Nordbahn (Österreich)
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| Wien Praterstern–Břeclav | |
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Ein Pendolino von Wien nach Prag überquert die Thaya
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| Kursbuchstrecke (ÖBB): | 901 |
| Streckennummer: | 114 01 |
| Streckenlänge: | 78,0 km |
| Stromsystem: | Wien–Staatsgrenze: 15 kV 16,7 Hz ~ Staatsgrenze–Břeclav: 25 kV 50 Hz ~ |
| Höchstgeschwindigkeit: | 120 km/h |
Die Nordbahn ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn in Österreich und Tschechien, die ursprünglich durch die Kaiser-Ferdinands-Nordbahn als Teil der Verbindung Wien–Krakau erbaut und betrieben wurde. Sie verlässt Wien vom Bahnhof Wien Praterstern ausgehend in Richtung Mähren. Nähere Details zur Geschichte siehe Kaiser-Ferdinands-Nordbahn. Da die Streckenführung bis auf wenige weite Bögen gerade ist, wurden in den 90er-Jahren Schnellfahrversuche mit der 1044.501 im Bereich Wien - Hohenau durchgeführt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Personenverkehr heute
Die Strecke stellt eine der wichtigsten Eisenbahnmagistralen Europas dar. Im Abschnitt Breclav - Wien Süßenbrunn verkehren alle internationalen Fernverkehrszüge zwischen (Villach, Graz, Wiener Neustadt) Wien und Prag, Krakau und Warschau sowie die darüber hinaus nach Berlin und Hamburg verkehrenden Züge. Dazu gehört beispielsweise der berühmte EC 172/173 Vindobona von Wien über Prag und Berlin nach Hamburg. Ab Süßenbrunn werden die Züge über eine Schleife zur Laaer Ostbahn Wien Stadlau - Wien Simmering - Wien Hbf (früher: Wien Südbahnhof Ost) - Wien Meidling weitergeleitet. Bespannt werden die ECs im Abschnitt Graz/Villach/Wiener Neustadt - Breclav - Prag von der ÖBB Reihe 1216, die beiden Zugpaare nach Warschau werden bis Breclav durch eine ÖBB 1116 geführt.
Auch an Nahverkehr ist einiges an der Nordbahn unterwegs. Neben einem 30min-Takt der Schnellbahnlinie S1 Gänserndorf - Mödling verkehren in unterschiedlichen Abständen Regionalzüge von Wiener Neustadt Hbf nach Bernhardsthal, manche kommen von Payerbach-Reichenau oder enden in Breclav. Die Schnellbahnen werden durch eine Doppelgarnitur der Baureihe 4020 geführt, die Regionalzüge bestehen aus einer 1116 und Wiesel-Doppelstockwagen inklusive Steuerwagen. Der gesamte Nahverkehr wird nicht über die Laaer Ostbahn (Stadlau) weitergeführt, sondern über Wien Floridsdorf und die Schnellbahnstammstrecke nach Wien Meidling und darüber hinaus durchgebunden.
[Bearbeiten] Güterverkehr heute
Der Güterverkehr der Nordbahn besteht fast zur Gänze aus Rohstofftransporten aus Tschechien/Polen zu österreichischen Kraftwerken (zum Beispiel Dürnrohr an der Tullnerfelder Bahn und der Leerrückführung der Wagen. Durch die andere Spannung in Tschechien werden die Güterzüge ausschließlich durch die Baureihe 1116 bespannt, in Ausnahmefällen muss eine ÖBB 1063 einspringen. Die Güterzüge werden hauptsächlich von Wien Süßenbrunn - wie die Fernverkehrszüge - über die Laaer Ostbahn und eine Schleife zum Zentranverschiebebahnhof geführt, die nach Dürnrohr über die Floridsdorfer Hochbahn und Stockerau Richtung Tulln.
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Der Wiener Nordbahnhof 1908
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Bahnhof Dürnkrut
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Bahnhof Drösing
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Letzte Station in Österreich: Bernhardsthal
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Nordbahn in Gänserndorf
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Viadukt im Bernhardsthaler Teich von Ghega
[Bearbeiten] Literatur
- Alfred Horn: Die Kaiser-Ferdinands-Nordbahn; Band 2 aus: Die Bahnen Österreich-Ungarns 1970 Bohmann Verlag
[Bearbeiten] Weblinks
- Die Kaiser Ferdinand Nordbahn
- Kaiser Ferdinands-Nordbahn
- Aktueller Fahrplan der ÖBB. (.pdf)