Schweizer Fussballmeisterschaft 2005/06

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schweizer Fussballmeisterschaft 2005/06
Logo der Super League
Meister FC Zürich
Champions League FC Zürich
UEFA-Pokal FC Basel
BSC Young Boys
FC Sion
UI-Cup Grasshopper Club Zürich
Pokalsieger FC Sion
Relegation ↓ Neuchâtel Xamax (0:0 und 0:3 gegen FC Sion)
Absteiger Neuchâtel Xamax
Yverdon-Sport FC
Mannschaften 10
Spiele 180  + 2 Relegationsspiele
Tore 518  (ø 2,88 pro Spiel)
Torschützenkönig Alhassane Keita (FC Zürich)
Schweizer Fussballmeisterschaft 2004/05

Die 109. Schweizer Fussballmeisterschaft fand 2005/06 statt. Schweizer Meister wurde der FC Zürich.

Super League[Bearbeiten]

Saisonüberblick[Bearbeiten]

Der amtierende Meister FC Basel setzte sich bereits früh an die Spitze und belegte ab der sechsten Runde der Super League ununterbrochen den ersten Platz. Zuletzt konnte der FC Zürich aber noch aufschliessen und es kam in der letzten Meisterschaftsrunde in Basel zum grossen Finalspiel Erstplatzierter gegen Zweitplatzierter. Dieses konnte der FC Zürich in der 93. Minute mit 1:2 für sich entscheiden und verdrängte dank der besseren Tordifferenz den punktegleichen FC Basel noch vom ersten Platz. Zürich konnte den ersten Meistertitel seit 25 Jahren realisieren und erhielt mit dem zehnten Titel auch einen Meisterstern. Somit endete auch die Serie des FC Basel mit 59 Heimspielen ohne Niederlage. Nach dem Spiel kam es zu Ausschreitungen.

Abschlusstabelle[Bearbeiten]

Verein R S U N Tore Diff. Punkte
1. FC Zürich 36 23 9 4 86:36 +50 78
2. FC Basel (M) 36 23 9 4 87:42 +45 78
3. BSC Young Boys 36 17 11 8 60:46 +14 62
4. Grasshopper Club Zürich 36 14 13 9 44:33 +11 55
5. FC Thun 36 14 7 15 50:53 -3 49
6. FC St. Gallen 36 11 7 18 51:56 -5 40
7. FC Aarau 36 8 11 17 29:63 -34 35
8. FC Schaffhausen 36 7 12 17 32:55 -23 33
9. Neuchâtel Xamax 36 9 6 21 41:70 -29 33
10. Yverdon-Sport FC (N) 36 9 5 22 38:64 -26 32
Legende
Schweizer Meister (Teilnahme an der UEFA-Champions-League-Qualifikation)
Teilnahme an der UEFA-Cup-Qualifikation
Teilnahme am UI-Cup
Barragespiele gegen den Zweiten der Challenge League
Relegation in die Challenge League
(M) amtierender Schweizer Meister
(N) Neuaufsteiger der letzten Saison


Europaqualifikationen[Bearbeiten]

Barragespiele[Bearbeiten]

Datum Begegnung Resultat
18. Mai 2006 FC SionNeuchâtel Xamax 0:0
21. Mai 2006 Neuchâtel XamaxFC Sion 0:3

Relegation[Bearbeiten]

Yverdon-Sport FC wurde in die Challenge League relegiert. Der FC Luzern hat ihn ersetzt.

Torschützenliste[Bearbeiten]

Pl. Spieler Verein Tore
1. Alhassane Keita FC Zürich 20
2. Matías Delgado FC Basel 18
Daniel João Paulo BSC Young Boys 18
4. Raffael Caetano de Araújo FC Zürich 14
Mladen Petrić FC Basel 14
6. Eric Hassli FC St. Gallen 13
Francisco Aguirre Yverdon-Sport FC 13
8. Alexander Tachie-Mensah FC St. Gallen 12
António dos Santos Grasshopper Club Zürich 12
Clederson César FC Zürich 12

Die Meistermannschaft des FC Zürich[Bearbeiten]

(Spieler mit mindestens 5 Einsätzen wurden berücksichtigt; in Klammern sind die Spiele und Tore angegeben)

1. FC Zürich
FC Zürich

Challenge League[Bearbeiten]

Der Sieger der Challenge League war der FC Luzern, welcher direkt in die Super League aufsteigt. Der FC Sion, der Tabellenzweite, bestritt die Barrage gegen Neuchâtel Xamax. Die Sittener reüissierten und stiegen in die Super League auf.

Der FC Baden und der FC Meyrin wurden in die 1. Liga relegiert.

1. Liga[Bearbeiten]

Für die Aufstiegsrunde qualifizierten sich Servette FC Genève, SR Delémont, FC UGS, Étoile Carouge FC, FC Biel-Bienne, FC Tuggen, FC Red Star Zürich sowie FC Herisau. In der ersten Runde schieden die vier letztgenannten Klubs aus, womit nur noch Westschweizer Klubs im Rennen waren.

In der Finalrunde bezwangen die Servettiens im Genfer Derby die Urania Genève Sports und die Delsberger bezwangen den dritten Genfer Teilnehmer, die Etoile-Carouge.

Nachdem Servette auf diese Saison hin in die 1. Liga zwangsrelegiert wurde, schafften sie 2006 demnach den Wiederaufstieg in die Challenge League. Der letztjährige sportliche Absteiger, der SR Delémont, schaffte so den Wiederaufstieg ebenfalls.

Aufsteiger auf 2006/07: Servette FC Genève und SR Delémont

Zuschauerzahlen[Bearbeiten]

  • Zuschauerdurchschnitt SL – 7.993
  • FC Basel – 21.806
  • BSC Young Boys – 14.139
  • FC Zürich – 10.000
  • FC St. Gallen – 8.589
  • GC Zürich – 6.139
  • FC Thun – 4.850
  • FC Aarau – 4.656
  • Yverdon-Sports FC – 3.475
  • FC Schaffhausen – 3.306
  • Neuchâtel Xamax FC – 2.967

Weblinks[Bearbeiten]