Evander Holyfield

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Evander Holyfield
Boxweltmeister im Schwergewicht
Boxer
Evander Holyfield
Daten
Geburtsname Evander Holyfield
Kampfname The Real Deal
Gewichtsklasse Schwergewicht
Nationalität Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US-amerikanisch
Geburtstag 19. Oktober 1962
Geburtsort Atmore
Stil Linksauslage
Größe 1,89 m
Reichweite 1,98
Kampfstatistik
Kämpfe 57
Siege 44
K.-o.-Siege 29
Niederlagen 10
Unentschieden 2
Keine Wertung 1
Profil in der BoxRec-Datenbank

Evander Holyfield (* 19. Oktober 1962 in Atmore, Alabama) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Profiboxer. Er bekam im Laufe seiner Karriere den Spitznamen The Real Deal verliehen, was so viel wie Der einzig Wahre bedeutet. Er ist der einzige Boxer in der Geschichte, der fünfmal Weltmeister im Schwergewicht wurde.

Er ist ehemaliger WBA-, WBC,- und IBF-Weltmeister im Cruisergewicht, sowie ehemaliger WBC-, vierfacher WBA,- und dreifacher IBF-Weltmeister im Schwergewicht.

Amateur[Bearbeiten]

Holyfield wollte ursprünglich Karriere im American Football machen, ehe er sich an der High School dem Boxsport zuwandte. Als Amateur bestritt er 174 Kämpfe, von denen er 160 gewann und nur vierzehn verlor. 1983 belegte er bei den Panamerikanischen Spielen in Caracas den zweiten Platz im Halbschwergewicht, nachdem er dem Kubaner Pablo Romero unterlegen war.

1984 gewann er das renommierte Golden-Gloves-Turnier und qualifizierte sich für die Teilnahme an den im selben Jahr stattfindenden Olympischen Sommerspielen in Los Angeles. Er galt dort als Favorit auf den Sieg in der Halbschwergewichtsklasse, wurde jedoch im Halbfinale gegen den Neuseeländer Kevin Barry (später Manager von David Tua) höchst umstritten wegen Schlagens nach dem Rundengong disqualifiziert und musste sich mit der Bronzemedaille zufriedengeben.

Profikarriere[Bearbeiten]

Cruisergewicht[Bearbeiten]

Im November des gleichen Jahres wechselte er zum Profiboxen und wurde nach Siegen gegen Dwight Qawi im Juli 1986, gegen den Rechtsausleger Ricky Parkey im Mai 1987 und Carlos De Leon im April 1988 von allen drei bedeutenden Boxverbänden (WBA, IBF, WBC) als Weltmeister im Cruisergewicht anerkannt. Der erste Kampf gegen Qawi (W15) gilt als einer der besten der Geschichte in der Cruisergewichtsklasse. Das Rematch gewann Holyfield schon in der 4.Runde.

Er war damit für 18 Jahre der einzige unumstrittene Weltmeister dieser Klasse, erst O'Neil Bell konnte 2006 die Titel erneut vereinigen.

Schwergewicht[Bearbeiten]

Im Juli 1988 trat Holyfield erstmals im Schwergewicht an. Mit K.-o.-Siegen gegen James Tillis, Pinklon Thomas, Alex Stewart, Adilson Rodrigues und vor allem mit einem legendären Kampf gegen Michael Dokes arbeitete er sich in den Ranglisten nach oben.

Am 25. Oktober 1990 gewann er schließlich die WM-Titel aller drei damals wichtigen Verbände im Schwergewicht durch einen klaren KO-Sieg in der dritten Runde gegen seinen untrainierten Rivalen James „Buster” Douglas. Dieser hatte zuvor sensationell Mike Tyson KO geschlagen.

In der Folgezeit verteidigte Holyfield die Titel dreimal erfolgreich, gegen die damals jeweils 42-jährigen Exweltmeister George Foreman und Larry Holmes nach Punkten sowie gegen Ersatzgegner Bert Cooper durch KO in der 7. Runde.

Am 13. November 1992 verlor Holyfield seinen Weltmeistertitel in einem hochklassigen Kampf gegen den als Profi ungeschlagenen Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von 1988, Riddick Bowe. Nach dieser Punktniederlage erklärte er seinen Rücktritt.

Erstes Comeback[Bearbeiten]

Kurze Zeit später widerrief er diese Entscheidung und nahm sich Emanuel Steward statt George Benton als neuen Trainer. Er schlug erneut Alex Stewart, wirkte aber auf Journalisten formschwach.

Anschließend kam es am 6. November 1993 zum Rückkampf gegen Bowe, den Holyfield mit einer völlig anderen Strategie als im ersten Kampf, nämlich „In and Out“ statt „Pressure Fighting“ knapp nach Punkten für sich entscheiden konnte. Hier ging es nur noch um zwei der drei Titel, da Bowe sich zuvor geweigert hatte, den der WBC gegen Lennox Lewis zu verteidigen und diesen dann niedergelegt hatte. Der Kampf blieb auch dadurch in Erinnerung, dass während der 7. Runde ein Mann mit einem Paragleiter im Ring zu landen versuchte und so eine längere Unterbrechung bewirkte.

Nach dem neuerlichen, wiederum umstrittenen Verlust der beiden verbliebenen WM-Titel am 22. April 1994 gegen den ungeschlagenen und durchaus angesehenen, aber als Außenseiter in den Kampf gegangenen Rechtsausleger Michael Moorer wurde bei Holyfield ein angeborener Herzfehler diagnostiziert, der sein Karriereende zu besiegeln schien. Holyfield bestritt jedoch die Diagnose und führte sie auf die Einnahme falscher Medikamente zurück. Dennoch bestritt er in der unmittelbaren Folgezeit keine Kämpfe.

Zweites Comeback[Bearbeiten]

Dreizehn Monate später bestritt er ein erneutes Comeback und besiegte den ehemaligen WBO-Weltmeister Ray Mercer, der zuvor in einigen Kämpfen enttäuscht hatte, sich hier aber wieder in Topform präsentierte, in einem harten Kampf nach Punkten und hatte ihn erstmals in dessen Karriere am Boden (Mercer ging erst wieder 2002 im Alter von 41 in einer KO-Niederlage gegen Wladimir Klitschko zu Boden).

Am 4. November 1995 boxte er dann in einem Nichttitelkampf ein drittes Mal gegen Riddick Bowe. Diesmal unterlag er jedoch durch KO in der achten Runde, nachdem er selbst zunächst Bowe in der sechsten Runde, zum ersten Mal in dessen Profilaufbahn, am Boden hatte. Holyfield machte für diese Niederlage später eine Hepatitiserkrankung verantwortlich.

Kämpfe gegen Tyson und Lewis[Bearbeiten]

Am 9. November 1996 kam es schließlich zu dem seit Jahren geplanten Kampf gegen Mike Tyson um den WBA-Titel. Tyson hatte 1996 zunächst die WM-Titel der Verbände WBA und WBC zurückerobert, den WBC-Titel aber abgegeben, weil Lennox Lewis Pflichtherausforderer war (vergleichbar mit Bowes Niederlegung des WBC-Titels 1993) und Holyfield nach seiner KO-Niederlage gegen Bowe als klarer Außenseiter galt. Auch einen naheliegenden Fight gegen Riddick Bowe, der ja gerade Holyfield ausgeknockt hatte, strebte Tyson nicht an. Holyfield, der seine ganze Karriere bei Main Events gewesen war, musste bei Tysons Promoter Don King unterschreiben, um den Kampf zu bekommen. Angesichts der KO-Niederlage gegen Bowe und seiner angeblichen Herzprobleme galt Holyfield als krasser Außenseiter. Das Ring Magazine prognostizierte lakonisch: „Holyfield has no shot. Tyson KO1“. Die Wettquoten eröffneten dementsprechend mit 25 zu 1, gingen dann etwas herunter auf 16 zu 1 zu Tysons Gunsten. Bei einer Umfrage des „Las Vegas Review Journal“ setzten 47 von 48 Journalisten auf Mike Tyson.

Holyfield war auf diesen Kampf jedoch gut vorbereitet: Unter anderem sparrte er mit dem in die Weltspitze vorrückenden David Tua, dessen Statur sowie Kampfstil Tyson stark ähnelten. [1] Besonders in der Nahdistanz sollte sich dieses gegnerzentrierte Training auszahlen: Holyfield präsentierte sich während des gesamten Kampfes in hervorragender Verfassung, boxte taktisch perfekt und besiegte Tyson sensationell durch technischen KO in der elften Runde. Er war damit nach dem legendären Muhammad Ali erst der zweite Boxer, dem es gelang, dreimal einen anerkannten WM-Titel im Schwergewicht zu erringen. Linearer Weltmeister war er im Gegensatz zu diesem allerdings keineswegs jedes Mal.

Der Rückkampf am 28. Juni 1997 endete mit einem Eklat: Der Kampf wurde nach der dritten Runde abgebrochen, nachdem Tyson, der die ersten beiden Runden verloren hatte, seinem Gegner ein Stück aus dem rechten Ohr gebissen hatte. Wegen dieser groben Unsportlichkeit wurde der Herausforderer disqualifiziert und für ein Jahr gesperrt.

Am 8. November 1997 besiegte Holyfield seinen ehemaligen Bezwinger, den IBF-Titelträger Michael Moorer, der in diesem Rückkampf fünfmal zu Boden ging, souverän durch technischen KO in der achten Runde und vereinigte damit wieder die WM-Titel von zweien der vier bedeutendsten Boxverbände auf sich.

Mit einem Kampf gegen Lewis hatte er es allerdings nicht ganz so eilig, er verteidigte die Titel zunächst gegen den eher schwach eingeschätzten Vaughn Bean (der allerdings auch Moorer 1997 schon Probleme bereitet hatte) und erreichte nur einen Punktsieg. Er hatte auch vor, gegen Henry Akinwande zu boxen, der aber mit Hepatitis ausfiel.

Der Vereinigungskampf gegen den WBC-Weltmeister Lennox Lewis am 13. März 1999 in New York brachte ein kontroverses Ergebnis: Obwohl Lewis nach Meinung aller Experten klar überlegen war, wurde der Kampf unentschieden gewertet.

Im Rückkampf, der im November 1999 in Las Vegas stattfand, unterlag Holyfield dann einstimmig nach Punkten gegen Lewis, der somit die drei bedeutendsten WM-Titel auf sich vereinigte. Das Ergebnis war allerdings erneut strittig: so brachte beispielsweise die New York Post mit der Schlagzeile „They Blew It Again“ („Sie haben es wieder verbockt“) die vielfach vertretene Meinung auf den Punkt, dass diesmal Holyfield von den Punkterichtern benachteiligt worden war. Auch HBO und einige Experten hatten Holyfield knapp vorne gesehen. „Boxing Monthly“ machte aber eine Umfrage, die ergab, dass eine breite Mehrheit der Journalisten Lewis vorn hatte. Die CompuBox-Statistik zeigte mehr Treffer für Lewis. Das „Ring Magazine“ wertete unentschieden und beließ Lewis auf Platz Eins in ihrer Rangliste.

In der Folgezeit konnte Holyfield nicht mehr an frühere Leistungen anknüpfen. Am 12. August 2000 gewann er durch einen knappen Punktsieg gegen den nicht besonders angesehenen John Ruiz, bis dahin nur durch seine 19-Sekunden-Niederlage gegen David Tua bekannt, erneut den zuvor von Lewis niedergelegten Titel der WBA, weswegen er von manchen US-Amerikanern als „erster vierfacher Weltmeister“ verklärt wurde, obwohl offensichtlich war, dass er nicht mehr der „wahre“ Weltmeister war. Der Rückkampf gegen Ruiz im März 2001 endete für Holyfield mit einer Punktniederlage und dem Verlust des WBA-Titels, er musste sogar zu Boden. Ein dritter Kampf im Dezember desselben Jahres brachte ein Unentschieden.

Es folgte ein Sieg durch „technische Entscheidung“ gegen den Ex-Weltmeister Hasim Rahman am 1. Juni 2002. Aufgrund einer enormen Schwellung an Rahmans Stirn, die Holyfield durch einen, nach Ringrichtermeinung versehentlichen, Kopfstoß verursacht hatte, wurde der Kampf in der achten Runde abgebrochen und Holyfield zum Sieger erklärt, da er zu diesem Zeitpunkt nach der Meinung von zweien der drei Punktrichter mit 6:1 Runden vorn lag. Tatsächlich entstand die Schwellung durch Schlagwirkung eines rechten Hakens Holyfields 50 Sekunden vor Ende der 7. Runde, weshalb der Kampf mit TKO zugunsten von Holyfield hätte gewertet werden müssen.

Im Kampf um den vakanten IBF-WM-Titel am 14. Dezember 2002 gegen Chris Byrd verlor Holyfield dann aber klar nach Punkten. Im Oktober 2003 unterlag er James Toney sogar durch TKO - seine Ecke warf in der 9. Runde das Handtuch [2] - und auch gegen Larry Donald verlor er im November 2004. Trotz dieser dritten Niederlage in Folge weigerte er sich, zurückzutreten und wurde daraufhin in den USA gesperrt, um ihn „vor sich selbst zu schützen“.

Drittes Comeback[Bearbeiten]

Holyfield wollte sich damit nicht abfinden und kündigte 2005 an, ungeachtet der Sperre in den Ring zurückzukehren. Geplant war unter anderem ein Kampf gegen Andreas Sidon in Deutschland, der jedoch nicht zustande kam.

Im Juni 2006 gab er sein Comeback bekannt. So trat er, mittlerweile 43-jährig, am 18. August 2006 in Texas gegen den Aufbaugegner Jeremy Bates (Bilanz 21-11) an und gewann durch technischen KO in der zweiten Runde.

Er kündigte daraufhin weitere Kämpfe und sogar eine erneute Vereinigung aller WM-Titel an, was von Experten mit äußerst kritischen Augen gesehen wurde. Sein nächster Gegner war dann am 10. November 2006 zunächst Fres Oquendo in San Antonio. Holyfield konnte seinen leicht favorisierten Gegner in der ersten Runde zu Boden schlagen; anschließend verlief der Kampf relativ ausgeglichen. Am Ende wurde Holyfield einstimmig, aber nicht unumstritten, zum Punktsieger und USBA-Champion erklärt. Anschließend besiegte er Vinny Maddalone durch technischen KO in der dritten Runde und Lou Savarese nach Punkten.

Zwischenzeitlich bestritt er einen Show-„Boxkampf“ bei der WWE gegen den Wrestler Matt Hardy, der am 18. August 2007 ausgestrahlt wurde.

Am 13. Oktober 2007 trat Holyfield in Moskau gegen den ungeschlagenen WBO-Weltmeister im Schwergewicht, Sultan Ibragimow an. Ursprünglich hatte Ibragimow eine Titelvereinigung gegen den amtierenden WBA-Weltmeister, Ruslan Tschagajew geplant, die allerdings wegen dessen Hepatitiserkrankung abgesagt wurde, so dass er kurzfristig die Chance erhielt, als Ersatzgegner um die WBO-Weltmeisterschaft zu kämpfen. Holyfield verlor den Kampf klar nach Punkten.

Viertes Comeback[Bearbeiten]

Am 20. Dezember 2008 trat Evander Holyfield gegen den WBA-Weltmeister Nikolai Walujew an. Er verlor den Kampf umstritten nach Punkten. Zwei Punktrichter werteten den Kampf für Walujew, ein Punktrichter wertete den Kampf 114:114 unentschieden.[3] Nach der Urteilsverkündung kam es zu massiven Protesten gegen die Wertung. Das anwesende Publikum und Holyfields Trainer Tommy Brooks hatten Holyfield in Führung gesehen und machten ihrem Unmut Luft. [4] Walujew agierte über weite Strecken des Kampfes passiv und konnte keine eigenen Treffer anbringen.[5] Amerikanische Medien sprachen nach Kampfende von einem „Skandal-Urteil“ und bezichtigen die Punktrichter, Holyfield den verdienten Titel geraubt zu haben.[6] Auch in Deutschland ergab eine Umfrage der BILD-Zeitung, dass 88 % der teilnehmenden Leser Holyfield als klaren Sieger gesehen hatten.[7] Sauerland Event versprach noch am Kampfabend in Zürich/Schweiz einen Rückkampf für Holyfield, welcher 2009 stattfinden sollte.[5] Holyfield hat bei der WBA Protest gegen das Urteil eingelegt.[8] Die WBA hatte daraufhin eine Untersuchungskommission eingerichtet, die den Kampf nochmals analysierte.[9]

Fünftes Comeback[Bearbeiten]

Über ein Jahr nach seiner umstrittenen Niederlage gegen den Russen Nikolai Walujew stand der inzwischen 47-Jährige erneut im Ring.

Am 10. April 2010 gewann er gegen Francois Botha in Las Vegas in der 8.Runde durch TKO. Ebenfalls durch TKO in Runde 10 besiegte Holyfield Brian Nielsen am 7. Mai 2011 in Dänemark. Holyfield hoffte danach eine erneute WM-Chance und forderte einen Kampf gegen Wladimir oder Vitali Klitschko.

Daten[Bearbeiten]

  • Profidebüt:
  • 15. November 1984
  • Weltmeistertitel:
  • 12. Juli 1986: WBA-Weltmeister im Cruisergewicht (5 Titelverteidigungen)
  • 15. Mai 1987: IBF-Weltmeister im Cruisergewicht (3 Titelverteidigungen)
  • 9. April 1988: WBC-Weltmeister im Cruisergewicht
  • 25. Oktober 1990: WBC-Weltmeister im Schwergewicht (2 Titelverteidigungen)
  • 25. Oktober 1990: WBA-Weltmeister im Schwergewicht (3 Titelverteidigungen)
  • 25. Oktober 1990: IBF-Weltmeister im Schwergewicht (3 Titelverteidigungen)
  • 6. November 1993: WBA-Weltmeister im Schwergewicht
  • 6. November 1993: IBF-Weltmeister im Schwergewicht
  • 9. November 1996: WBA-Weltmeister im Schwergewicht (4 Titelverteidigungen)
  • 8. November 1997: IBF-Weltmeister im Schwergewicht (2 Titelverteidigungen)
  • 12. August 2000: WBA-Weltmeister im Schwergewicht
  • 10. April 2010: WBF-Weltmeister im Schwergewicht (bisher 2 Titelverteidigungen)

Liste der Profikämpfe[Bearbeiten]

43 Siege (28 K.o.-Siege), 10 Niederlagen (2 K.o.-Niederlagen), 2 Unentschieden
Jahr Tag Ort Gegner Ergebnis für Holyfield
1984 15. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Square Garden, New York, New York, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lionel Byarm Punktsieg (einstimmig) / 6 Runden
1985 20. Januar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harrah's Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eric Winbush Punktsieg (einstimmig) / 6 Runden
13. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scope Arena, Norfolk, Virginia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Brown Sieg / TKO 1. Runde
20. April Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Memorial Coliseum, Corpus Christi, Texas, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Rivera Sieg / TKO 2. Runde
20. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten The Scope, Norfolk, Virginia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tyrone Booze Punktsieg (einstimmig) / 8 Runden
29. August Vereinigte StaatenVereinigte Staaten The Omni, Atlanta, Georgia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rick Myers Sieg / TKO 1. Runde
30. Oktober Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harrah's Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Meachem Sieg / TKO 5. Runde
21. Dezember Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pavilion, Virginia Beach, Virginia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Anthony Davis Sieg / TKO 4. Runde
1986 1. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Americana Host Farm Resort, Lancaster, Pennsylvania, USA SambiaSambia Chisanda Mutti Sieg / TKO 3. Runde
6. April Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Corpus Christi, Texas, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jesse Shelby Sieg / KO 3. Runde
28. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Metairie, Louisiana, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Terry Mims Sieg / KO 5. Runde
12. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten The Omni, Atlanta, Georgia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dwight Qawi
WBA - Cruisergewicht-Weltmeisterschaft
Punktsieg (Geteilte Entscheidung) / 15 Runden
8. Dezember FrankreichFrankreich Paris, Frankreich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Brothers Sieg / TKO 3. Runde
1987 14. Februar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bally's Hotel & Casino, Reno, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Henry Tillman
WBA - Cruisergewicht-Titelverteidigung
Sieg / TKO 7. Runde
15. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ricky Parkey
WBA - Cruisergewicht-Titelverteidigung
IBF - Cruisergewicht-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 3. Runde
15. August FrankreichFrankreich Saint-Tropez, Var, Frankreich Puerto RicoPuerto Rico Ossie Ocasio
WBA / IBF - Cruisergewicht-Titelverteidigung
Sieg / TKO 11. Runde
5. Dezember Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Convention Center, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dwight Qawi
WBA / IBF - Cruisergewicht-Titelverteidigung
Sieg / KO 4. Runde
1988 9. April Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Puerto RicoPuerto Rico Carlos De León
WBA / IBF - Cruisergewicht-Titelverteidigung
WBC - Cruisergewicht-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 8. Runde
16. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Tahoe, Stateline, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Tillis Sieg / Aufgabe 5. Runde
9. Dezember Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pinklon Thomas Sieg / Aufgabe 7. Runde
1989 11. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Dokes Sieg / TKO 10. Runde
15. Juli Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Tahoe, Stateline, Nevada, USA BrasilienBrasilien Adilson Rodrigues Sieg / KO 2. Runde
4. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Trump Plaza Hotel, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alex Stewart Sieg / TKO 8. Runde
1990 1. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Seamus McDonagh Sieg / TKO 4. Runde
25. Oktober Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mirage Hotel & Casino, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Douglas
WBA / WBC / IBF - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Sieg / KO 3. Runde
1991 19. April Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Convention Center, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten George Foreman
WBA / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
23. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten The Omni, Atlanta, Georgia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bert Cooper
WBA / WBC / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
Sieg / TKO 7. Runde
1992 19. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Larry Holmes
WBA / WBC / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
13. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riddick Bowe
WBA / WBC / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktniederlage (einstimmig) / 12 Runden
1993 26. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Convention Center, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alex Stewart Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
6. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riddick Bowe
WBA / IBF - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Punktsieg (Mehrheitsentscheidung) / 12 Runden
1994 22. April Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Moorer
WBA / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktniederlage (Mehrheitsentscheidung) / 12 Runden
1995 20. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Convention Center, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ray Mercer Punktsieg (einstimmig) / 10 Runden
4. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riddick Bowe Niederlage / TKO 8. Runde
1996 10. Mai Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Square Garden, New York, New York, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Czyz Sieg / Aufgabe 5. Runde
9. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten MGM Grand, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Tyson
WBA - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Sieg / TKO 11. Runde
1997 28. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten MGM Grand, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Tyson
WBA - Schwergewicht-Titelverteidigung
Sieg durch Disqualifikation / 3. Runde
8. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Moorer
WBA - Schwergewicht-Titelverteidigung
IBF - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Sieg / Aufgabe 8. Runde
1998 19. September Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Georgia Dome, Atlanta, Georgia, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vaughn Bean
WBA / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
1999 13. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Square Garden, New York, New York, USA Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lennox Lewis
WBA / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
WBC - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Unentschieden / 12 Runden
13. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lennox Lewis
WBA / IBF - Schwergewicht-Titelverteidigung
WBC - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Punktniederlage (einstimmig) / 12 Runden
2000 12. August Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paris Las Vegas, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Ruiz
vakante WBA - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
2001 3. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mandalay Bay Resort & Casino, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Ruiz
WBA - Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktniederlage (einstimmig) / 12 Runden
15. Dezember Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Foxwoods Resort, Mashantucket, Connecticut, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Ruiz
WBA - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Unentschieden / 12 Runden
2002 1. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boardwalk Hall, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hasim Rahman Punktsieg (Technische Entscheidung) / 8. Runde
14. Dezember Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Boardwalk Hall, Atlantic City, New Jersey, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Byrd
vakante IBF - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Punktniederlage (einstimmig) / 12 Runden
2003 4. Oktober Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mandalay Bay Resort & Casino, Las Vegas, Nevada, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Toney Niederlage / TKO 9. Runde
2004 13. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Square Garden, New York, New York, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Larry Donald Punktniederlage (einstimmig) / 12 Runden
2006 18. August Vereinigte StaatenVereinigte Staaten American Airlines Center, Dallas, Texas, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Bates Sieg / TKO 2. Runde
10. November Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alamodome, San Antonio, Texas, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fres Oquendo Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
2007 17. März Vereinigte StaatenVereinigte Staaten American Bank Center, Corpus Christi, Texas, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vinny Maddalone Sieg / TKO 3. Runde
30. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Don Haskins Convention Center, El Paso, Texas, USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lou Savarese Punktsieg (einstimmig) / 10 Runden
13. Oktober RusslandRussland Khodynka Ice Palace, Moscow, Russland RusslandRussland Sultan Ibragimov
WBO - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Punktniederlage (einstimmig) / 12 Runden
2008 20. Dezember SchweizSchweiz Hallenstadion, Zürich, Schweiz RusslandRussland Nikolay Valuev
WBA - Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Punktniederlage (Mehrheitsentscheidung) / 12 Runden
2010 10. April Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Thomas & Mack Center, Las Vegas, Nevada, USA SudafrikaSüdafrika Francois Botha Sieg / TKO 8. Runde
2011 22. Januar Vereinigte StaatenVereinigte Staaten The Greenbrier, White Sulphur Springs, West Virginia, USA BahamasBahamas Sherman Williams Ungültig („No Contest“) / Abbruch in Runde 3
7. Mai DanemarkDänemark Koncerthuset, Kopenhagen, Dänemark DanemarkDänemark Brian Nielsen Sieg / TKO 10. Runde
(Quelle: Evander Holyfield in der BoxRec-Datenbank)

Trivia[Bearbeiten]

Evander Holyfield taucht auch in den Folgen "Oh, Plastikbaum" (Staffel 1, Folge 15) der TV-Serie Der Prinz von Bel-Air[10] und in "Teamgeist" (Staffel 3, Folge 19) der TV-Serie Hör mal wer da hämmert auf[11], in denen er sich selbst spielt. Im Film Zwei vom alten Schlag ist er zusammen mit Mike Tyson in einer Szene während des Abspanns zu sehen, in der ein Promoter versucht, ihn zu einem Revanchekampf zu überreden. Auch in spielt er sich selbst.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Holyfield vs Tua sparring auf YouTube, 19. Juli 2008
  2. James Toney vs. Evander Holyfield auf BoxRec-Wiki
  3. Evander Holyfield in der BoxRec-Datenbank
  4. Tim Röhn: Box-Champ Walujew schlägt Holyfield: Das Skandal-Urteil von Zürich. In: RP Online. 21. Dezember 2008, abgerufen am 12. Februar 2014.
  5. a b Oliver Völkl: Walujew-Kampf: Holyfield fühlt sich betrogen. In: Focus Online. 21. Dezember 2008, abgerufen am 12. Februar 2014.
  6. Cliff Rold: Evander Holyfield robbed blind in Switzerland disgrace. In: Boxingscene. 20. Dezember 2008, abgerufen am 12. Februar 2014.
  7. Tausende Box-Fans einig: Evander Holyfield gegen Russen-Riese um Sieg betrogen. In: Bild.de. 30. Dezember 2008, abgerufen am 12. Februar 2014.
  8. (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.ajc.com
  9. Box-Verband geht auf Holyfield-Protest ein. In: Tages-Anzeiger. 30. Dezember 2008, abgerufen am 12. Februar 2014.
  10. "Prince of Bel Air", Season 1 Episode 15: "Deck the halls" auf TV.com
  11. "Hör mal wer da hämmert", Staffel 3 Folge 19: "Teamgeist" auf TV.com

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Dwight Muhammad Qawi Boxweltmeister im Cruisergewicht (WBA)
12. Juli 1986 – 9. April 1988
Taoufik Belbouli
Ricky Parkey Boxweltmeister im Cruisergewicht (IBF)
15. Mai 1987 – 9. April 1988
Glenn McCrory
Carlos De Leon Boxweltmeister im Cruisergewicht (WBC)
9. April 1988 – 9. April 1988
Carlos De Leon
Vorgänger Amt Nachfolger
James „Buster” Douglas Boxweltmeister im Schwergewicht (WBC)
25. Oktober 1990 – 13. November 1992
Riddick Bowe
James „Buster” Douglas Boxweltmeister im Schwergewicht (WBA)
25. Oktober 1990 – 13. November 1992
Riddick Bowe
James „Buster” Douglas Boxweltmeister im Schwergewicht (IBF)
25. Oktober 1990 – 13. November 1992
Riddick Bowe
Riddick Bowe Boxweltmeister im Schwergewicht (WBA)
6. November 1993 – 22. April 1994
Michael Moorer
Riddick Bowe Boxweltmeister im Schwergewicht (IBF)
6. November 1993 – 22. April 1994
Michael Moorer
Mike Tyson Boxweltmeister im Schwergewicht (WBA)
9. November 1996 – 13. November 1999
Lennox Lewis
Michael Moorer Boxweltmeister im Schwergewicht (IBF)
8. November 1997 – 13. November 1999
Lennox Lewis
Lennox Lewis Boxweltmeister im Schwergewicht (WBA)
12. August 2000 – 3. März 2001
John Ruiz