Munningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Munningen
Munningen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Munningen hervorgehoben
48.92138888888910.603055555556415Koordinaten: 48° 55′ N, 10° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Oettingen in Bayern
Höhe: 415 m ü. NHN
Fläche: 22,78 km²
Einwohner: 1790 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86754
Vorwahlen: 09082, 09092
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 188
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Raiffeisenstraße 3
86754 Munningen
Webpräsenz: www.munningen.de
Bürgermeister: Friedrich Hertle
Lage der Gemeinde Munningen im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Holzheim (Donau-Ries) Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Munningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen in Bayern.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Munningen liegt an der Wörnitz, zwischen Oettingen in Bayern im Norden und Wechingen im Süden.

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Munningen mit den Einöden Faulenmühle und Ziegelmühle
  • Laub mit der Einöde Eulenhof
  • Schwörsheim mit dem Dorf Haid

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf hat, ausgehend vom Römerkastell Losodica, römischen Ursprung. Urkundlich wurde der Ort 1265 erstmals erwähnt. Im Mittelalter stand es unter der Territorialherrschaft der Grafen von Oettingen. Im Zuge der Reformation und der Aufteilung auf zwei Linien des Hauses Oettingen wurde das Dorf um 1550 konfessionell geteilt. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Munningen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform die früheren Gemeinden Laub und Schwörsheim eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Friedrich Hertle von den Freien Wählern ist Bürgermeister in Munningen.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern, die alle zu den Freien Wählern der in Ortsteile differenzierten Listen gehören.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Schiefer Turm von Munningen

Der schiefe Kirchturm ist das Wahrzeichen von Munningen. Von der Spitze bis zum Grund steht der Turm der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul rund 1,47 m aus dem Lot. Die katholische Kirche wurde im Jahr 2007 renoviert. Dabei wurden auch die Reliquien, die jahrzehntelang nicht mehr in die Altäre verbracht werden konnten, feierlich wiedereingesetzt.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Seit Dezember 2009 führt die Staatsstraße 2221 im Westen an Munningen vorbei und verbindet Oettingen und Wechingen direkt. Über die Kreisstraße DON 17, welche die neue Ortsumgehung in einem Kreisverkehr schneidet, ist Munningen mit der Bundesstraße 466 verbunden. Eine Ortsverbindungsstraße Richtung Osten führt nach Megesheim.

Die Buslinien 740 und 750 der Verkehrsgemeinschaft Donau-Ries verbinden Munningen werktags mit den umliegenden Ortschaften sowie den Bahnhöfen Hoppingen, Möttingen und Nördlingen an der Bahnstrecke Donauwörth–Aalen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Munningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien