VI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das VI. Armee-Korps war ein Großverband der Preußischen Armee, dessen Generalkommando in Breslau stand. Es war zu Beginn des Ersten Weltkrieges der VIII. Armee-Inspektion unterstellt.

Gliederung[Bearbeiten]

Dem Korps unterstanden 1914 mit letztem Friedensstand:[1]

Fahnen der Linien-Infanterie-Regimenter[Bearbeiten]

Muster
Muster (Jäger)

Das Mittelfeld der Fahne war von silbernen Lorbeerzweigen umwunden. Über ihm befand sich die Königskrone unter der sich ein silbernes Spruchband, „Pro Gloria et Patria“, befand. Das Mittelfeld selbst zierte der alte friderizianische bewehrte schwarze Adler. In den vier Ecken befanden sich, in Gold oder Silber ausgeführt, die mit Palmenzweigen umwundenen, ebenfalls gekrönten Namenszüge, der zum Zeitpunkt der Verleihung regierenden Könige. Zwischen den Eckmedaillons befanden sich vier Seitenflammen. Diese befanden sich erstmals auf den 1808 verliehenen Fahnen.[2]

Für die große Menge an Linien-Infanterie-Regimentern wurde von Kaiser Wilhelm II. per Ordre vom 18. Dezember 1890 bestimmt, dass die Farbe der Fahnentücher sich nach der der Achselklappen zu richten habe. Hierdurch wurde innerhalb des Korps eine Gleichförmigkeit erzielt. Abweichend von diesen wurde für die Jäger-Bataillone, leichte Infanterie, die grüne Farbe für die Fahnen nach dem Linienmuster bestimmt.

Das VI. Korps trug gelbe Achselklappen.

Des Weiteren wurden grundlegende Anordnungen über die zukünftige Gestaltung der Fahnen- und Standartentücher erlassen. Die Fahnen waren in Zukunft in Gold oder Silber, je nach Knopffarbe des Truppenteils, bestickt. Die gemalten Tücher hatten nur eine geringe Haltbarkeit bewiesen. Gleichfalls wurde angeordnet, das die Fahnen in deren Abmessungen um 16 cm, ergo deren Fläche auf 126 cm², verringert werden sollten. Der im Mittelfeld befindliche „preußische Kriegsadler“ sollte wieder seine friderizianische Gestalt erhalten. Die Krone, der Schwertknauf und das Blitzbündel des Adlers waren stets in Gold zu halten.

In der Folgezeit wurden vier Arten von Fahnen unterschieden:

  1. Gardefahnen
  2. Garde-Grenadierfahnen
  3. Fahnen für die Grenadier-Regimenter
  4. Fahnen für die neuen Linien-Regimenter

Das Mittelfeld, die vier Eckmedaillons (sie waren von der Knopffarbe durchwirkt) und das Spruchband hatten die Farbe der Achselklappen. Die vier Keile waren weiß mit schwarzen Rändern.[3]

Anlässlich der Jahrhundertfeier erließ der Kaiser den Befehl, er wolle den Fahnen und Standarten, deren Tücher ruhmreich im Felde standen, die Tücher erneuern. In der Folgezeit, d. h. in den nächsten 7 Jahren, fand die feierliche Weihe der neuen Feldzeichen in der Ruhmeshalle des Berliner Zeughauses statt.[4] Sie wurden dann anlässlich der Kaiserparade, die den Kaisermanövern vorausging, den Truppen feierlichst übergeben.[5]

Am 1. August 1914 sollte die deutsche Armee aus 25 Armeekorps bestehen.

Fahnenschmuck[Bearbeiten]

Die Fahnenstangen waren schwarz und maßen mit deren Spitze etwa 3 Meter. In der Spitze befand sich der Namenszug des zur Zeit der Verleihung regierenden Königs. Da die Fahne ein Symbol darstellte, wurden auch ihr, wie dem Offizier und Mann an der Front, Auszeichnungen und Orden verliehen.

So wurden auf Befehl Friedrich Wilhelm III. nach den Befreiungskriegen diejenigen Fahnen, die an der Front gestanden hatten, ein Eisernes Kreuz. An die Stelle des Namenszuges trat die von zwei Lorbeerzweigen umgebene erwähnte Auszeichnung in einer schlank gehaltenen Spitze. Die Füsilier-Bataillone, die ohne Fahne ausgerückt waren, erhielten diese Auszeichnung nicht.

Nach dem Kriege von 1870/71 wurde anlässlich des Einzuges der siegreichen Truppen am 16. Juni 1871 in Berlin angeordnet, dass die Fahnen der am Kriege teilnehmenden Truppenteile, sofern sie noch kein 1813er Kreuz hatten, eines bekamen. Dieses war jedoch nicht von Lorbeerzweigen umgeben, sondern, in einer breiteren Spitze stehend, von einem Lorbeerkranz. Am 11. April 1872 wurde diese Auszeichnung auch jenen Fahnen verliehen, die bestimmungsgemäß ihre Fahnen beim Ausmarsch zurückgelassen hatten[6] Die einzige Fahne, die diese Auszeichnung nicht erhielt, war die des II. Bataillons des 8. Pommerschen Infanterie-Regiments Nr. 61. Bei der Schlacht an der Lisaine wurde sie vor Dijon vom Feinde erobert.

Zu jeder Fahne gehörte ferner, ein 3,7 cm breites Band, welches Banderole genannte wurde. Es trug die Landesfarben schwarz-weiß und lief in zwei gleichfarbigen Quasten aus. Es wurde an der Fahne befestigt, indem man es um die Spitze schlung. Erhielt das Feldzeichen ein Kriegsband, so ersetzte dies die Banderole. Es wurden folgende Fahnenbänder verliehen:

Außer mit Bändern waren die preußischen Feldzeichen auch mit Ringen, Erkennungs- oder Gedenkringe, geziert.

Die Ersteren geben den Besitzer des betreffenden Truppenteils mit schwarzen Buchstaben auf messingnen Ringen an, also z. B. II IR 162 = II. Bataillon Infanterie-Regiment 162. Sie wurden 1837 eingeführt, weil die Fahnen wegen ihres gleichen Aussehens der Tücher nur schwer zu Unterscheiden waren. Unter König Wilhelm wurde neben des Regiments auch die Bataillonsbezeichnung hinzugefügt.

Als Beispiel für einen der Letzteren verbleiben wir bei der o. g. Fahne. Bei den Gefechten in Loigny, seinerzeit noch als Fahne des Füsilier-Bataillons der 76er (III/76), wurde sie beschädigt. Als die Fahne am 23. Mai 1872 dem Kaiser in Berlin vorgestellt wurde, verfügte dieser, das sie neben dem Eisernen Kreuz einen silbernen Gedenkring mit der Gravierung „Loigny (Orleans) 2. Dezember 1870“ erhalten sollte.

Per AKO vom 14. Dezember 1899 wurde an den schwarz-silbernen Bändern der Banderole möglichst nahe der Quasten das Anbringen einer Spange befohlen. Sie sollten ein sichtbares Zeichen für die Einheit des Reiches sein. Sie bestanden aus vergoldeten Metallplatten. Auf der Vorderseite hatten sie den gekrönten Namenszug (WR), auf der Rückseite den Stiftungstag des Truppenteils und das Datum 1. Januar 1900.

Geschichte[Bearbeiten]

Krieg von 1866[Bearbeiten]

Das schlesische VI. Korps war im Deutschen Krieg Teil des linken Flügels der preußischen 2. Armee unter Kronprinz Friedrich von Preußen, die aus Schlesien her, ins Kaiserreich Österreich einbrach. Das Korps stand am 26. Juni 1866 noch als Reserve im Raum Glatz hinter dem V. Armee-Korps und folgte verspätet dem Übergang über die böhmische Grenze. Gemäß dem Aufmarschplan sollte der Kommandierende General von Mutius hinter dem Korps Steinmetz über den Pass von Nachod nach Böhmen vorzurücken. Mutius musste von seinem Korps einige Verbände abgeben, die in Oberschlesien stehen blieben. Aus drei Regimentern und einer Batterie wurde das Detachement Knobelsdorff als Sicherungsverband aufgestellt. Am Morgen des 28. Juni erhielt General von Mutius, dessen Gros im Laufe des Tages Alt-Hayde erreichten, den Befehl zügig über Nachod weiter vorzugehen, um die linke Flanke der Armee zu verstärken. Während der Schlacht von Skalitz war erst eine Brigade vom Korps Mutius auf dem Plateau von Wysokov angekommen. Am 29. Juni erfolgte der Anmarsch über Gradlitz zur Vereinigung mit den übrigen Korps der 2. Armee. Nachdem das Korps Steinmetz Befehl hatte Josephsstadt zu beobachten, übernahm das VI. Korps die Vorhut und griff am 3. Juli nachmittags zusammen mit dem Gardekorps noch entscheidend in die Schlacht von Königgrätz ein. [7]Das Eingreifen der 11. Division unter General Adolf von Zastrow gegen die rechte Flanke der Österreicher zwang FZM von Benedek zum Rückzug. Das Garde- und VI. Korps erreichten bei der Verfolgung der Österreicher bis zum 18. Juli den Raum Brünn. General von Mutius erlag nach Abschluß des Feldzuges Anfang August im mährischen Austerlitz der Cholera. Darauf erhielt General der Kavallerie Wilhelm von Tümpling am 30. Oktober 1866 die Führung des Korps.

Deutsch-Französischer Krieg[Bearbeiten]

General Wilhelm von Tümpling

Auch im Krieg von 1870/71 stand das Korps unter dem Kommando des General von Tümpling. Das Korps blieb zuerst in Schlesien zurück, um als Sicherung gegen Österreich zu dienen, das VI. Korps verlegte erst Anfang August nach Frankreich[8] Als Chef des Generalstabes fungierte Oberst von Salviati, die 11. Division führte Generalleutnant von Gordon, die 12. Division stand unter Generalleutnant von Hoffmann. [9] Am 6. August hatte sich das Korps bei Landau versammelt und hatte Befehl der bereits in schwere Kämpfe stehenden 3. Armee des Kronprinzen von Preußen zu folgen. Am 14. August versuchte Tümpling vergeblich, das auf der Vormarschrichtung liegende Pfalzburg durch Beschießung zur Kapitulation zu bringen. Nachdem die 3. Armee nach einen Rechtsschwenk nach Norden in Richtung zur belgischen Grenze abschwenkte, blieb Tümplings Korps als Flankensicherung zurück und übernahm die Beobachtung von Mézières. Während der Schlacht bei Sedan konnte Tümpling seinen Auftrag, das französische XIII. Korps unter General Vinoy am Abmarsch nach Paris zu hindern, nicht erreichen. Am 10. September hatte das Gros der deutschen 3. Armee beim Vorgehen auf Paris die Linie Dormans- Sezanne erreicht, das vorgeschobene VI. Korps überschritt bei Château-Thierry die Marne.

Der wichtigste Einsatz des Korps war seine Beteiligung an der Belagerung von Paris. Die französische Besatzung von Paris machte am 30. September 1870 einen großen Ausfall gegen den südlichen Abschnitt der deutschen Belagerer. Der Angriff des General Vinoy zwischen Chevilly- L`Haye bis nach Choisy-le-Roi traf das VI. Korps und Teile des an der Flanken stehenden V. Korps. Auch eine Brigade vom XI. Korps wurde angegriffen. Infolge dieser Angriffe wurde von Seiten der Pariser Truppen die Dörfer Vitry-Villejuif und Cachan stark verschanzt.[10] Am 13. Oktober folgte ein weiteres Gefecht bei Bagneux und am 25. Oktober eines bei Ourcelle. Gegen Südwesten, wo das VI. Korps seine Linie hatte, richtete sich aber keiner der französischen Durchbruchsversuche. In der Nacht vom 28. auf den 29. November 1870 folgte ein weiterer Ablenkungsangriff des General Ducrot bei Villiers-Champigny dem französischen Vorstoß auf Chevilly gelang es für einige Zeit den Bahnhof von Choisy-le-Roi zu besetzen. Das VI. Korps konnten im Allgemeinen seine Stellungen halten und die Franzosen mussten sich in die Stadt zurückziehen.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Im August 1914 war das VI. Armee-Korps unter General Kurt von Pritzelwitz der 4. Armee unterstellt und bildete an der Linie L’Eglise-Thibesart vorgehend den linken Flügel der Armee des Herzogs von Württemberg. Dem VI. Armee-Korps wurde auf Ansuchen des deutschen Kronprinzen der Schutz des rechten Flügels der 5. Armee übertragen. Das Korps war am 22. August 1914 vorübergehend der 5. Armee unterstellt, um den Angriff auf Virton zu unterstützen. Das VI. Korps stieß aus Gegend L’Eglise in südlicher Richtung auf Rossignol und Tintigny vor und erreichte in der Schlacht bei Longwy zusammen mit dem V. Armee-Korps einen taktischen Erfolg. Hierbei wurde die 12. Division unter Generalleutnant Chales de Beaulieu auf Rossignol und die 11. Division unter Generalleutnant von Webern auf Tintigny angesetzt, nach Süden deckte den Angriff die 3. Kavallerie-Division. Die 12. Division warf Teile des französischen 2. Korps bei Termes auf Les Bulles zurück. Von Saint Marie her griff die 3. Kavallerie-Division auf Belle-Fontaine an, die 12. Division erreichte St. Vincent. Bei Bellefontaine wurde die algerische 3. Kolonial-Dvision fast vollständig eingekesselt. Unterhalb Montmedy hatte derweil die 4. Armee nach dem Sieg am Semois im Anschluss nach Westen den Chiersfluß bei La Ferte überschritten und erreichte Olizy. Nach dem Übergang des VI. Korps über den Chiers folgten am 27. August Kämpfe zwischen Inor und Martincourt. Am 2. und 3. September kämpfte das Korps an der Linie Varennes-Montfaucon und verfolgte die Franzosen westlich Verdun durch die Argonnen. [11]Am 4. September erreichte der linke Flügel der 4. Armee mit dem VI. Korps und dem nach vorn gezogenen Höhere Kav.Kdo. Hollen über St. Menehould nach Revigny stoßend, den Marne-Rhein-Kanal. Während der Marneschlacht rangen die Truppen des Korps Pritzelwitz an der Linie Louppy-Vaubecourt, am 11. September erfolgte bei der 4. und 5. Armee der allgemeine Rückzug. Das VI. Korps wurde nach Beginn der Schlacht an der Aisne am 15. September der 4. Armee bei Binarville entzogen und ab 18. September vorerst mit der 12. Division an der Naht zwischen 2. und 3. Armee eingeschoben, um bei Prunay die 2. Garde-Division freizumachen. Die 11. Division verblieb noch im Abschnitt Cernay-Binarville dem XVIII. Armee-Korps unterstellt. [12]Ab Ende September 1914 folgten Stellungskämpfe zwischen Prunay–Auberive im Abschnitt der 3. Armee in der Champagne. Während der Winterschlacht in der Champagne im Februar 1915 rang das Korps bei Perthes und Massiges. Ende Juli 1915 verlegte das Korps nach Flandern und ins Artois. Zwischen 25. September bis zum 7. Oktober 1915 nahm das Korps an der Herbstschlacht bei La Bassée und Arras teil. Dem angreifenden Nordflügel der französischen 10. Armee, deren Ziel der Durchbruch auf den Verkehrsknoten Douai war, stand das Korps bis zur Ankunft des Gardekorps zwischen Givenchy und Thelus anfangs alleine gegenüber. Von Mitte Oktober 1915 bis zum 23. Juni 1916 lag das Korps westlich Peronne in Stellung an der Somme. Während die 11. und 12. Division in der Schlacht an der Somme verblieben, erfolgte infolge der Brussilow-Offensive die Verlegung des Korpskommandos an die Ostfront.

Seit 7. November 1915 war General der Kavallerie von der Marwitz neuer Kommandierender General, er führte vom 15. Juni 1916 auch gleichzeitig die nach ihm benannte Armeegruppe Marwitz in Wolhynien. Das Generalkommdo des VI. A.K. koordinierte dabei die Operationen der Armeegruppe Marwitz bei den Gegenangriffen am Styr und am oberen Stochod. Zwischen Juli und November 1916 stand das Korpskommando im Raum Kowel.[13] Zwischen 5. November 1916 bis zum 23. August 1917 wurde das an die nördliche Ostfront verlegte Generalkommando nach dem Abschnitt Luga benannt. Anfang September 1917 gelang die Einnahme des östlich der Düna gelegenen Teiles von Riga durch die unterstellte 2. Garde-Division, danach folgten erneute Stellungskämpfe nördlich der Düna. Am 18. Februar 1918 begann das VI. Korps unter dem Kommandierenden von Heineccius im Rahmen der 8. Armee aus dem Raum östlich von Riga mit der unterstellten 205. und 219. Division mit dem Vormarsch in Livland um die Bolschewiken bis März 1918 zur Unterzeichnung des Friedens zu zwingen.[14]

Kommandierender General[Bearbeiten]

Das Generalkommando als Kommandobehörde des Armeekorps stand unter der Führung des Kommandierenden Generals.

Dienstgrad Name Datum
Generalleutnant Friedrich Heinrich von Hünerbein 15. April 1815 bis 10. Februar 1819
Generalleutnant/General der Kavallerie Hans Ernst Karl von Zieten 11. Februar 1819 bis 28. November 1839
Generalleutnant Friedrich Wilhelm von Brandenburg 29. November 1839 bis 9. September 1849
Generalleutnant Karl Friedrich von Lindheim 10. September 1849 bis 10. Mai 1862
General der Kavallerie Louis von Mutius 30. Jänner 1863 bis 6. August 1866[15][16]
General der Kavallerie Wilhelm von Tümpling 30. Oktober 1866 bis 26. November 1883
Generalleutnant/General der Kavallerie Karl Otto Hermann von Wichmann 27. November 1883 bis 22. November 1886
General der Infanterie Oktavio Philipp von Boehn 23. November 1886 bis 12. Januar 1889
General der Artillerie Eduard Julius Ludwig von Lewinski 12. Januar 1889 bis 20. Februar 1895
General der Infanterie Bernhard, Erbprinz von Sachsen-Meiningen 21. Februar 1895 bis 28. Mai 1903
General der Infanterie Remus von Woyrsch 29. Mai 1903 bis 12. September 1911
General der Infanterie Kurt von Pritzelwitz 13. September 1911 bis 6. November 1915
General der Kavallerie Georg von der Marwitz 7. November 1915 bis 16. Dezember 1916
General der Infanterie Julius Riemann 17. Dezember 1916 bis 22. November 1917
General der Artillerie Konstanz von Heineccius 23. November 1917 bis 19. Dezember 1918
General der Infanterie Kurt von dem Borne 20. Dezember 1918 bis 27. Juni 1919
Generalleutnant Carl Briese 28. Juni bis August 1919 (mit der Führung beauftragt)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kriegsministerium, Geheime Kriegs-Kanzlei (Redaktion): Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914. [...] Nach dem Stande vom 6. Mai 1914. [...]. Verlag Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin o.J., S. 70 ff.
  2. Gustaf Lehmenn: Geschichte der Königlich Preußischen Fahnen und Standarten seit dem Jahre 1807.; 1895 Berlin, E.S. Mittler & Sohn
  3. Martin Lezius: Fahnen und Standarten der alten preußischen Armee; Frankh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1935
  4. Fahnenverleihung: 28. August 1904
  5. Kaiserparade: 4. September 1904
  6. Wie z. B. die Jäger-Bataillone Nr. 1-11
  7. Gemäß G. v. Glasenapp, Die Generale der deutschen Armee, Berlin 1874, S.372 f.,blieb das Gros 12. Division am 3. Juli bei Josephsstadt
  8. Biografie von Tümpling gemäß Bernhard von PotenTümpling, Wilhelm von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 38, Duncker & Humblot, Leipzig 1894, S. 785–787.
  9. Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland, nach dem Generalstabswerk, Paulis Nachfoger, Berlin 1895, S.305
  10. Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland, nach dem Generalstabswerk, Paulis Nachfoger, Berlin 1895, S.173
  11. Reichsarchiv: Band I. Die Grenzschlachten im Westen 1914, E. S. Mittler Verlag, Berlin 1925, S. 315 f.
  12. Reichsarchiv: Der Marnefeldzug, Band V., Mittler und Sohn, Berlin 1929, S. 47 f.
  13. Reichsarchiv: Der Weltkrieg von 1914 bis 1918. Band 10, Berlin 1936
  14. Reichsarchiv: Befreiung von Livland und Estland (18. Februar bis 5. März 1918) bearbeitet von Major Hugo Kaupisch
  15. Die Armeekorps-Bezirke des Deutschen Reichs 1885/86 - VI. Armeekorps: Generalkommando in Breslau, Deutsche Verwaltungsgeschichte.
  16. VI.Armeekorps, Deutsche Kriegsgeschichte.