Monheim (Schwaben)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Monheim
Monheim (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Monheim hervorgehoben
48.84234810.856337495Koordinaten: 48° 51′ N, 10° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Monheim
Höhe: 495 m ü. NHN
Fläche: 69,35 km²
Einwohner: 4879 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86653
Vorwahl: 09091
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 186
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadt Monheim
Marktplatz 23
86653 Monheim
Webpräsenz: www.monheim-bayern.de
Bürgermeister: Günther Pfefferer (CSU)
Lage der Stadt Monheim im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Holzheim (Donau-Ries) Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Monheim ist eine Stadt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Monheim.

Geografie[Bearbeiten]

Monheim ist im Naturpark Altmühltal in der Region Augsburg gelegen.

Es existieren folgende Gemarkungen: Flotzheim, Itzing, Kölburg, Monheim, Rehau, Ried, Warching, Weilheim, Wittesheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Monheim entstand im 7./8. Jahrhundert. Im Jahr 870 wurde das Benediktinerinnenkloster im Ort gegründet. Die Erhebung Monheims zur Stadt erfolgte durch die Grafen von Oettingen vor dem Jahr 1340. Das Ackerbürgerstädtchen war Sitz eines Pflegamtes und gehörte seit 1505 zum 1777 zu Bayern gekommenen wittelsbachischen Herzogtum Neuburg-Sulzbach. Am "Gasthaus Lamm" erinnert eine Steintafel an den Aufenthalt Luthers im Jahr 1518 in Monheim auf seiner Flucht aus Augsburg. Nach einer erholsamen Nacht in Monheim setzte der Reformer seinen Weg über Nürnberg nach Sachsen fort. Im Zuge der Reformation wurde das Benediktinerinnenkloster 1533 aufgelöst. Monheim besaß ein Stadtgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Stadtgemeinde. Der Landgerichtsbezirk Monheim, ab 1879 Amtsgerichtsbezirk, bildete bis 1919 gleichzeitig einen der beiden Distrikte des Bezirksamts Donauwörth. Das Amtsgericht Monheim wurde 1957 aufgelöst, eine Zweigstelle des Amtsgerichts Donauwörth bestand noch bis 1959.

Am 18. August 1998 stürzte bei Warching ein Kampfflugzeug der Bundeswehr vom Typ Tornado ab. Die Besatzung rettete sich mit dem Schleudersitz.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Anlässlich der Gemeindegebietsreform wurde am 1. Januar 1975 die bis dahin selbständige Gemeinde Rehau eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen Flotzheim (mit Kreut und Hagenbuch), Itzing, Kölburg, Ried, Warching, Weilheim (mit Rothenberg) und Wittesheim (mit Liederberg) hinzu.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 3911 Einwohner[2]
  • 1970: 4207 Einwohner[2]
  • 1987: 4123 Einwohner
  • 2000: 4776 Einwohner
  • 2006: 4863 Einwohner
  • 2011: 4824 Einwohner

Die von der Stadt Monheim festgestellten 5032 Einwohner im Jahr 2006 teilen sich wie folgt auf die Gemarkungen auf:

Wappen[Bearbeiten]

In Blau ein liegender gesichteter goldener Halbmond, überhöht von einem sechsstrahligen goldenen Stern.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

  • Hama (Vertrieb von Foto-, Video-, Audio-, Computerzubehör), seit 1945 in Monheim ansässig mit derzeit 1.440 Beschäftigten.
  • ITC IT-Consulting GmbH, Hardwaresysteme und Software
  • MKR Metzger GmbH Recyclingsysteme
  • Bühler Motor GmbH
  • Schoeller Arca Systems GmbH, Transportsysteme aus Kunststoff
  • BEKO GmbH

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Monheim beträgt Ende 2006 etwa 3344 ha.

Verkehr[Bearbeiten]

Monheim liegt an der Bundesstraße 2. Die Stadt hatte einen Bahnanschluss an der Bahnstrecke Fünfstetten–Monheim, auf der der Personenverkehr am 29. Mai 1960 eingestellt wurde. Die Strecke wurde danach von der Stadt Monheim gekauft und vom Bayerischen Eisenbahnmuseum für Sonderfahrten benutzt. Inzwischen ist die Strecke gänzlich stillgelegt und abgebaut. Der ehemalige Bahnhof, vor dem noch ein Gleisstück liegt, ist das Vereinsheim des Brieftaubenzüchtervereins. Auf dem Gleisstück steht eine Gmeinder-Diesellok, die bei der Zuckerfabrik in Rain eingesetzt war.

Politik[Bearbeiten]

Im Monheimer Stadtrat sind folgende Parteien mit der Anzahl der Sitze vertreten:

  • CSU - 6 Sitze
  • MUM - 5 Sitze
  • SPD - 2 Sitze
  • PWG - 3 Sitze

Töchter und Söhne der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793 und 794.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Monheim (Schwaben) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien