Volkmarsen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Volkmarsen
Volkmarsen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Volkmarsen hervorgehoben

Koordinaten: 51° 25′ N, 9° 7′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Höhe: 259 m ü. NHN
Fläche: 67,47 km2
Einwohner: 6746 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km2
Postleitzahl: 34471
Vorwahl: 05693
Kfz-Kennzeichen: KB, FKB, WA
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 020
Stadtgliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Steinweg 29
34471 Volkmarsen
Website: www.volkmarsen.de
Bürgermeister: Hartmut Linnekugel (parteilos)
Lage der Stadt Volkmarsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg
Hatzfeld (Eder)Battenberg (Eder)BromskirchenAllendorf (Eder)Burgwald (Gemeinde)Rosenthal (Hessen)Gemünden (Wohra)Haina (Kloster)Frankenberg (Eder)FrankenauBad WildungenLichtenfels (Hessen)KorbachWillingen (Upland)Diemelsee (Gemeinde)DiemelstadtVöhlVolkmarsenBad ArolsenTwistetalWaldeck (Stadt)EdertalNordrhein-WestfalenLandkreis KasselSchwalm-Eder-KreisLandkreis Marburg-BiedenkopfKarte
Über dieses Bild
Volkmarsen von der Kugelsburg aus fotografiert

Volkmarsen ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick über die Stadt zur Kugelsburg
Volkmarsen und Kugelsburg

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkmarsen liegt in Nordhessen, rund 28 km (Luftlinie) westnordwestlich von Kassel am Nordrand des Waldecker Tafellands und an dessen Abflachung zum Diemeltal hin. Der Naturpark Habichtswald befindet sich östlich der Stadt.

Durchflossen bzw. tangiert wird Volkmarsen vom Diemel-Zufluss Twiste im Westen, in die südwestlich der Kernstadt die Watter und nördlich die Wande und die östlich verlaufende Erpe münden. Neun Bäche durchziehen die Gemarkung, ehe ihr Wasser über die Twiste in die Diemel geführt wird. Ein von der Twiste abgeleiteter Kanal als zusätzlicher Schutz vor den Stadtmauern ist noch heute im Westbereich der Altstadt als „Mühlengraben“ zu sehen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkmarsen grenzt im Norden an die Stadt Warburg (Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen), im Osten an die Gemeinde Breuna und die Stadt Wolfhagen (beide Landkreis Kassel), im Süden und Westen an die Stadt Bad Arolsen, sowie im Nordwesten an die Stadt Diemelstadt (beide im Landkreis Waldeck-Frankenberg).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Volkmarsen gehören neben der namengebenden Stadt Volkmarsen die Ortsteile Ehringen, Herbsen, Hörle, Külte und Lütersheim mit dem Naturdenkmal Hollenkammer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirche erhält neue Bronzeglocken, 2010
Stadt mit Burgruine um 1800
Rathaus

Volkmarsen wurde im Jahre 1155 erstmals urkundlich in einer Corveyer Zehntliste erwähnt. In einem Schutzbrief von Papst Gregor IX. wurde Volkmarsen 1233 erstmals als Stadt bezeichnet. 1304 verpfändete das Kloster Corvey eine Hälfte der Stadt und der Kugelsburg an den Erzbischof von Köln; die zweite Hälfte erwarb sein Nachfolger im Jahr 1440. Seit 1507 gehörten die Stadt und die Burg zum Herzogtum Westfalen, nachdem das Kloster Corvey auf seine Rechte auf Rückerwerb verzichtet hatte. 1802 okkupierte Hessen-Darmstadt das Herzogtum Westfalen. Dabei kam es fast zum bewaffneten Konflikt, als sich Truppen von Hessen-Darmstadt und von Hessen-Kassel um den Besitz der Stadt stritten. Gleichzeitig erhob Erbprinz Wilhelm von Nassau-Oranien als neu eingesetzter Fürst von Nassau-Oranien-Fulda Ansprüche auf die Stadt. Zunächst konnte sich Hessen-Darmstadt durchsetzen, bis 1806 besagter Erbprinz die Stadt erhielt, die aber schon ein Jahr später zum napoleonischen Königreich Westphalen kam und zum Sitz des sogenannten Cantons Volckmarsen wurde. Nach dem Wiener Kongress 1814 erhielt Preußen die Stadt, trat sie aber 1817 an Kurhessen ab. 1866 wurde der Ort dann wieder preußisch, als Kurhessen von Preußen annektiert wurde. Seit 1945 gehört die Stadt zum Land Hessen.

Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen kam Volkmarsen am 1. August 1972 aus dem damaligen Landkreis Wolfhagen zum Landkreis Waldeck, der 1974 zum Landkreis Waldeck-Frankenberg erweitert wurde.[2]

Am 1. Februar 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ehringen, die ebenfalls dem Landkreis Wolfhagen angehörte, auf freiwilliger Basis eingemeindet.[3] Am 1. August 1972 kamen Herbsen, Hörle, Külte und Lütersheim (alle im Landkreis Waldeck) kraft Landesgesetz hinzu.[2][4]

Für alle nach Volkmarsen eingegliederten Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[5]

Amokfahrt beim Rosenmontagszug 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Rosenmontagszug kam es am 24. Februar 2020 zu einer Amokfahrt,[6] bei der ein Autofahrer vorsätzlich in eine Gruppe feiernder Karnevalisten fuhr. 154 Personen wurden verletzt, darunter mindestens 20 Kinder.[7] Der Autofahrer sowie eine weitere Person, die Filmaufnahmen des Geschehens angefertigt hat, wurden festgenommen. Die hessische Generalstaatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.[8] Der Täter schwieg zu den Motiven seiner Tat.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Volkmarsen 6779 Einwohner. Darunter waren 161 (2,37 %) Ausländer von denen 92 aus dem EU-Ausland, 34 aus anderen Europäischen Ländern und 35 aus anderen Staaten kamen.[9] Die Einwohner lebten in 2872 Haushalten. Davon waren 779 Singlehaushalte, 765 Paare ohne Kinder und 973 Paare mit Kindern, sowie 298 Alleinerziehende und 60 Wohngemeinschaften.[10]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkmarsen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2019
Jahr  Einwohner
1834
  
2.830
1840
  
2.818
1846
  
2.922
1852
  
2.906
1858
  
2.717
1864
  
2.730
1871
  
2.468
1875
  
2.316
1885
  
2.246
1895
  
2.491
1905
  
2.220
1910
  
2.214
1925
  
2.230
1939
  
2.696
1946
  
4.001
1950
  
4.306
1956
  
4.010
1961
  
3.829
1967
  
3.996
1975
  
6.718
1980
  
6.525
1985
  
6.269
1990
  
6.659
1995
  
7.029
2000
  
7.037
2005
  
6.970
2010
  
6.808
2011
  
6.779
2015
  
6.867
2019
  
6.868
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: bis 1970[11]; Hessisches Statistisches Informationssystem[12]; Stadt Volkmarsen[13]; Zensus 2011[14]
Die Zahlen nach 1970 enthalten die im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Zugehörigkeit der Stadt zum Herzogtum Westfalen während und nach der Reformation blieb die katholische Konfession in der Kernstadt Volkmarsen vorherrschend, während die umliegenden Dörfer zur 1526 protestantisch gewordenen Landgrafschaft Hessen gehörten:

• 1885: 1876 katholische (= 83,53 %), 252 evangelische (= 11,22 %), 118 jüdische (= 5,52 %) Einwohner[11]
• 1961: 2854 katholische (= 74,54 %), 937 evangelische (= 24,47 %) Einwohner[11]
• 2011: 2352 katholische (= 34,7 %), 3274 evangelische (= 48,3 %), 1153 sonstige (= 17,0 %) Einwohner[15]

Die katholische Kirchengemeinde Volkmarsen ist seit 1821 dem Bistum Fulda zugeordnet.

Die evangelische Kirchgemeinde konnte Mitte des 19. Jahrhunderts ihre eigene Kirche errichten. Im August 2010 erhielt diese neue Bronzeglocken, deren Tonfolge b-des-es auf das Geläut der katholischen St.-Marien-Kirche abgestimmt ist. Die evangelische Kirchgemeinde gehört seit 2008 dem Kirchenkreis Twiste-Eisenberg an.

Eine von Hobbyarchäologen entdeckte Schachtmikwe in einem Fachwerkgebäude im Steinweg belegt bereits für das ausgehende Mittelalter eine jüdische Gemeinde in Volkmarsen. Das Ritualbad konnte dendrochronologisch in das frühe 16. Jahrhundert datiert werden. Architektonische Elemente ordnen die Mikwe jedoch einem mittelalterlichen Bautyp zu.[16] Die Volkmarsener Mikwe weist Parallelen zur Friedberger Mikwe auf.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[17] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[18][19][20]

Stadtverordnetenversammlung – Kommunalwahlen 2021
Stimmenanteil
Wahlbeteiligung 55,9 %
 %
40
30
20
10
0
33,6
26,1
21,4
12,6
6,3
n. k.
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2016
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
−4,4
+11,9
−5,3
+12,6
−3,5
−6,4
−4,1
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f Unabhängige Liste Volkmarsen
Sitzverteilung
     
Insgesamt 31 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 33,6 10 38,0 12 41,9 13 40,1 13 39,0 12
FWG Freie Wählergemeinschaft Volkmarsen 26,1 8 15,1 5 14,2 4 17,2 5 15,0 5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 21,4 7 26,7 8 31,7 10 28,4 9 34,4 11
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 12,6 4 7,2 2 5,3 1
AfD Alternative für Deutschland 6,3 2 9,8 3
Unabhängige Unabhängige Liste Volkmarsen[21] 6,4 2 7,3 2
FDP Freie Demokratische Partei 4,1 1 4,9 2 7,1 2 6,2 2
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 55,9 54,7 54,7 57,6 64,3

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Volkmarsen neben dem Bürgermeister acht ehrenamtliche Stadträte angehören. Bürgermeister ist seit 22. August 1998 der parteilose Hartmut Linnekugel.[22][23]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Buttelstedt.png

Volkmarsen unterhält seit 1990 partnerschaftliche Beziehungen zur Stadt Buttelstedt (seit 2019 Ortsteil der Stadt Am Ettersberg) in Thüringen.

Der Bahnhofsvorplatz trägt seit 1992 den offiziellen Straßennamen Buttelstädter Platz und in Buttelstädt wurde der Platz vor der Schule umbenannt in Volkmarser Platz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Relief am früheren Kino-Eingang der Burg-Lichtspiele (2019)

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Geschichts- und Heimatverein Volkmarsen e.V. betreibt das Heimatmuseum[24] mit Ausstellungen und Aktionstagen sowie der Geschichtswerkstatt im Haus Dr. Bock an der Kasseler Str. 6.

Das Dokumentations- und Informationszentrum des Vereins Rückblende – Gegen das Vergessen e.V.[25] über jüdisches Leben in Volkmarsen und Umgebung befindet sich seit 2019 im Gustav-Hüneberg-Haus am Steinweg 24, in welchem die bereits oben erwähnte Mikwe freigelegt wurde.

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ehem. Kino Burg-Lichtspiele wurde im Jahr 1945 von Georg und Wilhelmine Koch an der Oberen Stadtmauer/Ecke Wächterstraße eröffnet und durchgängig bis 1995 im Familienbesitz betrieben. Das Kino bestand aus einem großen Kinosaal mit einer separaten Loge. Nach Schließung und Umbau werden die Räumlichkeiten seit 1997 von einem lokalen Elektronik-Fachmarkt als Verkaufs- und Servicecenter genutzt. Am früheren Kino-Eingang erinnert ein Relief mit Filmmotiven an die Geschichte des Kinos.

Geopark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Volkmarser Stadtgebiet gibt es drei Stationen des Geoparks Grenzwelten: Kugelsburg, Sauerbrunnen und Bergbaustollen des Ralekesberges.[26]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alter Gerichtsplatz, westlich des Stadtteils Ehringen
  • Jüdisches Ritualbad (Mikwe) aus dem 16.–18. Jahrhundert, 2013 in einem Privathaus im Steinweg[27]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hollenkammer, kleine Sandstein-Felshöhle nahe dem Stadtteil Lütersheim
  • Huckershöhlen, zwischen Volkmarsen und Lütersheim
  • Volkmarser Sauerbrunnen, Mineralwasserquelle mit staatlicher Anerkennung als Heilquelle

Lokale Sagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Reihe volkstümlicher Sagen und Legenden sind aus der Gegend von Volkmarsen überliefert: siehe Volkmarser Sagen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurhessenbahn im Bahnhof Volkmarsen

Der Bahnhof Volkmarsen liegt an der Strecke Warburg-Sarnau (Marburg), die ab hier Richtung Kassel fortgeführt wird. Stündlich verkehrt ein Regional-Express zum Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und nach Korbach Süd. Der Regionalbusverkehr bietet Verbindungen nach Korbach, Warburg und Breuna. Zudem fährt ein Anruf-Sammel-Taxi (AST) von allen Volkmarser Bushaltestellen in fast alle Orte im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Der Bahn-Abschnitt in Richtung Warburg wurde 1977 gänzlich stillgelegt und Mitte der 1980er-Jahre zurückgebaut. Die ehem. Trasse ist nun Teil des Diemel-Twiste-Radweges. Städtebaulich an diesen Bahnknotenpunkt erinnert in Volkmarsen der Straßenname Am Gleisdreieck.

Volkmarsen liegt im Verbundgebiet des NVV.

Wenige Kilometer von Volkmarsen entfernt befinden sich die Anschlussstellen Nr. 65 Warburg bzw. Nr. 66 Breuna der Autobahn A 44 (Abschnitt DortmundKassel).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Lebrecht Kailuweit: Chronik der Stadt Volkmarsen. Geschichts- und Heimatverein Volkmarsen e. V., Volkmarsen, Band 1, 1993; Bd. 2, 1996
  • Michael Gosmann: Eine unbekannte Stadtansicht Volkmarsens mit der Kugelsburg von 1803. In: SüdWestfalen Archiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Arnsberg, Arnsberg 2001, S. 167–171
  • Manfred Schöne: Das Herzogtum Westfalen unter hessen-darmstädtischer Herrschaft 1802–1816. Olpe 1966
  • Wolf Vervoort: 750 Jahre Stadt Volkmarsen – Chronik einer Kleinstadt. Herausgeber: Festausschuß zur 750-Jahrfeier der Stadt Volkmarsen, Druckerei Hans Sauerland, Volkmarsen 1983
  • Wolf Vervoort: Führer durch die Altstadt Volkmarsen und ihre Gemarkung. Heimat- und Geschichtsverein Volkmarsen, Volkmarsen 2004
  • Ernst Klein: Verschwundene Nachbarn – Verdrängte Geschichte. 2. Auflage. Rückblende Gegen das Vergessen e.V., 2012/2013 (304 Seiten)
  • Ernst Klein: Altes mit jungen Augen sehen – Volkmarsen – meine Stadt in Geschichte und Gegenwart. Ernst Klein, 2013 (110 Seiten, 200 Fotos)
  • Ernst Klein: „aber es ist besser als Butterbrot in D.“ – Geschichte ist gelebtes Leben. Ernst Klein, 2016 (250 Seiten).
  • Literatur über Volkmarsen in der Hessischen Bibliographie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Volkmarsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Volkmarsen – Reiseführer
Wikisource: Volkmarsen – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2019 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. a b Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hofgeismar, Kassel und Wolfhagen (GVBl. II 330-17) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 225, §§ 6 und 14 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  3. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 3 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 409, 411.
  5. Hauptsatzung. (PDF; 171 kB) § 6. In: Webauftritt. Stadt Volkmarsen, abgerufen im September 2020.
  6. Verdacht bestätigt sich: Die Tat in Volkmarsen war eine Amokfahrt, hna.de, 26. Februar 2020
  7. hessenschau de, Frankfurt Germany: Auto-Attacke auf Rosenmontagsumzug: 154 Verletzte in Volkmarsen und die Frage nach dem Warum. 17. März 2020, abgerufen am 20. März 2020 (deutsch).
  8. Anna Fischhaber: Was wir wissen - was wir nicht wissen. In: Süddeutsche Zeitung. 25. Februar 2020, abgerufen am 25. Februar 2020.
  9. Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Stadt Volkmarsen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im September 2019.
  10. Haushalte nach Familien:Stadt Volkmarsen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im September 2019.
  11. a b c Volkmarsen, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. August 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  12. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  13. Haushalstplan 2020. Wohnbevölkerung und Gebietsgröße. In: Webauftritt. Stadt Volkmarsen, S. 2, abgerufen im September 2020.
  14. Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt;
  15. Religionszugehörigkeit: Stadt Volkmarsen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im September 2019.
  16. Artikel in der Jüdischen Allgemeine vom 4. Juli 2014
  17. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  18. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  19. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  20. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  21. Unabhängige Liste Volkmarsen
  22. Direktwahlen in Volkmarsen (Memento vom 24. März 2016 im Internet Archive) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt.
  23. Waldeckische Landeszeitung vom 20. April 2016: Vierte Amtseinführung für Bürgermeister Linnekugel abgerufen am 2. August 2016
  24. Geschichts- und Heimatmuseum Volkmarsen e.V.: Museum Volkmarsen. Abgerufen am 15. März 2021.
  25. Webseite des Arbeitskreises Rückblende – Gegen das Vergessen e.V.
  26. Webseite des „Nationalen GeoParks GrenzWelten! – Geostationen“
  27. Einzigartiges jüdisches Ritualbad in Volkmarsen entdeckt. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. Abgerufen am 13. Dezember 2013.
  28. „Verein für Computergenealogie e.V.“ zu Sanitätsrat Dr. med. Franz Josef SCHERF