Gau-Algesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Gau-Algesheim
Gau-Algesheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Gau-Algesheim hervorgehoben
49.958.0166666666667121Koordinaten: 49° 57′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mainz-Bingen
Verbandsgemeinde: Gau-Algesheim
Höhe: 121 m ü. NHN
Fläche: 13,99 km²
Einwohner: 6725 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 481 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55435
Vorwahl: 06725
Kfz-Kennzeichen: MZ, BIN
Gemeindeschlüssel: 07 3 39 019
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hospitalstraße 22
55435 Gau-Algesheim
Webpräsenz: www.gau-algesheim.de
Stadtbürgermeister: Dieter Faust (CDU)
Lage der Stadt Gau-Algesheim im Landkreis Mainz-Bingen
Breitscheid (Hunsrück) Bacharach Manubach Oberdiebach Oberheimbach Niederheimbach Weiler bei Bingen Trechtingshausen Waldalgesheim Münster-Sarmsheim Bingen am Rhein Ingelheim am Rhein Budenheim Heidesheim am Rhein Wackernheim Grolsheim Gensingen Horrweiler Aspisheim Welgesheim Zotzenheim Badenheim Sprendlingen Sankt Johann (Rheinhessen) Wolfsheim (Gemeinde) Ockenheim Gau-Algesheim Appenheim Nieder-Hilbersheim Bubenheim (Rheinhessen) Ober-Hilbersheim Engelstadt Schwabenheim an der Selz Jugenheim in Rheinhessen Stadecken-Elsheim Essenheim Ober-Olm Klein-Winternheim Nieder-Olm Sörgenloch Zornheim Bodenheim Gau-Bischofsheim Harxheim Nackenheim Lörzweiler Mommenheim (Rheinhessen) Hahnheim Selzen Nierstein Oppenheim Dienheim Dexheim Dalheim (Rheinhessen) Köngernheim Friesenheim (Rheinhessen) Undenheim Uelversheim Uelversheim Ludwigshöhe Guntersblum Weinolsheim Dolgesheim Eimsheim Hillesheim (Rheinhessen) Wintersheim Dorn-Dürkheim Rhein-Lahn-Kreis Hessen Mainz Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Landkreis Alzey-WormsKarte
Über dieses Bild
Rathaus am Marktplatz
Kirche auf dem Laurenziberg

Gau-Algesheim ist eine Stadt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört. Gau-Algesheim ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Gau-Algesheim liegt knapp drei Kilometer vom Rhein entfernt am Rande der Mainz-Ingelheimer Rheinebene auf den Terrassen zum Rheinhessischen Westplateau, in dessen vielgestaltige Bodenstruktur der „Geoökologische Lehrpfad“ am Hang des Westerbergs einen Einblick ermöglicht. Durch das Gemeindegebiet fließt der Welzbach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Gau-Algesheim, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: Ingelheim, Appenheim, Ockenheim und Bingen.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Gau-Algesheim besteht aus den Stadtteilen

  • Gau-Algesheim und
  • Laurenziberg, einem 240 m hoch gelegenen Weiler mit ca. 200 Einwohnern und der Laurenzikirche

Geschichte[Bearbeiten]

Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Unter den archäologischen Funden aus der Gemarkung von Gau-Algesheim sind mehrere Perioden der Vorgeschichte vertreten. Die Fundstellen und Fundumstände sind unterschiedlich und über die Gemarkung verteilt. Beispielsweise wird beim Pflügen in der „Baummuhl“ ein Depotfund von Steingeräten freigelegt, beim Bäumepflanzen im „Trappenschießer“ eine Grabanlage der Urnenfelderkultur gefunden und bei Bauarbeiten in der Ockenheimer Straße ein breites Spektrum am Gegenständen und Anlagen aus der La-Tène-Zeit entdeckt.[3][4]

Die ersten frühgeschichtlichen Funde aus der römischen Zeit werden 1947 im Gemarkungsteil „Berger Hall“ dokumentiert; später bestätigt die Luftbildarchäologie eine Villa rustica im Eckelsbachtal zwischen Gau-Algesheim und dem Laurenziberg.

Vor seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Lorscher Codex im Jahr 766 mag es das fränkisch-merowingische Alagastesheim schon über zwei Jahrhunderte gegeben haben. Die Zeugnisse über Alagastesheim und Bergen (Laurenziberg) in den Güterlisten der Klöster Lorsch und Fulda seit 766/67 erlauben Rückschlüsse auf Ackerbau, Viehzucht, Wein- und Obstbau sowie den Wohlstand einzelner Bewohner.

Mittelalter und Frühe Neuzeit[Bearbeiten]

In der Römerzeit noch Grenzland hat sich die Region bereits im Mittelalter zu einem Kernland des „Heiligen Römischen Reiches“ entwickelt.

Sichtbar in die Geschichte tritt Gau-Algesheim mit den anderen Orten des Binger Landes am 14. Juni 983, als Kaiser Otto II. in Verona seinem Mainzer Erzkanzler Willigis die Stadt Bingen und die Landschaft schenkt, die sich diesseits des Rheines von der Brücke über die Selzbach erstreckt bis nach Heimbach, jenseits des Rheines aber von der Stelle, wo das Elzbächlein in denselben fließt, bis zu dem Dörflein Caub.

Dass es sich „unter dem Krummstab gut leben“ lässt, hat nicht für alle Zeiten gegolten, oft überziehen die eigenen und fremden Heere die Stadt mit den Lasten und Verwüstungen des Krieges, z.B. 1248 während der Kämpfe zwischen den Truppen Kaiser Friedrichs II. und König Wilhelms von Holland, 1553 im Krieg der protestantischen Fürstenopposition gegen Kaiser Karl V., 1631, als die Truppen des schwedischen Königs Gustav Adolf die Stadt zu einem großen Teil niederbrennen, oder 1690 (Pfälzischer Erbfolgekrieg), 1733–35 (Polnischer Thronfolgekrieg) und 1792 (Erster Koalitionskrieg).

Stadtrechtsurkunde vom 11. Februar 1355 für die Dörfer Algensheim und Hoisten (Höchst am Main)

Auch die beiden Stadtrechtsverleihungen, am 23. August 1332 in Nürnberg auf Bitten des Mainzer Kurfürsten Balduin von Luxemburg durch Kaiser Ludwig den Bayern sowie am 11. Februar 1355 in Pisa durch König Karl IV. zu Gunsten des Mainzer Erzbischofs Gerlach von Nassau, sind primär politisch-militärisch motiviert und sollen erst in zweiter Linie die Sicherheit und den Wohlstand der Stadtbewohner befördern. Dennoch lassen gerade die Entstehung eines Wochenmarktes und eines Weinmarktes sowie die Existenz einer stattlichen Zahl von Handwerkern und Kaufleuten erkennen, dass städtisches Leben Angebot und Nachfrage für regelmäßige Märkte schafft. Zugleich weisen die zahlreichen Gültverschreibungen und die Erwähnung einer Judensteuer auf einen recht großen Bargeldbedarf und Geschäftsverkehr hin. Schließlich steht über 400 Jahre, von der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts bis zum Ende des Alten Reiches, das Amt Algesheim unter dem Regiment von Amtmännern, Landschreibern, Amtskellern und Schultheißen des Mainzer Territorialherrn.

Unter finanziellem Druck wird Gau-Algesheim an den badische Markgrafen verpfändet. Dieser verpfändet es 1461, und 1466 auch die Dörfer Dromersheim, Gau-Bickelheim, Ockenheim, Windesheim, Kempten, Münster und Büdesheim an den finanzstarken Grafen Philipp von Katzenelnbogen-Diez weiter. Unter ihm wird der Begriff „Wein vom Gau“ geprägt. Da Philipp 1479 ohne männlichen Nachkommen stirbt, gerät Gau-Algesheim in den katzenelnbogener Erbfolgestreit.

Den Gestaltungswillen der landesherrlichen Macht, schon in der in einem Gerichtsurteil festgelegten Gemeindeordnung vom 15. Juli 1417 herausgestellt, bekommt Gau-Algesheim schmerzlich zu spüren, als Kurfürst Albrecht von Brandenburg in der Landesordnung vom 3. Januar 1527 den Bestrebungen nach städtischer Selbstverwaltung wegen der Teilnahme des Ortes am Rheingauer Bauernkrieg (Rheingauer Empörung) vom 1525 ein Ende bereitet und unser stadt Algeßheym von unserm landt dem Ringgaw loslöst und auf Dauer abgetrennt lässt. Eine Rheinlaufkarte aus dem Jahre 1573[5] zeigt Algesheim als befestigte Stadt. Daneben vermitteln Stadtansicht, Gemarkungsplan und Dorfbeschreibung aus dem Atlas des Kartographen Gottfried Mascop von 1577, die Dorfbeschreibungen von 1590 und 1668 sowie die Polizeiordnung von 1595 Eindrücke davon, in welchem Maße und in welchen Grenzen der administrativen Strukturen sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben sowie Selbstbewusstsein und Eigensinn der Bewohner des kleinen Ackerbürgerstädtchens entwickeln.[6]

1560 taucht in einem Vertrag "zwuschen dem land des Ringgaues und denen vonn Algeßheym des zu zeit uberfrornen Rheinß beholtzens halben" erstmals der Name "Gaue Algeßheym" auf.[7]

Der Mainzer Weihbischof Adolph Gottfried Volusius weiht 1677 die wiederhergestellte Kirche den Märtyrern St. Cosmas und Damian.[8]

Ein Protokollbuch [9] enthält die Niederschriften über die von 1701 bis 1733 in Gau-Algesheim gerichtlich geregelten Erbangelegenheiten. Im Einzelnen finden sich die Namen der Mitglieder des Gerichts und der Gerichtsschreiber sowie der Erben und Erblasser, wer mit wem verheiratet war und welche Kinder zu wem gehörten und wie die Verwandtschaftsbeziehungen waren. Detailliert aufgeführt sind alle Vermögenswerte, etwa die vorhandene Barschaft, bestehende Forderungen und Schulden, beim Hausrat etwa die Anzahl von Kissenbezügen und Betttüchern, von Mützen und Mänteln, von Bechern und Tellern aus Ton und aus Zinn, alle Möbel und noch vieles mehr. Die Lage der Wohnhäuser ist beschrieben, zum Teil mit Straßennamen, der gesamte Grundbesitz, unterteilt nach Äckern, Weingärten, Wiesen und Wald, einschließlich der jeweiligen Gemarkungsbezeichnungen.

Französische Revolution und 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Von 1798 bis 1814 gehört Gau-Algesheim im Kanton Oberingelheim mit dem gesamten linksrheinischen Gebiet zur Französischen Republik (1798–1804) bzw. zum napoleonischen Kaiserreich (1804–1814). In der Person des Wissenschaftlers, Ingenieurs und Offiziers Rudolf Eickemeyer, der 1811–1813 und 1814/1815 als Maire und von 1815 bis 1822 als Bürgermeister an der Spitze der Stadt steht, gewinnt Gau-Algesheim eine personelle Kontinuität von der französischen zur hessischen Zeit. Eickemeyer gibt durch die Neuordnung des Brandschutzes, die Sanierung der Finanzen, die bauliche Erweiterung der Stadt sowie durch die Förderung des Schulwesens und der Landwirtschaft dem Gemeinwesen eine moderne Gestalt. 2011 erhielt der Park am „Alten Friedhof“ den Namen „Eickemeyer-Park“.

Ihren Ausdruck findet die wachsende Bedeutung der Stadt in der Einrichtung eines Notariats (1809), im Bau der Ludwigsbahn (Mainz-Bingen) mit Bahnhof (1859), der Errichtung einer Postablage (1861), aus der sich Postexpedition und Postamt entwickeln, sowie in den ersten Fabriken von Georg Presser (1862) und den Gebrüdern Avenarius (1869).

Republikanische, grundsätzlich ein paternalistisches Gottesgnadentum in Frage stellende gesellschaftspolitische Überzeugungen haben nach 1815 dauerhaft keine Wurzeln geschlagen. Dennoch finden sich in Zeugnissen von Auswanderern und Flüchtlingen, deren Verwandte und Vorfahren aus Gau-Algesheim stammten, zahlreiche Beispiele demokratisch-republikanischer Vorstellungen.

In einem Brief vom 27. Februar 1849 schreibt Jacob Hessel aus Manitowoc/Wisconsin an seine deutschen Verwandten, die ihn nach seinem Wissen von der Revolution in Europa gefragt hatten:

„Ich und wir alle freuen uns immer noch, das eine irdische Jammerthal verlassen zu haben, in welchem so viel hohläugige Räuber zu viel Gewalt und Geld haben (…) und so Armut und Hunger allmählich über euch bringen. Seht die Liebe, welche die Tyrannen zu dem Vaterland haben, Morden und Brennen ist ihre Lust und wehrlose Menschen martern lassen (…) Es ist fast unbegreiflich, daß sich (…) Kinder gegen ihre Eltern von gewissen Personen belehren und aufhetzen lassen (…) mit dem Vorwand, man müsse Regenten haben. (…) Zuletzt betet man noch für die von Gottes Gnaden, welche mit Hurerei und allen Lastern bedeckt sind. (…)
Bemerken muß ich vor allem, daß auch ihr euer Scherflein beitragen sollt, wenn die Stunde der Befreiung schlägt. Warum können jene Meuchler Euch Eure Menschenrechte versprechen, wenn sie sehen, daß es um sie gilt? Warum muß erst das Blut ihrer Unterthanen fließen, warum geschieht dies nicht auf friedlichem, gerechtem Wege. Gott hat Fische, Vögel und alle Tiere geschaffen und nachdem dies fertig und der Mensch gebildet war, schenkte er letzterem alles und machte ihn so zum König. Da nun mehrere Menschen da sind, so muß freilich eine Regierung da sein, um Ordnung zu halten, aber keine sieben, acht und dreißig wie in Deutschland. (…) Laßt Euch nicht mehr betören, denn seht, sie bringen Euch durch schlechte Politik in die alte Falle und es wird schlimm mit Euch aussehen. Fordert Eure Menschenrechte, die der liebe Gott als ein gütiger Vater Euch gegeben, sonst verachtet Ihr seine Güte und er wird Euch strafen lassen. Will man es nicht im Guten, so braucht Gewalt, wie man an Euch tut.“

Der in die Schweiz geflüchtete Sprach- und Literaturwissenschaftler Heinrich Hattemer (1809–1849) drückte es 1849 in der Rede eines Teutschen Republikaners in der Fremde an seine Landsleute in der Heimath so aus:

„Mitbürger! Es bleibt Euch nur ein Mittel der Erlösung, das Mittel heißt Republik! Auf reicht den Völkern, den Franzosen die Hand, den Italienern die Hand, den Ungarn die Hand, den Polen die Hand! Auf! Erklärt den Fürsten den Krieg, den Völkern Friede und Bruderliebe! (…)
Ich will Euch nicht wiederholen, was seit den Tagen des Märzes sich unter Euren Augen zugetragen hat, was Ihr selbst gethan und gelitten habt. Eins steht fest: was Ihr wollt, das kann Euch nur die Republik gewähren! Wenn Ihr aber die Sache wollt, was zögert Ihr mit dem Namen? Wer den Kern der Nuß begehrt, muß die Schale zerbrechen. Laßt Euch nicht beirren von Leuten, die nicht ohne Fürsten leben können und um jeden Preis Unterthanen sein wollen. Eure Ehre, Euer Vortheil, Eure Ruhe und Sicherheit fordern die Republik!“

– Gau-Algesheim. Historisches Lesebuch, 1999, S. 74–79.

Die Spuren, die der katholische Pfarrer Peter Koser von 1869 bis 1890 in Gau-Algesheim hinterlassen hat, sind bis in die Gegenwart wahrzunehmen. In den zwei Jahrzehnten seiner Amtszeit beseitigt er den sozialen und kulturellen Modernitätsrückstand des "Ackerbürgerstädtchens" gegenüber den Nachbargemeinden: Der von der Druckerei Reidel erstmals 1869 herausgegebene und von Pfarrer Koser redaktionell betreute „Rheinische Volksbote“ ist über Jahrzehnte ein regional bedeutendes Sprachrohr der katholischen Zentrumspartei Hessen. Eine Präparanden-Anstalt, von den Einheimischen „Lateinschul“ oder „Aljesemer Hochschul“ genannt, und eine Kinderbewahranstalt, ein Credit- und Sparverein auf genossenschaftlicher Basis sowie ein Bauern- und Konsumverein, und nicht zuletzt der Neubau der Katholischen Pfarrkirche St. Cosmas und Damian (Architekt: Max Meckel) und die Gründung einer Kirchenmusik im Jahre 1888 belegen das religiöse und gesellschaftspolitische Engagement von Peter Koser in einer Zeit politischer und weltanschaulicher Kämpfe. Bereits 1894 wurde eine Straße nach Koser benannt.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die im 19. Jahrhundert begonnene Entwicklung der Stadt wird fortgesetzt durch die Eröffnung der strategischen Bahnstrecke Gau-Algesheim – Bad Münster am Stein – Homburg/Saar (1902), das Elektrizitätswerk der 1868 gegründeten chemischen Fabrik der Gebrüder Avenarius, das seit 1909 die Stadt mit Strom versorgt, den Neubau einer großzügig angelegten Volksschule (1909/1910), die Errichtung einer Landwirtschaftsschule mit angegliederter Haushaltsschule (seit 1920 in der Volksschule, ab 1924 im Schloss Ardeck), den Bau der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche (1927) und der Markthalle des Obst- und Gartenbau-Vereins (1929).

Am 7. Januar 1913 entdeckt Franz Kaiser (* 1891; † 1962), der Wiesbadener Astronom und Schüler von Max Wolf, am Heidelberger Observatorium den Kleinasteroiden "1913QO". 1926 gibt er ihm nach dem Geburtsort seiner Vorfahren väterlicherseits den Namen (738) Alagasta.

Mit dem anlässlich des Katholikentags 1920 in Würzburg gegründeten DJK-Sportverband entfaltet die katholische Jugend Gau-Algesheim eine breite kulturelle Wirkung: Fußball- und Handballmannschaften der DJK, ein Trommler- und Fanfarenkorps, eine Karnevals- und verschiedene Jugendgruppen. Unter dem Druck der Nationalsozialismus werden diese Gruppen aufgelöst und deren Mitglieder z. T. in die Staatsjugend oder bestehende Vereine eingegliedert.

Dass bereits 1922 im katholisch geprägten Gau-Algesheim eine Ortsgruppe der "Rheinischen Volksvereinigung“ besteht, resultiert aus ähnlichen Aversionen, wie sie in einer „Los-von-Berlin-Bewegung“ separatistischer Strömungen im ehemals preußischen Rheinland Gestalt annimmt. Dieser Gruppierung gehören weit mehr als 50 Bürger der Stadt an: Landwirte, Winzer, Beamte und Handwerksmeister. Vor allem der Exponent der Gau-Algesheimer Separatisten, der Weinhändler Heinrich Schweickert, ist nach dem Ende der „Rheinischen Republik“ im Oktober 1923 bis in die Nazizeit vielerlei Nachstellungen und Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. Auch die 1933 ins KZ Osthofen verschleppten Gau-Algesheimer Zentrumsmitglieder finden sich durchweg auf einer „Separatistenliste“, wie sie in den frühen 20er Jahren entstanden ist und am 28. April 1933 in geänderter Form von der „Ingelheimer Zeitung“ veröffentlicht wird. [10]

1931 wird Anton Trapp (* 1883; † 1967) erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt, bis er 1933 aus dem Amt entfernt wird. Nach kurzer Zugehörigkeit zum rheinland-pfälzischen Landtag wird er im November 1947 zum Landrat des Kreises Bingen bestellt.

Anna Seghers´ Erzählung Agathe Schweigert in dem Band „Die Kraft der Schwachen“ zeichnet 1965 in poetischer Weise die kleine Welt der Kurzwarenhändlerin „Agathe Schweigert“ und ihres Heimatstädtchens Algesheim.[11] Die schmächtige Frau schließt eines Tages ihr Geschäft, lässt den kleinen Ort hinter sich und bricht zu einer „großen Reise“[12] auf, um ihrem Sohn Ernst, der einer Widerstandsgruppe angehört und vor der Staatspolizei geflohen ist, ins Ausland zu folgen.

Drittes Reich[Bearbeiten]

Noch in der Reichstagswahl vom 5. März 1933 zeigt sich die katholische Prägung der Stadt. Das Zentrum behauptet sich mit 46,6 % als stärkste Partei gegenüber der NSDAP mit 26,6 % (SPD 16,2 %, KPD 6,9 %). Nach der Auflösung bzw. dem Verbot der demokratischen Parteien und kirchlichen Verbände sowie der „Gleichschaltung“ der Vereine werden Gegner des Nationalsozialismus zunehmend isoliert und eingeschüchtert. Im Kontext der Auseinandersetzungen um das Reichskonkordat zwischen dem Deutschen Reich und der Kurie werden Mitglieder des Zentrums, aber auch zwei Sozialdemokraten, als „Separatisten und Vaterlandsverräter“ diffamiert, ins Konzentrationslager Osthofen eingeliefert. Bei Kriegsende müssen den ca. 80 Toten und Vermissten des Ersten Weltkrieges weitere ca. 200 Tote, Ermordete und Vermisste hinzugefügt werden.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

An den 600. Jahrestag der Stadterhebung von 1355 erinnern die Festtage im Sommer 1955, die Höhepunkt und zugleich Abschluss der Phase des Wiederaufbaus und der Restauration der traditionellen Strukturen bilden. Die Straßenbrücke (B 41) über die Bahnlinie (1957), die Radsporthalle (1960), der neue katholische Kindergarten (1961) sowie die Erweiterung des Albertus-Hospitals (1962) und der Volksschule (1963) verändern innerhalb weniger Jahre das Gesicht der Stadt. Mit dem Umzug der Stadtverwaltung vom Rathaus am Marktplatz ins Schloss Ardeck kündigen sich 1969 die Folgen der Verwaltungsreform an, zu deren Ergebnissen der Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz (1968), der Landkreis Mainz-Bingen (1969) und die Verbandsgemeinde Gau-Algesheim (1972) ebenso gehören wie Neubauten der Schloss-Ardeck-Grundschule (1979), der Schloss-Ardeck-Sporthalle (1981) oder der Realschule plus Christian Erbach (2003).

Das Leben in den zahlreichen Vereinen und die Geselligkeit sind in diesem historischen Fundament verankert: in den traditionellen Festen, der Wallfahrt auf den Laurenziberg am Sonntag, der dem Laurenzitag (10. August) am nächsten liegt, der Kerb um den Tag Maria Himmelfahrt (15. August), dem Fest des Jungen Weines am zweiten Wochenende im Oktober oder dem Weihnachtsmarkt am ersten Adventssonntag.

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat in Gau-Algesheim besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[13]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP Gesamt
2014 5 12 4 1 22 Sitze
2009 6 12 3 1 22 Sitze
2004 6 13 2 1 22 Sitze

Stadtbürgermeister seit 1816[14][Bearbeiten]

  • Rudolf Eickemeyer, 1815–1821
  • Quirin Ewen II., 1822–1846
  • Quirin Ewen III., 1847–1874
  • Theobald Ewen, 1875–1880
  • August Kleisinger, 1880–1909
  • Quirin Theobald Hattemer, 1909–1930
  • Anton Trapp, 1931–1933
  • Dr. Wilhelm Diehl, 1933 (komm.)
  • Erich Best, 1933–1945
  • Franz-Josef Heinrich, 1945 (komm.)
  • Josef Deister, 1945–1946
  • Wilhelm Bischel, 1946–1969
  • Heinrich Hessel, 1969–1974
  • Franz Josef Bischel, 1974–1984
  • Gerhard Görres, 1984–1989
  • Clausfriedrich Hassemer, 1989–2004
  • Dieter Faust, seit 2004

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Die Reihe der Partnerschaften wird 1964 mit Saulieu/Côte d’Or begonnen. Nach einem Treffen der beiden Bürgermeister reist eine Gruppe der Katholischen Jugend zu einem Zeltlager nach Burgund. Die Partnerschaft wurde 1972 in einem Vertrag besiegelt. Auch die Verbindungen zu Caprino Veronese, Redford in Michigan oder zu Neudietendorf und Stotternheim in Thüringen beginnen stets als Kontakte Einzelner oder von Gruppen, ehe die offiziellen Verbindungen geknüpft werden. Für die engagierte Pflege der Partnerschaftspflege wurde Gau-Algesheim 1994 durch den Europarat mit dem Europadiplom und 1995 mit der europäischen Ehrenfahne ausgezeichnet.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehrsgünstig an den Bahnstrecken in Richtung Frankfurt–Koblenz (linke Rheinstrecke) und Mainz–Saarbrücken via Bahnstrecke Gau Algesheim–Bad Kreuznach sowie der Autobahn A 60 gelegen.

Die Wahrzeichen der Stadt sind noch immer das Ensemble von Katholischer Pfarrkirche, Rathaus, Bürgerhäusern und Marktplatz, das Schloss Ardeck, der Graulturm und die Evangelische Kirche.

Neben den örtlichen Bildungseinrichtungen gibt es in der Nachbarschaft die Albert-Schweitzer-Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, die Kaiserpfalz-Realschule plus, das Sebastian-Münster-Gymnasium und die Integrierte Gesamtschule Kurt Schumacher in Ingelheim, schließlich das Stefan-George-Gymnasium und die private Hildegardisschule in Bingen. Staatliche Berufsbildende Schulen unterhält der Landkreis Mainz-Bingen in Bingen und Ingelheim.

Im Jahre 2002 erfahren die vielfältigen Anstrengungen der Stadt und ihrer Bürger durch die staatliche Anerkennung als Fremdenverkehrsgemeinde eine wichtige Unterstützung.

Im Schloss Ardeck befindet sich seit 2002 das Rheinhessische Fahrradmuseum. Es ist von Ostern bis zum Fest des jungen Weines am 2. Oktobersonntag an allen Sonn- und Feiertagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Seit Ende 2005 ist das neue regionale Erlebnisbad „Rheinwelle“ an der L 419 auf Gau-Algesheimer Gebiet geöffnet. Es wird gemeinsam von Gau-Algesheim, Ingelheim und Bingen betrieben.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

  • Katholischer Kindergarten St. Nikolaus, Ganztagsbetreuung
  • Städtischer Schloss Ardeck Kindergarten, Ganztagsbetreuung, Mensa
  • Schloss Ardeck Grundschule, Ganztagsschule in Angebotsform, Mensa[15]
  • Christian Erbach Realschule plus, Schwerpunktschule für Integration, Ganztagsschule in Angebotsform, Mensa[16]
  • Volkshochschule[17]

Museen[Bearbeiten]

  • Das Stadtmuseum dokumentiert und präsentiert Informationen und Exponate zur Geschichte Gau-Algesheims an zwei Standorten: 1. Raum der Geschichte in der Rathausscheune, 2. Graulturm, betreut durch die Carl-Brilmayer-Gesellschaft [18]
  • Rheinhessisches Fahrradmuseum im Schloss Ardeck
  • Gedenkstätte für Opfer der NS-Diktatur, von Rassismus und Verfolgung in der Laurenzikirche [19]

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

Sportstätten[Bearbeiten]

  • Schloss Ardeck Sporthalle der Verbandsgemeinde, Schlossgasse 14
  • Radsporthalle des RSV 1898, Appenheimer Straße 51
  • Regionalbad „Rheinwelle“, Binger Straße/L 419
  • Städtischer Sportpark, Binger Straße
  • Turnhalle des TV Eintracht 1880, Appenheimer Straße 5

Sportvereine[Bearbeiten]

  • Turnverein „Eintracht“ 1880 e.V.: Allgemeines Turnen, Leistungsturnen, Gymnastik für alle Altersgruppen, Badminton und Volleyball, Abenteuersport, Aikido, Nordic Walking, Pilates, QiGong, Showtanz, Step-Aerobic, Taekwondo, Wandern, Yoga; eigene Turnhalle[20]
  • Radsportverein 1898 e. V.: Kunstradsport, Radball, Einradfahren, Radwandern, jährliches Volksradfahren am 2. Sonntag im September seit 1975, Car&Bike-Tour am 1. Sonntag in den Sommerferien; eigene Radsporthalle, Rheinhessisches Fahrradmuseum[21]
  • Sportvereinigung 1910 e.V.: Fußball, Hockey, Leichtathletik, Tanzen, Tennis, Trendsport, Walking und Ausgleichsgymnastik
  • Schachklub 1947 e. V.: mit fünf Mannschaften einer der größten und erfolgreichsten Schachvereine in Rheinhessen[22]
  • Leichtathletikvereinigung 1988 e. V.: Breitensport, Training, Wettkämpfe und Freizeitaktivitäten im Jugendbereich

Weitere Sportvereine

  • Automobilclub 1962 e.V. im ADAC
  • Vereinigte Kegelfreunde 1963 e.V.
  • Angelsportverein von 1968 e.V.
  • Albatros Modellfluggruppe 1981 e.V.
  • Boulefreunde 1997

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten]

  • Der geoökologische Lehrpfad[23]
  • Dreibächeweg[24]
  • Obstroute[25]
  • Rundweg Gau-Algesheimer Kopf[26]
  • Rundweg Rabenschule[27]
  • Radtouren rund um Gau-Algesheim[28]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Töchter und Söhne der Stadt[Bearbeiten]

  • Peter Bischof (* um 1430; † nach 1480), Baumeister ("statt murer") und Bildhauer in Neuhausen und Straßburg
  • Christian Erbach (* zwischen 1568 und 1573; † 1635), Organist und Komponist
  • Johann Jakob Hauer (* 1751; † 1829), Maler aus der Schule von Jacques-Louis David, 1792/93 als Kapitän der Nationalgarde Kommandant des Bataillons der „Section des Cordeliers“ in Paris
  • Wilhelm Hemmes (* 1840; † 1925), Lehrer und Direktor der Unterrichtsanstalt für Taubstumme und Taubstummenlehrer in Bensheim
  • Franz-Josef Hassemer (* 1840; † 1909), deutsch-italienischer Bankier
  • Richard Bieling (* 1888; † 1967), Arzt und Virologe, ehemaliger Vorstand des Hygienischen Institutes der Universität Wien
  • Heinrich Vogt (* 1890; † 1968), Astronom und theoretischer Astrophysiker, bekannt vor allem durch den nach ihm benannten Vogtschen Eindeutigkeitssatz
  • Martin Hassemer (* 1912; † 1985), Bundesbahndirektor, Repräsentant der heimischen Dichtung und Fassenacht
  • Franz Josef Bischel (* 1938), Politiker, 1974–1984 Stadtbürgermeister von Gau-Algesheim
  • Winfried Hassemer (* 1940; † 2014 ), Strafrechtswissenschaftler und ehemaliger Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
  • Alfons Molitor (* 1940; † 2011), Dialektdichter, Journalist und Karnevalist
  • Stephan Wald (* 1951), Kabarettist, Schauspieler und Stimmenimitator (vor allem Helmut Kohl)
  • Hilli Hassemer (* 1966), freischaffende Künstlerin mit Atelier in Düsseldorf
  • Tanja Dickenscheid (* 1969), deutsche Hockeyspielerin und dreifache Olympiateilnehmerin 1992-2000
  • Lisa Hattemer (* 1992), Deutsche Juniorenmeisterin 2008 und 2010, Europameisterin 2009 und 2010 in Einer-Kunstfahren
  • Elisabetha (Betti) Mayer, geb. Nathan, war die Mutter von Leopold Mayer, alias Léo Maillet (* 1902; † 1990), ein deutsch-schweizerischer Maler und Radierer des deutschsprachigen Exils, der erstmals 1994 durch eine Ausstellung von Erich Hinkel in Gau-Algesheim bekannt gemacht wurde[29].

Persönlichkeiten der Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Johann Brilmayer: Geschichte der Stadt Gau-Algesheim, Verlag Karl Reidel, 1883; Neuauflage mit Ergänzungen, Carl-Brilmayer-Gesellschaft, Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes, Band 56, 2013
  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart - Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung, Verlag Emil Roth, Mainz, 1905, Reprint Würzburg 1985, S. 155–162, 504 (Gau-Algesheim), 258–262 (Laurenziberg)
  • Anton Philipp Brück: 600 Jahre Stadt Gau-Algesheim: 1355-1955, Verlagsdruckerei Karl Reidel, Gau-Algesheim 1955
  • Sigrid Schmitt: Ländliche Rechtsquellen aus den kurmainzischen Ämtern Olm und Algesheim, Geschichtliche Landeskunde Band 44, Stuttgart 1996
  • Stadt Gau-Algesheim: Gau-Algesheim. Historisches Lesebuch, Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes, Band 41, Ingelheim 1999
  • Ludwig Hellriegel: Judaica. Juden in Gau-Algesheim, Beiträge zur Geschichte des Gau-Algesheimer Raumes, Band 22 A, 3. Auflage 2008
  • Literatur über Gau-Algesheim in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gau-Algesheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Helmut Becker, Archäologische Funde, in: Gau-Algesheim. Historisches Lesebuch, 1999, S. 245–251.
  4. Ronald Knöchlein, Gau-Algesheim. Von der Vorgeschichte zur Ortsgeschichte, in: Mitteilungsblatt zur rheinhessischen Landeskunde NF, Themenheft Gau-Algesheim, 12. Jahrgang, 2010, S. 5–21.
  5. Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Best. 3011/1, Nr. 645 R
  6. Peter Jeschke (Bearb.)Ländliche Rechtsquellen aus dem Kurmainzer Rheingau (Geschichtliche Landeskunde, Band 54, Franz Steiner Verlag Stuttgart, 2003, S. 223–224 (Nr. 3.7.38)).
  7. Sigrid Schmitt, Ländliche Rechtsquellen aus den kurmainzischen Ämtern Olm und Algesheim, 1996, S. 104–131; Gau-Algesheim. Historisches Lesebuch, 1999, S. 26–33, 215–224.
  8. Zur Geschichte der Pfarrei Gau-Algesheim und der katholischen Pfarrkirche St. Cosmas und Damian
  9. http://www.brilmayer-gesellschaft.de/stadtgeschichte/das-gau-algesheimer-protokollbuch-1701-1733.html
  10. Erich Hinkel, Separatismus in Gau-Algesheim, Heimatfreunde am Mittelrhein e. V., Bingen 2006
  11. Anna Seghers, „Agathe Schweigert“ in: Anna Seghers, Die Kraft der Schwachen, Neun Erzählungen, Aufbau Taschenbuch Verlag Berlin, 1994, S. 7–33
  12. Die große Reise der Agathe Schweigert“, Fernseh-Film, DDR 1972
  13. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  14. Gau-Algesheim. Historisches Lesebuch, S. 329.
  15. Webseite der Schloss Ardeck Grundschule
  16. Webseite der Christian Erbach Realschule
  17. Webseite der VHS
  18. http://www.brilmayer-gesellschaft.de/
  19. http://www.brilmayer-gesellschaft.de/gedenkstaette-in-der-laurenzikirche.html
  20. Webseite des Turnvereins "Eintracht" 1880 e.V.
  21. Webseite des Radsportvereins
  22. Webseite des Schachklubs
  23. Geoökologischer Lehrpfad
  24. Dreibächeweg
  25. Obstroute
  26. Rundweg Gau-Algesheimer Kopf
  27. Rundweg Rabenschule
  28. Radtouren rund um Gau-Algesheim
  29. Gau-Algesheim. Historisches Lesebuch, 1999, S. 161–167.