Copacabana (Rio de Janeiro)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Strand von Copacabana
Strand von Copacabana
Blick auf Copacabana vom  Zuckerhut aus
Blick auf Copacabana vom Zuckerhut aus

Copacabana ist einer der bekanntesten Stadtteile Rio de Janeiros, der direkt eingebettet zwischen dem Atlantik und den mit Favelas bevölkerten Granitfelsen liegt und über den berühmten vier Kilometer langen Sandstrand verfügt.

Der halbmondförmige Strand mit der Promenade wird auch „Princesinha do Mar“ (Kleine Meerprinzessin) genannt und sah in den 1930er, 1940er und 1950er Jahren sein goldenes Zeitalter. Als Stadtteil der Bohème, des Reichtums und des Glanzes ist Copacabana zum Thema vieler Musikstücke, Bücher und Bilder geworden.

Das Viertel verfügt über viele gute Restaurants, Kinos und Theater. Leider ist Copacabana heute sehr überfüllt, trotzdem ist es eines der attraktivsten Viertel mit seinen mehr als 70 Hotels, die viele Touristen anziehen.

Copacabana ist 5,08 km² groß und weist momentan mit 34.000 Bewohnern pro km² die höchste Bevölkerungsdichte Rios auf.

Die Copacabana ist zugleich ein bekanntes Vergnügungsviertel. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit ist Vorsicht geboten. Wer sein Barvermögen offen zeigt, geht ein Risiko ein. Auch sollte man nachts wenig belebte Seitenstraßen meiden, ebenfalls einen Spaziergang direkt am Wasser. In den letzten Jahren kam es vermehrt zur Bildung von Jugendbanden, die gezielt Touristen ausrauben. Diese Banden werden von den Einheimischen „Utes“ genannt.

Am Strand von Copacabana fand am 7. Juli 2007 ein kostenloses Konzert im Rahmen des Live Earth-Festivals statt.

Mit Hilfe von roten Luftballons wurde im Juni 2008 in einer aufsehenerregenden Aktion auf dem Strandareal signalisiert, dass bis dahin im Jahr 2008 bereits 4.000 Einwohner Rio de Janeiros durch Schusswaffen starben.[1]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Foto: „Ballons für die Toten“, FAZ, 27. Juni 2008
    „4000 rote Ballons steigen an der Copacabana auf. Demonstranten erinnern so an die 4000 Einwohner Rio de Janeiros, die in diesem Jahr schon durch Schusswaffen starben.“

Koordinaten: 22° 58' 15" S, 43° 10' 54" W

Persönliche Werkzeuge