtHahnstättenKaltenholzhausenLohrheimMudershausenNetzbachNiederneisenOberneisenOberneisenSchiesheimAuelBornichDahlheimDörscheidDörscheidKaubKestertLierschiedLykershausenNochernPatersbergPrathReichenberg (Rheinland-Pfalz)Reitzenhain (Taunus)Sankt GoarshausenSauerthalWeisel (Rhein-Lahn-Kreis)Weyer (Rhein-Lahn-Kreis)AltendiezAullBalduinsteinBirlenbachCharlottenbergCrambergDiezDörnberg (Lahn)EppenrodGeilnauGückingenHambach (bei Diez)HeistenbachHirschberg (Rhein-Lahn-Kreis)HolzappelHolzheim (Aar)Horhausen (Nassau)IsselbachLangenscheidLaurenburgScheidt (Rhein-Lahn-Kreis)Steinsberg (Rheinland-Pfalz)WasenbachAllendorf (Rhein-Lahn-Kreis)Berghausen (Einrich)BerndrothBiebrich (bei Katzenelnbogen)Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis)DörsdorfEbertshausenEisighofenErgeshausenGutenackerHerold (Rheinland-Pfalz)KatzenelnbogenKlingelbachKördorfMittelfischbachNiedertiefenbachOberfischbachReckenrothRettertRoth (Rhein-Lahn-Kreis)Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis)AttenhausenDessighofenDienethalDornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis)GeisigHömbergLollschiedMisselbergNassau (Lahn)ObernhofOberwiesPohl (Nassau)Pohl (Nassau)SchweighausenSeelbach (Nassau)SinghofenSulzbach (Rhein-Lahn-Kreis)WeinährWinden (Nassau)ZimmerschiedZimmerschiedBerg (Taunus)Bettendorf (Taunus)BogelBuch (Taunus)DiethardtEhrEndlichhofenEschbach (bei Nastätten)GemmerichHainauHimmighofenHolzhausen an der HaideHunzelKasdorfKehlbach (Rheinland-Pfalz)LautertLippornMarienfelsMiehlenNastättenNastättenNiederbachheimNiederwallmenachOberbachheimObertiefenbach (Taunus)OberwallmenachOelsbergRettershainRuppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis)StrüthStrüthWeidenbach (Taunus)WelterodWinterwerbHessenLandkreis Mainz-BingenRhein-Hunsrück-KreisLandkreis Mayen-KoblenzWesterwaldkreisKoblenzLandkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild

Oelsberg ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oelsberg liegt in einem kleinen Seitental des Mühlbaches im nordwestlichen Taunus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Belege fehlen für die Zeit nach 1800

Als Ulsbure ist der Ortsname erstmals um 1260 dokumentiert. Nach verschiedenen Abwandlungen findet sich etwa ab 1720 die heutige Schreibweise. Die Herkunft des Ortsnamens wird unterschiedlich als Bachname oder als Berg des Uhle gedeutet.

Oelsberg gehörte zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen und war dem Amt Reichenberg und dem Gericht Ruppertshofen unterstellt.[2]

Von 1806 bis 1813 stand das Gebiet unter französischer Verwaltung (pays réservé). Nach dem Wiener Kongress (1815) wurde die Region und damit auch Oelsberg aufgrund eines Tauschvertrages 1816 dem Herzogtum Nassau zugeordnet. Infolge des sogenannten Deutschen Krieges wurde das Herzogtum Nassau 1866 vom Königreich Preußen annektiert. Nach dem Ersten Weltkrieg war Oelsberg bis zum Abzug der Franzosen 1929 besetzt. Der Ort wurde am 27. März 1945 von amerikanischen Truppen eingenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er zur französischen Besatzungszone und ist seit 1946 Teil des damals neu geschaffenen Landes Rheinland-Pfalz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oelsberg besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeisterin von Oelsberg ist Tanja Steeg. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 81,25 % gewählt und ist damit Nachfolgerin von Gerhard Hilgert, der nicht erneut angetreten war.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Oelsberg
Blasonierung: „Gespalten mit rechter Flanke 1/3 : 2/3, rechts in Gold eine grüne Ähre, links in Grün eine sitzende, herschauende, silberne Eule.“

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • evangelische Kapelle (einstige Wallfahrtskapelle)
  • Backhaus

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Oelsberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oelsberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Helfrick Bernhard Wenck: Hessische Landes Geschichte: Mit Urkundenbuch, Band 1, 1783, S. LIV (Google Books)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Gemeinderatswahl 2019 Oelsberg. Abgerufen am 7. November 2019.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Nastätten, Verbandsgemeinde, 24. Ergebniszeile. Abgerufen am 7. November 2019.