Tamara Iwanowna Tichonowa

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Tamara Tichonowa Skilanglauf
Voller Name Tamara Iwanowna Tichonowa
Nation SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 13. Juni 1964 (56 Jahre)
Geburtsort KowaljowoSowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
Karriere
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 2 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 1988 Calgary 20 km Freistil
Gold 1988 Calgary Staffel
Silber 1988 Calgary 5 km klassisch
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 1985 Seefeld Staffel
Silber 1989 Lahti Staffel
Bronze 1989 Lahti 10 km Freistil
Gold 1991 Val di Fiemme Staffel
Bronze 1991 Val di Fiemme 10 km Freistil
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 24. März 1984
 Weltcupsiege im Einzel 2  (Details)
 Gesamtweltcup 3. (1988/89)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Distanzrennen 2 5 3
 

Tamara Iwanowna Tichonowa (russisch Тамара Ивановна Тихонова, wiss. Transliteration Tamara Ivanovna Tichonova; * 13. Juni 1964 in Kowaljowo, Udmurtische ASSR) ist eine ehemalige russische Skilangläuferin, die für die Sowjetunion startete.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tichonowa lief im März 1984 ihr erstes Weltcuprennen in Murmansk und belegte dabei den 20. Platz über 10 km. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 1984 in Trondheim holte sie die Bronzemedaille über 5 km und die Silbermedaille mit der Staffel. Im folgenden Jahr gewann sie bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld in Tirol mit der Staffel die Goldmedaille. Bei der Winter-Universiade 1987 in Štrbské Pleso holte sie Gold über 5 km. Zu Beginn der Saison 1987/88 holte sie in Bohinj über 10 km Freistil ihren ersten Weltcupsieg. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary gehörte sie zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen. Sie gewann die Goldmedaille über 20 Kilometer und mit der Staffel. Außerdem belegte sie über 5 Kilometer den zweiten Platz und über 10 km den fünften Platz. Diese Wettbewerbe wurden auch als Weltcuprennen gewertet. Die Saison beendete sie auf den vierten Rang im Gesamtweltcup. In der folgenden Saison kam sie im Weltcup dreimal auf den zweiten Platz. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 1989 in Lahti holte sie Bronze über 10 km Freistil und Silber mit der Staffel. Im Gesamtweltcup belegte sie den dritten Platz. Zu Beginn der Saison 1990/91 errang sie den dritten Platz beim Weltcup in Tauplitzalm. Im weiteren Saisonverlauf folgte ein zweiter Platz über 15 km Freistil beim Weltcup in Falun. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 1991 im Val di Fiemme gewann sie Bronze über 10 km Freistil und Gold mit der Staffel. Ihr letztes Weltcuprennen lief sie Dezember 1991 in Thunder Bay, welches sie auf den 12. Platz über 5 km Freistil beendete.

Tichonowa siegte bei sowjetischen Meisterschaften in den Jahren 1985 und 1989 mit der Staffel.[1]

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988 Calgary: 1. Platz 20 km Freistil, 1. Platz Staffel, 2. Platz 5 km, 5. Platz 10 km

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 16. Dezember 1987 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Bohinj 10 km Freistil
2. 25. Februar 1988 KanadaKanada Calgary 20 km Freistil1
1 Olympische Winterspiele 1988

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
1984/85 15. 47
1985/86 23. 13
1986/87 - -
1987/88 4. 81
1988/89 3. 93
1989/90 7. 76
1990/91 7. 82
1991/92 26. 13

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil auf infosport.ru