Suhlburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burg Suhlburg
Wappen der Senft von Suhlburg,um 1605, aus Johann Siebmachers Wappenbuch

Wappen der Senft von Suhlburg,um 1605, aus Johann Siebmachers Wappenbuch

Alternativname(n): Sulburg
Entstehungszeit: um 1400
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Burgstall
Ständische Stellung: Adlige
Ort: Untermünkheim-Suhlburg
Geographische Lage 49° 8′ 40,6″ N, 9° 43′ 5,5″ OKoordinaten: 49° 8′ 40,6″ N, 9° 43′ 5,5″ O
Höhe: 322,4 m ü. NHN
Suhlburg (Baden-Württemberg)
Suhlburg

Die Suhlburg, auch Sulburg genannt, ist eine abgegangene Höhenburg auf 322,4 m ü. NHN auf einem linken Sporn über dem unteren Schmiedbachtal beim Weiler Suhlburg der Gemeinde Untermünkheim im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg wurde vermutlich Ende des 14. Jahrhunderts von einem Ratsherrn und Angehörigen eines führenden Patriziergeschlechts aus Schwäbisch Hall namens Sulmeister[1][2] erbaut, 1430 erwähnt, und blieb im Besitz seiner ritteradligen Nachkommen, die sich nach der Burg Senft von Sulburg nannten.[3] Diese waren im Ritterkanton Odenwald des fränkischen Ritterkreises und durch den Erwerb von Matzenbach 1524, auch im Kanton Kocher beim schwäbischen Ritterkreis immatrikuliert.

Die Anlage brannte 1534 ab, und ein versuchter Wiederaufbau im Jahre 1622 scheiterte. Von der einstigen Burganlage, wo heute ein Wohnhaus steht, sind nur noch Fundament- und Grabenreste erhalten.

Siehe auch: Liste schwäbischer Adelsgeschlechter

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eintrag zu Sulburg in der privaten Datenbank „Alle Burgen“. Abgerufen am 10. September 2019.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sulmeister = Salinenmeister. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 20: Strom–Szische – (X, 4. Abteilung). S. Hirzel, Leipzig 1942 (woerterbuchnetz.de).
  2. Beschreibung des Oberamts Hall von . 1847, Geschichte der Stadt Hall; aus Amtstiteln werden Familiennamen S. 144–145 und S. 151 (Wikisource)
  3. Die Suhlburg auf leo-bw