Asbach-Bäumenheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Donau-Ries | |
| Höhe: | 404 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,89 km² | |
| Einwohner: |
4.272 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 359 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86663 | |
| Vorwahl: | 0906 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DON | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 115 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausplatz 1 86663 Asbach-Bäumenheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Otto Uhl (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Asbach-Bäumenheim im Landkreis Donau-Ries | ||
Asbach-Bäumenheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries nahe der Stadt Donauwörth und etwa 40 km nördlich von Augsburg. Die Gemeinde wird von der Schmutter durchflossen kurz bevor sie in die Donau mündet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Ortsteile
- Asbach
- Bäumenheim
- Hamlar
- Königsmühle
- Meyfried
[Bearbeiten] Geschichte
Schon in der Frühbronzezeit war die Ebene zwischen Lech und Donau bewohnt, was durch den Fund eines Grabes nahe Hamlar belegt ist. Während der Römerzeit führte die Via Claudia Augusta durch das heutige Ortsgebiet.
Um 1250 wird der Weiler Baebenheim (Heim des Babo), Aspach und Hameler urkundlich erwähnt. Die Grundherrschaft war stark zersplittert. Durch die Nähe zur Reichspflege Wörth (Donauwörth) war eine starke Abhängigkeit gegeben. Marcus Fugger und Nikolaus Fugger erwarben Teile des Orts. Im Dreißigjährigen Krieg wurden schwere Verwüstungen durch die Schweden unter Gustav II. Adolf angerichtet.
Der bayerische Kurfürst erwarb 1739 die Reichspflege und sie blieb bis 1806 ein eigenes Territorium. 1818 wurde im Zuge der Durchführung des Gemeindeediktes in Bayern die Gemeinde Asbach gegründet.
Bis zum 19. Jahrhundert blieben die Orte unbedeutende Weiler. Im Jahre 1844 wurde die Ludwig-Süd-Nord-Bahn eröffnet die direkt durch den Ort führt. In dieser Zeit wurde von Max Droßbach in Bäumenheim eine Leinenspinnerei eröffnet. Damit entwickelte sich Bäumenheim in kurzer Zeit zum Industrieort.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil der Messerschmitt-Werke in den Ort verlegt. Von August 1944 bis April 1945 bestand auf dem Gelände der heutigen Firma Dechentreiter das Außenlager Asbach-Bäumenheim. Die etwa 500 KZ-Häftlinge mussten Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion verrichten. Unter den Toten eines Bombenangriffs am 19. März 1945 waren auch zahlreiche unbekannte KZ-Häftlinge, an die ein Gedenkstein erinnert.[2]
Am 18. November 1958 wurde die Gemeinde Asbach in Asbach-Bäumenheim umbenannt.[3]
[Bearbeiten] Politik
- 1. Bürgermeister: Otto Uhl (CSU)
- 2. Bürgermeister: Andreas Haupt (PWG)
Sitzverteilung im 16-köpfigen Gemeinderat (+Bürgermeister) (Stand Kommunalwahl 2008):
- CSU: 8 Sitze + 1. Bürgermeister
- SPD: 4 Sitze
- PWG: 2 Sitze
- Die Linke : 1 Sitz
- Junge Liste (CSU): 1 Sitz
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot auf goldenem Dreiberg eine silberne Espe mit drei Zweigen, beseitet rechts von einem halben silbernen Spinnrad, links von einem halben silbernen Zahnrad.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
- AGCO – Fendt Werk 3
- Grenzebach Maschinenbau GmbH (in Hamlar)
[Bearbeiten] Verkehr
Durch das Ortsgebiet führen die Bundesstraßen 2 und 16 und die Bahnstrecken Nürnberg–Augsburg und Donauwörth–Ingolstadt. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg, die Regionalbahn hält in beiden Richtungen einmal pro Stunde. Der Bahnhof in Hamlar, an der Donautalbahn, wird nur noch als Betriebsbahnhof verwendet. Es halten dort keine planmäßigen Personenzüge mehr.
Der Sonderlandeplatz Donauwörth-Genderkingen liegt teilweise im Gemeindebereich.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 114f.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 449
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