Tschaikowski-Wettbewerb

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Der seit 1958 ausgetragene und nur alle vier Jahre in Moskau stattfindende Internationale Tschaikowski-Wettbewerb war viele Jahrzehnte lang einer der weltweit bedeutendsten Musikwettbewerbe, hauptsächlich im Fach Klavier. Aber auch die anderen Kategorien Violine, Violoncello und Gesang (männlich und weiblich) besaßen und besitzen eine hohe internationale Reputation.

Der erste Gewinner 1958, ausgerechnet mitten im Kalten Krieg der Amerikaner Van Cliburn, wurde bei seiner Heimkehr in New York mit einer Konfettiparade geehrt. Zahlreiche Musiker starteten mit dem Gewinn eine Weltkarriere. Der erste deutsche Preisträger (6. Preis) war 1966 der Dresdner Pianist Peter Rösel; erster deutscher Gewinner war 1990 der saarländische Cellist Gustav Rivinius.

Im Jahr 2011 wurde der Wettbewerb erstmals zeitgleich in Moskau und Sankt Petersburg ausgetragen.[1] Der letzte Wettbewerb fand im Juni 2015 statt. Gewinner sollen nunmehr nach ihrer Teilnahme gezielt in ihrer Karriere durch Auftritte etc. gefördert werden.[2]

Gewinner und weitere bekannte Preisträger[Bearbeiten]

Klavier[Bearbeiten]

Violine[Bearbeiten]

Violoncello-Juroren Rostropowitsch, Wilkomirski, Fournier beim Wettbewerb 1966

Violoncello[Bearbeiten]

Gesang (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eva Blaskewitz: Relaunch einer Berühmtheit. Tendenz steigend: Eindrücke vom 14. Internationale Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und St. Petersburg. KlassikInfo.de, abgerufen am 7. Juli 2015.
  2. Irina Murawjowa, Rossijskaja Gaseta: Tschaikowsky-Wettbewerb: Musik auf höchstem Niveau. Russia Beyond the Headlines, 3. Juli 2015, abgerufen am 7. Juli 2015.