Einwohnerentwicklung von Köln

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadtwappen

Dieser Artikel gibt die Einwohnerentwicklung von Köln tabellarisch und graphisch wieder.

Am 31. Dezember 2013 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ von Köln nach Fortschreibung des Landesbetriebes Information und Technik NRW 1.034.175 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).[1] Damit ist Köln zum zweiten Mal nach 1975 eine Millionenstadt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1700

50 n. Chr. wurde Colonia Claudia Ara Agrippinensium, eine urbane römische Ansiedlung auf dem Gebiet von Köln, Verwaltungshauptstadt Niedergermaniens. Die Stadt hatte zu dieser Zeit etwa 30.000 Einwohner. Nach Plünderungen im 3. und 4. Jahrhundert (die Germanen eroberten 275 die Stadt, die Franken 355), sank die Bevölkerungszahl auf 15.000. Im Hochmittelalter gewann Köln an Bedeutung, es war zeitweise neben Paris die bedeutendste Stadt Kontinentaleuropas. 1475 wurde Köln zur Freien Reichsstadt erhoben. Mit etwa 40.000 Einwohnern war es die größte Stadt im Heiligen Römischen Reich.

Während der frühen Neuzeit wuchs die Bevölkerungszahl nur noch langsam und ging wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte in Köln ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lag die Einwohnerzahl der Stadt 1807 bei rund 40.000, so überschritt diese schon 1852 die Grenze von 100.000, wodurch Köln zur Großstadt wurde.

Danach stieg die Einwohnerzahl Kölns im Vergleich etwa zu München (1880 = 230.000) oder Städten im Ruhrgebiet bis etwa 1880 nur relativ langsam an. Grund hierfür war der mittelalterliche Befestigungsring, der ein stärkeres Wachstum nicht zuließ. Nach dessen Abriss in den 1880er Jahren konnte Köln den Rückstand zum Teil wieder aufholen. Zwischen 1885 und 1895 verdoppelte sich die Bevölkerung von 160.000 auf 320.000 Personen. Dazu beigetragen hat die Eingliederung fast aller Vororte am 1. April 1888 mit zusammen 85.000 Einwohnern.

Die Eingemeindung der Stadt Kalk (1905 = 25.478 Einwohner) und der Gemeinde Vingst (1905 = 4.819 Einwohner) am 1. April 1910 brachte einen Zuwachs von rund 34.000 Personen. Durch die Eingliederung der Vororte Mülheim am Rhein (1910 = 53.425 Einwohner) und Merheim (1910 = 23.604 Einwohner) am 1. April 1914 wuchs Köln um 81.699 Menschen. Bei der Volkszählung vom 5. Dezember 1917 wurde eine ortsanwesende Gesamtbevölkerung von 609.244 Personen ermittelt. Darunter waren nach Angaben der Volkswirtschaftlichen Abteilung des Kriegsernährungsamtes 53.176 Militärpersonen und 4.847 Kriegsgefangene. Am 1. April 1922 kam die Landbürgermeisterei Worringen (1919 = 7.034 Einwohner) nach Köln.

Deutlich sichtbar sind die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges. Durch Flächenbombardements wurden weite Teile der Stadt zerstört. Das erste Bombardement erfolgte am 30. Mai 1942 und forderte 480 Tote. Nach insgesamt 262 Luftangriffen waren bei Kriegsende 95 Prozent der Altstadt zerstört. Am 6. März 1945 nahmen US-amerikanische Truppen die Stadt ein. Die Bevölkerungszahl sank im Verlauf des Krieges von 772.000 im Mai 1939 auf 40.000 im März 1945. Die Rückkehr der Zwangsevakuierten und der Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten ließ die Bevölkerungszahlen rasch ansteigen. 1959 lebten in der Stadt wieder so viele Menschen wie vor dem Krieg.

Köln war in den 1970er Jahren infolge von Eingemeindungen, welche aufgrund des eigens zu diesem Zweck erlassenen „Köln-Gesetzes“ erfolgt waren, kurzzeitig Millionenstadt: im Zuge der letzten Eingemeindungen zum 1. Januar 1975 wurde die Bevölkerungszahl von einer Million erreicht – historischer Höchststand. Nachdem die Stadt Wesseling jedoch zum 1. Juli 1976 wieder ausgegliedert wurde, sank die Einwohnerzahl erneut unter die Millionengrenze. Nach einem Fall auf 914.336 Einwohner im Jahre 1986 stieg die Bevölkerung der Stadt bis 2008 um 8,9 Prozent (81.084 Personen). Mit 995.420 Einwohnern stand sie unter den deutschen Großstädten an vierter, innerhalb Nordrhein-Westfalens an erster Stelle. Ende Mai 2010 überschritt die Einwohnerzahl dann mit 1.000.298 wieder die Millionengrenze.[2]

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1807 handelt es sich meistens um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der Stadtverwaltung (bis 1970) und des Statistischen Landesamtes (ab 1971). Die Angaben beziehen sich ab 1834 auf die „Zollabrechnungsbevölkerung“, ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1834 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Von 50 bis 1870[Bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Jahr/Datum Einwohner
50 30.000
250 15.000
350 15.000
1140 20.000
1430 40.000
1600 40.000
1714 42.015
1735 44.568
1794 44.512
1801 42.024
1807 40.400
1810 45.029
1. Dezember 1816 ¹ 49.276
1. Dezember 1819 ¹ 55.355
1. Dezember 1822 ¹ 56.527
Datum Einwohner
1. Dezember 1825 ¹ 59.049
1. Dezember 1828 ¹ 61.059
1. Dezember 1831 ¹ 65.953
3. Dezember 1834 ¹ 67.302
3. Dezember 1837 ¹ 72.237
3. Dezember 1840 ¹ 75.858
3. Dezember 1843 ¹ 83.418
3. Dezember 1846 ¹ 90.246
3. Dezember 1849 ¹ 94.789
3. Dezember 1852 ¹ 101.091
3. Dezember 1855 ¹ 106.852
3. Dezember 1858 ¹ 114.477
3. Dezember 1861 ¹ 120.568
3. Dezember 1864 ¹ 122.162
3. Dezember 1867 ¹ 125.172

¹ Volkszählungsergebnis

Von 1871 bis 1939[Bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Datum Einwohner
1. Dezember 1871 ¹ 129.233
1. Dezember 1875 ¹ 135.371
1. Dezember 1880 ¹ 144.772
1. Dezember 1885 ¹ 161.401
1. Dezember 1890 ¹ 281.681
2. Dezember 1895 ¹ 321.564
1. Dezember 1900 ¹ 372.229
31. Dezember 1901 380.518
31. Dezember 1902 392.882
31. Dezember 1903 406.420
31. Dezember 1904 417.480
1. Dezember 1905 ¹ 428.722
31. Dezember 1906 440.376
31. Dezember 1907 451.134
31. Dezember 1908 461.891
31. Dezember 1909 472.649
Datum Einwohner
1. Dezember 1910 ¹ 516.527
31. Dezember 1911 525.671
31. Dezember 1912 538.302
31. Dezember 1913 550.540
31. Dezember 1914 642.848
1. Dezember 1916 ¹ 595.853
5. Dezember 1917 ¹ 609.244
8. Oktober 1919 ¹ 633.904
31. Dezember 1919 644.206
31. Dezember 1920 657.175
31. Dezember 1921 665.629
31. Dezember 1922 683.363
31. Dezember 1923 690.605
31. Dezember 1924 696.168
16. Juni 1925 ¹ 700.222
31. Dezember 1925 705.477
Datum Einwohner
31. Dezember 1926 713.633
31. Dezember 1927 723.753
31. Dezember 1928 733.075
31. Dezember 1929 736.914
31. Dezember 1930 740.082
31. Dezember 1931 739.726
31. Dezember 1932 741.283
16. Juni 1933 ¹ 756.605
31. Dezember 1933 759.648
31. Dezember 1934 760.422
31. Dezember 1935 761.263
31. Dezember 1936 762.154
31. Dezember 1937 765.468
31. Dezember 1938 767.102
17. Mai 1939 ¹ 772.221
31. Dezember 1939 767.222

¹ Volkszählungsergebnis

Quelle: Stadt Köln

Von 1939 bis 1945[Bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Aufgeführt ist die versorgte Bevölkerung (mittlere Einwohnerzahlen). Diese umfasst die Normalverbraucher, die Teil- und Vollselbstversorger sowie die Sammelverpflegten, aber ohne Ausländer in Lagerverpflegung, Zivilinternierte, Flüchtlinge in Durchgangslagern und Tageskartenempfänger.

Jahr/Monat Einwohner
1939 768.300
1940 733.500
1941 690.000
1942 648.200
1943 561.600
1944 472.900
Januar 1945 177.700
Februar 1945 152.000
März 1945 40.000
Jahr/Monat Einwohner
April 1945 69.000
Mai 1945 138.500
Juni 1945 175.000
Juli 1945 250.000
August 1945 324.800
September 1945 359.200
Oktober 1945 398.800
November 1945 423.200
Dezember 1945 447.000

Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln

Einen genaueren Ablauf zeigen die Verbrauchergruppenstatistiken des Statistischen Reichsamts, die vom Statistischen Bundesamt aufbereitet und 1953 veröffentlicht wurden. Nach der Kleinen Verbrauchergruppenstatistik umfasste die versorgte Zivilbevölkerung in Köln[3] Anfang Februar 1943 643.634 Personen (darunter 20.122 Gemeinschaftsverpflegte), Ende August des Jahres noch 465.924 (davon 31.901 Gemeinschaftsverpflegte), Anfang Februar 1944 wieder 498.029 (darunter 36.211 Gemeinschaftsverpflegte), Mitte August 449.732 (davon 35.525 Gemeinschaftsverpflegte) und im Oktober/November 1944 454.825 Personen (darunter 35.748 Gemeinschaftsverpflegte).

Von 1945 bis 1989[Bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Datum Einwohner
31. Dezember 1945 453.566
29. Oktober 1946 ¹ 491.380
31. Dezember 1946 494.815
31. Dezember 1947 515.355
31. Dezember 1948 543.765
31. Dezember 1949 573.557
13. September 1950 ¹ 594.941
31. Dezember 1950 603.283
31. Dezember 1951 630.232
31. Dezember 1952 647.540
31. Dezember 1953 670.031
31. Dezember 1954 688.765
31. Dezember 1955 712.561
25. September 1956 ¹ 713.505
31. Dezember 1956 718.722
31. Dezember 1957 737.991
31. Dezember 1958 756.203
Datum Einwohner
31. Dezember 1959 773.280
31. Dezember 1960 803.616
6. Juni 1961 ¹ 809.247
31. Dezember 1961 816.542
31. Dezember 1962 827.659
31. Dezember 1963 835.832
31. Dezember 1964 842.061
31. Dezember 1965 854.479
31. Dezember 1966 860.200
31. Dezember 1967 854.717
31. Dezember 1968 855.886
31. Dezember 1969 864.754
27. Mai 1970 ¹ 848.352
31. Dezember 1970 847.037
31. Dezember 1971 846.479
31. Dezember 1972 841.537
31. Dezember 1973 832.396
Datum Einwohner
31. Dezember 1974 825.792
31. Dezember 1975 1.013.771
31. Dezember 1976 981.021
31. Dezember 1977 976.761
31. Dezember 1978 976.534
31. Dezember 1979 976.136
31. Dezember 1980 976.694
31. Dezember 1981 971.403
31. Dezember 1982 961.777
31. Dezember 1983 940.663
31. Dezember 1984 922.286
31. Dezember 1985 916.153
31. Dezember 1986 914.336
25. Mai 1987 ¹ 928.309
31. Dezember 1987 930.907
31. Dezember 1988 937.482
31. Dezember 1989 946.280

¹ Volkszählungsergebnis

Quellen: Stadt Köln (bis 1970), Landesbetrieb Information und Technik NRW (ab 1971)

Ab 1990[Bearbeiten]

(jeweiliger Gebietsstand)

Datum Einwohner
31. Dezember 1990 953.551
31. Dezember 1991 956.690
31. Dezember 1992 960.631
31. Dezember 1993 962.517
31. Dezember 1994 963.817
31. Dezember 1995 965.697
31. Dezember 1996 964.346
31. Dezember 1997 964.311
31. Dezember 1998 962.580
31. Dezember 1999 962.507
Datum Einwohner
31. Dezember 2000 962.884
31. Dezember 2001 967.940
31. Dezember 2002 968.639
31. Dezember 2003 965.954
31. Dezember 2004 969.709
31. Dezember 2005 983.347
31. Dezember 2006 989.766
31. Dezember 2007 995.397
31. Dezember 2008 995.420
31. Dezember 2009 998.105
Datum Einwohner
31. Dezember 2010 1.007.119
31. Dezember 2011 1.013.665
31. Dezember 2012 1.024.373
31. Dezember 2013 1.034.175

Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW

Bevölkerungsprognose[Bearbeiten]

Prognose der Bertelsmann-Stiftung[Bearbeiten]

In ihrer 2009 veröffentlichten Publikation „Wer, wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2025“, in der die Bertelsmann-Stiftung Daten zur Entwicklung der Einwohnerzahl für alle Kommunen ab 5.000 Einwohner in Deutschland liefert, wird für Köln ein Anstieg der Bevölkerung zwischen 2006 und 2025 um 5,8 Prozent (57.669 Personen) vorausgesagt.

Absolute Bevölkerungsentwicklung 2006–2025 – Prognose für Köln (Hauptwohnsitze):[4]

Im Jahr 2011 gab es eine Nachfolgestudie, in der ebenfalls ein Bevölkerungswachstum vorausgesagt wird, jedoch ein geringeres.

Prognose 2009
Datum Einwohner
31. Dezember 2006 989.766
31. Dezember 2010 1.005.919
31. Dezember 2015 1.024.879
31. Dezember 2020 1.039.608
31. Dezember 2025 1.047.435

Quelle: Bertelsmann Stiftung

Prognose 2011
Datum Einwohner
31. Dezember 2009 997.450
31. Dezember 2015 1.017.560
31. Dezember 2020 1.026.850
31. Dezember 2025 1.028.520
31. Dezember 2030 1.022.910

Quelle: Bertelsmann Stiftung


Prognose des Statistischen Landesamtes[Bearbeiten]

Im Auftrag der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen führt der Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) Berechnungen zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen durch. In der aktuellen Modellrechnung vom 29. November 2012 für die Stadt Köln rechnet der IT.NRW in mit einer stärkeren Zunahme der Einwohnerzahl zwischen 2005 und 2025 (die neue Modellrechnung geht nun bis 2030) als in der vorherigen Prognose.

Absolute Bevölkerungsentwicklung 2005–2025 – Prognose für Köln (Hauptwohnsitze):

Datum Einwohner
1. Januar 2005 969.709
1. Januar 2010 990.373
1. Januar 2015 1.011.872
1. Januar 2020 1.033.679
1. Januar 2025 1.051.570

Geschätzte Zunahme 2005 zu 2025: 8,4 Prozent (81.861 Personen)

Absolute Bevölkerungsentwicklung 2011–2030 – Prognose für Köln (Hauptwohnsitze) vom 29. November 2012:

Datum Einwohner
1. Januar 2011 1.007.100
1. Januar 2015 1.035.600
1. Januar 2020 1.067.200
1. Januar 2025 1.093.900
1. Januar 2030 1.112.300

Geschätzte Zunahme 2005 zu 2025: 12,8 Prozent (124.191 Personen)


Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW

Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten]

Bevölkerung Stand 31. Dezember 2011
(vor Zensus-Anpassung)
Einwohner mit Hauptwohnsitz 1.017.155
davon männlich 492.416
weiblich 524.739
Deutsche 851.039
davon männlich 411.723
weiblich 439.316
Ausländer 166.116
davon männlich 80.693
weiblich 85.423
Ausländeranteil in Prozent 16,3

Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW

Ausländische Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die größten Gruppen der melderechtlich mit Hauptwohnsitz in Köln registrierten Ausländer.[5]

Rang Staat Bevölkerung
(31. Dezember 2007)
1. Türkei 63.839
2. Italien 18.529
3. Polen 8.198
4. Serbien 7.715
5. Griechenland 5.783
6. Russland 4.305
7. Ukraine 3.771
8. Iran 3.357
9. Portugal 3.209
10. Bosnien und Herzegowina 2.992
11. Kroatien 2.742
12. Frankreich 2.684
13. Spanien 2.658
14. Irak 2.582
15. Marokko 2.441
16. Österreich 2.288
17. Niederlande 2.268
18. Großbritannien 2.161
19. China 1.954
20. Bulgarien 1.689
21. Kurden 6.804

Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln

Altersstruktur[Bearbeiten]

Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Gesamtbevölkerung und die einzelner Altersgruppen von 1990 bis 2007. Alle Daten stammen vom 31. Dezember des jeweiligen Jahres.

Jahr Gesamtbevölkerung Alter: 0 bis 14 Alter: 15 bis 64 Alter: ab 65
1990 953.551 129.434 683.186 140.931
1991 956.690 131.481 683.252 141.957
1992 960.631 133.529 684.016 143.086
1993 962.517 135.088 682.938 144.491
1994 963.817 136.312 681.779 145.726
1995 963.817 136.591 680.165 147.061
1996 964.346 136.745 679.851 147.750
1997 964.311 137.140 679.066 148.105
1998 962.580 136.789 677.376 148.415
1999 962.507 137.026 674.526 150.955
2000 962.884 137.147 671.904 153.833
2001 967.940 137.294 672.886 157.760
2002 968.639 136.136 671.433 161.070
2003 965.954 134.456 666.952 164.546
2004 969.709 132.670 667.828 169.211
2005 983.347 130.909 678.013 174.425
2006 989.766 129.997 681.255 178.514
2007 995.397 129.748 684.917 180.732

Quelle: Landesbetrieb Information und Technik NRW

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Köln gliedert sich in 86 Stadtteile, die zu neun Stadtbezirken zusammengefasst sind.

Stadtbezirke[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember 2007 (Haupt- und Nebenwohnsitze).[5]

Nr. Name Einwohner-
zahl
Ausländer-
zahl
Ausländer
in %
1 Innenstadt 128.758 22.763 17,7
2 Rodenkirchen 101.420 14.585 14,4
3 Lindenthal 138.987 14.455 10,4
4 Ehrenfeld 103.890 20.560 19,8
5 Nippes 110.138 20.463 18,6
6 Chorweiler 81.762 15.279 18,7
7 Porz 106.894 15.424 14,4
8 Kalk 108.620 27.051 24,9
9 Mülheim 144.625 27.173 18,8
Köln 1.025.094 177.753 17,3

Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember 2007 (Haupt- und Nebenwohnsitze).[5]

Nr. Name Einwohner-
zahl
Ausländer-
zahl
Ausländer
in %
101 Altstadt-Süd 27.630 5.325 19,3
102 Neustadt-Süd 37.985 6.174 16,3
103 Altstadt-Nord 18.520 4.247 22,9
104 Neustadt-Nord 28.853 4.732 16,4
105 Deutz 15.770 2.285 14,5
201 Bayenthal 8.433 1.279 15,2
202 Marienburg 5.651 809 14,3
203 Raderberg 5.684 1.011 17,8
204 Raderthal 4.701 459 9,8
205 Zollstock 20.808 3.049 14,7
206 Rondorf 9.646 783 8,1
207 Hahnwald 2.116 238 11,2
208 Rodenkirchen 16.051 1.808 11,3
209 Weiß 5.715 444 7,8
210 Sürth 10.209 900 8,8
211 Godorf 2.357 404 17,1
212 Immendorf 2.060 194 9,4
213 Meschenich 7.989 3.207 40,1
301 Klettenberg 10.170 796 7,8
302 Sülz 36.120 3.793 10,5
303 Lindenthal 29.811 2.941 9,9
304 Braunsfeld 10.656 1.173 11,0
305 Müngersdorf 8.339 1.327 15,9
306 Junkersdorf 12.451 1.356 10,9
307 Weiden 16.337 1.968 12,0
308 Lövenich 8.268 545 6,6
309 Widdersdorf 6.835 556 8,1
401 Ehrenfeld 35.407 8.205 23,2
402 Neuehrenfeld 23.403 3.647 15,6
403 Bickendorf 16.273 3.631 22,3
404 Vogelsang 8.151 1.024 12,6
405 Bocklemünd/Mengenich 10.796 2.077 19,2
406 Ossendorf 9.860 1.976 20,0
501 Nippes 33.130 6.400 19,3
502 Mauenheim 5.691 930 16,3
503 Riehl 11.449 1.648 14,4
504 Niehl 17.610 3.720 21,1
505 Weidenpesch 13.481 2.606 19,3
506 Longerich 13.767 1.386 10,1
507 Bilderstöckchen 15.010 3.773 25,1
601 Merkenich 5.713 699 12,2
602 Fühlingen 2.098 117 5,6
603 Seeberg 11.556 3.581 31,0
604 Heimersdorf 5.997 457 7,6
605 Lindweiler 3.591 538 15,0
606 Pesch 7.748 544 7,0
607 Esch/Auweiler 6.516 392 6,0
608 Volkhoven/Weiler 6.008 1.170 19,5
609 Chorweiler 13.418 5.061 37,7
610 Blumenberg 5.900 1.174 19,9
611 Roggendorf/Thenhoven 3.898 552 14,2
612 Worringen 9.319 994 10,7
701 Poll 10.978 1.398 12,7
702 Westhoven 4.639 473 10,2
703 Ensen 6.876 888 12,9
704 Gremberghoven 2.977 1.132 38,0
705 Eil 8.946 1.099 12,3
706 Porz 13.291 2.652 20,0
707 Urbach 11.966 1.539 12,9
708 Elsdorf 1.278 80 6,3
709 Grengel 5.282 627 11,9
710 Wahnheide 7.831 802 10,2
711 Wahn 6.277 722 11,5
712 Lind 3.394 323 9,5
713 Libur 1.002 32 3,2
714 Zündorf 12.303 1.175 9,6
715 Langel 3.222 115 3,6
716 Finkenberg 6.632 2.367 35,7
801 Humboldt/Gremberg 15.036 4.589 30,5
802 Kalk 21.796 8.262 37,9
803 Vingst 10.991 3.195 29,1
804 Höhenberg 11.924 3.708 31,1
805 Ostheim 10.690 2.904 27,2
806 Merheim 8.721 1.352 15,5
807 Brück 9.641 615 6,4
808 Rath/Heumar 11.025 724 6,6
809 Neubrück 8.796 1.702 19,3
901 Mülheim 40.916 12.202 29,8
902 Buchforst 7.261 1.877 25,9
903 Buchheim 11.983 2.763 23,1
904 Holweide 20.768 3.378 16,3
905 Dellbrück 21.130 1.692 8,0
906 Höhenhaus 15.345 1.692 11,0
907 Dünnwald 11.874 1.617 13,6
908 Stammheim 7.531 1.017 13,5
909 Flittard 7.817 935 12,0
Köln 1.025.094 177.753 17,3

Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Friedrich Wilhelm Dieterici (Hrsg.): Mitteilungen des Statistischen Bureau’s in Berlin, 1848–1861
  • Kaiserliches Statistisches Amt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich, 1880–1918
  • Statistisches Reichsamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich, 1919–1941/42
  • Deutscher Städtetag (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch Deutscher Gemeinden, 1890 ff.
  • Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, 1952 ff.
  • Statistisches Amt der Stadt Köln (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Köln, 1911 ff.
  • Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.): Wer, wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2025. Praxiswissen für Kommunen. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2009, ISBN 978-3-86793-042-0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IT.NRW: Einwohnerzahlen im Regierungsbezirk Köln
  2. Köln ist Millionenstadt Pressemitteilungen des Statistischen Landesamts NRW vom 27. September 2010 (abgerufen am 27. September 2010)
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Statistische Berichte, Arb.-Nr. VIII/19/1, Die Zivilbevölkerung des Deutschen Reiches 1940–1945. Ergebnisse der Verbrauchergruppen-Statistik. Wiesbaden 1953, S. 31
  4. Bertelsmann-Stiftung: Bevölkerungsprognose
  5. a b c Stadt Köln: Zahlen und Statistik

Weblinks[Bearbeiten]