Generalkommando

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Stab eines Generalkommandos
(1871-1918)

Das Generalkommando war im deutschen Heer die Bezeichnung für die Kommando- und Verwaltungsbehörde eines Armeekorps sowie des zugehörigen Korpsbezirks. Der Befehlshaber des Generalkommandos war ein Kommandierender General.

Dem Kommandierenden General stand eine Stabsabteilung zur Seite, die aus dem Chef des Stabes, einigen Generalstabsoffizieren und Adjutanten bestand. Im Kriegsfalle wurde der Stab um einen General der Artillerie und einen höheren Ingenieuroffizier mit eigenem Stab erweitert. Bei der Mobilmachung eines Generalkommandos wurde im zugehörigen Korpsbezirk bzw. Wehrkreis ein „stellvertretendes Generalkommando“ gebildet, das die territorialen Aufgaben des Generalkommandos übernahm.

In Verwaltungsangelegenheiten und anderen Dienstpflichten halfen

Die Gesamtheit dieser Personen bildete das Generalkommando. Weniger wichtige Verfügungen, die der Kommandierende General nicht selbst zeichnete, wurden vom Generalkommando erlassen und vom Chef des Stabes abgezeichnet.

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