V. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)

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Das V. Armee-Korps war ein Großverband der Preußischen Armee, dessen Generalkommando in Posen stand. Es war vor dem Ersten Weltkrieg der VIII. Armee-Inspektion unterstellt.

Gliederung[Bearbeiten]

Dem Korps unterstanden 1914 mit letztem Friedensstand:[1]

Fahnen der Linien-Infanterie-Regimenter[Bearbeiten]

Muster
Muster (Jäger)

Das Mittelfeld der Fahne war von silbernen Lorbeerzweigen umwunden. Über ihm befand sich die Königskrone unter der sich ein silbernes Spruchband, „Pro Gloria et Patria“, befand. Das Mittelfeld selbst zierte der alte friderizianische bewehrte schwarze Adler. In den vier Ecken befanden sich, in Gold oder Silber ausgeführt, die mit Palmenzweigen umwundenen, ebenfalls gekrönten Namenszüge, der zum Zeitpunkt der Verleihung regierenden Könige. Zwischen den Eckmedaillons befanden sich vier Seitenflammen. Diese befanden sich erstmals auf den 1808 verliehenen Fahnen.[2]

Für die große Menge an Linien-Infanterie-Regimentern wurde von Kaiser Wilhelm II. per Ordre vom 18. Dezember 1890 bestimmt, dass die Farbe der Fahnentücher sich nach der der Achselklappen zu richten habe. Hierdurch wurde innerhalb des Korps eine Gleichförmigkeit erzielt. Abweichend von diesen wurde für die Jäger-Bataillone, leichte Infanterie, die grüne Farbe für die Fahnen nach dem Linienmuster bestimmt. Das V. Korps trug gelbe Achselklappen.

Des Weiteren wurden grundlegende Anordnungen über die zukünftige Gestaltung der Fahnen- und Standartentücher erlassen. Die Fahnen waren in Zukunft in Gold oder Silber, je nach Knopffarbe des Truppenteils, bestickt. Die gemalten Tücher hatten nur eine geringe Haltbarkeit bewiesen. Gleichfalls wurde angeordnet, das die Fahnen in deren Abmessungen um 16 cm, ergo deren Fläche auf 126 cm², verringert werden sollten. Der im Mittelfeld befindliche „preußische Kriegsadler“ sollte wieder seine friderizianische Gestalt erhalten. Die Krone, der Schwertknauf und das Blitzbündel des Adlers waren stets in Gold zu halten.

In der Folgezeit wurden vier Arten von Fahnen unterschieden:

  1. Gardefahnen
  2. Garde-Grenadierfahnen
  3. Fahnen für die Grenadier-Regimenter
  4. Fahnen für die neuen Linien-Regimenter

Das Mittelfeld, die vier Eckmedaillons (sie waren von der Knopffarbe durchwirkt) und das Spruchband hatten die Farbe der Achselklappen. Die vier Keile waren weiß mit schwarzen Rändern.[3]

Anlässlich der Jahrhundertfeier erließ der Kaiser den Befehl, er wolle den Fahnen und Standarten, deren Tücher ruhmreich im Felde standen, die Tücher erneuern. In der Folgezeit, d. h. in den nächsten 7 Jahren, fand die feierliche Weihe der neuen Feldzeichen in der Ruhmeshalle des Berliner Zeughauses statt.[4] Sie wurden dann anlässlich der Kaiserparade, die den Kaisermanövern vorausging, den Truppen feierlichst übergeben.[5]

Am 1. August 1914 sollte die deutsche Armee aus 25 Armeekorps bestehen.

Fahnenschmuck[Bearbeiten]

Die Fahnenstangen waren schwarz und maßen mit deren Spitze etwa 3 Meter. In der Spitze befand sich der Namenszug des zur Zeit der Verleihung regierenden Königs. Da die Fahne ein Symbol darstellte, wurden auch ihr, wie dem Offizier und Mann an der Front, Auszeichnungen und Orden verliehen.

So wurden auf Befehl Friedrich Wilhelm III. nach den Befreiungskriegen diejenigen Fahnen, die an der Front gestanden hatten, ein Eisernes Kreuz. An die Stelle des Namenszuges trat die von zwei Lorbeerzweigen umgebene erwähnte Auszeichnung in einer schlank gehaltenen Spitze. Die Füsilier-Bataillone, die ohne Fahne ausgerückt waren, erhielten diese Auszeichnung nicht.

Nach dem Kriege von 1870/71 wurde anlässlich des Einzuges der siegreichen Truppen am 16. Juni 1871 in Berlin angeordnet, dass die Fahnen der am Kriege teilnehmenden Truppenteile, sofern sie noch kein 1813er Kreuz hatten, eines bekamen. Dieses war jedoch nicht von Lorbeerzweigen umgeben, sondern, in einer breiteren Spitze stehend, von einem Lorbeerkranz. Am 11. April 1872 wurde diese Auszeichnung auch jenen Fahnen verliehen, die bestimmungsgemäß ihre Fahnen beim Ausmarsch zurückgelassen hatten[6] Die einzige Fahne, die diese Auszeichnung nicht erhielt, war die des II. Bataillons des 8. Pommerschen Infanterie-Regiments Nr. 61. Bei der Schlacht an der Lisaine wurde sie vor Dijon vom Feinde erobert.

Zu jeder Fahne gehörte ferner, ein 3,7 cm breites Band, welches Banderole genannte wurde. Es trug die Landesfarben schwarz-weiß und lief in zwei gleichfarbigen Quasten aus. Es wurde an der Fahne befestigt, indem man es um die Spitze schlung. Erhielt das Feldzeichen ein Kriegsband, so ersetzte dies die Banderole. Es wurden folgende Fahnenbänder verliehen:

Außer mit Bändern waren die preußischen Feldzeichen auch mit Ringen, Erkennungs- oder Gedenkringe, geziert.

Die Ersteren geben den Besitzer des betreffenden Truppenteils mit schwarzen Buchstaben auf messingnen Ringen an, also z. B. II IR 162 = II. Bataillon Infanterie-Regiment 162. Sie wurden 1837 eingeführt, weil die Fahnen wegen ihres gleichen Aussehens der Tücher nur schwer zu Unterscheiden waren. Unter König Wilhelm wurde neben des Regiments auch die Bataillonsbezeichnung hinzugefügt.

Als Beispiel für einen der Letzteren verbleiben wir bei der o. g. Fahne. Bei den Gefechten in Loigny, seinerzeit noch als Fahne des Füsilier-Bataillons der 76er (III/76), wurde sie beschädigt. Als die Fahne am 23. Mai 1872 dem Kaiser in Berlin vorgestellt wurde, verfügte dieser, das sie neben dem Eisernen Kreuz einen silbernen Gedenkring mit der Gravierung „Loigny (Orleans) 2. Dezember 1870“ erhalten sollte.

Per AKO vom 14. Dezember 1899 wurde an den schwarz-silbernen Bändern der Banderole möglichst nahe der Quasten das Anbringen einer Spange befohlen. Sie sollten ein sichtbares Zeichen für die Einheit des Reiches sein. Sie bestanden aus vergoldeten Metallplatten. Auf der Vorderseite hatten sie den gekrönten Namenszug (WR), auf der Rückseite den Stiftungstag des Truppenteils und das Datum 1. Januar 1900.

Geschichte[Bearbeiten]

Krieg von 1866[Bearbeiten]

Karl Friedrich von Steinmetz

Das V. Korps stand im Deutschen Krieg unter dem Kommandierenden General der Infanterie von Steinmetz und war Teil des aus dem Raum Glatz in Böhmen einbrechenden linken Flügels der 2. Armee unter Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen. Als Vorhut der 2. Armee überschritt das V. Korps am Abend des 26. Juni 1866 die Metau, den Grenzfluß zwischen der Grafschaft Glatz und Böhmen. Auf der Strecke von Nachod bis Trautenau rückten gleichzeitig auch das preußische I. Armee-Korps und das Gardekorps in Böhmen ein, das VI. Armee-Korps stand noch als Reserve im Glatzer Raum und folgte verspätet nach. Bei Schlaney überschritt die Vorhut der 9. Division unter Generalmajor von Löwenfeld die schlesische Grenze. Der Grenzübergang Běloves wurde von den Österreichern ungenügend gesichert und schnell aufgegeben. Der Weitermarsch des V. Korps erfolgte über die engen Pässe der Mettau nach Nachod, der Kronprinz begab sich von Braunau kommend ins Hauptquartier des V. Korps. Am 27. Juni kam es zur Gefecht von Nachod, die durch das rechtzeitige Eingreifen der 10. Division unter Generalleutnant von Kirchbach zu Gunsten der preußischen Waffen entschieden wurde. Das österreichische VI. Korps des Generals Ramming wurde geschlagen und die wichtigen Höhe von Wysokov von den Preußen erobert. [7] Die Niederlage des I. Armee-Korps bei Trautenau hatte auch Auswirkungen auf den linken Flügel der Armee des Kronprinzen. General von Steinmetz hatte vergeblich gewartet die geplante Vereinigung mit dem Gardekorps herzustellen, dann aber die Nachricht Befehl erhalten, alleine weiter vorzugehen. Am 28. Juni setzte das V. Korps setzte den Vormarsch fort, das Eingreifen des Korps in das Gefecht bei Skalitz - die 9. Division rückte im Wald von Dubno vor - sicherte den Sieg über das österreichische Korps unter Erzherzog Leopold. [8]Nach den vergeblichen Angriffen der Österreicher hatte es die 10. Division geschafft, das gegnerische Zentrum einzunehmen, gleichzeitig hatte die 9. Division die Höhen vor der Aupa eingenommen. General v. Steinmetz befahl für den 29. Juni den Weitermarsch des V. Korps mit dem Detachement des Generalmajors von Hoffmann auf Gradlitz. Am 29. Juni folgte ein weiterer Sieg beim Gefecht bei Schweinschädel. [9] Am 2. Juli zur Beobachtung von Josephsstadt befohlen, verlor das V. Korps seine Führungsrolle an das VI. Korps und konnte daher am 3. Juli nicht mehr an der Schlacht bei Königgrätz eingreifen. Bei den Dispositionen für die Verfolgung der Österreicher wurde dem I. Korps der Vortritt gelassen, so daß General von Clausewitz mit der 2. Division auf der Straße von Tobitschau nach Prerau vorgehen sollte. Am 17. Juli sollte die preußische Kavallerie - Division bis Kremsier voraus den Marsch des V. Korps decken. Der weitere Vormarsch, führte die 10. Division bis nach Ungarn. Am 20. September nach Beendigung des Feldzuges rückte das V. Korps wieder in die Garnison von Posen ein.[10]

Deutsch-Französischer Krieg[Bearbeiten]

Im Krieg von 1870/71 stand General von Kirchbach an die Spitze des V. Armee-Korps, sein Vorgänger General von Steinmetz, erhielt den Oberbefehl der 1. Armee. Als Chef des Stabes des Korps fungierte Oberst von der Esch, die 9. Division führte Generalmajor von Sandrart und die 10. Division Generalleutnant von Schmidt. [11] Das V. Korps versammelte sich bis 3. August im Raum Landau und begann am 4. August den Vormarsch in Richtung Schweighofen. Die 9. Division übernahm die Führung und rückte über Altenstadt nach Weißenburg, gleichzeitig rückte das II. bayerischen Corps unter General Hartmann über Schweigen gegen Weißenburg. Nachdem Altenstadt genommen war, entwickelte sich am 4. August die Schlacht von Weißenburg. Nach der Einnahme von Weißenburg wandte man sich den französischen Stellungen auf dem Geisberg zu. Nachdem die 41. Brigade des südlicher eingreifenden XI. Armee-Korps den Geisberg nach Süden umgangen hatte und den Berg von Südosten stürmte, konnten die Stellungen der Franzosen vom Rücken her aufgerollt werden. [12]Das V. Korps verlor bei Weißenburg 18 Offiziere und 162 Mann an Toten; 37 Offiziere 631 Mann an Verwundeten; 16 Mann waren vermißt.[13]

Der Kronprinz hatte für 6. August Befehl zur Defensive gegeben, doch die 20. Brigade (Generalmajor Walther von Montbarry) des 10. Division hatte sich bei der Rekognoszierung verleiten lassen den Ort Wörth zu besetzen. Kirchbach versuchte zunächst das wider seinen Willen eingeleitete Schlacht bei Wörth abzubrechen. Gegen 8 Uhr befahl General Kirchbach die Einstellung des Gefechts, musste es jedoch in der nächsten Stunde bereits wieder aufnehmen, da inzwischen das II. Bayerische Korps am äußersten rechten Flügel im Angriff stand. Gegen 13:30 Uhr erstürmte das preußische V. Korps den westlichen Talrand der Sauer zwischen Wörth und Fröschweiler, während gleichzeitig die württembergische Kavallerie auf dem linken Flügel erschien und das preußische XI. Armee-Korps sich zum Angriff gegen den Niederwald entwickelte. Von Süden und Osten drangen die Preußen gegen den OrtFröschweiler vor und stürmten es.

Beim Vorgehen auf Sedan bestand das V. Korps am 30. August ein unbedeutendes Gefecht bei Stonne. Am 1. September kam es zur entscheidenden Schlacht von Sedan, dem V. und XI. Korps fiel zunächst die Aufgabe zu, den französischen Rückzug nach Westen zu verhindern. Die Deutschen erkannten erst jetzt deutlich dass die Franzosen gar nicht nach Mézières abmarschierten wollten, um der Umschließung zu entgehen. Während der Schlacht verstärkte das V. Korps nach Norden ausholend, den Ring der die französische Armee umklammerte und suchte Fühlung mit dem von Osten kommenden Gardekorps der neugebildeten Maasarmee. [14]Das Korps riegelte die Straße aus Illy ab und eroberte den strategisch wichtigen Kalvarienberg. Nach der Kapitulation der Franzosen bei Sedan wurde der Weitermarsch nach Paris fortgesetzt. Am 17. September bahnte sich das Korps durch ein Gefecht bei Valenton den Weg über die Seine, am 19. September erzwang es im südlichen Vorfeld von Paris bei Bicêtre-Villecoublay vor französischen Gegenangriffen den Weitermarsch. Am 19. September begann die Belagerung von Paris, das Korps bezog seine Stellungen an der Westfront bei Versailles, wo sich auch das deutsche Hauptquartier etablierte. Am 11. Oktober sicherte das Korps den Abschnitt Meudon-Bougival, am rechten Flügel schloss das XI. Armee-Korps, am linken Flügel am nördlichen Flügel der Seine schloss das IV. Korps an. Das Korps schlug in weiterer Folge der Belagerung alle Ausfälle der Pariser zurück. Von den gegen diesen Abschnitt gerichtete Angriffe war der bedeutendste der als Schlacht am Mont Valérien bezeichnete Ausfallsversuch vom 19. Januar 1871. [15]Im Februar marschierte das V. Korps nach Orléans und im März 1871 nach Vesoul ab. Nach der Kapitulation von Paris rückte das Korps im März nach Burgund ab, Anfang Juni 1871 kehrte es in die Heimat zurück.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Das V. Korps nahm im Rahmen der 5. Armee unter Kronprinz Wilhelm am Ersten Weltkrieg teil. Dem Korps unter dem Kommandierenden General von Strantz unterstanden bei Kriegsbeginn im August 1914 die 9. Division unter Generalleutnant Eduard von Below und die 10. Division unter Generalleutnant Robert Kosch. Die französische 3. Armee war am 22. August aus dem Raume Verdun über den Othain und die Maas im Vorgehen in nördlicher Richtung an die Linie Longuyon-Montmédy. Die 3. Kavallerie-Division operierte rechts vor der Front des V. Armee-Korps und klärte von Etalle über Jamaigne-Izel gegen Florenville auf. Als rechter Flügel der 5. Armee wurde das Korps auf Virton angesetzt und ließ die 9. Division auf die Höhen zwischen Robelpont und Virton vorgehen, östlich davon wurde die 19. Brigade der 10. Division auf Belmont und das Dorf Ethe angesetzt. [16] Am 24. August besetzte die 10. Division Charency und Vezin und erreichte Marville, dahinter stand die 9. Division noch bei Ruette. Bis zum Abend stand das V. Korps zwischen Vezin bis Petit Xivry, daneben erreichte das XIII. Armee-Korps Noers nach Le Haut Bois, das VI. Reserve-Korps stand zwischen Bellefontaine Ferme und Bois Deffoy. [17]

Das V. Armee-Korps war bereits für die bedrängte Ostfront vorgesehen, es wurde aber noch rechtzeitig in Metz angehalten und verblieb nach den neuen Richtlinien der OHL doch noch an der Front östlich Verdun. Während der folgenden Marneschlacht war die deutsche 5. Armee endgültig vor der nordöstlichen Festungsfront von Verdun in die Defensive gedrängt worden, die 10. Division rang zwischen ab 8. September vor Fort Troyon. Am 11. September 1914 wurde General Strantz neben seiner Stellung als Kommandierender General des V. Korps gleichzeitig Oberbefehlshaber der Armeeabteilung Strantz, die den linken Flügel der 5. Armee deckte. Zwischen 12. und 13. September erfolgte der Rückzug der 5. Armee aus den südlichen Argonnen.[18] Das Hauptquartier befand sich im Château de Moncel bei Jarny im Département Meurthe-et-Moselle. Das Korps führte die folgenden Jahre Stellungskämpfe zwischen Maas und Mosel. Während der Schlacht um Verdun deckte das Korps die Angriffe der 5. Armee am linken Flügel in der Woëvre-Ebene. Am 2. Februar 1917 wurde General Eduard von Below zum neuen Kommandierenden General ernannt. Das V. Korps wurde zwischen 14. März und 11. November 1918 als Gruppe Combres bezeichnet.

Kommandierender General[Bearbeiten]

Das Generalkommando als Kommandobehörde des Armeekorps stand unter der Führung des Kommandierenden Generals.

Dienstgrad Name Datum Portrait[19]
Generalleutnant August von Thümen 18. März 1815 bis 2. April 1820 Berlin. Spandau. Citadel 033.JPG
Generalleutnant Friedrich Erhard von Röder 3. April 1820 bis 28. März 1832 General-von-Roeder.jpg
General der Infanterie Karl von Grolman 29. März 1832 bis 20. September 1843 Grolmann.jpg
General der Kavallerie Friedrich August Peter von Colomb 21. September 1843 bis 12. Mai 1848
Generalleutnant Friedrich Wilhelm von Brünneck 13. Mai 1848 bis 3. November 1851
Generalleutnant Wilhelm von Tietzen und Hennig 4. November 1851 bis 22. März 1852 (mit der Führung beauftragt)
Generalleutnant/General der Kavallerie Wilhelm von Tietzen und Hennig 23. März 1852 bis 4. August 1856
Generalleutnant/General der Kavallerie Franz Heinrich von Waldersee 5. August 1856 bis 14. August 1864
General der Infanterie Karl Friedrich von Steinmetz 15. August 1864 bis 17.Juli 1870 Karl Friedrich von Steinmetz.jpg
General der Infanterie Hugo Ewald von Kirchbach 18. Juli 1870 bis 2. Februar 1880 General von Kirchbach.jpg
General der Infanterie Alexander August Wilhelm von Pape 3. Februar 1880 bis 17. Oktober 1881 General von Pape.jpg
General der Infanterie Gustav von Stiehle 18. Oktober 1881 bis 21. März 1886 General von Stiehle.JPG
Generalleutnant Gustav Hermann von Alvensleben 22. März bis 14. Mai 1886 Gustav Hermann.jpg
Generalleutnant Oskar Freiherr von Meerscheidt-Hüllessem 23. November 1886 bis 19. September 1888 Oberst von Meerscheidt-Hüllessem.jpg
Generalleutnant Franz von Hilgers 19. September 1888 bis 7. April 1889 (mit der Führung beauftragt)
Generalleutnant Franz von Hilgers 8. April 1889 bis 8. Januar 1890
Generalleutnant/General der Infanterie Richard von Seeckt 27. Januar 1890 bis 23. Januar 1897
General der Infanterie August von Bomsdorff 27. Januar 1897 bis 4. April 1899
General der Infanterie Ferdinand Wolf Konstantin Karl von Stülpnagel 4. April 1899 bis 13. Juni 1906
General der Infanterie Alexander von Kluck 13. Juni 1906 bis 19. September 1907 Alexander von Kluck.jpg
General der Infanterie Günther Emanuel von Kirchbach 19. September 1907 bis 2. April 1911 Günther Emanuel von Kirchbach (1850-1925).jpg
General der Infanterie Hermann von Strantz 3. April 1911 bis 1. September 1914 GeneralHermannVonStrantz.jpg
General der Infanterie Adolf von Oven September 1914 bis Mai 1915 (in Vertretung)
General der Infanterie Hermann von Strantz Mai 1915 bis Februar 1917
General der Infanterie Eduard von Below 2. Februar 1917 bis 1. Januar 1919
General der Infanterie Georg Wichura 2. Januar bis 20. September 1919

Literatur[Bearbeiten]

  • Grosser Generalstab: Der Feldzug von 1866 in Deutschland, Kriegsgeschichtliche Abteilung, Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1867
  • Stieler von Heydekampf: Das V. Armes-Corps im Kriege gegen Frankreich 1870-71, E. S. Mittler und Sohn, Berlin 1872
  • Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71, Paulis Nachfolger, Berlin 1895
  • Reichsarchiv: Der Weltkrieg 1914-1918 Band I. Die Grenzschlachten im Westen 1914, E. S. Mittler Verlag, Berlin 1925

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kriegsministerium, Geheime Kriegs-Kanzlei (Redaktion): Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914. [...] Nach dem Stande vom 6. Mai 1914. [...], Verlag Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin o.J., S. 66 ff.
  2. Gustaf Lehmenn: Geschichte der Königlich Preußischen Fahnen und Standarten seit dem Jahre 1807.; 1895 Berlin, E.S. Mittler & Sohn
  3. Martin Lezius: Fahnen und Standarten der alten preußischen Armee; Frankh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1935
  4. Fahnenverleihung: 28. August 1904
  5. Kaiserparade: 4. September 1904
  6. Wie z. B. die Jäger-Bataillone Nr. 1-11
  7. Der Feldzug von 1866 in Deutschland, Kriegsgeschichtliche Abteilung des großen Generalstabes, Mittler Berlin 1867, S.130 f.
  8. Der Feldzug von 1866 in Deutschland, Kriegsgeschichtliche Abteilung des großen Generalstabes, Mittler Berlin 1867, S.172 f.
  9. Der Feldzug von 1866 in Deutschland, Kriegsgeschichtliche Abteilung des großen Generalstabes, Mittler Berlin 1867, S.226 f..
  10. Der Feldzug von 1866 in Deutschland, Kriegsgeschichtliche Abteilung des großen Generalstabes, Mittler Berlin 1867, S.514 f. f.
  11. Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71, Paulis Nachfolger, Berlin 1895, S.303
  12. Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71, Paulis Nachfolger, Berlin 1895, S.19
  13. Stieler von Heydekampf: Das V. Armes-Corps im Kriege gegen Frankreich 1870-71, Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1872, S. 23.
  14. Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71, Paulis Nachfolger, Berlin 1895, S.134 f.
  15. Scheibert: Der Krieg zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71, Paulis Nachfolger, Berlin 1895, S.277
  16. Reichsarchiv: Die Grenzschlachten im Westen 1914, E. S. Mittler Verlag, Berlin 1925, S. 303–344
  17. Kronprinz Wilhelm: Meine Erinnerungen, E. S. Mittler Verlag, Berlin 1923, S.41
  18. Kronprinz Wilhelm: Meine Erinnerungen, E. S. Mittler Verlag, Berlin 1923, S.84, 88 f.
  19. Dermot Bradley (Hrsg.), Günter Wegner: Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815–1939. Band 1: Die Höheren Kommandostellen 1815–1939. Biblio Verlag. Osnabrück 1990. ISBN 3-7648-1780-1. S. 52–53.