Nastätten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Nastätten
Nastätten
Deutschlandkarte, Position der Stadt Nastätten hervorgehoben
Koordinaten: 50° 12′ N, 7° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Nastätten
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 13,02 km2
Einwohner: 4198 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 322 Einwohner je km2
Postleitzahl: 56355
Vorwahl: 06772
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 092
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Webpräsenz: www.nastaetten.de
Stadtbürgermeister: Joachim Rzeniecki (CDU)
Lage der Stadt Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis
Lahnstein Lahnstein Arzbach Bad Ems Becheln Dausenau Fachbach Frücht Kemmenau Miellen Nievern Braubach Dachsenhausen Filsen Kamp-Bornhofen Osterspai Burgschwalbach Flacht Hahnstätten Kaltenholzhausen Lohrheim Mudershausen Netzbach Niederneisen Oberneisen Oberneisen Schiesheim Auel Bornich Dahlheim Dörscheid Dörscheid Kaub Kestert Lierschied Lykershausen Nochern Patersberg Prath Reichenberg (Rheinland-Pfalz) Reitzenhain (Taunus) Sankt Goarshausen Sauerthal Weisel (Rhein-Lahn-Kreis) Weyer (Rhein-Lahn-Kreis) Altendiez Aull Balduinstein Birlenbach Charlottenberg Cramberg Diez Dörnberg (Lahn) Eppenrod Geilnau Gückingen Hambach (bei Diez) Heistenbach Hirschberg (Rhein-Lahn-Kreis) Holzappel Holzheim (Aar) Horhausen (Nassau) Isselbach Langenscheid Laurenburg Scheidt (Rhein-Lahn-Kreis) Steinsberg (Rheinland-Pfalz) Wasenbach Allendorf (Rhein-Lahn-Kreis) Berghausen (Einrich) Berndroth Biebrich (bei Katzenelnbogen) Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis) Dörsdorf Ebertshausen Eisighofen Ergeshausen Gutenacker Herold (Rheinland-Pfalz) Katzenelnbogen Klingelbach Kördorf Mittelfischbach Niedertiefenbach Oberfischbach Reckenroth Rettert Roth (Rhein-Lahn-Kreis) Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis) Attenhausen Dessighofen Dienethal Dornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis) Geisig Hömberg Lollschied Misselberg Nassau (Lahn) Obernhof Oberwies Pohl (Nassau) Pohl (Nassau) Schweighausen Seelbach (Nassau) Singhofen Sulzbach (Rhein-Lahn-Kreis) Weinähr Winden (Nassau) Zimmerschied Zimmerschied Berg (Taunus) Bettendorf (Taunus) Bogel Buch (Taunus) Diethardt Ehr Endlichhofen Eschbach (bei Nastätten) Gemmerich Hainau Himmighofen Holzhausen an der Haide Hunzel Kasdorf Kehlbach (Rheinland-Pfalz) Lautert Lipporn Marienfels Miehlen Nastätten Nastätten Niederbachheim Niederwallmenach Oberbachheim Obertiefenbach (Taunus) Oberwallmenach Oelsberg Rettershain Ruppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis) Strüth Strüth Weidenbach (Taunus) Welterod Winterwerb Hessen Landkreis Mainz-Bingen Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Westerwaldkreis Koblenz Landkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild

Nastätten ist eine Stadt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz und Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde. Nastätten ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort, gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen und bildet das Zentrum des Blauen Ländchens.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nastätten liegt im westlichen Hintertaunus und ist die größte Stadt des südlichen Rhein-Lahn-Kreises. Die Stadt liegt im Tal des Mühlbachs.

Zu Nastätten gehören auch die Wohnplätze Funkenmühle, Haus Pollmerstall, Heidehof, Heubachmühle, Hof Heubachtal, Hof Schwall, Sonnenhügel, Tannenhof und Thurnsmühle.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ersten Jahrhundert nach Christus, unter Kaiser Domitian (81-96) besetzen die Römer den Taunus und damit auch das Gebiet des heutigen Rhein-Lahn-Kreises und des späteren Nastättens. Vor und auch zur Zeit der Römer lebten im Taunus-Gebiet keltische Stämme, was sich auch daran zeigt, dass es in der Umgebung Nastättens zahlreiche keltische Hügelgräber gibt. Ob und wenn wie lange vor der urkundlichen Erwähnung das unmittelbare Gebiet in und um Nastätten besiedelt war, ist unbekannt.

Der Ort wurde urkundlich erstmals im Prümer Urbar im Jahre 893 als Nasteden erwähnt.[4] Anfang des 13. Jahrhunderts hatte die Abtei Prüm außer der Fronhube 28 Mansen (Bauernhöfe), die von Hörigen und vier die von Leibeigenen bewohnt wurden. Die Abtei Prüm vergab den Ort an die Grafen von Katzenelnbogen als Lehen, im Jahr 1449 kauften sie dieses.[5]

Mit Philipp I. († 27. Juni 1479) starben die Grafen von Katzenelnbogen im Mannesstamm aus, der Schwiegersohn, Landgraf Heinrich III. von Hessen, erbte die Grafschaft. Es kam zu einem jahrelangen Erbstreit mit Nassau-Dillenburg (um die Niedergrafschaft), der durch den Frankfurter Vertrag 1557 beendet wurde. 1527 kam es in Hessen, also auch in Nastätten, unter Landgraf Philipp I. von Hessen genannt der Großmütige, zur Einführung des lutherischen Bekenntnisses. Durch die Erbteilungen infolge des Todes Philipp I. 1567 wurde die Landgrafschaft Hessen an seine vier Söhne verteilt und Nastätten und die Niedergrafschaft fielen an den zweitjüngsten Sohn Philipps (Philipp II.), und es entstand die Landgrafschaft Hessen-Rheinfels. Nach dem Tod Philipp II. 1583 fiel die Niedergrafschaft an Hessen-Kassel. In den folgenden Jahrzehnten war die Niedergrafschaft ein Zankapfel zwischen dem reformierten Hessen-Kassel und dem lutherischen Hessen-Darmstadt: Während des Dreißigjährigen Krieges gehörte Nastätten und die Niedergrafschaft zwischen 1623 und 1647 zu Hessen-Darmstadt, ab 1648 gehörte es bis 1806 wieder zu Hessen-Kassel. [6]

Bereits in (und vor) dem 16. Jahrhundert wurde um Nastätten intensive Schafzucht betrieben und die aus der Wolle gewebten Stoffe als besonders hochwertiges „Nastätter Tuch“ im In- und Ausland verkauft. Ab etwa 1590 war der Anbau von Flachs eine wichtige Erwerbsquelle. Aus dem Flachs wurde ebenfalls Tuch hergestellt, das oft auch blau gefärbt wurde. Dies ist der Ursprung der Bezeichnung Blaues Ländchen für das Gebiet um den Ort.

Nach der Realteilung des Vierherrischen Gerichts auf dem Einrich in den beiden sog. Nastätter Rezessen 1774/75 und der Übernahme einer Anzahl von Dörfern in die direkte Landesherrschaft von Hessen-Kassel wurde Nastätten Sitz des neu gebildeten katzenelnbogischen Amtes Nastätten.

In der sogenannten Franzosenzeit kam der Ort zusammen mit den rechtsrheinischen Teil der Niedergrafschaft Katzenelnbogen von 1806 bis 1813 unter französische Verwaltung (Pays réservé). Nach dem Wiener Kongress gelangte die Region und damit Nastätten im Jahr 1816 aufgrund zweier Tauschverträge zwischen Hessen, Preußen und Nassau zum Herzogtum Nassau.

Nastätten bekam 1817 die Stadtrechte verliehen.[7]

Ab 1866 wurde Nastätten mit der Annexion des Herzogtums preußisch und war zunächst dem Unterlahnkreis in der Provinz Hessen-Nassau zugeordnet. Ab 1. April 1886 gehörte die Stadt mit dem westlichen Teil des aufgelösten Amtes Nastätten dem neu geschaffenen Kreis Sankt Goarshausen an.

Nastätten war nach dem Ersten Weltkrieg vom 14. Dezember 1918 bis zum 9. September 1919 von französischen Truppen besetzt.[6]

Am 27. März 1945 besetzten amerikanische Truppen Nastätten.

Im Juli 1945 wurde Nastätten Teil der französischen Besatzungszone.

Seit 1946 ist Nastätten Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Seit der Gebietsreform von 1969 gehört die Stadt zum Rhein-Lahn-Kreis und wurde 1972 Sitz der neugeschaffenen Verbandsgemeinde Nastätten.

Entwicklung der Einwohnerzahl (1495–1993)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner[6]
1495 81
1577 108
1604 163
1773 968
1782 1029
1815 1355
1835 1712
1864 1576
1871 1653
1900 1586
1905 1671
1939 1929
1950 2418
1961 2501
1965 2696
1970 2727
1975 3031
1980 3010
1985 2982
1990 3249
1991 3408
1992 3631

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat in Nastätten besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[8]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 8 6 1 5 20 Sitze
2009 8 6 2 4 20 Sitze
2004 7 8 1 4 20 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Nastätten e.V.

Von Oktober 2001 bis zum 5. Januar 2017 war Emil Werner (SPD) Stadtbürgermeister von Nastätten. Im September 2016 gab dieser bekannt, aus gesundheitlichen Gründen aus dem Amt auszuscheiden. Da bis zum 19. September 2016 keine Bewerbung vorlag, wurde Joachim Rzeniecki (CDU) vom Stadtrat mit einer Mehrheit von 15 Stimmen zum Bürgermeister gewählt und am 5. Januar 2017 öffentlich als neuer Bürgermeister vereidigt.[9]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Nastätten[10][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Amtszeit Parteiangehörigkeit hauptamtlich Besonderes während der Amtszeit Sonstiges
Christ (Vorname unbekannt) 1870- und 1880-er (genaue Amtszeit unbekannt) unbekannt nein Besuch des Kronprinzen Friedrich III. in Nastätten im August 1880
Wasserloos (Vorname unbekannt) 1903-1927(genaue Amtszeit unbekannt) unbekannt nein Bau der neuen Synagoge, Erster Weltkrieg, Ende des Kaiserreichs/Weimarer Republik, französische Besatzung, Inflation, beginnender Aufstieg der radikalen Kräfte eine Amtszeit 12 Jahre
Brüning(Vorname unbekannt) 1927-1933 unbekannt nein Machtergreifung der Nationalsozialisten; Weltwirtschaftskrise, Adolf Hitler bekommt die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nastätten auf 12 Jahre gewählt; schließlich auf Druck der Nationalsozialisten nach Westfalen versetzt
P. Haxel 1933-1934 NSDAP nein Gleichschaltung der Verwaltung und der Vereine Interimsbürgermeister

/stellvertretender Bürgermeister

K. Ackermann 3.8.1934- 31.10.1936 NSDAP nein abgesetzt aufgrund Differenzen mit der NSDAP-Ortsgruppe
Wilhelm Holzey 2.04.1937-1943/1944 NSDAP ja Beginn des Zweiten Weltkriegs
P. Haxel 1944/1945 NSDAP wahrscheinlich stellvertretender Bürgermeister
David Seibel ab März 1945; mindestens bis Juli 1945 keine nein Kriegsende; Befreiung durch amerikanische Truppen; Nastätten kommt in die französische Besatzungszone von P. Haxel ernannt aufgrund des Befehls des Landrates, dass Bürgermeister, die Parteimitglieder waren, ihre Ämter an Nicht-Parteimitglieder zu übergeben hatten
Franz Oberländer genaue Amtszeit unbekannt; zwischen 1945 und 1948 unbekannt nein Nachkriegszeit
Gustav Kruschwitz genaue Amtszeit unbekannt; zwischen 1945 und 1948 unbekannt nein Nachkriegszeit
Karl Oberländer 1948-1952 unbekannt nein Einführung der D-Mark
Heinrich Knörgel 1952-1956 unbekannt nein
Kürten (Vorname unbekannt) 1956-1965 unbekannt ja
Hans Kunert 1965-1975 CDU ja Wegzug von Kampf und Spindler; 1972 Verwaltungsreform Durch Verwaltungsreform war das Bürgermeisteramt ehren- und nicht mehr hauptamtlich; Amtszeit als haupt- und ehrenamtlicher Bürgermeister
Hans Kunert 1975-1979 CDU nein
Karl- Peter Bruch 3.7.1979-2001 SPD nein 1100-Jahr Feier
Emil Werner 2001-5.1.2017 SPD nein Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen
Joachim Rzeniecki seit dem 05.01.2017 CDU nein 200-Jahre-Stadtrechte-Feier

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nastätten war früher landwirtschaftlich geprägt. Im und vor dem 16. Jahrhundert gab es Schafzucht und „Blaufärberei“ (siehe oben). 1898 begann im gesamten Einrich der Bau der Nassauischen Kleinbahn, der bis 1901 dauerte. Die Bahnstrecke verlief auch durch Nastätten. Wo sich heute der Omnibusbahnhof befindet, war ab 1901 der Bahnhof bzw. das Bahnhofsgebäude, das auch heute noch steht. 1907/1908 gründete die Düsseldorfer Firma „Kampf und Spindler“ in Nastätten eine Seidenspinnerei, die bis 1969/1970 Bestand hatte.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das „Regionalmuseum Leben und Arbeiten“, das 1982 vom „Heimatpflegeverein Blaues Ländchen“ ins Leben gerufen wurde, ist im Gebäude der ehemaligen Realschule untergebracht. Das ehemalige Volksschulgebäude, das Bürgerhaus, wird für politische und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Auch gibt es ein Freibad und ein Kino.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährliche Veranstaltungen in Nastätten:

  • Blaufärbermarkt
  • Oktobermarkt
  • Weihnachtsmarkt
  • diverse Veranstaltungen des Gewerbevereins, z.B. Gewerbeausstellung oder Automobilschau

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synagoge in Nastätten, erbaut 1904 zerstört 1939

Die Stadt ist kirchlich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau bzw. dem katholischen Bistum Limburg zugeordnet.

Evangelische Pfarrkirche Nastätten

In Nastätten gibt es zum einen die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul, erbaut Mitte des 17. Jahrhunderts[11] und zum anderen die evangelische Kirche St. Salvator, die vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts (damals natürlich noch als katholische Kirche) entstand[12].

In Nastätten leben 53 % Menschen evangelischer Religionszugehörigkeit und 21 % Katholiken, die restlichen 26 % gehören entweder einer anderen oder keiner Religion an[13]. Der große Unterschied zwischen den beiden Religionsgruppen lässt sich dadurch erklären, dass in Nastätten - wie in der gesamten Landgrafschaft Hessen - 1527 die Reformation eingeführt wurde und die Untertanen des Landgrafen somit evangelisch werden mussten. Da die Einwohner nach dem im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit gültigen Grundsatz "Cuius regio, eius religio" (wessen Herrschaft, dessen Religion) nicht das Bekenntnis wechseln durften, blieb Nastätten größtenteils evangelisch, wie sich auch an den heutigen Zahlen zeigt.

Der erste Jude, mit Namen Isaias, zog, mit der am 8. Oktober 1654 ausgestellten Erlaubnis des Landgrafen Ernst von Hessen-Rheinfels im Jahr 1654 nach Nastätten. In den folgenden Jahrzehnten zogen mehr Juden nach Nastätten, sodass 1843 dort 67 Juden lebten. 1871 waren es 78, 1905 67 und 1925 54.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden die Juden rechtlich gleichgestellt. Die Emanzipation und Gleichstellung der Juden war in Nastätten, das ja ab 1866 zu Preußen und zum Norddeutschen Bund gehörte, mit einem Gesetz des Norddeutschen Bundes vom 3. Juli 1869 abgeschossen.

Von 1868 an gab es jüdischen Religionsunterricht in Nastätten.

Am 5. und 6. August 1904 wurde die neue Synagoge in Nastätten unter großer Anteilnahme auch der nicht-jüdischen Bevölkerung eingeweiht.

Am 15. Januar 1941 meldete der damalige Nastätter Bürgermeister dem Landrat in St. Goarshausen, dass in Nastätten keine Juden mehr lebten.

Krankenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Paulinenstift Nastätten

In Nastätten befindet sich das Paulinenstift, das zum Verbundklinikum Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gehört. Es wurde 1857 auf Anregung der Herzogin von Nassau, Pauline von Württemberg, gegründet.

Schulisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben einer Grundschule bietet Nastätten eine nach dem Erfinder Nicolaus Otto benannte Integrierte Gesamtschule. Früher gab es eine Volksschule, später eine Realschule und andere spezialisierte Schulen.[14]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Böckling: Im Allgemeinen ist es ruhig. Der Beginn des Stellungskriegs an der Vogesenfront 1914 im Spiegel des Kriegs-Notizbuchs des Nastätter Amtsgerichtssekretärs Joseph Klemen. – In: Nassauische Annalen, Jahrbuch des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, 121 (2010), S. 277–313. ISSN 0077-2887
  • Nastätten - Geschichte und Gegenwart. Hrsg. v. d. Stadt Nastätten. Nastätten 1992.
  • Nastätten zwischen gestern und morgen Blaue Blätter Band 18, Hrsg. v. d. Stadt Nastätten. Nastätten 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nastätten – Sammlung von Bildern
Panorama-Aufnahme von Nastätten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 44 (PDF; 2,3 MB)
  4. Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band I, Coblenz: Hölscher, 1860, S. 193 (www.dilibri.de)
  5. Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau, Beyerle, 1843, S. 622 (Google Books)
  6. a b c Robert Menche, Eckhart Rheingans und Hubertus Seibert: Nastede 893 Nastätten 1993. Hrsg.: Stadt Nastätten. Nastätten/Koblenz 1992, ISBN 3-920388-20-8.
  7. Stadt Nastätten Aktuelles. Stadt Nastätten, abgerufen am 3. Mai 2017.
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  9. Nastättens neuer Bürgermeister: Rzeniecki will die Bürger "mitnehmen". Abgerufen am 3. Mai 2017.
  10. Robert Menche, Eckhart Rheingans und Hubertus Seibert: 893 Nastede 1993 Nastätten. Nastätten Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Stadt Nastätten. Nastätten 1992, ISBN 3-920388-20-8.
  11. Kath. Kirchengemeinde Nastätten. Abgerufen am 6. August 2017.
  12. Ev. Kirchengemeinde Nastätten. Abgerufen am 6. August 2017.
  13. Stat. Landesamt RLP Zensus 2011 Nastätten. Abgerufen am 6. August 2017.
  14. Robert Menche, Eckart Rheingans, Hubertus Seibert: Nastede 893 Nastätten 1993. Hrsg.: Stadtverwaltung Nastätten. Nastätten/ Koblenz 1992, ISBN 3-920388-20-8, S. 468.
  15. Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz: Ehemalige Minister und Staatssekretäre, abgerufen am 23. März 2012