Neumarkt (Köln)

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Blick auf die Nordseite, im Hintergrund St. Aposteln
Ostseite zur Weihnachtszeit
Blick in Richtung Nordosten

Der Neumarkt, auf Kölsch Nümaat, ist mit 27.300 Quadratmetern Gesamtfläche (ca. 8.600 m² Nutzfläche) und einer Länge von 646 m die größte Platzanlage in der Kölner Innenstadt. Er entstand vermutlich unter Erzbischof Anno II. als Markt- und Handelsplatz. Als solcher wurde er als Ortsbezeichnung „in novo mercato“ („auf dem Neumarkt“) im Jahr 1076 erstmals erwähnt.[1]

Geschichte des Platzes[Bearbeiten]

Der Neumarkt um 1571 nach Arnold Mercator

Im Laufe der Zeit änderte sich sein Name häufig. Er hieß offiziell uff dem numarkt, nur numarkt, an dem nuwen marte oder nuymarkt. Durch die Wein- und Gemüsegärten führten von St. Cäcilien und der Schildergasse enge Pfädchen bis zur Römermauer und zum Aposteln-Stift. Eine vierbödige Turmwindmühle wurde um 1400 anstelle einer Bockwindmühle auf dem freien Gelände errichtet. Dann kaufte der Rat einen Teil des Geländes, legte eine Tränke (Pfuhl) an und verlegte den Viehmarkt dorthin. Die Windmühle auf dem Neumarkt war nur ein knappes Jahrhundert in Betrieb, verlor infolge der wachsenden Bebauung des Neumarktes durch Windverbau an Mahlkraft, wurde stillgelegt und 1741 abgerissen. In dieser Zeit hieß der Platz numart (Neumarkt) oder auch in Lateinisch novum forum. Der Rand wurde mit vier Baumreihen bepflanzt.[2] Allmählich siedelten sich um den attraktiven Standort Bürger, Handwerker und Kaufleute an. Im 12. bis 13. Jahrhundert war der Platz bereits ringsum bebaut. Er verband das östliche Straßennetz des Kölner Stadtkerns, wie schon in römischer Zeit, als Teil der Ost-West-Achse zwischen der Schildergasse (dem Decumanus Maximus der CCAA) und dem Verlauf der Hahnenstraße und Aachener Straße, die den Beginn der in Richtung der Kaiserstadt Aachen führenden Fernstraße bildeten.[1]

Römische Spuren am Neumarkt[Bearbeiten]

Kopie des Athenafundes an der Nordseite des Neumarktes

Im Zuge baulicher Erweiterungen des Gebäudekomplexes der Hauptstelle der Kreissparkasse Köln wurden auf den Grundstücken der ehemaligen Häuser Gertrudenstraße 14/16 in den Jahren 1979–1980 Reste eines römischen Wohnhauses sowie Teile erhaltener Wandmalereien desselben freigelegt. Aus den Resten dieses Gebäudes konnte rekapituliert werden, dass es sich um ein sogenanntes Peristylhaus mit einem umlaufenden Säulengang handelte. Die Malereien, deren Originalfragmente sich im Römisch-Germanischen Museum befinden, wurden in das 1. Jahrhundert nach Christus datiert. Bei einem weiteren Fund handelt es sich um einen schon im Jahr 1881 an der Nordseite des Neumarktes gefundenen „Athenakopf“. Der Kopf ist wahrscheinlich eine Kopie der „Athena Parthenos“ und wurde um 100 nach Chr. eingeordnet.[3]

Kirchliche Anrainer bis 1802[Bearbeiten]

St. Aposteln am Westende des Platzes unmittelbar hinter der Römermauer im 19. Jahrhundert, Stahlstich nach John Cleghorn

Oberhalb des westlichen Neumarktes verlief in der Flucht Römerturm, Laach und Mauritiussteinweg zur Griechenpforte die alte römische Stadtmauer (siehe Mercatorplan). Nachdem schon im 10. Jahrhundert ein Stift mit einem damals noch bescheidenen Kirchenbau der St. Aposteln-Immunität an der Westseite des Platzes gegründet worden war, entstanden Anfang des 13. Jahrhunderts auf einem erzbischöflichen Hofgut an der Nordwestecke des Platzes das Dominikanerinnen-Kloster St. Gertrud. Die Klosterkapelle wurde 1257 durch eine kleine dreischiffige Kirche ersetzt. Neben dem Klostergrundstück entstand im Jahr 1308 ein Hospital, dessen Kapelle St. Agnes im Folgejahr fertig gestellt und eingeweiht wurde. Die Kirche St. Gertrud sowie die Kapelle St. Agnes bestanden bis zur Säkularisation im Jahre 1802. Heute steht dort das Hauptgebäude der Kreissparkasse Köln. St. Aposteln entwickelte sich zu einer prächtigen Basilika, die noch heute die Kopfseite des Neumarktes schmückt.[4]

Der Richmodisturm[Bearbeiten]

Richmodisturm

In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde der Platz „uff“, „up dem numart“ oder einfach „numart“ genannt. Die um diese Zeit in Köln grassierende Pest traf auch die Familie des Patriziers und Bürgermeisters Mengis von Aducht, dessen Haus „Zum Papagei“ am Neumarkt 6, Ecke Olivengasse („Livejass“, benannt nach einem Franziskanerkloster „ad olivas“) stand. Seine erkrankte, nach Tagen wie leblos daliegende Frau Richmodis wurde, in der Annahme sie sei vom „Schwarzen Tod“ ereilt worden, eilends auf dem Kirchhof an St. Aposteln beigesetzt. Grabräuber, die den als Grabbeigabe belassenen Schmuck rauben wollten, verhalfen der nur Scheintoten zur Flucht aus dem Grab. Der an ihrer Haustüre um Einlass flehenden Richmodis soll der entsetzte Ehemann ungläubig durch die Türe zugerufen haben: „Das ist soviel wahr, dass du mein Eheweib bist, als auch meine Rosse aus dem Stall hinauf auf den Söller rennen“. Weil dies unmittelbar folgend geschah, ließ von Aducht zum Andenken an dieses Ereignis am obersten Stockwerk seines Hauses zwei Pferdeköpfe anbringen, die dort auch in dem in späterer Zeit dort stehenden Bau noch bis zum Zweiten Weltkrieg zu sehen waren. Heute schauen sie aus dem obersten Stock des in altem Stil erbauten Treppenturmes aus dem Jahre 1928.[5][6]

Die 1499 gedruckte Koelhoffsche Chronik berichtet auf Blatt 286 unter der Überschrift Anno Domini 1400 „wie ein vrauwe zo Coellen, die gestorven ind begraven was ind weder upgegraven levendich (lebendig) wart“. Hier wird der Name der Frau noch nicht genannt, erst später wurde auf einem Kupferstich nach einer Tafel in der Apostelnkirche von 1604 sowie in einem lateinischen Bericht des Kölner Forschers Aegidius Gelenius, verfasst nach handschriftlichen Aufzeichnungen der Patrizierfamilie Lyskirchen, die „wieder auferstandene“ Frau als „Richmuth von der Adoicht“ bezeichnet. An beiden Stellen ist das Ereignis für das Jahr 1357 angegeben.[7] Das ansehnliche Haus „Zum Papagei“ ist um 1450 im Besitz eines „Nicasius Haquenay“ und hieß dann „zer Papageyen uff den Numart, zwischen sanctis Gertruden und der gassen der Oliven (Konvent) gelegen“. Das Haus hatte den ersten Wendeltreppenturm in Köln.[8]

Vom Spätmittelalter zur Neuzeit[Bearbeiten]

Neumarkt, Mühlenturm, Tränke und Brunnentürmchen im 16. Jahrhundert.

Die Bezeichnung des Neumarktes wandelte sich auch weiterhin. So wurde aus der Mitte des 14. Jahrhunderts gebräuchlichen Form „uff dem numart“ oder „numart“ der Ausdruck „an dem nuwen marte“ und dann schließlich „Nuynmart“ in variierender Schreibweise, jedoch ähnlich bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurde dann allmählich die frühneuhochdeutsche Form „Der Nui Marckt“ (Mercatorplan) und später Neumar(c)kt angewandt.[1]

Schützenkönigskette mit Zunftemblem des „Sarwörter –Amtes“ (Anfang 16. Jahrhundert) – weiteres siehe Bildtext

Seit dem Jahr 1396 übernahmen die Gaffeln die Verteidigung der Stadt. Zur Ertüchtigung der Schützen, zu deren Waffenausrüstung Pfeil und Bogen sowie die Armbrust gehörten, fanden im Rahmen großer Volksfeste auf dem Neumarkt vom Rat veranstaltete Schützenwettbewerbe statt. Um „Wehrhaftigkeit und Manneszucht“ sowie die Schießübungen permanent zu fördern, erwarb der Rat in der zeiten Hälfte des 15. Jahrhunderts [9] am Neumarkt Grundstücke und errichtete einen Schützenhof. Fortan fanden regelmäßige Schießübungen statt, wobei eine auf dem Mühlenturm des Marktes errichtete „Vogelstange“ als Ziel diente[10]. Der Wachdienst, zu dem alle Bürger verpflichtet waren, unterlag ebenfalls den Gaffeln. Die erste überlieferte Wachordnung aus dem Jahr 1462 erwähnt auch Wachhäuser, die über das Stadtgebiet verteilt waren. Größere dieser Bauten standen am Alter Markt, bei der Pfarrkirche St. Paul an der Marzellenstraße, sowie am Neumarkt.[11]

Nachdem der Viehmarkt verlegt worden war, beschloss der Rat 1740, den Platz zu verschönern, was dann erst einige Zeit später unter Bürgermeister Balthasar von Mülheim in Angriff genommen wurde. Seitdem diente der Neumarkt den Bürgern zum Spaziergang.[12] 1776 eröffnete am Neumarkt unter dem Namen „Deutsche Schaubühne“ ein als Holzbau errichtetes kleines Theater mit der Oper „la serva padrona“ von Giovanni Battista Pergolesi ihr Programm.[13] Im Wandel der Zeit wurde die große Platzfläche, besonders in preußischer Zeit, für Militärparaden genutzt.

Franzosenzeit[Bearbeiten]

Franzosen errichten einen Freiheitsbaum auf dem Neumarkt, Köln, 1794

Die Köln 1794 besetzenden Franzosen benannten den Platz zunächst in Place de la République um und setzten am 9. Oktober 1794 einen Freiheitsbaum darauf, der noch bis ins Jahr 1798 stand. Ab 1799 hieß der Platz Place des Armes (Paradeplatz); 1804, anlässlich der Kaiserkrönung Napoléons, änderte man den Namen in Place de l’Empereur (Kaiserplatz), um ihn schließlich 1805, nach dem Sieg in der Schlacht bei Austerlitz, erneut umzubenennen in „Place des Victoires“ (Siegesplatz).

Vom 13. bis 17. September 1804, noch vor seiner Kaiserkrönung, logierte Napoleon bei seinem ersten Besuch in der Stadt im damaligen Blankenheimer Hof am Neumarkt 4. Die Kölner empfingen ihn begeistert und schmückten die Stadt mit großem Aufwand. Allein auf dem Neumarkt pflanzten sie zusätzlich zum vorhandenen Baumbestand 470 Bäume und schmückten sie mit Lampions. An den Platzecken und in der Mitte errichtete man mit Fackeln bestückte 2,5 Meter hohe Pyramiden und hängte zahlreiche Bilder und Transparente zu Ehren des Kaisers und seiner ihn begleitenden Gattin Josephine auf.[14]

Karneval[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert war der Neumarkt an Karneval Schauplatz des Kölner Rosenmontagszuges, der erstmals am 10. Februar 1823 durch das „Festordnende Comitee“ (Ursprung des noch existierenden Festkomitees Kölner Karneval) organisiert und durchgeführt wurde. Die Wagen des „Helden Carneval“ und seines Hofstaates fuhren bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges immer rund um den Neumarkt.

Im Haus Nr. 33 am Neumarkt wohnte in den letzten Jahren seines Lebens (bis 1936) der Kölner Mundartdichter, Karnevalist und Unterhaltungskünstler Willi Ostermann mit seiner Frau Käte, geb. Palm. Zu ihrer Silberhochzeit versammelte sich eine große Menschenmenge auf dem Neumarkt vor ihrem Haus. Ostermanns Beerdigungszug führte vom Neumarkt über die Aachener Straße zum Melaten-Friedhof.

Preußenzeit[Bearbeiten]

Triumphbogen auf dem Neumarkt 1866

Nachdem die Kölner Bürger noch im Mai 1865 das 50-jährige Jubiläum des Anschlusses an den preußischen Staat begeistert feierten, zogen sie ein Jahr später für diesen in den Krieg. Die im Juni 1866 ausgerückten Truppen der Kölner Garnison wurden nach ihrer Heimkehr aus dem nur drei Monate andauernden Deutschen Krieg auf dem Neumarkt feierlich empfangen. Um ihren Sieg gegen die Österreicher bei Königgrätz trotz der erlittenen Verluste (allein das 65. Kölner Infanterie-Regiment hatte den Verlust von 234 Mann zu beklagen) gebührend zu würdigen, wurde ihnen zu Ehren ein Triumphbogen auf dem Neumarkt errichtet, den die Truppen mit ihren Fahnen unter dem Jubel der Schaulustigen durchzogen.[15]

National-Jüdische Vereinigung für Deutschland[Bearbeiten]

Max-Bodenheimer-Gedenktafel, Köln Richmodstr. 6

In der Richmodstraße 6 befanden sich ab dem Jahre 1899 die Geschäftsstellen der Zionistischen Weltorganisation und der National-Jüdischen Vereinigung für Deutschland, ab 1897 umbenannt in Zionistische Vereinigung für Deutschland. Die nationale Organisation wurde in Köln vom Anwalt Max Bodenheimer gemeinsam mit dem Kaufmann David Wolffsohn gegründet. Bodenheimer war bis 1910 ihr Präsident und setzte sich in Zusammenarbeit mit Theodor Herzl für den Zionismus ein. Die unter Bodenheimer entwickelten „Kölner Thesen“ wurden mit kleinen Anpassungen als „Basler Programm“ auf dem ersten Zionistenkongress übernommen. Bodenheimer wird in Köln mit einer Figur auf dem Turm des Rathauses geehrt.[16] In Höhe der ehemaligen Geschäftsstelle findet sich heute eine in das Pflaster eingelassene Gedenktafel in deutscher und englischer Sprache: „Dr. Max Bodenheimer hat von diesem Haus aus ab 1899 die Organisation für den Judenstaat Israel aufgebaut“.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Gedenktafel am ehemaligen Polizeipräsidium

Aufgrund der der zentralen Lage und der großen Platzfläche wurde der Neumarkt regelmäßig für nationalsozialistische Kundgebungen genutzt. So fand der Tag von Potsdam am 21. März 1933 eine große Inszenierung auf dem Neumarkt. Im Zuge der „Rheinlandbefreiung“ marschierten am 7. März 1936 Wehrmachtstruppen über die Hohenzollernbrücke nach Köln, wodurch die mit den Siegermächten des ersten Weltkrieges vereinbarte Entmilitarisierung des Rheinlandes unter Bruch des Vertrag von Versailles endgültig beendet war. Auf dem Neumarkt feierten tausende Kölner diesen „Erfolg“ des NS-Regimes, um sich anschließend in einem Fackelzug zum Dom zu begeben.[17]

An der Ecke Krebsgasse und Schildergasse residierte das Kölner Polizeipräsidium in einem 1907 fertiggestellten und 1943 völlig zerstörten Gebäude, das durch einen markanten Zwiebelturm auffiel. Bis 1935 hatte hier auch die Gestapo ihren Sitz, die danach ins EL-DE-Haus umzog. Eine unscheinbare Gedenktafel in der Krebsgasse erinnert heute an die Opfer der Gestapo.[18]

An Verfolgung und Deportation der Kölner Juden, Sinti und Roma erinnern heute noch Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig vor Häusern, in denen NS-Opfer vor ihrem Abtransport gewohnt haben. Sie befinden sich am Neumarkt bei den Hausnummern 25 und 31 sowie in den Seitenstraßen Thieboldsgasse (Hausnummern 9 und 88) ebenso wie in der Apostelnstraße 23.[19]

Bing-Haus und Gesundheitsamt[Bearbeiten]

Das Gesundheitsamt (1909) an der Südseite

Von der seit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 beginnenden, schrittweise stattfindenden Enteignung der jüdischen Bevölkerung, der sogenannten Arisierung, waren auch große Unternehmen wie beispielsweise Leonhard Tietz (Kaufhof) und das Kaufhaus der Textilgroßhandelsfirma „Gebrüder Bing und Söhne“ betroffen. Deren mächtiges Gebäude an der Südseite des Neumarktes, zwischen Fleischmengergasse und Thieboldsgasse gelegen, war 1908/09 nach Entwürfen von Heinrich Müller-Erkelenz ausgeführt worden. 1939 erwarb die Stadt Köln das Bing-Haus und brachte dort das Gesundheitsamt unter. Diese Behörde erfüllte zentrale Aufgaben in der NS-Rassen- und Gesundheitspolitik. So unterhielt sie eine „Beratungsstelle für Erb- und Rassenpflege“, die nach den Vorschriften des Gesetzes zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre (als Teil der Nürnberger Gesetze kurz „Blutschutzgesetz“ genannt) Bescheinigungen zur „Ehetauglichkeit“ ausstellte. Auch an Verfahren der Zwangssterilisation von 4.000 Menschen in Köln waren die Ärzte des Gesundheitsamtes am Neumarkt mit Gutachten über vorliegende „Erbkrankheiten“ beteiligt. Der leitende Stadtarzt Franz Vonessen (1892-1970) verweigerte die Teilnahme an Verfahren zur Zwangssterilisation und wurde von den Machthabern daraufhin gegen seinen Willen in den Ruhestand versetzt. Im Jahre 1945 wurde er von der amerikanischen Militärregierung zur Leitung des Kölner Gesundheitsamtes bestimmt.[20] Das Gesundheitsamt hat bis heute seinen Sitz am Neumarkt behalten.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Erinnerung an das Kriegsende
  • Im Frühjahr 1945, nach Kriegsende, waren die in Richtung des zentralen Neumarktes führenden Straßen von gewaltigen Bombentrichtern übersät, ebenso der wie umgepflügt wirkende Neumarkt. Bis auf wenige intakt gebliebene Bauten bestand das Viertel aus einer Trümmerlandschaft. Aber sehr bald wurde wieder aufgebaut.
  • Im Mai 1956 wurde das „Schnütgen-Museum“ in St. Cäcilien neu eröffnet.
  • Der erste am 19. Dezember 1956 stattfindende „lange Samstag“ wurde für die Geschäftsleute am Neumarkt ein voller Erfolg.
  • Die im Krieg zerstörten Pferdeköpfe des Richmodisturmes wurden durch den Bildhauer Wilhelm Müller Maus im Jahr 1958 ersetzt.
  • Der an der neuen Kunsthalle entstandene Platz erhielt durch Beschluss des städtischen Hauptausschusses 1964 den Namen Josef-Haubrich-Hof.
  • 1965 nahm die neue Volkshochschule ihre Arbeit auf. Ihre Fassade ziert ein monumentales Relief des Mailänder Künstlers Arnoldo Pomodoro. Im gleichen Jahr weihte der damalige Bundespostminister Richard Stücklen das neue Fernmeldeamt an der zum Neumarkt führenden Cäcilienstraße ein.
  • Am 23. Februar 1966 wurde die in den Neumarkt mündende Schildergasse in eine Fußgängerzone umgewandelt.
  • Im Oktober 1969 wurde der zweite Kölner U-Bahnabschnitt freigegeben. Er verband vorerst die Stationen Barbarossaplatz mit der Poststraße und dem Neumarkt.[21]
  • Im November 1970 fand hier der erste Kölner Weihnachtsmarkt statt.

Kunst und Kultur[Bearbeiten]

Kunsthaus-Lempertz

Rund um den Neumarkt haben sich Museen, Galerien, Kulturinstitute und Bildungseinrichtungen wie das Amerikahaus, der Kölner Kunstverein, das Belgische Haus, die Volkshochschule, die Zentralbibliothek, die Kunsthalle, und das Kunst- und Auktionshaus Lempertz angesiedelt.

Hinweis auf das Käthe-Kollwitz-Museum

Dazu kommen Neubauten und Erweiterungen für das Kulturzentrum am Neumarkt.

Käthe-Kollwitz-Museum[Bearbeiten]

Hauptartikel: Käthe-Kollwitz-Museum

Käthe Kollwitz (1867-1945) war eine der großen Persönlichkeiten der klassischen Moderne. Das ausschließlich ihr gewidmete Museum, Träger ist die Kreissparkasse Köln, wurde im Jahr 1985 eingerichtet. Gezeigt werden derzeit rund 270 Handzeichnungen, 20 Skulpturen und über 450 druckgraphische Blätter. Der Bestand des Museums stellt die weltweit bedeutendste Sammlung der Werke der Künstlerin dar. Es befindet sich in der Neumarkt Passage. Die große Eiswaffel auf dem Dach ist keine Werbefigur sondern eine Skulptur des Künstlers Claes Oldenburg.[22]

Lew Kopelew Forum[Bearbeiten]

Als Treffpunkt zur Völkerverständigung betrachtet sich das 1998 gegründete und 1999 in der Neumarkt Passage eröffnete Lew Kopelew Forum e. V.. Es bemüht sich insbesondere um die deutsch-russische Freundschaft und bietet interessierten Besuchern an, sich über Leben und Werk des 1997 in Köln verstorbenen, russischen Germanisten, Schriftstellers und Bürgerrechtlers Lew Sinowjewitsch Kopelew zu informieren. Weiterhin bietet das Forum in seinem Veranstaltungsprogramm den Besuchern Lesungen, Musik, Vorträge und diverse Ausstellungen. Das Forum, unter maßgeblicher Beteiligung der Kölner Kreissparkasse und des WDR als gemeinnütziger Verein gegründet, verleiht alljährlich den „Lew-Kopelew-Preis“.[3]

Belgisches Haus[Bearbeiten]

Belgisches-Haus, Cäcilienstraße

Bereits im Februar 1950 wurde durch die US-Amerikaner als Zeichen der neuen, engen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen mit dem Nachbarland Belgien auf der Cäcilienstraße in der Nähe des Neumarktes ein „Belgisches Haus“ genanntes Kulturinstitut eröffnet. Es verfügte damals wie heute, auf mehrere Etagen verteilt, neben Verwaltungsräumen über eine große Ausstellungshalle und einen modernen Vortragssaal, in welchem auch Konzerte sowie andere kulturelle Veranstaltungen stattfinden.[23] Im Belgischen Haus befinden sich außerdem das belgische Konsulat für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, die „Belgian Business Association“ als Vertretung der belgischen Handelskammer, sowie die Büros der Wirtschafts- und Handelsattachés für Wallonien, Flandern und die Region Brüssel.[24]

Josef-Haubrich-Hof[Bearbeiten]

An der Südostecke des Neumarktes erstreckt sich ab der Fleischmengergasse zwischen der Leonhard-Tietz-Straße und der Cäcilienstraße der Josef-Haubrich-Hof. Benannt wurde das Areal nach dem Kölner Juristen und Kunstsammler Josef Haubrich. Dieser stiftete im Jahr 1946 seine umfangreiche Sammlung der Stadt Köln. Die durch ihn im „Dritten Reich“ vor dem Zugriff der Nationalsozialisten in Sicherheit gebrachten Kunstwerke, vor allem moderne Malerei und Skulpturen, wurden als „Stiftung Haubrich“ Ersatz für die hohen, im letzten Weltkrieg erlittenen Verluste moderner Kunst, die sich einst im Wallraf Richartz Museum befand. Die „Stiftung Haubrich“ umfasst Werke der Künstler Marc Chagall, die Gruppe des Blauen Reiters, Maurice de Vlaminck, Maurice Utrillo sowie Plastiken von Georg Baron Minne und Wilhelm Lehmbruck. Große überregionale Beachtung fand die zur Eröffnung der Kunsthalle am Josef-Haubrich-Hof 1967 stattfindende, durch Otto Doppelfeld ausgestattete Sonderausstellung „Römer am Rhein“.[25]

Den nüchternen Bau der Volkshochschule im Josef-Haubrich-Hof ziert das Relief „Große Huldigung an das technische Zeitalter“ des italienischen Bildhauers Arnaldo Pomodoro aus dem Jahr 1964.[26]

Die Kölner Kunsthalle wurde 2002/03 abgerissen. Nach einem Baustopp blieb das Kölner Loch bis zur Grundsteinlegung 2005 für das auf dem dortigen Gelände das 2010 eröffnete Kulturzentrum bestehen, das das Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde, eine Erweiterung des bestehenden Museum Schnütgen und einen Teil der dort bereits ansässigen Volkshochschule und den museumspädagogischen Dienst der Stadt Köln aufgenommen hat.[27]

Öffentlicher Nahverkehr[Bearbeiten]

Innenstadttunnel der Kölner Stadtbahn, im Mittelpunkt der Neumarkt

Eine erste Pferdebahnlinie der „Cölnischen Straßenbahn-Gesellschaft“ verlief ab dem Jahr 1882 von der westlichen Stadtgrenze über die Aachener Straße, Hahnentor, Hahnenstraße und die Straße „Im Laach“ zum Neumarkt. Die Umstellung des Kölner Straßenbahnnetzes auf elektrischen Betrieb erfolgte ab dem Jahr 1901. Ab dem 3. März 1902 verkehrte die elektrische „Innenbahn“, aus Richtung Flora über die Richmodstraße kommend über den Neumarkt, um weiter zum Ubierring zu fahren. Am 15. April 1902 folgte die „Müngersdorfbahn“, deren Strecke nach Müngersdorf am Neumarkt ihren Ausgang nahm. Die „Neumarktbahn“, eröffnet am 14. September 1902. Sie verlief zwischen Ehrenfeld und dem Südpark. Die „Querbahn“, die Nippes mit dem Eifelplatz verband, wurde am 31. Dezember 1902 eröffnet. Mit der am 15. Januar 1903 eröffneten „Sülzer Bahn“ zwischen Neumarkt und Sülz wurde der Neumarkt von fünf Straßenbahnlinien angefahren.[28]

Stadtbahn[Bearbeiten]

Am Neumarkt halten sieben Stadtbahnlinien.

unterirdisch[Bearbeiten]

Die unterirdische Stadtbahnhaltestelle Neumarkt liegt unter der südöstlichen Ecke des Platzes, wobei die Strecke in nord-südlicher Richtung verläuft. Strecke und Haltestelle wurden am 6. Oktober 1969 als zweiter Abschnitt des Kölner Innenstadttunnels, der ersten unterirdischen Straßenbahnstrecke Kölns, in Betrieb genommen.[29] Bis heute fahren die Züge am Barbarossaplatz über eine Rampe in den Untergrund und erreichen den Neumarkt über die Haltestelle Poststraße. Eine weitere Zufahrt in den Tunnel wurde 1970 an der Rampe Severinstraße eingerichtet. Vom Neumarkt aus geht es über den Appellhofplatz in Richtung Hauptbahnhof oder Friesenplatz.

Am 8. April 1981 wurden bei einem Bombenanschlag in der U-Bahn-Station Neumarkt sieben Menschen verletzt.[30]

Die unterirdische Haltestelle Neumarkt gehört mit vier Linien 3, 4, 16 und 18, die in enger Taktzeit auf einem gemeinsamen Bahnsteig pro Fahrtrichtung verkehren, zu den am meisten frequentierten Kölner Stadtbahnstationen. Bereits in den 80er Jahren fand ein Umbau der Haltestelle statt, bei dem die Plattformen deutlich verbreitert und die Wände mit hinterleuchteten Fotocollagen künstlerisch gestaltet wurden. Mit einem erneuten Umbau der Bahnsteige von Niedrig- auf Hochflurbetrieb im Jahre 2004 wurde der ebenerdige Einstieg in die Stadtbahnwagen ermöglicht. Gleichzeitig wurden die Fotocollagen zugunsten von beleuchteten Plakatwänden deutlich reduziert.

Stadtbahn Neumarkt, oberirdisch …
… und unterirdisch

Bereits im Jahr 2001 wurde die Verbindungsebene zwischen den Treppen zu den Bahnsteigen und den Ausgängen an der Schildergasse beziehungsweise der Platzfläche umfangreich umgebaut. Dabei entstand in dem Verbindungsgang zur Schildergasse die Einkaufs- und Dienstleistungspassage „HUGO“ (Darstellung: Zeichen 224.svgU-Bahn.svgGO).[31] Der Anschluss ins Kellergeschoss des ehemaligen Kaufhauses Hertie wurde zum Zugang für den unterirdischen Teil der 1998 eröffneten[32] Neumarkt-Galerie, wodurch ein zusammenhängendes, unterirdisches Netz von Einkaufspassagen zwischen Stadtbahn, Neumarkt-Galerie, Olivandenhof und der innerstädtischen Karstadt-Filiale entstand.

Vorherige Station Stadtbahn Köln Nächste Station
Appellhofplatz
← Mengenich Ollenhauerring
  3   Poststraße
Thielenbruch →
Appellhofplatz
← Bocklemünd
  4   Poststraße
Schlebusch →
Poststraße
← Bonn-Bad Godesberg
  16
Rheinuferbahn
  Appellhofplatz
Niehl Sebastianstraße →
Poststraße
← Bonn Hauptbahnhof
  18
Vorgebirgsbahn
  Appellhofplatz
Thielenbruch →

oberirdisch[Bearbeiten]

Die drei West-Ost-Linien 1, 7 und 9 passieren die Südseite des Neumarktes, an der sich auch die reguläre, niederflurig ausgelegte Haltestelle befindet. Eine eingleisig von der Strecke abgehende Schleife um den Platz bedient auf einem zweigleisigen Abschnitt an der Nordseite zwei zusätzliche Bahnsteige, die für Sonderverkehr genutzt werden können. Die Schleife kann von Zügen aus westlicher und östlicher Richtung angefahren werden und ermöglicht die Weiterfahrt in beide Richtungen der Strecke.

Vorherige Station Stadtbahn Köln Nächste Station
Rudolfplatz
← Weiden West
  1   Heumarkt
Bensberg →
Rudolfplatz
← Frechen-Benzelrath
  7   Heumarkt
Zündorf →
Mauritiuskirche
← Sülz Hermeskeiler Platz
  9   Heumarkt
Königsforst →

Busverkehr[Bearbeiten]

Der Neumarkt ist die Endstation der Buslinien 136 nach Hohenlind und 146 nach Deckstein, die den Platz über eine gemeinsame Bus-/Stadtbahnspur erreichen und umfahren. Der Ausstieg für beide Linien befindet sich an der Südseite des Platzes, nahe der Stadtbahnhaltestelle. Die leeren Busse fahren dann östlich um den Platz zur Einstiegshaltestelle und dann über eine gemeinsame Bus-/Stadtbahnspur zum Rudolfplatz.

Umgangssprache und metaphorische Verwendung[Bearbeiten]

Der Neumarkt spielte als zentraler und verkehrsreicher Platz eine Rolle bei der Bildung einiger Begriffe der Kölner Umgangssprache: Als Nümaatskrat, von Krat (‚Kröte‘), wird abwertend ein Mensch bezeichnet, der sich häufig auf öffentlichen Plätzen aufhält, einen wüsten Menschen der zum Gesindel gehört. Nachgewiesen, aber nicht mehr verwendet, sind außerdem die Begriffe Nümaatsbroder (‚Neumarktsbruder‘) für einen Müßiggänger, der den Tag auf den Bänken des Neumarkts verbringt, Nümaatsflitsche (‚Neumarktsflittchen‘) für eine Umhertreiberin beziehungsweise Prostituierte und Nümatshär (‚Neumarktsherr‘) für einen am Neumarkt beschäftigten Dienstmann. Der Sprachforscher Adam Wrede[1] nennt außerdem die metaphorisch auf die Platzgröße anspielenden Verwendungen Dä hät e Jewesse wie dä Nümaat (‚Der hat ein Gewissen wie der Neumarkt‘) für ein besonders weites Gewissen sowie Ich han keine Kopp wie der Nümaat (‚Ich habe keinen Kopf wie der Neumarkt‘), „Ich kann nicht so viele Informationen gleichzeitig behalten“.

Trude Herr und Wolfgang Niedecken besangen in dem 1987 veröffentlichten Stück Die Hipp vum Nümaat [33] zur Melodie des Rolling-Stones-Stücks Beast of Burden eine Frau, die sich über ihren abtrünnigen Mann und ihre Nebenbuhlerin auslässt und diese wegen ihres dürren Körperbaus als Hipp (Kölsch: ‚Ziege‘, schmales, mageres Stück Vieh, übertragen auch für hagerer Mensch[34]) bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Carl Dietmar: Die Chronik Kölns. Chronik Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00193-7.
  • Johann Palm: Neumarkt. Im Wandel der Jahrhunderte. Verlag der Mayerschen Buchhandlung, Köln 1989, ISBN 3-87519-112-9.
  • Arnold Stelzmann: Illustrierte Geschichte der Stadt Köln. Verlag Bachem, Köln 1958, Verlagsnummer 234758 (11. verbesserte Auflage mit Robert Frohn, 1990, ISBN 3-7616-0973-6)
  • Adam Wrede: Neuer Kölnischer Sprachschatz. 9. Auflage. 3 Bände A – Z, Greven Verlag, Köln 1984, ISBN 3-7743-0155-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Adam Wrede, Band II, S. 240.
  2. Der erste Kölner Stadtführer aus dem Jahre 1828. bearbeitet und kommentiert von Uwe Westfehling, Bachem, Köln 1982, S. 114 f.
  3. a b Info der Kreissparkasse Köln
  4. Hinweise einer Infotafel vom Förderverein Romanische Kirchen Köln in der Gertrudenstraße
  5. Stadtführer von 1928, S.121.
  6. Carl Dietmar, Die Chronik Kölns, S. 118.
  7. Adam Wrede, Band II, Seite 357
  8. Adam Wrede, Band II, S. 251.
  9. Keussen, Bd. I. S. 136
  10. Die Chronik Kölns. S. 149
  11. Arnold Stelzmann: Illustrierte Geschichte der Stadt Köln. S. 137, 138.
  12. Stadtführer 1828, S. 115.
  13. Die Chronik Kölns. S. 210.
  14. Werner Jung: Das neuzeitliche Köln: 1794 – 1914; von der Franzosenzeit bis zum Ersten Weltkrieg. Bachem, Köln 2004, ISBN 3-7616-1590-6, S. 33.
  15. Carl Dietmar: Die Chronik Kölns. S. 257.
  16. Jung: Das neuzeitliche Köln. S. 245–246.
  17. Werner Jung: Das moderne Köln. 6. Auflage. Bachem, Köln 2005, ISBN 3-7616-1861-1, S. 118.
  18. Das moderne Köln; S. 141.
  19. Datenbank des Kölner NS-Dokumentationszentrums; http://www.nsdok.de; Stand: 11. November 2007
  20. Das moderne Köln. S. 140–141.
  21. Carl Dietmar: Die Chronik Kölns Seitenjahrgang 1945 bis 1970
  22. Angaben der Kreissparkasse Köln
  23. Carl Dietmar: Die Chronik Kölns. S. 440.
  24. Website des belgischen Konsulates Köln: http://www.diplomatie.be/berlin/default.asp?id=49&mnu=49, abgerufen am 10. November 2007
  25. Carl Dietmar: Die Chronik Kölns. S. 427.
  26. Werner Schäfke: Köln: Zwei Jahrtausende Geschichte, Kunst und Kultur am Rhein. 2. Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2003, ISBN 3-7701-4368-X, S. 226.
  27. Kölner Loch verschwunden: Kulturzentrum von Schneider und Sendelbach fertig
  28. Kölner Verkehrs-Betriebe AG (Hrsg.): 100 Jahre Kölner Verkehrs-Betriebe 1877–1977. Göppingen 1977, S. 5–18.
  29. Alle Eröffnungsdaten In: 100 Jahre Kölner Verkehrs-Betriebe 1877–1977. S. 95.
  30. Hungerstreik – grünes Licht für den Tod? in: Der Spiegel Ausgabe 16/1981, Abgerufen am 1. November 2011 15:10 MEZ
  31. Haltestellen zeitgemäß ausgestalten. In: Umweltbericht der Kölner Verkehrs-Betriebe AG. Köln 2004, S. 13.
  32. www.kempers.net, aufgerufen am 4. November 2007
  33. Auf Trude Herrs Album „Ich sage, was ich meine“
  34. Wrede, Band 1, S. 357.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neumarkt (Köln) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

50.9366.9475555555556Koordinaten: 50° 56′ 10″ N, 6° 56′ 51″ O