Möttingen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Donau-Ries | |
| Höhe: | 415 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,83 km² | |
| Einwohner: |
2439 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 77 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86753 | |
| Vorwahl: | 09083 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DON | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 185 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Pfarrgasse 6 86753 Möttingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erwin Seiler (Dorfgem.Appetshofen-Lierheim) | |
| Lage der Gemeinde Möttingen im Landkreis Donau-Ries | ||
Möttingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Möttingen liegt in der Region Augsburg im durch Meteoriteneinschlag geformten Nördlinger Ries, ca. 7 km südöstlich von Nördlingen.
Gemeindeteile sind Appetshofen, Balgheim, Enkingen, Kleinsorheim, Lierheim und Möttingen. Es existieren die Gemarkungen Appetshofen, Balgheim, Enkingen, Kleinsorheim und Möttingen.
Geschichte[Bearbeiten]
Im 12. Jahrhundert hatten der örtliche Adel, die Grafen von Oettingen, die Edlen von Lierheim, die Klöster Kaisheim und Zimmern sowie die Herren von Woellwarth Grundbesitz im Ort. 1323 verkauften die Grafen von Oettingen ihren Besitz zusammen mit dem Vogtei- und dem Patronatsrecht dem Deutschen Orden. Die Deutschorden-Landkommende Ellingen teilte sich danach die Dorfherrschaft mit den Grafen Oettingen-Wallerstein, die weiter die Landeshoheit innehatten. Möttingen selbst war ein seit der Reformation protestantisches Pfarrdorf. Beide Rechtsträger des Ortes wurden 1805/06 mediatisiert. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Am 1. Januar 1975 ließen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Appetshofen, Enkingen und Kleinsorheim im Zuge der Gebietsreform freiwillig eingemeinden. Am 1. Mai 1978 kam die Gemeinde Balgheim hinzu.[2]
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
- 1961: 2303 Einwohner[2]
- 1970: 2255 Einwohner[2]
- 1987: 2249 Einwohner
- 2000: 2428 Einwohner
- 2011: 2451 Einwohner
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister ist seit 2008 Erwin Seiler (Dorfgemeinschaft/Wählergruppen/Wählergemeinschaft).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.193.000 Euro, davon waren umgerechnet 310.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.
Wappen[Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben in zwei Reihen Eisenhutfeh in Rot und Gold, unten in Silber ein schwarzes Tatzenkreuz.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Baudenkmäler[Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]
1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 131 und im Bereich Handel und Verkehr 121 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 818. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 24, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 132 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2881 Hektar, davon waren 2413 Ackerfläche und 464 Dauergrünfläche.
Verkehr[Bearbeiten]
Durch Möttingen führt die Bundesstraße 25 von Nördlingen nach Donauwörth. Die Riesbahn Aalen–Donauwörth verläuft nördlich angrenzend.
Bildung[Bearbeiten]
1999 gab es folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 100 Plätze mit 68 Kindern
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 792 und 793.
Weblinks[Bearbeiten]
- Möttingen: Wappengeschichte vom HdBG
- Homepage der Gemeinde Möttingen
- Amtliche Statistik (PDF; 1,3 MB)
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