Johanniskirche (Frankfurt am Main)

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Johanniskirche
Frankfurt am Main-Bornheim
Die Johanniskirche in Bornheim
Innenlänge Kirchenschiff 22,50 Meter
Innenbreite Kirchenschiff 15 Meter
Höhe Turm 50 Meter
Grundriss Turm 7,50 mal 7,50 Meter
Höhe Dachfirst 20 Meter
Anzahl Glocken 3

Die barocke Johanniskirche ist eine evangelische Kirche in Frankfurt am Main-Bornheim. Sie ist Johannes dem Täufer als Namenspatron geweiht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Johanniskirche liegt im alten Ortskern des Stadtteils Bornheim, das seit 1474 der Freien Reichsstadt Frankfurt gehörte. An der Stelle der heutigen Kirche befand sich bereits seit dem Mittelalter ab ca. 750 eine Kapelle, die den Märtyrern Abdon und Sennen geweiht war. Bis 1712 wurde dieses Bauwerk mehrfach repariert und erweitert. Auf deren Grundmauern wurde am 14. Oktober 1753 eine barocke Kirche errichtet, die bereits 1776 durch einen Brand, der durch Blitzschlag ausgelöst wurde, zerstört wurde. Die heutige spätbarocke Saalkirche wurde 1778/1779 von Stadtbaumeister Johann Andreas Liebhardt errichtet. Am 25. Juni 1778 erfolgte die Grundsteinlegung und am 10. Oktober 1779 die Weihe und bekam als erstes Bauwerk auf dem heutigen Gebiet von Frankfurt am Main jeweils einen Wetterableiter (=Blitzableiter) auf dem Turm und dem Dach der Kirche, der von Professor Hemmer aus Mannheim konstruiert wurde und den der Schlossermeister Alb aus Frankfurt am Main angefertigt hatte.

1873 erfolgte die erste Renovierung mit dem Einbau der Nordtreppe zur Empore und der Verlegung der Orgel. 1896 wurde die Bornheimer Kirche vollständig renoviert und erhielt den Namen Johanniskirche.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Johanniskirche 1944 bei den Luftangriffen auf Frankfurt am Main durch Fliegerbomben schwer beschädigt. Alle 15 Fenster und das Deckengemälde wurden zerstört und Dach, Empore und Orgel stark beschädigt. Am 23. Mai 1948 wurde die Kirche nach der Beseitigung der Kriegsschäden wieder eingeweiht.

1955 wurde das Geläut der damals neu gebauten evangelischen Heilandskirche auf das der Johanniskirche und der Heilig-Kreuz-Kirche abgestimmt, damit alle Geläute auch ohne Disharmonie gemeinsam erklingen konnten.[1]

1978 bis 1980 wurden das Innenschiff und der Kirchturm aufwendig saniert, weil sich der Turm infolge einer Grundwasserabsenkung durch den Bau der U-Bahn-Strecke in Bornheim zur Seite geneigt hatte. Der Turm wurde vom Kirchenschiff abgetrennt und durch über 10 m in den Boden reichende Pfähle aus Beton abgefangen. 1994 wurden die Renovierung des Turmes abgeschlossen und zwei neue Glocken installiert.

Nach dem Beschluss der Gemeindeversammlung vom 17. November 2013 erfolgt ab März 2014 eine umfangreiche Sanierung, die neuen Außenputz, einen hellen Neuanstrich des Innenraumes, eine Reinigung des Altars, eine Ausbesserung und Streichen des Holzwerks, eine Erneuerung der Beleuchtungskörper, eine Vergrößerung des Altarpodests. Die Kirchenfenster sollen nach dem Entwurf von Lönne + Neumann aus Paderborn heller werden. Die Medaillons mit den vier Evangelisten in den vorderen vier Fenstern werden in hellem gemusterten Glas neu eingefasst. Die Gestaltung und die Anordnung von Altartisch, Ambo, und Taufstein sollen überarbeitet werden. Eine außen umlaufende Sitzbank soll installiert werden. Möglicherweise werden die Kirchenbänke durch Stühle ersetzt.[2]

Architektur[Bearbeiten]

Zwiebelturm der Johanniskirche von Westen
Kircheninnenraum
Zwei der Kirchenfenster mit den Evangelisten Lukas und Johannes

Turm[Bearbeiten]

Der Kirchturm ist ein Wahrzeichen Bornheims. Er besitzt einen markanten abgestuften Turmhelm, der von einer Welschen Haube gedeckt wird, die etwa 2/5 der gesamten Turmhöhe ausmacht. Wegen ihres Zwiebelturms wird die Johanniskirche im Volksmund auch Zwiwwelkersch genannt. Der Turm erhebt sich im Westen zu einer Höhe von fast 50 Metern über einem quadratischen Grundriss von 7,50 auf 7,50 Metern. Er ist etwas nach Süden gegenüber der Achse des Kirchenschiffs versetzt. Der Turm wurde auf Mauerwerk aus dem Mittelalter errichtet. Das Kirchenschiff wurde jedoch gegenüber vorher auf 15 Meter verbreitert und gleichzeitig wegen älterer Grabstätten gegenüber dem Turm nach Norden verschoben. Der aus Sandstein gemauerte verputzte Turm besitzt einen Schaft, der nach oben durch eine reich gegliederte Gesimsleiste abschließt, die sich in der Symmetrieachse bogenförmig aufwölbt. In den Aufwölbungen befinden sich jeweils die Zifferblätter der Turmuhr.

Kirchenschiff[Bearbeiten]

Die Johanniskirche ist nach der in der Innenstadt gelegenen Katharinenkirche der größte und bedeutendste barocke Sakralbau Frankfurts und zugleich die größte Kirche der ehemaligen Frankfurter Dörfer. Sie gilt als der bedeutendste Sakralbau des 18. Jahrhunderts in Frankfurt am Main. Die Johanniskirche ist eine Saalkirche. Sie entspricht damit der spätgotischen Raumkonzeption des Vorgängerbaus. Das Kirchenschiff ist innen einschließlich des polygonalen Chores 22,50 Meter lang und 15 Meter breit. Vor dem Chor im Osten liegt der Kirchplatz. Das Mansarddach ist für die Architektur eines Dorfes ungewöhnlich elegant gestaltet. Die Höhe des Dachfirstes beträgt 20 Meter. Kirchenschiff und Turm verfügten von Anfang an jeweils über einen eigenen Blitzableiter. Der Grundstein von 1778 befindet sich außen an der Nordostecke gegenüber dem Pfarrhaus.

Ausstattung[Bearbeiten]

Innenraum[Bearbeiten]

An den Seiten und an der Westwand verläuft eine hölzerne Empore, die von je fünf hölzernen Säulen auf der Nord- und der Südseite der Kirche getragen wird. Im Turmraum befindet sich der steinerne Opferstock von 1783. Die Horizontale des Kirchenschiffs wird durch Emporen und Gesimsleisten betont. Der Hochaltar befindet sich in dessen Achse. Bis zur Zerstörung im Krieg war die Empore durchgehend und lag damit vor den Fenstern. Im Bereich der vier Fenster im Altarraum wurde die Empore während der Reparatur im Jahr 1948 entfernt. An der Nordseite des Kirchenschiffs befindet sich in einer Seitennische ein Epitaph für Johann Gerhard Münch, der von 1680 bis 1693 Pfarrer war, eine Gedenkinschrift für die Opfer des Zweiten Weltkrieges und eine Skulptur aus Sandstein von Friedhelm Welges von 1984 (Torso eines leidenden Menschen).

Der Hochaltar mit Kanzel wurde 1779 von dem Bildhauer Johann Leonhard Aufmuth, dem Schreiner Dietz und dem Maler Johannes Nothnagel geschaffen. Er besteht aus mamoriertem Holz. Er besitzt toskanische Säulen und Pilaster mit korinthischen Kapitellen, Fries und Kranzgesims. Den oberen Abschluss bilden zwei Engel. Dazwischen befindet sich ein Kruzifix in einem Medaillon.

Fenster[Bearbeiten]

Die Motive der heutigen vier Buntglasfenster im Altarraum stellen die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes dar. Sie wurden 1948 anstelle der 1944 im Krieg zerstörten Fenster von 1896 eingebaut. Die alten Fenster schuf die Glasmalereiwerkstatt Rudolf und Otto Linnemann aus Frankfurt in den Jahren 1906, 1912 und 1922.

Orgel[Bearbeiten]

Schuke-Orgel von 2008

Auf der Westempore befindet sich die Orgel. Das denkmalgeschützte Orgelgehäuse stammt von 1874. Das frühere Werk der Ludwigsburger Orgelbauers Walcker wurde 1949 renoviert und von 24 auf 32 Register erweitert, genügte aber zuletzt nicht mehr den Anforderungen. Es wurde daher im Januar 2008 ausgebaut. Die neue Orgel wurde hinter den denkmalgeschützten Prospekt gebaut. Sie übernahm vier Register der alten Orgel der Firma Walcker und stammt von der Berliner Orgelbaufirma Karl Schuke.[3] Die neue Orgel wurde am 25. Januar 2009 eingeweiht. Das Schleifladen-Instrument hat 30 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Oboe im Schwellwerk ist in einem eigenen Wind-Schwellwerk untergebracht. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen sind elektrisch.[4]

I Hauptwerk C–g3
1. Bordun 16’
2. Principal 8’
3. Flauto Amabile 8’
4. Viola da Gamba 8’
5. Rohrflöte 8’
6. Octave 4’
7. Cornett III
8. Mixtur IV
9. Trompete 8’
II Schwellwerk C–g3
10. Lieblich Gedackt 16’
11. Geigenprinzipal 8’
12. Aeoline 8’
13. Vox coelestis 8’
14. Gedackt 8’
15. Fugata 4’
16. Traversflöte 4’
17. Nazard 22/3
18. Piccolo 2’
19. Tierce 13/5
20. Sifflöte 1’
21. Progressio III
22. Klarinette 8’
23. Oboe 8’
Tremulant
Pedal C–f1
24. Violon 16’
25. Subbass 16’
26. Octavbass 8’
27. Cello 8’
28. Bassflöte 8’
29. Choralbass 4’
30. Posaune 16’

Kirchgarten[Bearbeiten]

Der Kirchgarten war bis 1761 der Friedhof von Bornheim. Danach wurden nur noch vereinzelt Angehörige des jeweiligen Pfarrers und ein im Amt gestorbener Schultheiß dort begraben werden. Eine Skulptur aus Bronze von 1929 des Frankfurter Bildhauers Georg Mahr erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Luminale[Bearbeiten]

Installation "BLICK(T)RÄUME" zur Luminale 2014 außerhalb der Kirche
  • Die Johanniskirche war vom 6. bis zum 11. April 2008 einer der Veranstaltungsorte der Luminale 2008. Die mit Musik von CD kombinierte Lichtinstallation des Fotografen Peter Habermehl bestand aus drei Beleuchtungskonzepten, die von den Besuchern mit einem Drehschalter aktiviert werden konnten. Die drei verschiedenen durch Licht dargestellten Stimmungen, ermöglichten den Besuchern die Kirche immer wieder in einem anderen Licht zu sehen. Das künstlerische Ziel der Installation bestand in einem metaphorischen Denkanstoß durch die visuelle und haptische Wahrnehmung.[5][6][7]
  • Während der Luminale 2010 vom 11. bis zum 16. April 2010 war ebenfalls eine Installation von Peter Habermehl in der Johanniskirche zu sehen. Die Installation Schnittstelle Kirchenfenster bestand aus vier Projektionsflächen, die sich vor vier Kirchenfenstern links und rechts des Altarraumes befanden. Das von außen einfallende Licht wurde als weltlicher Einfluss auf Kirche und Glauben betrachtet. Dies wurde durch zwölf verschiedene Fotografien von künstlerischen Installationen symbolisiert. Diese wurden im Wechsel mit Abbildungen der Kirchenfenster mit Figuren mit Köpfen von Mensch, Löwe, Stier und Adler, die die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes symbolisieren, auf die Projektionsflächen projiziert. Die künstlerischen Bilder standen für den Lauf der Jahreszeiten, die in das Kirchenjahr hinein wirken. Untermalt wurde diese Lichtinstallation durch Orgelmusik.[8][9]
  • Während der Luminale 2012 vom 15. bis zum 20. April 2012 war wieder eine Installation von Peter Habermehl in der Johanniskirche zu sehen. Die Installation mit dem Titel Licht Klang Schöpfung bestand aus außen an der Kirche angebrachten Scheinwerfern, die durch die Kirchenfenster nach innen strahlten und der Projektion geometrischer Muster an der Kirchendecke oberhalb des Altars. Untermalt wurde das Lichtkunstwerk durch den Klang von Naturklanginstrumenten und Orgelmusik, die zu einer ungewöhnlichen, die Seele berührenden Klangcollage verschmolzen waren. Bei den von dem Klangkünstler und Musiker Frank Köstler gespielten Naturklanginstrumenten handelte es sich um Didgeridoo, Trommel, Schwirrbogen und eine Klangschale aus Silicium. Die Orgelmusik des Organisten Timo Rinke symbolisierte den Schöpfungsgeschichte der Bibel. Bei der Eröffnung erklang die Schöpfungsgeschichte von dem Schauspieler Ben Becker gelesen.[10]
  • Während der Luminale 2014 vom 30. März bis zum 4. April 2014 gab es wegen der Renovierung der Kirche die Installation "BLICK(T)RÄUME" des Luminaleprojektes der Evangelischen Kirchengemeinde Bornheim nach dem Konzept von Peter Habermehl im äußeren Umfeld der Johanniskirche. Als Anspielung auf die Baumaßnahmen wurden rot-weiße Absperrbänder fächerartig zwischen der Kirche, dem Gemeindehaus und der Kindertagesstätte gespannt und bei Dunkelheit durch Scheinwerfer angestrahlt. So entstanden neue Raumeindrücke, die nach dem Betrachtungswinkel unterschiedliche Perspektiven ermöglichten. Ergänzt wurde die Installation durch künstlerische Landschaftsbilder aus Ahrenshoop und Bilder der Architektur und Symbolik des Gotteshauses, die als Multivision an eine Hauswand projiziert wurden.[11][12]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Kirchenvorstand der Johannisgemeinde (Hrsg.): 200 Jahre Johanniskirche. Frankfurt am Main 1980 (Festschrift von 1980).
  •  Carl Wolff, Rudolf Jung: Die Johanniskirche in Frankfurt am Main.-Bornheim. Zur Einweihung der wiederhergestellten Kirche am 13. September 1896. Frankfurt am Main 1896.
  •  Wolfram Scholz, Volker Amend, Björn Wissenbach, Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Frankfurt-Bornheim (Hrsg.): Kleiner Führer durch und um die Johanniskirche. 2009.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Ernst Weber: Der Bauausschuss – Der Bau der Heilandskirche als Aufgabe des Bau- und Arbeitsausschusses. In: Ernst Klöß (Hrsg.): Festschrift zur Einweihung der evangelisch-lutherischen Heilandskirche Frankfurt / Main am 4. September 1955. Frankfurt am Main 1955, S. 13.
  2.  Die Kirche wird renoviert! - Gemeindeversammlung am 17. November 2013. In: Wir in Bornheim - Gemeindezeitung der evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt am Main-Bornheim. Nr. 6, Dezember/Januar 2013/2014, S. 4.
  3. Frankfurter Neue Presse vom 25. Februar 2008.
  4. Thomas Breitenbach: Johanniskirche Schuke-Orgel. In: Webseite der Johanniskantorei Frankfurt-Bornheim, Chor der Ev. Kirchengemeinde Frankfurt-Bornheim. Johanniskantorei Frankfurt-Bornheim, abgerufen am 5. April 2014.
  5. Flyer Luminale 2008 - Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt am Main-Bornheim in der Johanniskirche
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPeter Habermehl: Luminale 2008 in der Johanniskirche. Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main - Bornheim, 2008, abgerufen am 26. Februar 2014.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatRalf Jankowski: Licht und Botschaft - Interview mit Peter Habermehl zu seiner Installation zur Luminale 2008 in der Johanniskirche. Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main - Bornheim, 2008, abgerufen am 26. Februar 2014.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatLuminale 2010 - Schnittstelle Kirchenfenster. Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main - Bornheim, 2010, abgerufen am 26. Februar 2014.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPeter Habermehl: Peter Habermehl - blickwinkel. 2012, abgerufen am 26. Februar 2014.
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPeter Habermehl: Peter Habermehl - Luminale 2012. In: Luminale 2012 Projektionsbilder. 2012, abgerufen am 26. Februar 2014.
  11.  Messe Frankfurt Medien und Service GmbH (Hrsg.): luminale - Frankfurt RheinMain 30.3. – 4.4.2014 (Programm). Frankfurt am Main 2014, S. 107 (Veranstaltungsnummer).
  12.  Peter Habermehl, Eva Häfner, Friedhart Lehmann, Andreas Cornel, Ralf Stier, Reinhardt Linder, Luminaleprojekt der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt am Main-Bornheim (Hrsg.): BLICK(T)RÄUME - Das Luminaleprojekt der Johanniskirche (Flyer). Frankfurt am Main 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johanniskirche (Frankfurt-Bornheim) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

50.1308098.711544Koordinaten: 50° 7′ 51″ N, 8° 42′ 42″ O