Hünfelden
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Gießen | |
| Landkreis: | Limburg-Weilburg | |
| Höhe: | 222 m ü. NN | |
| Fläche: | 62,7 km² | |
| Einwohner: | 10 039 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 160 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 65597 | |
| Vorwahlen: | 06438 06431 Mensfelden | |
| Kfz-Kennzeichen: | LM | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 5 33 008 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Le-Thillay-Platz 65597 Hünfelden |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Besier (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Hünfelden im Landkreis Limburg-Weilburg | ||
Hünfelden ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen. Hünfelden liegt an der Hühnerstraße.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Hünfelden liegt im Taunus nördlich von Wiesbaden.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Hünfelden grenzt im Norden an die Stadt Limburg und die Gemeinde Brechen, im Osten an die Gemeinde Selters und die Stadt Bad Camberg (alle im Landkreis Limburg-Weilburg), im Süden an die Gemeinden Hünstetten und Aarbergen (beide im Rheingau-Taunus-Kreis), sowie im Westen an die Verbandsgemeinden Hahnstätten und Diez (beide im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz).
[Bearbeiten] Geschichte
Die Gemeinde Hünfelden entstand im Rahmen der hessischen Gebietsreform am 1. Oktober 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Dauborn, Heringen, Kirberg, Mensfelden, Nauheim, Neesbach und Ohren. Der Namen „Hünfelden“ wurde damals wegen der zahlreichen Hünengräber aus der Hallstattzeit rund um die Ortsteile Heringen und Ohren gewählt. Die Gemeinde hatte bei ihrer Gründung 6952 Einwohner.
Auf die früheste urkundliche Erwähnung kann Mensfelden mit dem Jahr 775 verweisen. Dauborn, Heringen und das zwischenzeitlich untergegangene Dorf Bubenheim auf dem Gebiet des heutigen Kirberg folgten 790 im goldenen Buch der Abtei Prüm. Durch das heutige Hünfeldener Gebiet zogen sich die Via Publica sowie die Hünerstraße. 1355 wurde in Kirberg eine Burg errichtet.
1235 wurde das Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal gegründet, das 1590 mit einem großen Äbtissinenhaus ausgestattet wurde. Nach der Reformation wurde die Anlage zur nassauischen Staatsdomäne, seit 1969 besteht dort die christliche Kommunität „Jesusbruderschaft“.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus sieben Ortsteilen, die ehemals selbstständig waren.
(Stand: 1. Januar 2008)
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
|
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 40,5 | 15 | 35,9 | 13 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 40,8 | 15 | 39,5 | 15 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 2,5 | 1 | 1,6 | 1 |
| FBH | Freie Bürgerliste Hünfelden | 16,1 | 6 | 19,9 | 7 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | – | – | 3,1 | 1 |
| Gesamt | 100,0 | 37 | 100,0 | 37 | |
| Wahlbeteiligung in % | 45,6 | 51,4 | |||
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Die Ruine der Burg Kirberg,
- die restaurierten Fachwerkbauten und das ehemalige Rathaus im Ortsteil Kirberg,
- Stein'sche Haus in Kirberg,
- das ehemalige Kloster Gnadenthal.
[Bearbeiten] Museen
- Das Heimatmuseum in Kirberg.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Hünfelden hat sich zu einer beliebten Wohngemeinde entwickelt, da es über gute Verkehrsverbindungen nach Wiesbaden und Limburg an der Lahn (Bundesstraße 417) sowie ins Rhein-Main-Gebiet (Bundesautobahn 3, Anschlussstellen Limburg-Süd und Bad Camberg) verfügt. Gleichzeitig hat es sich aber ein sehr ruhiges und ländliches Erscheinungsbild bewahrt.
[Bearbeiten] Bildung
Die Freiherr-vom-Stein-Schule ist eine Grund-, Haupt- und Realschule mit einem gymnasialen Zweig.
[Bearbeiten] Einrichtungen
- Kindergarten Kirberg
- Kindergarten Dauborn
- Kindergarten Heringen
- Kindergarten Mensfelden
- Kindergarten Nauheim
- Kindergarten Neesbach
- Kindergarten Ohren
- Freiwillige Feuerwehr Kirberg, gegr. 1905 (einschl. Jugendfeuerwehr)
- Freiwillige Feuerwehr Dauborn, gegr. 1906 (einschl. Jugendfeuerwehr)
- Freiwillige Feuerwehr Heringen, gegr. 1909 (einschl. Jugendfeuerwehr)
- Freiwillige Feuerwehr Mensfelden, gegr. 1935 (einschl. Jugendfeuerwehr)
- Freiwillige Feuerwehr Nauheim, gegr. 1934 (einschl. Jugendfeuerwehr)
- Freiwillige Feuerwehr Neesbach, gegr. 1934 (einschl. Jugendfeuerwehr)
- Freiwillige Feuerwehr Ohren, gegr. 1934 (einschl. Jugendfeuerwehr)
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG
- Frank Gerhardt, Komponist (* 1967)
- Andreas Felger, Maler (*1935)
- Hildegard Pfaff, (*1952), ehemalige Hessische Landtagsabgeordnete (SPD)
- Karlheinz Weimar (* 1950), seit 1999 Hessischer Finanzminister (CDU)
[Bearbeiten] Weblinks
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