Nieder-Hilbersheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Nieder-Hilbersheim
Nieder-Hilbersheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Nieder-Hilbersheim hervorgehoben
49.9130555555568.0416666666667244Koordinaten: 49° 55′ N, 8° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Gau-Algesheim
Höhe: 244 m ü. NHN
Fläche: 4,6 km²
Einwohner: 633 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55437
Vorwahl: 06728
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 041
Adresse der Verbandsverwaltung: Hospitalstraße 22
55435 Gau-Algesheim
Webpräsenz: www.nieder-hilbersheim.de
Ortsbürgermeisterin: Rosemarie Jantz
Lage der Ortsgemeinde Nieder-Hilbersheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild
Katholische Kirche St. Maria

Nieder-Hilbersheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim an.

Geographie[Bearbeiten]

Der Weinort liegt südwestlich von Mainz im Welzbachtal und ist ein von der Landwirtschaft geprägter Ort.

Zu Nieder-Hilbersheim gehört auch der Wohnplatz Wolfskehlsmühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung wird in einer Urkunde der Abtei Seligenstadt auf das Jahr 933 zurückgeführt.

Im Stiftungsbrief des Klosters Disibodenberg aus dem Jahr 1108 wird Hilbersheim erstmals als „Hilbriedesheim“ erwähnt.

Nach dem Jahr 1300 wurde erstmals der Name Nieder-Hilbersheim in Urkunden genannt.

1334 wird erstmals eine Kirche erwähnt, die vermutlich dem hl. Martin geweiht war, woraus das heutige Ortswappen entstand. Der Ort gehörte zu diesem Zeitpunkt zum Kurpfälzischen Oberamt Stromberg.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Nieder-Hilbersheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 4 8 12 Sitze
2009 5 7 12 Sitze
2004 3 2 7 12 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Nieder-Hilbersheim e.V.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Die Nieder-Hilbersheimer Kerb findet immer am zweiten Septemberwochenende statt. Ein nostalgischer Bauern- und Handwerkermarkt wird im alten Ortskern am dritten Oktoberwochenende jedes Jahr veranstaltet. Im Rahmen dieses Markts findet Samstag Abend ab 18 Uhr eine einzigartige musikalische Abendandacht bei Kerzenschein statt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

  • Weinbau (Weiß- und Rotwein)
  • Anbau von Obst und Spargel

Verkehr[Bearbeiten]

Der Ort wird durchquert von der L 415. Die Bundesautobahnen 60 und 63 sind mit dem Auto in 10 bis 20 Minuten zu erreichen.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Der Gemeindekindergarten

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nieder-Hilbersheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 106 (PDF; 2,3 MB)
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen