Ruine Bebenburg

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Ruine Bebenburg
Der Stumpf des Bergfrieds

Der Stumpf des Bergfrieds

Alternativname(n): Bemburg
Entstehungszeit: um 1140
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Bergfriedstumpf
Ständische Stellung: Adlige, Grafen
Ort: Rot am See-Bemberg
Geographische Lage 49° 15′ 31″ N, 9° 59′ 23,8″ OKoordinaten: 49° 15′ 31″ N, 9° 59′ 23,8″ O
Höhe: 426,6 m ü. NN

Die Ruine Bebenburg, auch Bemburg genannt, ist die Ruine einer Spornburg auf dem Ausläufer eines Höhenplateaus bei dem Weiler Bemberg des Ortsteils Brettenfeld der Gemeinde Rot am See im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bebenburg steht auf einem 426,6 m ü. NN hohen Bergsporn über der Mündung des Blaubaches in die Brettach[1], am westlichen Ortsrand von Bemberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg wurde um 1140 von den Rittern von Bebenburg erbaut und um 1140 erwähnt. Vermutlich wurde die Burg um 1449 im Städtekrieg zerstört. Besitzer der Burg waren Edelfreie von Bebenburg und Burggrafen, ab 1440 die Adelsfamilie von Enslingen.[2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlich handelte es sich bei der kleinen Burganlage um eine Turmburg, deren heute noch 6 Meter hohe Stumpf des Bergfrieds auf einer Grundfläche von 7,5 × 7,5 Metern als Wachturm diente. Geschützt war die Burg durch eine umlaufende Mauer, das steil abfallende Gelände und einen Halsgraben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alois Schneider: Die Burgen im Kreis Schwäbisch Hall – Eine Bestandsaufnahme. (Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg. Band 18). Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1228-7, S. 174–177.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bebenburg auf brettenfeld.de
  2. Felix Priebatsch: Kurfürst Albrecht Achilles von Brandenburg, Band 59 von: Publicationen aus den k. Preussischen Staatsarchiven, Band 59, Berlin, 1894, S. 478; (Ausschnittscan)