Shinagawa

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Shinagawa-ku
品川区
Shinagawa
Geographische Lage in Japan
Shinagawa (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Tokio
Koordinaten: 35° 37′ N, 139° 44′ OKoordinaten: 35° 36′ 33″ N, 139° 43′ 49″ O
Basisdaten
Fläche: 22,72 km²
Einwohner: 411.070
(1. Oktober 2019)
Bevölkerungsdichte: 18.093 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 13109-1
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Shinagawa
Baum: Shii-Castanopsis, Ahorn
Blume: Rhododendron indicum
Vogel: Lachmöwe
Rathaus
Adresse: Shinagawa City Hall
2-1-36, Hiro-machi
Shinagawa-ku
Tōkyō 140-8715
Webadresse: http://www.city.shinagawa.tokyo.jp
Lage Shinagawas in der Präfektur Tokio
Lage Shinagawas in der Präfektur

Shinagawa (jap. 品川区, -ku) ist einer der 23 Bezirke der japanischen Präfektur Tokio. Er liegt im Süden Tokios, der Hauptstadt Japans.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shinagawa gliedert sich in die Stadtteile Ebara (荏原地区, -chiku), Ōi (大井地区, -chiku), Ōsaki (大崎地区, -chiku), Shinagawa (品川地区, -chiku) und Yashio (八潮地区, -chiku).

Angrenzende Städte und Gemeinden

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige „Sonderbezirk“ Shinagawa entstand am 3. Mai 1947 in der Besatzungszeit bei der Ausweitung (bzw. Wiederherstellung) der seitdem auch in der Verfassung garantierten Selbstverwaltung der Gebietskörperschaften, wobei noch für Jahrzehnte umstritten blieb, ob diese Garantie sich auch auf die „Sonderbezirke“ (Tokio) erstreckt. Kurz zuvor war am 15. März 1947 der Bezirk Shinagawa aus dem Zusammenschluss der seit 1943 präfekturunmittelbaren Bezirke Ebara und Shinagawa der im Krieg abgeschafften Stadt Tokio entstanden. Die beiden Stadtbezirke waren 1932 entstanden, als die Städte (-machi) Shinagawa, Ebara, Ōsaki und Ōi aus dem Landkreis Ebara in die Stadt Tokio eingemeindet wurden. Die Stadt Shinagawa war bis zur Abschaffung der Kreisverwaltungen in den 1920er Jahren Sitz der Kreisverwaltung gewesen. In der frühen Meiji-Zeit war das Gebiet Teil der Präfektur Shinagawa, die bis 1871 Teile der Provinz Musashi verwaltete.

Während der Edo-Zeit war Shinagawa die erste Poststation der Tōkaidō. Mit den vielen Hotels mit 6000 Zimmern um den Bahnhof – der höchsten Konzentration in ganz Tokio – setzt sich diese Poststationsfunktion in die Gegenwart fort.

Fraktionen im Parlament
(Stand: 27. Mai 2019)[1]
       
Insgesamt 40 Sitze
  • Jimin・mushozoku・kodomo mirai („LDP, Unabhängige, Zukunft Kinder“): 9
  • Shinagawa-kugikai jimintō („LDP [im] Bezirksparlament Shinagawa“): 8
  • Kōmeitō: 7
  • KPJ: 6
  • Kaikaku rengō („Reformbund“; mit Tomin First): 3
  • Seikatsusha Network: 2
  • Fraktionslos: 5
Blick aus einem Gebäude auf Tennōzu Isle

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Shinagawa ist seit 2006 Takeshi Hamano, vorher Beamter und ab 2002 Vizebürgermeister (joyaku). Er wurde im September 2018, inzwischen 71-jährig, mit Unterstützung von LDP und Kōmeitō gegen den KDP-KPJ-LP-Tomin-First-gestützten ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Hirohiko Satō (60) und eine weitere Kandidatin für eine vierte Amtszeit wiedergewählt.[2] Die 40 Sitze im Parlament von Shinagawa wurden bei den einheitlichen Wahlen 2019 neu besetzt.[3]

Bei Präfekturparlamentswahlen bildet der Bezirk einen Viermandatswahlkreis, der bei der letzten Wahl 2017 zwei Mitglieder von Koikes Präfekturpartei Tomin First no Kai und je eines von Kōmeitō und KPJ wählte. Die beiden Kandidaten der Liberaldemokratischen Partei landeten auf den Plätzen fünf und sieben.[4]

Für das Unterhaus bildet der Großteil von Shinagawa zusammen mit einem Teil von Ōta sowie den Städten und Dörfern auf den Izu- und Ogasawara-Inseln den Wahlkreis Tokio 3. Nach der Wahl 2000 vertraten den Wahlkreis im Wechsel der Demokrat Jin Matsubara (2000–2005 und 2009–2012) und der Liberaldemokrat Hirotaka Ishihara (2005–2009 und seit 2012), Sohn des ehemaligen Präfekturgouverneurs Shintarō Ishihara. Teile von Ōsaki und Gotanda im Nordwesten des Bezirks gehören seit der Wahl 2017 zum Wahlkreis 7, der sonst vor allem den Bezirk Shibuya umfasst.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Shinagawa befinden sich die Hoshi-Universität, die Risshō-Universität, die Seisen-Universität, die Shōwa-Universität und die Sugino-Frauenuniversität.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz seines Namens befindet sich der Bahnhof Shinagawa im benachbarten Stadtbezirk Minato.

Ebara-Schrein

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche japanische Unternehmen haben ihren Unternehmenssitz in Shinagawa.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Shinagawa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bezirksparlament Shinagawa: Fraktionen, abgerufen am 7. Juni 2019.
  2. 品川区長選 4選の浜野さんが抱負「期待に政策で応える」. In: Tōkyō Shimbun. 1. Oktober 2018, abgerufen am 7. Juni 2019 (japanisch).
  3. 統一地方選2019>東京>品川区議選. In: Tōkyō Shimbun. April 2019, abgerufen am 5. Juni 2019 (japanisch).
  4. Tōkyō Shimbun: Ergebnisse der Präfekturparlamentswahl in Tokio 2017, Shinagawa-ku (japanisch)