Wolfgang Pampel

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Wolfgang Pampel (* 3. April 1945 in Leipzig) ist ein deutscher Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher. Er ist die deutsche Stimme von Harrison Ford und Larry Hagman.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pampel wuchs in der DDR auf. Nach der Schule besuchte er die Schauspielschule in Leipzig. Er trat in verschiedenen DEFA-Filmen in Nebenrollen in Erscheinung. Anlässlich eines Gastspiels 1974 in Wiesbaden blieb er in der Bundesrepublik. Im Jahr 1985 sah man ihn im Actionfilm Geheimcode: Wildgänse.

Pampel leiht seine markante Stimme als deutscher Standardsprecher den Schauspielern Larry Hagman und Harrison Ford. Dem von Harrison Ford verkörperten Indiana Jones lieh Wolfgang Pampel auch die Stimme in mehreren Computerspielen von LucasArts; darunter in den Spielen Indiana Jones und der Stab der Könige, Indiana Jones und der Turm von Babel und Indiana Jones und die Legende der Kaisergruft. Daneben synchronisiert er unter anderem Michael Caine und Richard Chamberlain. Wie viele Synchronsprecher ist Wolfgang Pampel an Hörbuchproduktionen beteiligt, zuletzt an Sakrileg, Illuminati, Das verlorene Symbol und Inferno von Dan Brown sowie Feuermönche von James Rollins. Für das Hörbuch zu Dan Browns Illuminati erhielt er 2009 Doppelplatin im (Hörbuch-Award). 2013 folgte Gold für Inferno im (Hörbuch-Award). 2015 wurde Sakrileg - The Da Vinci Code mit Platin im Hörbuch-Award prämiert. Bereits 2005 erhielt Pampel Gold für Sakrileg.[1]

Im Jahr 2009 übernahm er als Krankheitsvertretung von Joachim Kerzel für acht Folgen die Rolle des Erzählers in der Hörspielreihe Geisterjäger John Sinclair.

Er lebt in Wien und arbeitet zwischendurch als Musical-Darsteller, beispielsweise in Das Phantom der Oper und Elisabeth. Beim ORF arbeitet er als Sprecher in Dokumentationen, Werbespots oder als Station-Voice.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gold-/Platin-Datenbank des Bundesverbandes Musikindustrie, Abruf vom 10. Dezember 2015