Tschaikowski-Wettbewerb

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Preisträgerkonzert des Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau (2015)

Der Internationale P. I. Tschaikowski-Wettbewerb (nach Pjotr Iljitsch Tschaikowski, russisch Международный конкурс имени П. И. Чайковского) ist einer der weltweit bedeutendsten Musikwettbewerbe, insbesondere im Fach Klavier und für zahlreiche Preisträger Startpunkt einer internationalen Karriere. Weitere Wettbewerbskategorien sind Violine, Violoncello und Gesang. Der Tschaikowski-Wettbewerb wird seit 1958 ausgetragen und findet alle vier Jahre in Moskau und seit 2011 zeitgleich in Sankt Petersburg statt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettbewerbskategorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Wettbewerb wurde 1958 für Klavier und Violine durchgeführt. 1962 kam die Kategorie Violoncello hinzu, 1966 die Sparte Gesang, unterschieden nach Frauen- und Männerstimmen. 2019 wird der Wettbewerb um die Disziplin Blasinstrumente, geteilt nach Holz- und Blechblasinstrumente erweitert.

Tschaikowski-Wettbewerb 1958[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewinner der 1. Klavierkonkurrenz 1958 war der US-Amerikaner Van Cliburn. Cliburn setzte sich gegen 47 Pianisten aus 19 Ländern durch und erhielt neben 25.000 Rubel Preisgeld, damals ca. 26.000 Deutsche Mark, die Goldmedaille aus den Händen des Wettbewerbs-Vorsitzenden Dmitri Schostakowitsch und auf dem Preisträgerkonzert einen Dankeskuss von Nikita Chruschtschow.[1][2] „Ein Kuss des sowjetischen Präsidenten an einen amerikanischen Künstler – das war in Zeiten des Kalten Krieges natürlich eine Sensation“ und „markierte seinerzeit den Anfang“ des kulturellen „Tauwetters“ mit „zahlreichen transnationalen Konsequenzen und bestärkte unter anderem die Ansicht, Musik kenne keine nationalen oder politischen Grenzen“.[3][4][5] Cliburn wurde bei seiner Heimkehr in New York mit einer Konfettiparade geehrt.[6]

„Olympische Spiele der Musik“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Violoncello-Juroren Rostropowitsch, Wilkomirski, Fournier beim Wettbewerb 1966

In den Folgejahren entwickelte sich der Wettbewerb neben dem Chopin-Wettbewerb in Warschau zu der renommiertesten Konkurrenz und wurde aufgrund der musikalischen Maßstäbe als „Olympische Spiele der Musik“ bezeichnet – trotz gelegentlicher Mutmaßungen über „Günstlingswirtschaft“ aufgrund der vielen sowjetischen Goldmedaillisten.[7][8][9]

Die Preisträger, von einer internationalen Jury hochklassiger Musiker gewählt, rückten in den Fokus der Öffentlichkeit durch die weltweite Berichterstattung – Ausgangspunkt einer internationalen Karriere für die Violisten Wiktor Tretjakow, Gidon Kremer, Viktoria Mullova, Jennifer Koh, die Cellisten David Geringas, Nathaniel Rosen, Antonio Meneses, den Opernsänger Jewgeni Nesterenko, die Mezzosopranistin Jelena Obraszowa und die Sopranistin Deborah Voigt.

Besondere Aufmerksamkeit kam den Goldmedaillisten der Sparte Klavier zu, „denen der Sieg die Türen zu den Konzertsälen der Welt öffnete“ – insbesondere für die sowjetischen Pianisten Wladimir Aschkenasi, Grigori Sokolow, Andrei Gawrilow, Michail Pletnjow, Boris Beresowski aber auch für John Ogdon, John Lill und Barry Douglas.[10] Die Bedeutung des Goldmedaillengewinns aus Musikersicht erläuterte ein Teilnehmer zu Beginn des Klavierwettbewerbs 1990 im Dokumentarfilm The IX International Tchaikovsky Competition: „einer von uns wird in zwei Wochen ein weltbekannter Pianist sein“.

Schleichender Bedeutungsverlust ab 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wettbewerb 1990 fand unter erschwerten Bedingungen statt, es standen wegen fehlender finanzieller Mittel nicht genügend Übersetzer und Versorgungseinrichtungen für die Wettbewerbsteilnehmer zur Verfügung. Aufgrund eines generalisierten Musikerstreiks in Moskau konnten für die musikalische Begleitung der Wettbewerbsteilnehmer keine qualifizierten Orchester aufgeboten werden. Zudem wurden nach dem Wettbewerb Bestechungsversuche der Juroren und Vorteilsnahme öffentlich.[11]
Nach der Auflösung der Sowjetunion wurde der Wettbewerb von der Russische Föderation unter der Obhut des Russischen Kulturministeriums fortgeführt. 1994 vergab die Jury, bestehend aus ehemaligen Preisträgern des Wettbewerbs in den Sparten Klavier, Violine und Violoncello keine ersten Preise mit der Begründung, die Teilnehmer hätten insgesamt nicht das Niveau ehemaliger Kandidaten.[12] 1998 wurde die Klavier-Jury offen der Korruption verdächtigt, da in die Finalrunde des Wettbewerbs vier Schüler eines Jurors und Moskauer Konservatorium-Professors gewählt wurden.[13]

„Misswirtschaft, mangelnde Finanzierung und sehr fragwürdige Juryentscheidungen“ führten zu einem Ansehensverlust und ließen den Wettbewerb „aus dem Blickwinkel der internationalen Musiköffentlichkeit schwinden“.[14] Norman Lebrecht bemerkte 2002 infolge: „Das bedeutendste am Tschaikowski-Wettbewerb von 2002 war der erstaunliche Bedeutungsverlust“.[15]

Der Wettbewerb 2006 wurde wegen der zeitgleich stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft auf 2007 verschoben. Durch einer Änderung des Bewertungssystems und der Beteiligung mehrerer internationalen Juroren versuchte der Veranstalter dem über die Jahre abgenommenen Ruf entgegenzutreten.[16]

Reformen 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Tschaikowski-Wettbewerb steht seit 2011 unter der Schirmherrschaft von Waleri Gergijew.[17] Gergijew trat mit dem Mandat an, das Prestige des Wettbewerbs durch mehr Transparenz wiederherzustellen und zudem die Karriere der Preisträger anschließend durch Konzertangebote zu fördern.[8] Er verpflichtete eine internationale Jury aus hochklassigen Musikern und rekrutierte als Generalmanager Richard Rodzinski. Rodzinski, ehemaligen Direktor des Internationalen Val Cliburn-Klavierwettbewerbs, änderte das Punktevergabesystem und reformierte die Wettbewerbsbedingungen. Seit 2015 haben alle Preisträger die Möglichkeit, sich drei Jahre von den Künstleragenturen Opus3 und Intermusica vertreten zu lassen.[18]

2011 fand der Tschaikowski-Wettbewerb, an dem 122 Musiker zwischen 16 und 32 Jahren aus 29 Ländern teilnahmen,[19] erstmals zeitgleich in Moskau und Sankt Petersburg statt und wurde via Live-Übertragung im Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.[14][20]„Mehr als zehn Millionen Menschen in 179 Ländern verfolgten weltweit den Webcast“ zum Wettbewerb 2015.[21]

Deutsche Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster deutscher Preisträger der Klavierkonkurrenz war 1966 der Dresdner Pianist Peter Rösel mit einem sechsten Platz und 2007 errang Benjamin Moser den fünften Platz. In der Sparte Violoncello gewann Georg Faust 1982 die Bronzemedaille und Kerstin Feltz belegte 1986 den siebten Platz. 1990 wurde der Saarländer Gustav Rivinius mit der Goldmedaille ausgezeichnet, Guido Schiefen belegte den fünften Platz. Die Silbermedaille ging 2002 an Johannes Moser, Claudius Popp war Drittplatzierter. In der Kategorie Violine wurde Latica Honda-Rosenberg 1998 mit der Silbermedaille ausgezeichnet, Nicolas Koeckert errang 2002 den fünften Platz und 2007 erhielt Yuki Manuela Janke die Silbermedaille.

Bewerbung, Reglement, Preise und Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bewerbung zum Tschaikowski-Wettbewerb erfolgt durch das Einreichen eines Tonträgers mit einem 50-minütigen Musikbeitrag für Instrumentalisten und einem 20-minütigen für Sänger. Ein Gremium lädt daraufhin Kandidaten zu einem Auswahlverfahren vor Ort,[19] durch das letztlich die Wettbewerbs-Teilnehmer ermittelt werden.[22] Der Wettbewerb führt in allen Disziplinen über drei Runden, die Leistungen werden von einer international besetzten Jury aus anerkannten Musikern und Musikpädagogen der einzelnen Sparten bewertet.

Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbs sind alle Kandidaten, die die Finalrunde mit den sechs Wertungsstufen der Kategorie Klavier, Violine und Violoncello, die acht Ränge der Holzbläser- sowie der Blechbläserkonkurrenz bzw. die vier Preisränge des Gesangs-Wettbewerbs erreichen. Der Erstplatzierte jeder Kategorie erhält eine Goldmedaille, dann folgen Silber- und Bronzemedaillen sowie Auszeichnungen – Diploma genannt.

Aus den Goldmedailleträger der verschiedenen Sparten kann bei überragender Leistung in der Wettbewerbshistorie durch den Grand Prix ein Gesamtsieger ermittelt werden. Die Medaillen- und Auszeichnungsränge sind mit Preisgeldern dotiert. Der Gewinner des selten vergebenen Grand Prix erhält die höchste Zuwendung.

Preisgelder 2019 1. Platz/Goldmedaille 2. Platz/Silbermedaille 3. Platz/Bronzemedaille 4. Platz/Diplom 5. Platz/Diplom 6. Platz/Diplom 7. Platz/Diplom 8. Platz/Diplom Grand Prix
US-Dollar 30.000 20.000 10.000 5.000 4.000 3.000 2.500 2.000 100.000

Für die Beste Aufführung eines Konzerts mit einem Kammerorchester in der zweiten Wettbewerbs-Runde der Sparten Klavier, Violine und Cello erhalten die Gewinner einen Sonderpreis, der mit 2.000 US-Dollar Preisgeld und einem Diplom dotiert ist.

In Moskau fand der Wettbewerb 2015 in den Konzertsälen des Moskauer Konservatoriums und der Zentralen Musikschule sowie im Rachmaninow-Konzertsaal der Philharmonia-2 statt. In Sankt Petersburg wurde er in der Sankt Petersburger Philharmonie und den Konzertsälen des Mariinski-Theaters ausgetragen.

Veranstaltungsort des Preisträgerkonzerts, das in der Regel den Medailleträgern vorbehalten ist, ist seit Beginn der Große Saal des Moskauer Konservatoriums und seit 2011 zusätzlich das Mariinski-Theater in Sankt Petersburg.

Wettbewerb 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wettbewerb 2019 findet zwischen dem 17. und 29. Juni in Sankt Petersburg in den Sparten Violoncello, Gesang, für die Holzblasinstrumente Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott und die Blechblasinstrumente Horn, Trompete, Posaune und Tuba statt. Der Klavier- und Violinwettbewerb wird in Moskau ausgetragen. Zugelassen sind Instrumentalisten zwischen 16 und 32 Jahre, das Mindestalter der Kategorie Gesang beträgt 19 Jahre. Durch eine Vorauswahl wird die Teilnehmerzahl je Sparte für die erste Wettbewerbsrund auf maximal 24 Konkurrenten begrenzt, in der Kategorie Gesang auf 20 je Geschlecht sowie je 20 für die Holz- und Blechbäser-Wettbewerbe. Je weiterer Runde wird die Teilnehmerzahl halbiert, in den Sparten Holzblas- und Blechblasinstrumente ziehen in die 2. Runde 12 Teilnehmer ein und in die Finalrunde 8 Konkurrenten.

Austragungsorte in Moskau sind der Rachmaninow-Konzertsaal und der Große Saal des Moskauer Konservatoriums, das Tschaikowski-Konzerthaus und der Konzertsaal Sarjadje. In Sankt Petersburg findet die Konkurrenz im Mariinski-Theater, der Kaiserlichen Hofkapelle, im Großen und Kleinen Konzertsaal der Philharmonie und im Konzertsaal Repino statt.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klavier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1. Preis/Goldmedaille 2. Preis/Silbermedaille 3. Preis/Bronzemedaille weitere Preisträger (Auswahl) Bemerkungen
1958 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Van Cliburn SowjetunionSowjetunion Lew Wlassenko
China VolksrepublikVolksrepublik China Liu Shih-Kun
SowjetunionSowjetunion Naum Schtarkman 8 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern
1962 SowjetunionSowjetunion Wladimir Aschkenasi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Ogdon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Susan Starr
China VolksrepublikVolksrepublik China Yin Chengzong
SowjetunionSowjetunion Elisso Wirsaladse 8 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern;
Ränge 7 & 8 nicht vergeben
1966 SowjetunionSowjetunion Grigori Sokolow Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Misha Dichter SowjetunionSowjetunion Victor Eresko Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Peter Rösel (6. Platz) 8 Wertungsstufen mit
10 Preisträgern
;Rang 8 nicht vergeben
1970 SowjetunionSowjetunion Wladimir Krainew
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Lill
KubaKuba Horacio Gutiérrez BrasilienBrasilien Arthur Moreira Lima
SowjetunionSowjetunion Wiktorija Postnikowa
6 Wertungsstufen mit
7 Preisträgern;
Rang 6 nicht vergeben
1974 SowjetunionSowjetunion Andrei Gawrilow Korea SudSüdkorea Myung-whun Chung
SowjetunionSowjetunion Stanislaw Igolinski
SowjetunionSowjetunion Juri Egorow UngarnUngarn András Schiff (4. Platz)
SowjetunionSowjetunion Dmitri Alexejew (5. Platz)
FrankreichFrankreich Brigitte Engerer (6. Platz)
6 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern
1978 SowjetunionSowjetunion Michail Pletnjow FrankreichFrankreich Pascal Devoyon
KanadaKanada André Laplante
SowjetunionSowjetunion Nikolai Demidenko
SowjetunionSowjetunion Jewgeni Riwkin
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Terence Judd und
SowjetunionSowjetunion Boris Petrow (4. Plätze)
6 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern
1982 nicht vergeben Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Donohoe
SowjetunionSowjetunion Wladimir Owtschinnikow
JapanJapan Michie Koyama EstlandEstland Kalle Randalu (4. Platz)
BulgarienBulgarien Emma Tahmizian (7. Platz)
8 Wertungsstufen mit
10 Preisträgern;
Ränge 1 & 8 nicht vergeben
1986 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Barry Douglas SowjetunionSowjetunion Natalia Trull SowjetunionSowjetunion Irina Plotnikowa 8 Wertungsstufen mit
12 Preisträgern
1990 SowjetunionSowjetunion Boris Beresowski SowjetunionSowjetunion Wladimir Mischouk Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Kenner
BelgienBelgien Johan Schmidt
SowjetunionSowjetunion Anton Mordasow
6 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern;
Ränge 5 & 6 nicht vergeben
1994 nicht vergeben RusslandRussland Nikolai Luganski RusslandRussland Wadim Rudenko
Korea SudSüdkorea HaeSun Paik
6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern;
Ränge 1 & 6 nicht vergeben
1998 RusslandRussland Denis Mazujew RusslandRussland Wadim Rudenko Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Freddy Kempf 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern
2002 JapanJapan Ayako Uehara RusslandRussland Alexei Nabiulin China VolksrepublikVolksrepublik China Tszyuy Tszin
RusslandRussland Andrei Ponochewni
6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern;
Ränge 4 & 6 nicht vergeben
2007 nicht vergeben RusslandRussland Miroslaw Kultyschew RusslandRussland Alexander Lubjanzew DeutschlandDeutschland Benjamin Moser (5. Platz) 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern
Rang 1 nicht vergeben
2011 RusslandRussland Daniil Trifonow
Grand Prix
Korea SudSüdkorea Yeol Eum Son Korea SudSüdkorea Seong-Jin Cho 6 Wertungsstufen mit
5 Preisträgern;
Rang 1 nicht vergeben
2015 RusslandRussland Dmitri Maslejew LitauenLitauenRusslandRussland Lucas Geniušas
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten George Li
RusslandRussland Sergei Redkin
RusslandRussland Daniel Kharitonow
FrankreichFrankreich Lucas Debargue (4. Platz) 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern;
Ränge 5 & 6 nicht vergeben

Liste der Juroren der Tschaikowski-Wettbewerbe Klavier

Violine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1. Preis/Goldmedaille 2. Preis/Silbermedaille 3. Preis/Bronzemedaille weitere Preisträger (Auswahl) Bemerkungen
1958 SowjetunionSowjetunion Waleri Klimow SowjetunionSowjetunion Wiktor Pikaisen RumänienRumänienUngarnUngarn Ștefan Ruha 8 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern;
1962 SowjetunionSowjetunion Boris Gutnikow IsraelIsrael Schmuel Asshkenasi
SowjetunionSowjetunion Irina Bochkowa
SowjetunionSowjetunion Nina Beilina
JapanJapan Yoko Kubo
8 Wertungsstufen mit
10 Preisträgern;
Rang 8 nicht vergeben
1966 SowjetunionSowjetunion Wiktor Tretjakow JapanJapan Masuko Ushioda
SowjetunionSowjetunion Oleg Kagan
JapanJapan Yoko Sato
SowjetunionSowjetunion Oleh Krisa
8 Wertungsstufen mit
10 Preisträgern;
Rang 7 nicht vergeben
1970 SowjetunionSowjetunion Gidon Kremer SowjetunionSowjetunion Wladimir Spiwakow
JapanJapan Mayumi Fujikawa
SowjetunionSowjetunion Liana Issakadse 8 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern;
Ränge 7 & 8 nicht vergeben
1974 nicht vergeben Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eugene Fodor
SowjetunionSowjetunion Ruben Aharonian
SowjetunionSowjetunion Rusudan Gwasalija
FrankreichFrankreich Marie-Annick Nicolas
BulgarienBulgarien Vanya Milanova
8 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern;
Rang 8 nicht vergeben
1978 SowjetunionSowjetunion Ilja Grubert
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Elmar Oliveira
RumänienRumänien Mihaela Martin
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dylana Jenson
SowjetunionSowjetunion Irina Medwedewa
SowjetunionSowjetunion Alexandr Vinnitsky
8 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern;
Ränge 6, 7 & 8 nicht vergeben
1982 SowjetunionSowjetunion Viktoria Mullova
SowjetunionSowjetunion Sergei Stadler
JapanJapan Tomoko Kato Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stephanie Chase
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andres Cardenes
8 Wertungsstufen mit
7 Preisträgern;
Ränge 5, 7 & 8 nicht vergeben
1986 SowjetunionSowjetunion Ilja Kaler
FrankreichFrankreich Raphaël Oleg
China VolksrepublikVolksrepublik China Xue Wei
SowjetunionSowjetunion Maxim Fedotow
AustralienAustralien Jane Peters 8 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern;
Rang 5 nicht vergeben
1990 JapanJapan Akiko Suwanai SowjetunionSowjetunion Jevgeni Buschkow Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alyssa Park 8 Wertungsstufen mit
9 Preisträgern;
Rang 8 nicht vergeben
1994 nicht vergeben RusslandRussland Anastassija Tschebotarjowa
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Koh
RusslandRussland Graf Murzha
ItalienItalien Marco Rizzi
6 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern;
Rang 1 nicht vergeben
1998 RusslandRussland Nikolai Saschenko DeutschlandDeutschland Latica Honda-Rosenberg China VolksrepublikVolksrepublik China Ichun Pan 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern
2002 nicht vergeben JapanJapanVereinigte StaatenVereinigte Staaten Tamaki Kawakubo
China VolksrepublikVolksrepublik China Chen Xi
RusslandRussland Tatiana Samouil DeutschlandDeutschland Nicolas Koeckert (5. Platz) 6 Wertungsstufen mit
7 Preisträgern
2007 JapanJapan Mayuko Kamio RusslandRussland Nikita Boriso-Glebski DeutschlandDeutschland Yuki Manuela Janke 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern
2011 nicht vergeben RusslandRussland Sergei Dogadin
IsraelIsrael Itamar Zorman
Korea SudSüdkorea Jehye Lee 6 Wertungsstufen mit
5 Preisträgern;
Ränge 1 & 6 nicht vergeben
2015 nicht vergeben TaiwanRepublik China (Taiwan) Yu-Chien Tseng Moldau RepublikRepublik Moldau Alexandra Conunova
RusslandRussland Haik Kazazian
RusslandRussland Pavel Miljukow
6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern;
Räng 1 & 6 nicht vergeben

Violoncello[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1. Preis/Goldmedaille 2. Preis/Silbermedaille 3. Preis/Bronzemedaille weitere Preisträger (Auswahl) Bemerkungen
1962 SowjetunionSowjetunion Natalija Schachowskaja Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Leslie Parnas
SowjetunionSowjetunion Walentin Fejgin
SowjetunionSowjetunion Natalia Gutman
SowjetunionSowjetunion Michail Chomitser
6 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern
1966 SowjetunionSowjetunion Karine Georgian Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stephen Kates
FinnlandFinnland Arto Noras
JapanJapan Kenichiro Yasuda
SowjetunionSowjetunion Eleonora Testelets
SowjetunionSowjetunionMischa Maisky (6. Platz) 6 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern
1970 SowjetunionSowjetunion David Geringas SowjetunionSowjetunion Victoria Jagling JapanJapan Ko Iwasaki 6 Wertungsstufen mit
7 Preisträgern
1974 SowjetunionSowjetunion Boris Pergamenschtschikow SowjetunionSowjetunion Ivan Monighetti JapanJapan Hirofumi Kanno SowjetunionSowjetunion Josef Feigelson (8. Platz) 8 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern;
Ränge 5 & 7 nicht vergeben
1978 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nathaniel Rosen JapanJapan Mari Fudzivara
TschechoslowakeiTschechoslowakei Daniel Veis
SowjetunionSowjetunion Nikolai Demidenko
SowjetunionSowjetunion Jewgeni Riwkin
8 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern;
Ränge 7 & 8 nicht vergeben
1982 BrasilienBrasilien Antonio Meneses SowjetunionSowjetunion Alexander Rudin DeutschlandDeutschland Georg Faust
BelgienBelgien Johan Schmidt
NorwegenNorwegen Truls Mørk (6. Platz) 8 Wertungsstufen mit
8 Preisträgern
1986 ItalienItalien Mario Brunello
SowjetunionSowjetunion Kirill Rodin
SowjetunionSowjetunion Suren Bagratuni
FinnlandFinnland Martti Rousi
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sarah Sant Ambrogio
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Sharp
Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Kerstin Feltz (7. Platz) 8 Wertungsstufen mit
13 Preisträgern;
Rang 6 nicht vergeben
1990 DeutschlandDeutschland Gustav Rivinius LuxemburgLuxemburg Francoise Grobain
SowjetunionSowjetunion Aleksander Knjasew
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bion Tsang
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Timothy Hugh
DeutschlandDeutschland Guido Schiefen (5. Platz) 8 Wertungsstufen mit
11 Preisträgern;
Rang 8 nicht vergeben
1994 nicht vergeben nicht vergeben nicht vergeben NiederlandeNiederlande Quirine Viersen (6. Platz) 6 Wertungsstufen mit
3 Preisträgern;
Ränge 1, 2, 3 & 5 nicht vergeben
1998 RusslandRussland Denis Schapowalow AustralienAustralien Kin Lee Wei RusslandRussland Boris Andrianow 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern;
Rang 5 nicht vergeben
2002 nicht vergeben DeutschlandDeutschland Johannes Moser DeutschlandDeutschland Claudius Popp
RusslandRussland Aleksander Tschauschjan
6 Wertungsstufen mit
7 Preisträgern;
Rang 1 nicht vergeben
2007 RusslandRussland Sergei Antonow RusslandRussland Aleksander Buslow UngarnUngarn István Wardai 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern
2011 RusslandRussland Narek Achnasarjan FrankreichFrankreich Edgar Moreau WeissrusslandWeißrussland Iwan Karisna 6 Wertungsstufen mit
5 Preisträgern;
Rang 6 nicht vergeben
2015 RumänienRumänien Andrei Ioniță RusslandRusslandRusslandRussland Aleksander Ramm RusslandRussland Aleksander Buslow 6 Wertungsstufen mit
6 Preisträgern

Gesang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1. Preis/Goldmedaille
Frauen
weitere Preisträger
Frauen (Auswahl)
1. Preis/Goldmedaille
Männer
weitere Preisträger
Männer (Auswahl)
Preisträger insgesamt
Frauen/Männer
1966 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jane Marsh SowjetunionSowjetunion Wladimir Atlantow Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Simon Estes (3. Platz) 4 / 6
1970 SowjetunionSowjetunion Jelena Obraszowa SowjetunionSowjetunion Jewgeni Nesterenko
SowjetunionSowjetunion Nikolai Ogrenisch
6 / 10
1974 nicht vergeben SowjetunionSowjetunion Lyudmila Sergijenko (2. Platz) SowjetunionSowjetunion Iwan Ponomarenko TschechienTschechien Peter Dvorský (5. Platz) 7 / 8
1978 SowjetunionSowjetunion Lyudmila Schemchuk nicht vergeben SowjetunionSowjetunion Walentin Piwowarow (2. Platz)
SowjetunionSowjetunion Nikita Storoiew (2. Platz)
7 / 5
1982 SowjetunionSowjetunion Lidija Zabiliasta SowjetunionSowjetunion Paata Burtschuladse 7 / 6
1986 SowjetunionSowjetunion Natalia Erasowa SowjetunionSowjetunion Alexander Morozow 6 / 6
1990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Deborah Voigt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hans Choi 7 / 7
1994 RusslandRussland AserbaidschanAserbaidschan Chibla Gersmawa
Grand Prix
China VolksrepublikVolksrepublik China Chen-Ye Yuan 5 / 3
1998 JapanJapan Mieko Sato GeorgienGeorgien Besik Gabitaschvili 5 / 4
2002 RusslandRussland Aitalina Afanasiewa-Adamowa RusslandRussland Anna Samuil (3. Platz) RusslandRussland Michail Kazakow 6 / 4
2007 RusslandRussland Albina Schagimuratowa Bergkarabach RepublikBergkarabach Alexander Tsymbalyuk 4 / 4
2011 Korea SudSüdkorea Sunyoung Seo Korea SudSüdkorea Park Jong-Min 4 / 2
2015 RusslandRussland Julia Matoschkina MongoleiMongolei Ariunbaatar Ganbaatar
Grand Prix
4 / 4

Repertoire der Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klavier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klavierwettbewerb besteht aus drei Runden für die unterschiedliches Repertoire vorgegeben ist. Die zweite Runde ist zweiteilig und die Werkauswahl wird nicht nacheinander vorgetragen. Je Runde besteht die Möglichkeit, aus mehreren Werken zu wählen:

Runde I (40–50 Minuten)

Runde II, Etappe I (50–60 Minuten)

Runde II, Etappe II (Unlimitiert)

Finale (Unlimitiert)

Violine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klavierwettbewerb besteht aus drei Runden für die unterschiedliches Repertoire vorgegeben ist. Die zweite Runde muss ein Werk eines russischen Komponisten enthalten.

Runde I (40–50 Minuten)

  • das Adagio und die Fuge aus der Sonate III C-Dur BWV 1005 oder die Partita II d-Moll BWV 1004 von Johann Sebastian Bach
  • Capriccio Nr. 24 aus den 24 Capricci op. 1 und eine weitere aus op. 1 von Niccolò Paganini
  • Valse-Scherzo C-Dur op. 34 ohne Orchester von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
  • weitere Stücke nach Wahl

Runde II, Etappe I (50–60 Minuten)

Finale (Unlimitiert)

Violoncello[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wettbewerb besteht aus drei Runden für die unterschiedliches Repertoire vorgegeben ist. Die zweite Runde ist zweiteilig.

Runde I (40–50 Minuten)

  • ein Präludium und eine Sarabande aus den Suiten 3. 4. 5 oder 6 für Violoncello von Johann Sebastian Bach
  • Pezzo capriccioso h-Moll op. 62 von Pjotr Tschaikowski (ohne Orchester)
  • eine Caprice aus den 12 Capricci op. 25 von Alfredo Piatti (ohne Nr. 1)
  • eine Komposition eigener Wahl

Runde II, Etappe I (50–60 Minuten)

  • eines Sonate von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert oder Johannes Brahms
  • Kompositionen nach eigener Wahl

Runde II, Etappe II (Unlimitiert)

Finale (Unlimitiert)

  • Orchesterkonzert Rokoko-Variationen A-Dur op. 33 von Pjotr Tschaikowski
  • ein Violoncello-Konzert nach Wahl

Filme (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The IX International Tchaikovsky Competition. Dokumentarfilm (1990), 126 Min., Regie: Bill Fertik, Produktion: Robert Dalrymple Productions und KCET. Erstsendung am 25. Dezember 1990 auf Public Broadcasting Service.[23]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cliburn.In einem anderen Land. Der Spiegel, 3. Juni 1059, abgerufen am 8. November 2018.
  2. Westermanns Monatshefte, Jahrgang 1966, Band I mit Heft 1 - 6, George Westermann-Verlag, Braunschweig.
  3. Joachim Kaiser: Sprechen wir über Musik. Eine kleine Klassik-Kunde. Siedler Verlag, 2012, S. 176 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  4. Anastassia Boutsko: Weg von der Romantik, hin zur Moderne. Deutschlandfunk, 2. Juli 2011, abgerufen am 8. November 2018.
  5. Iriye Akira und Jürgen Osterhammel (Hrsg.): Geschichte der Welt 1945 bis heute: Die globalisierte Welt. Verlag C.H.Beck, 2013, S. 955 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  6. Jeffrey Brown: Van Cliburn Reflects on 1958 Tchaikovsky Competition. PBS NewsHour, 11. April 2008, abgerufen am 7. Juli 2015 (englisch).
  7. John J. O’Connor: Moscow’s Musical Competition. The New York Times, 3. Dezember 1986, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  8. a b International Tchaikovsky Competition. Return of the Tchaik. Rhinegold Publishing, 3. Dezember 2014, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  9. Lisa McCormick: Performing Civility: International Competitions in Classical Music (Cambridge Cultural Social Studies). Cambridge University Press, 2015, S. 299 (Volltext in der Google-Buchsuche).
  10. Eva Blaskewitz: Tschaikowsky-Wettbewerb. KlassikInfo.de, abgerufen am 9. November 2018.
  11. Allan Kozinn: Review/Television; Backstage at the Tchaikovsky Music Competition. The New York Times, 25. Dezember 1990, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  12. Alessandra Stanley: Musical Tradition of Acrimony. The New York Times, 2. Juli 1994, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  13. Raymond Stults: Scandal at Tchaikovsky. The Moscow Times, 4. Juli 1998, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  14. a b Eva Blaskewitz: Relaunch einer Berühmtheit. Tendenz steigend: Eindrücke vom 14. Internationale Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und St. Petersburg. KlassikInfo.de, abgerufen am 7. Juli 2015.
  15. Norman Lebrecht: Where has the competition gone? La Scena Musicale, 3. Juli 2002, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  16. Matthew Westphal: Moscow's Tchaikovsky Competition Concludes with No Gold Medal for Piano; Houston Grand Opera Studio Member Takes Vocal Honors. Playbill, 2. Juli 2007, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  17. Tom Service: Everything to play for at the Tchaikovsky competition. The Guardian, 20. September 2011, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  18. Hazel Davis: All change at the International Tchaikovsky Competition. Rhinegold, 12. Februar 2015, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).
  19. a b PM und KIZ: XIV. Internationaler Tschaikowsky Wettbewerb mit 122 Musikern aus 29 Ländern. Neue Musikzeitung, 15. März 2011, abgerufen am 8. November 2018.
  20. Eleonore Büning: Er ist Zar, sein Wille geschehe. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2011, abgerufen am 16. Dezember 2015.
  21. Irina Murawjowa: Tschaikowsky-Wettbewerb: Musik auf höchstem Niveau. In: Russia Beyond the Headlines. Rossijskaja gaseta, 3. Juli 2015, abgerufen am 16. November 2018 (englisch).
  22. YouTube The International Tchaikovsky Competition: Battle of the Keys. In: YouTube. RT Documentary, 21. September 2015, abgerufen am 8. November 2018 (englisch).
  23. Hohn Henken: TV Review : 'Tchaikovsky': Vivid Human Drama. Los Angeles Times, 25. Dezember 1990, abgerufen am 11. November 2018 (englisch).