Grafenberg (Landkreis Reutlingen)
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Reutlingen | |
| Höhe: | 422 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,51 km² | |
| Einwohner: | 2610 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 744 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 72661 | |
| Vorwahl: | 07123 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RT | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 15 029 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bergstraße 30 72661 Grafenberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Holger Dembek | |
Grafenberg ist eine Gemeinde etwa 11 km nordöstlich von Reutlingen im Landkreis Reutlingen. Sie gehört zur Metropolregion Stuttgart. Zur Gemeinde Grafenberg gehören außer dem gleichnamigen Dorf Grafenberg keine weiteren Ortschaften.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Grafenberg, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Esslingen bzw. zum Landkreis Reutlingen ¹
Großbettlingen, Frickenhausen, Kohlberg, Metzingen ¹, Riederich ¹ und Bempflingen.
[Bearbeiten] Geschichte
Spuren deuten auf erste Besiedlung während der Jungsteinzeit um 3500 v. Chr. hin. Etwa 500 v. Chr. siedelten sich an der Stelle des Ortes die Kelten an. Grafenberg wurde 1246 erstmals urkundlich in einem Schreiben des Pfarrers an Papst Innozenz IV. erwähnt.
Der Ort gehörte zunächst zum Oberamt Nürtingen und dann bis 1973 zum Landkreis Nürtingen. Nach dessen Auflösung im Zuge der Kreisreform kam Grafenberg als einzige Gemeinde nicht zum Landkreis Esslingen sondern zum Landkreis Reutlingen.
[Bearbeiten] Religionen
Seit Einführung der Reformation in Württemberg ist auch Grafenberg evangelisch-lutherisch geprägt. Auch heute gibt es im Ort lediglich eine evangelische Kirchengemeinde. Die katholischen Christen sind der Kirchengemeinde St. Bonifatius in Metzingen zugeordnet. Etwa 62 Prozent der Einwohner sind evangelisch-lutherisch, 20 Prozent römisch-katholisch und die restlichen 18 Prozent gehören anderen oder keiner Kirche an.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen (1603+1648), Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes (nur Hauptwohnsitze).
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[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
[Bearbeiten] Bürgermeister
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Holger Dembek endet am 30. September 2013.
- seit 1981: Holger Dembek
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In Gold auf rotem Schildfuß drei grüne Rebstöcke an drei grünen Pfählen. Das Wappen wurde vermutlich im 19. Jahrhundert angenommen.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Partnergemeinde ist seit 1982 die französische Gemeinde Puiseux-en-France.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Das Rathaus wurde 1816 als Schule erbaut
- Evangelische Michaelskirche, 1246 erstmals erwähnt
- Zehntscheuer, 1811 erbaut
- Grafenberger Kelter, von 1480
[Bearbeiten] Musik
- Gesangverein Liederkranz 1877 e. V.
- Harmonikaorchester Grafenberg e. V., gegründet 1967
- Musikverein Grafenberg e. V., gegründet 11. April 1926
[Bearbeiten] Sport
- Tennisclub Grafenberg e. V. gegründet 1979
- Turn- und Sportverein Grafenberg 1903 e. V.
[Bearbeiten] Kultur
- Arbeitskreis Kelter
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Die B 313 (Plochingen - Stockach) verbindet die Gemeinde im Norden mit der Autobahn A 8 und im Süden mit Reutlingen. Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 219.
[Bearbeiten] Bildung
In Grafenberg selbst gibt es eine reine Grundschule. Die Hauptschüler besuchen die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in Großbettlingen. Realschule und Gymnasium werden vorwiegend in Metzingen besucht. Grafenberg hat drei Kindergärten.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- 1903, 8. Juni, Manfred Klaiber, † 16. Juli 1981 in Stuttgart, Diplomat und Chef des Bundespräsidialamtes
[Bearbeiten] Literatur
- Hans Schwenkel: Heimatbuch des Kreises Nürtingen. Band 2. Würzburg 1953, S. 244–258.
- Sönke Lorenz, Andreas Schmauder, Manfred Wassner, Rainer Loose: Grafenberg: Archäologie, Geschichte und Gegenwart, Festschrift zur 750-Jahrfeier, Tübingen, 1996, ISBN 3000006117
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
[Bearbeiten] Weblinks
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