Volvo Ocean Race

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Volvo Ocean Race
Fahrzeugtyp Volvo Ocean 65
Land oder Region International
Aktueller Name Volvo Ocean Race
Erste Saison 1973
Ericsson 4 (der Gesamtsieger 2008/09, links) und Ericsson 3 in Stockholm am 17. Juni 2009.

Das Volvo Ocean Race (vormals The Whitbread Round the World Race) ist eine seit 1973 alle vier, bzw. seit 2006 alle drei Jahre durchgeführte Segelregatta, die einmal um die ganze Welt verläuft. Die Regatta startet im Herbst in Europa, die weitere Route führt durch den Atlantik, umrundet Afrika, führt in den Südpazifik nach Amerika und von dort wieder zurück nach Europa. Aufgrund der Wind- und Wetterverhältnisse, vor allem im Südpazifik (Wellenhöhen von 30 m und Windgeschwindigkeiten von 110 km/h), gilt die Regatta als eine der härtesten Herausforderungen im Segelsport. Insgesamt sind rund 45.000 km zurückzulegen. Die Regatta wird in Etappen gesegelt, welche einzeln gewertet werden (Punktevergabe) und am Ende zu einem Endergebnis führen (es zählt nicht die am Ende tatsächlich gesegelte Zeit).

Die ersten sechs Austragungen hießen noch The Whitbread Round the World Race nach dem damaligen Hauptsponsor, der britischen Brauerei Whitbread. Für die siebte Austragung (1997–1998) wurde der Name aufgrund der Beteiligung von Volvo für den Hauptpreis in Whitbread (Round the World) Race for the Volvo Trophy (abgekürzt aber ebenfalls Whitbread) geändert.[1] Die achte Durchführung (2001-02) wurde nach einem vollständigen Sponsorenwechsel erstmals unter dem neuen Namen Volvo Ocean Race durchgeführt. Diese Regatta gewann das unter deutscher Flagge startende Team Illbruck unter Skipper John Kostecki.

2006 entschied man sich, das Volvo Ocean Race von nun an alle drei Jahre durchzuführen. Die letzte Regatta fand vom Oktober 2011 bis zum Juli 2012 statt.

Regatten[Bearbeiten]

Pen Duick VI, der Sieger der 2. Etappe (Bild 2007)
Peter von Danzig (heute: Peter von Seestermühe), deutscher Teilnehmer 1973/74 (Bild 2008)

Whitbread 1973–1974[Bearbeiten]

Die erste Regatta startete in Portsmouth am 8. September 1973. Siebzehn Yachten der unterschiedlichsten Größen und Formen nahmen daran teil. Während der Regatta ertranken drei Segler.

Etappe Start Zielhafen Zielland Etappensieger
1 Portsmouth Kapstadt Südafrika Great Britain II
2 Kapstadt Sydney Australien Pen Duick VI
3 Sydney Rio de Janeiro Brasilien Great Britain II
4 Rio de Janeiro Portsmouth England Great Britain II


Die Regatta gewann die Sayula II, eine Serienyacht vom Typ Swan 65 der finnischen Werft Nautor’s Swan, gesteuert von Ramon Carlin (Mexiko) in einer Zeit von 133 Tagen und 13 Stunden.

Vor Kap Hoorn wurde die führende Yacht Adventure vom britischen Patrouillienschiff HMS Endurance mit neun Salutschüssen begrüßt. Einer der Schüsse ging versehentlich durch die Genua der Yacht.[2]

Erster deutscher Teilnehmer und letztes Boot im Ziel (Last Ship Home) war die 1936 gebaute Kieler Yawl Peter von Danzig unter Reinhardt Laucht vom Akademischen Segler-Verein in Kiel. Dafür gab es für die jungen Studenten immerhin noch den Preis „for the best performance of a losing yacht“ und für Skipper Reinhardt Laucht den Schlimbach-Preis.

Whitbread 1977–1978[Bearbeiten]

Am 27. August 1977 starteten in Southampton bei Sturm und Regen fünfzehn Boote zur zweiten Austragung der Regatta rund um die Welt.

Etappe Start Zielhafen Zielland Etappensieger
nach gesegelter Zeit
Etappensieger
nach berechneter Zeit
1 Southampton Kapstadt Südafrika Flyer Flyer
2 Kapstadt Auckland Neuseeland Heath's Condor 33 Export
3 Auckland Rio de Janeiro Brasilien Great Britain II Gauloise II
4 Rio de Janeiro Southampton England Heath's Condor Gauloise II


Es gewann mit der Flyer eine von Sparkman & Stephens entworfene Yacht, die von Cornelius van Rietschoten (Niederlande) geführt wurde. Alle fünfzehn Boote erreichten nach 50.000 km das Ziel.

Whitbread 1981–1982[Bearbeiten]

Am 8. August 1981 starteten 29 Boote in Southampton zur dritten Austragung der Regatta rund um die Welt..

Etappe Start Zielhafen Zielland Etappensieger
nach gesegelter Zeit
Etappensieger
nach berechneter Zeit
1 Southampton Kapstadt Südafrika Flyer II Kriter IX
2 Kapstadt Auckland Neuseeland Flyer II Ceramco NZ
3 Auckland Mar del Plata Argentinien Flyer II Mor Bihan
4 Mar del Plata Portsmouth England Flyer II Ceramco NZ


Es gewann die von German Frers (Argentinien) entworfene Maxi-Yacht Flyer II, die vom Gewinner der letzten Regatta Cornelius van Rietschoten gesteuert wurde. Bemerkenswert ist, dass die Siegeryacht Flyer sowohl nach Gesamt- und berechneter (korrigierter) Zeit gewann. Zwanzig der gestarteten 29 Yachten kamen ins Ziel.

An dieser Weltregatta nahm die Walross III des Akademischen Segler Vereins Berlin (ASV) teil.

Whitbread 1985–1986[Bearbeiten]

Am 29. September 1985 starteten in Southampton fünfzehn Boote.

Etappe Start Zielhafen Zielland Etappensieger
nach gesegelter Zeit
Etappensieger
nach berechneter Zeit
1 Southampton Kapstadt Südafrika UBS Switzerland L'Esprit d'Equipe
2 Kapstadt Auckland Neuseeland Atlantic Privateer Philips Innovator
3 Auckland Punta del Este Uruguay UBS Switzerland L'Esprit d'Equipe
4 Punta del Este Portsmouth England UBS Switzerland L'Esprit d'Equipe


Die L'Esprit d'Equipe gesteuert von Lionel Péan gewann die Regatta in einer korrigierten Zeit von 111 Tagen und 23 Stunden. Phillips Innovator war Zweiter und Fazer Finland Dritter. (UBS Switzerland war das nach Zeit schnellste Boot, gefolgt von der Lion New Zealand und der Drum (Eigner Simon Le Bon) knapp dahinter.)

Whitbread 1989–1990[Bearbeiten]

1989–1990 Gesamtstand

Platz Boot Nation Skipper Schiffstyp Zeit
1 Steinlager 2 NeuseelandNeuseeland Neuseeland Peter Blake (NZL) 84-Fuß-Ketsch 128 Tage 9 Std.
2 Fisher & Paykel NZ NeuseelandNeuseeland Neuseeland Grant Dalton (NZL) 82-Fuß-Ketsch 129 Tage 21 Std.
3 Merit SchweizSchweiz Schweiz Pierre Fehlmann (SUI) 80-Fuß-Slup 130 Tage 10 Std.
4 Rothmans Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Lawrie Smith (GBR) 80-Fuß-Slup 131 Tage 4 Std.
5 The Card SchwedenSchweden Schweden Roger Nillson / Ann Lippens (SWE) 80-Fuß-Ketsch 135 Tage 7 Std.
18 Maiden Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Tracy Edwards (GBR) 58-Fuß-Slup 167 Tage 3 Std.
21 La Poste FrankreichFrankreich Frankreich Daniel Mallé (FRA) 51-Fuß-Slup 181 Tage 22 Std.


An der Regatta nahmen verschiedene Bootsklassen teil. Auch ein reines Frauenteam nahm erstmals mit der von Tracy Edwards' gesteuerten Maiden teil. Obwohl die Frauen in einem kleineren Boot als ihre männlichen Konkurrenten fuhren, konnten sie in ihrer Klasse zwei Etappensiege erringen. Ab diesem Zeitpunkt war in jedem Whitbread-Race ein reines Frauenteam beteiligt.

1989–1990 Etappensieger

Etappe Start Zielhafen Zielland Etappensieger Skipper
1 Southampton Punta del Este Uruguay Steinlager 2 Peter Blake (NZL)
2 Punta del Este Fremantle Australien Steinlager 2 Peter Blake (NZL)
3 Fremantle Auckland Neuseeland Steinlager 2 Peter Blake (NZL)
4 Auckland Punta del Este Uruguay Steinlager 2 Peter Blake (NZL)
5 Punta del Este Fort Lauderdale USA (Florida) Steinlager 2 Peter Blake (NZL)
6 Fort Lauderdale Southampton England Steinlager 2 Peter Blake (NZL)


Für die Steinlager 2, gesteuert von Peter Blake, war es ein leichter Sieg. Seit der Regatta 1981/1982 gewann erneut der Sieger alle Etappen.

Aufgrund der Erfahrungen mit den unterschiedlichen Bootsklassen in Rennen wurde entschieden, für die zukünftigen Regatten eine einheitliche Bootsklasse zu entwickeln. So waren die Maxi-Yachten fast doppelt so groß wie die kleinsten Yachten und verfügten über mehr als die doppelte Segelfläche. Das Ergebnis dieser Unterschiede war, dass die kleineren Boote rund zehn Tage länger für jede Etappe benötigten. Im Ziel war der Letzte schließlich 52 Tage hinter Blakes Steinlager 2. Außerdem waren die großen Schiffe sehr kostenintensiv. Die neu geschaffene Klasse wurde W 60 genannt.

Whitbread 1993–1994[Bearbeiten]

Das Whitbread 1993/1994 wurde ebenfalls mit verschiedenen Bootsklassen gesegelt. Neu war jedoch der Einsatz der speziellen Whitbread-Yachten W60. Wie schon in den Jahren zuvor wurden Handicap-Regeln verwandt, um die Unterschiede auszugleichen. Durch die Teilnehmer wurden Maxi-Yachten und W60 verwandt, was zu engen Rennen führte. Da die Befürchtung bestand, dass nicht genug neue Boote für den Wettbewerb zur Verfügung stehen, wurde trotz Protesten den Maxi-Yachten die Teilnahme erlaubt.

1993–1994 Endstand

Platz Boot Nation Skipper Schiffstyp Zeit
1 NZ Endeavour NeuseelandNeuseeland Neuseeland Grant Dalton (NZL) Maxi 120 Tage 5 Std.
2 Yamaha JapanJapan Japan / NZL Ross Field (NZL) W60 120 Tage 14 Std.
3 Merit Cup Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Pierre Fehlmann (SUI) Maxi 121 Tage 2 Std.
4 Intrum Justitia Europaische UnionEuropäische Union Europäische Union Roger Nilson (SWE) / Lawrie Smith (GBR) W60 121 Tage 5 Std.
5 Galicia 93 Pescanova SpanienSpanien Spanien Javier de la Gandara (Esp) W60 122 Tage 6 Std.
6 Winston Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Dennis Conner (USA) / Brad Butterworth (NZL) W60 122 Tage 9 Std.
7 La Poste FrankreichFrankreich Frankreich Eric Tabarly (FRA) Maxi 123 Tage 22 Std.
8 Tokio JapanJapan Japan Chris Dickson (NZL) W60 128 Tage 16 Std.
9 Brooksfield ItalienItalien Italien Guido Maisto (ITA) W60 130 Tage 4 Std.
10 Hetman Sahaidachny UkraineUkraine Ukraine Eugene Platon (UKR) W60 135 Tage 23 Std.
11 Reebok/Dolphin Youth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Mathew Humphries (GBR) W60 137 Tage 21 Std.
12 Heineken Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Dawn Riley (USA) W60 138 Tage 16 Std.
13 Odessa UkraineUkraine Ukraine Anatoly Verba (UKR) W60 158 Tage 4 Std.
DNF Fortuna SpanienSpanien Spanien Lawrie Smith (GBR) Maxi aufgegeben


Intrum Justitia wurde ursprünglich von Roger Nilson gesteuert. Er erkrankte jedoch während der Wettfahrt und wurde am Ende der ersten Etappe in Punta del Este von Lawrie Smith abgelöst.

Etappenergebnisse:

Etappe Start Zielhafen Zielhafen Etappensieger Skipper
1 Southampton Punta del Este Argentinien NZ Endeavour Grant Dalton (NZL)
2 Punta del Este (Uruguay) Fremantle Australien Intrum Justitia Lawrie Smith (GBR)
3 Fremantle Auckland Neuseeland NZ Endeavour Grant Dalton (NZL)
4 Auckland Punta del Este Argentinien NZ Endeavour Grant Dalton (NZL)>
5 Punta del Este Fort Lauderdale USA (Florida) Yamaha Ross Field (NZL)
6 Fort Lauderdale Southampton England Tokio Chris Dickson (NZL)


Whitbread 1997–1998[Bearbeiten]

Zum ersten Mal nahmen an der Regatta nur Yachten der W60-Klasse teil, und die Wertung erfolgte nach einem Punktesystem, um auch die kürzeren Etappen aufzuwerten. Um die mediale Verwertung zu verbessern, wurden insgesamt neun Etappen veranstaltet. Volvo trat auch zum ersten Mal als Sponsor der Trophäe und der Fernsehübertragungen auf. Die Regatta hieß somit Whitbread round the world race for the Volvo Trophy.

Gesamtergebnis:

Platz Boot Nation Skipper Punkte
1 EF Language SchwedenSchweden Schweden Paul Cayard (USA) 836
2 Merit Cup MonacoMonaco Monaco Grant Dalton (NZL) 698
3 Swedish Match SchwedenSchweden Schweden Gunnar Krantz (SWE) 689
4 Innovation Kvaerner NorwegenNorwegen Norwegen Knut Frostad (NOR) 633
5 Silk Cut Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Lawrie Smith (GBR) 630
6 Chessie Racing Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten George Collins / John Kostecki (USA) 613
7 Toshiba Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Dennis Conner (USA) / Paul Standbridge (NZL)[3] 528
8 Brunel Sunergy NiederlandeNiederlande Niederlande Hans Bouscholte / Roy Heiner (NED) 415
9 EF Education SchwedenSchweden Schweden Christine Guillou (FRA) 275
DNF America's Challenge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Ross Field (NZL) 58


Etappensieger

Etappe Start Zielhafen Zielland Etappensieger Skipper
1 Southampton Kapstadt Südafrika EF Language Paul Cayard (USA)
2 Kapstadt Fremantle Australien Swedish Match Gunnar Krantz
3 Fremantle Sydney Australien EF Language Paul Cayard (USA)
4 Sydney Auckland Neuseeland Merit Cup Grant Dalton (NZL)
5 Auckland São Sebastião Brasilien EF Language Paul Cayard (USA)
6 São Sebastião Fort Lauderdale USA (Florida) Silk Cut Lawrie Smith (GBR)
7 Fort Lauderdale Baltimore USA (Maryland) Brunel Sunergy Roy Heiner (NED)
8 Annapolis La Rochelle Frankreich Toshiba Paul Standbridge (NZL)
9 La Rochelle Southampton England Merit Cup Grant Dalton (NZL)


Volvo Ocean Race 2001–2002[Bearbeiten]

Zieleinlauf der Illbruck in Kiel
Gesamtsieger Illbruck im Zielhafen Kiel
Boote der Teams SEB, tyco und News Corp im Zielhafen Kiel

Für die 2001/2002er Austragung des Wettkampfes übernahm Volvo (genau genommen: Volvo Group und Volvo Car Corporation gemeinsam) die Rolle des Titelsponsors, und die Regatta wurde in Volvo Ocean Race umbenannt. Zwischenstopps waren in Deutschland, Frankreich und Schweden (Volvos wichtigste europäische Märkte) vorgesehen. Das Punktesystem wurde überarbeitet, um die Regatta bis zum Schluss spannend zu halten.

Gesamtergebnis
Platz Boot Nation Skipper Punkte
1 Illbruck Challenge DeutschlandDeutschland Deutschland John Kostecki (USA) 61
2 ASSA ABLOY SchwedenSchweden Schweden Neal McDonald (GBR) 55
3 Amer Sports One Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Grant Dalton (NZL) 44
4 Team Tyco BermudaBermuda Bermudas Kevin Shoebridge (NZL) 42
5 News Corp AustralienAustralien Australien Jez Fanstone (AUS) 41
6 Djuice Dragons NorwegenNorwegen Norwegen Knut Frostad (NOR) 33
7 Team SEB SchwedenSchweden Schweden Gunnar Krantz (SWE) 32
8 Amer Sports Too Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Lisa McDonald (USA) 16
Etappensieger
Etappe Start Zielhafen Zielland Etappensieger
1 Southampton Kapstadt Südafrika Illbruck
2 Kapstadt Sydney Australien (New South Wales) Illbruck
3 Sydney Hobart Australien (Tasmanien) Assa Abloy
4 Hobart Auckland Neuseeland Assa Abloy
5 Auckland Rio de Janeiro Brasilien Illbruck
6 Rio de Janeiro Miami USA (Florida) Assa Abloy
7 Miami Baltimore USA (Maryland) Team News Corp
8 Baltimore La Rochelle Frankreich Illbruck
9 La Rochelle Göteborg Schweden Assa Abloy
10 Göteborg Kiel Deutschland Djuice Dragons

John Kostecki gewann nach seiner erfolgreichen Teilnahme als Co-Skipper mit George Collins auf der Chessie Racing im Whitbread 1997/98 zum ersten Mal das Volvo Ocean Race. Assa Abloys neue entwickelten Boote waren sehr schnell, jedoch nicht schnell genug. Insbesondere die lange Entwicklungsphase behinderte das Feintuning der Boote.

Die dritte Etappe wurde gemeinsam mit der legendären Sydney-Hobart-Regatta durchgeführt.

Volvo Ocean Race 2005–2006[Bearbeiten]

Letzte Etappe 2005/2006: Pirates of the Caribbean (heute Mean Machine 20) bei der Einfahrt nach Göteborg

Bei der Austragung 2005-2006 gab es einige Neuerungen. Zum ersten Mal wurde nicht in Großbritannien gestartet. Außerdem wurde die Regatta mit einem neuen Bootstyp, dem Volvo Open 70, durchgeführt. Dieses Boot ist rund 1000 kg leichter als der Typ W60, hat eine größere Segelfläche sowie einen Schwenkkiel.[4][5]

Die Strecke ist rund 57.000 km lang und wird in neun Etappen innerhalb von neun Monaten absolviert. Dazu kommen noch Rennen in bestimmten Häfen, sogenannte „In-Port-Races“. Als Neuerung wurden auch sogenannte Pit-Stop-Häfen vorgesehen, die die längeren Etappen in kürzere Sektionen unterteilen. In diesen Häfen gibt es keine „In-Port-Races“. Um den Kurs der Boote besser zu kontrollieren, wurden außerdem sechs bestimmte Kontrollpunkte (Tore) eingeführt, bei deren richtiger Passage, gemäß der zeitlichen Reihenfolge Punkte vergeben werden.

Auch das Punktesystem wurde überarbeitet. Auf den normalen Etappen erhält der Sieger sieben Punkte, der Zweite sechs usw. Bei den „In-Port-Races“ erhält der erste 3,5 Punkte, der zweite drei usw. Die Punkte aus den „In-Port-Races“ machen 20 % der Gesamtpunktzahl aus. Man will so die Regatta in den Etappenhäfen für das Publikum interessanter gestalten.

Die Regatta startete am 5. November 2005 in Sanxenxo (Galicien) in Spanien und endete am 17. Juni 2006 in Göteborg (Schweden), dem Hauptsitz der Sponsoren „Volvo Car Corporation“ und „Volvo Group“.

Gesamtstand

Boot Nation Designer Skipper Punkte
ABN AMRO ONE NiederlandeNiederlande Niederlande Juan Kouyoumdjian Mike Sanderson 96,0
Pirates of the Caribbean Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Bruce Farr Paul Cayard 73,0
Brasil 1 BrasilienBrasilien Brasilien Bruce Farr Torben Grael 67,0
ABN AMRO TWO NiederlandeNiederlande Niederlande Juan Kouyoumdjian Sebastien Josse 58,5
Ericsson Racing Team SchwedenSchweden Schweden Bruce Farr Neal MacDonald / John Kostecki 55,0
movistar SpanienSpanien Spanien Bruce Farr Bouwe Bekking 48,0
Sunergy and Friends
ING Real Estate/Brunel
AustralienAustralien Australien Don Jones Grant Warington 15,5


Etappensieger

Etappe Ort Sieger/Erster
Prolog: In-port-race Sanxenxo (Galicien) Ericsson Racing Team
Etappe 1 Vigo - Kapstadt ABN AMRO One
Kontrollpunkt Fernando de Noronha ABN AMRO One
In-port-race Kapstadt ABN AMRO One
Etappe 2 Kapstadt - Melbourne ABN AMRO One
Kontrollpunkt Kerguelen ABN AMRO One
Kontrollpunkt Eclipse Island ABN AMRO One
In-port-race Melbourne ABN AMRO One
Etappe 3 Melbourne - Wellington movistar
Etappe 4 Wellington - Rio de Janeiro ABN AMRO One
Kontrollpunkt Kap Hoorn ABN AMRO One
In-port-race Rio de Janeiro ABN AMRO One
Etappe 5 Rio de Janeiro - Baltimore/Annapolis ABN AMRO One
Kontrollpunkt Fernando de Noronha Movistar
In-port-race Baltimore Movistar
Etappe 6 Baltimore/Annapolis - New York ABN AMRO One
Etappe 7 New York - Portsmouth/UK ABN AMRO One
Kontrollpunkt Lizard Point ABN AMRO One
In-port-race Portsmouth ABN AMRO One
Etappe 8 Portsmouth - Rotterdam Brasil 1
In-port-race Rotterdam ABN AMRO One
Etappe 9 Rotterdam - Göteborg Pirates of the Caribbean


Das Boot Sunergy and Friends wurde nach der Akquirierung eines neuen Sponsors ab der zweiten Etappe in ING Real Estate/Brunel umbenannt. Auf der letzten langen Etappe von New York nach Portsmouth ging der Niederländer Hans Horrevoets vom Team ABN AMRO Two nachts über Bord und kam dabei (trotz sofort eingeleitetem Mann-über-Bord-Manöver) ums Leben. Auf der gleichen Etappe musste das Boot von Movistar aufgegeben werden, da Beschädigungen an der Kielschwenkmechanik auftraten, die zu einem starken Wassereintritt führten. Das Team Movistar wurde durch ABN AMRO Two, kurz nachdem sie ihren Mitsegler verloren hatten, erfolgreich geborgen.

Volvo Ocean Race 2008–2009[Bearbeiten]

Das Volvo Ocean Race wurde vom 4. Oktober 2008 bis zum 27. Juni 2009 mit Booten des Types Volvo Open 70[4] gesegelt.

Team Nation Skipper Punkte Bemerkung
Ericsson 4 SchwedenSchweden Schweden Torben Grael 114,5
Puma Ocean Racing Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten Ken Read 105,5
Telefonica Blue SpanienSpanien Spanien Bouwe Bekking 98,0
Ericsson 3 SchwedenSchweden Schweden Magnus Olsson 78,5
Green Dragon Team IrlandIrland Irland Ian Walker 67,0
Telefonica Black SpanienSpanien Spanien Fernando Echávarri 58,0 verpasste die 5. Etappe wg. Schäden am Boot
Team Russia RusslandRussland Russland Andreas Hanakamp 10,5 Aufgabe 28. Dezember 2008 (3. Etappe)
Delta Lloyd NiederlandeNiederlande Niederlande Ger O’Rourke 41,5 verpasste die 5. Etappe wg. Schäden am Boot
Etappen
Start Etappe Ort Sieger/Erster
4. Oktober 2008 Prolog: In-port-race Alicante (Spanien) Telefonica Blue
11. Oktober 2008 Etappe 1 Zwischenwertung Fernando de Noronha Green Dragon Team
Alicante - Kapstadt Ericsson 4
15. November 2008 Etappe 2 Zwischenwertung Mauritius Ericsson 4
Kapstadt - Kochi (Indien) Ericsson 4
13. Dezember 2008 Etappe 3 Zwischenwertung Pulau Weh (Indonesien) Ericsson 4
Kochi - Singapur Telefonica Blue
In-port-race Singapur Ericsson 4
18. Januar 2009 Etappe 4 Singapur - Qingdao (China) Telefonica Blue
In-port-race Qingdao Ericsson 4
14. Februar 2009 Etappe 5 Zwischenwertung 36° südlicher Breite Ericsson 4
Zwischenwertung Kap Hoorn Ericsson 3
Qingdao - Rio de Janeiro Ericsson 3
In-port-race Rio de Janeiro Telefonica Blue
11. April 2009 Etappe 6 Zwischenwertung Fernando de Noronha Telefonica Blue
Rio de Janeiro - Boston Ericsson 4
In-port-race Boston Telefonica Blue
16. Mai 2009 Etappe 7 Zwischenwertung St. John’s (Neufundland) Telefonica Blue
Boston - Galway Ericsson 4
In-port-race Galway Puma Ocean Racing
6. Juni 2009 Etappe 8 Galway - Marstrand Ericsson 4
14. Juni 2009 Etappe 9 Marstrand - Stockholm Puma Ocean Racing
In-port-race Stockholm Telefonica Blue
25. - 27. Juni 2009 Etappe 10 Stockholm - Sankt Petersburg Telefonica Black
1. Etappe

Die Yacht Ericsson 4 stellte auf der ersten Etappe von Alicante nach Kapstadt einen neuen Segelrekord für Einrumpfboote auf. Sie durchbrach am 29. Oktober 2008 um 18:45 Uhr GMT als erste Yacht die Schallmauer von gesegelten 600 nautischen Meilen innerhalb von 24 Stunden mit einer Segelstrecke von 602,66 Seemeilen (= 1.116,126 Kilometer).[6] Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Ericsson 4 betrug demnach bei der Rekordfahrt 25,11 Knoten (= 46,5 Kilometer pro Stunde).

2. Etappe

Nach der dritten Etappe musste das Team Russia aufgeben, da sich aufgrund der Finanzkrise kein weiterer Sponsor gefunden hatte.[7]

4. Etappe

Auf der vierten Etappe nach Qingdao wurde die Flotte von einem Sturm mit bis zu 50 Knoten Wind und 14 Meter hohen, steilen Wellen in der Straße von Luzon zwischen der Philippinen-Insel Luzon und Taiwan überrollt. An den Yachten entstanden zum Teil so schwere Schäden, dass Telefonica Black mit gebrochenen Rumpf umkehrten musste, um die Yacht zu retten. Da die Schäden nicht behoben werden konnten, gab das Team später auf. Auch Delta Lloyd musste in der Straße von Luzon umdrehen und unter die schützende Küste segeln, um ein gebrochenes Ruder, ein gerissenes Großsegel und eine beschädigte Mastspur zu reparieren.[8] Auch das Team gab auf.[9] Green Dragon hatte einen Bruch im vorderen Ringspant, der sich teilweise vom Rumpf gelöst hatte, wodurch dessen Struktur geschwächt war und ein Bruch drohte. Die Ericsson 3 hatte die vierte Etappe unterbrochen, um die beschädigte Yacht in Keelung an der Nordspitze Taiwans zu reparieren. Sie hatte am 11. Februar 2009 das Rennen wieder aufgenommen und war am 14. Februar um 10.01 GMT in Qingdao eingelaufen, um sich vier Punkte für Platz fünf zu sichern. Das bisher auf dem zweiten Platz liegende Team Telefonica Blue hatte freiwillig eine Drei-Punkte-Strafe auf sich genommen. Wie auch beim ausgeschiedenen zweiten Teamboot Telefonica Black in Singapur wurden die Ruder ersetzt. Telefonica Black wurden damals für den Tausch drei Punkte abgezogen. [10]

5. Etappe

In einem sehr engen Rennen passierte Ericsson 4 als erste Yacht das Gate "36° südlicher Breite" an der Nord-Ost-Spitze Neuseelands, nur 32 Minuten später folgte Ericsson 3. An dritter Stelle liegend, passierte Puma das Gate nur 42 Minuten hinter Ericsson 4. Ericsson 3 nahm nur Minuten nach dem „Scoring Gate“ einen völlig anderen Kurs Richtung Nordost. Die Yacht versuchte erfolgreich, sich durch einen Kreuzschlag nach Nordost fernab des Feldes auf die Rückseite eines Hochdruckgebietes setzen. Als erste Yacht die sogenannten „Scoring Gates“ zu passieren bedeutet den halben Etappensieg.[11]

Die Taktik der Ericsson 3 mit dem neuen Skipper Magnus Olsson, der den verletzten Skipper Anders Lewander in Qingdao ablöste, ging auf, und an Kap Hoorn führte es mit 44 Seemeilen vor Ericsson 4. Es folgten Puma und Green Dragon.[2] Ein Vorstagsbruch auf Telefonica Blue konnte ohne Verlust des Mastes notdürftig repariert werden. Die Yacht fiel vom ersten auf den letzten Platz zurück und war nicht mehr voll belastbar. Während das Feld Kap Hoorn rundete, lag sie 500 Seemeilen zurück.[12]

7. Etappe

Die verbliebenen sieben Teams benötigten nur 7 Tage für die rund 2.550 Seemeilen von Boston nach Galway. Im Ziel lagen sie nur fünf Stunden und vier Minuten auseinander. Diese schnelle Atlantik-Überquerung hätte fast jedes Team gewinnen können. Mit Glück gewann Ericsson 4, obwohl es als dritte Yacht das Wertungstor (Eistor)[13] passiert hatte.[14]

8. Etappe

Nach sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen mit Starkwind nach dem Start, Strom und Flaute im Ärmelkanal und wechselnden Winden auf der Nordsee war der Zieleinlauf nach 950 Seemeilen in Marstand wieder sehr eng. Ericsson 4 mit Skipper Thorben Grael siegte mit nur 8 Minuten Vorsprung und Puma schaffte es, die lange vorn liegende irische Green Dragon um eine Minute im Ziel abzufangen. Skipper Ked Read hat mit Puma jetzt alle Chancen auf den zweiten Platz im Gesamtklassement.[15]

9. Etappe

Die kurze Sprint-Etappe von Marstrand nach Stockholm war überschattet durch den spektakulären Unfall der spanischen Yacht von Skipper Bouwe Bekking Telefonica Blue, die alle Chancen auf den zweiten Platz im Gesamtklassement verlor. Kurz nach dem Start hatte die Yacht mit einer Geschwindigkeit von 16 Knoten einen in den Seekarten eingezeichneten Unterwasserfelsen gerammt. Bouwe Bekking: "Es ist eindeutig unser eigener Fehler. Wir dachten, wir wären in Lee des Felsens." Der Aufprall war so stark, dass das gesamte Heck aus dem Wasser kam. Telefonica Blue musste die Etappe unterbrechen, konnte den Schaden am Kiel aber rechtzeitig zu dem In-port-race in Stockholm reparieren.[16] Der Zieleinlauf in Stockholm war wieder sehr eng: Nach 525 Seemeilen lieferten sich Ericsson 3 und Puma ein Wenden-Duell im Schwachwind. Die Schweden wurden mit drei Bootslängen von Puma geschlagen und vergaben den möglichen Heimsieg. Ericsson 4 wurde vorzeitig Gesamtsieger aufgrund des großen Punktevorsprungs, was alle verbliebenen Konkurrenten fair anerkannten.[17]

10. Etappe

Die spanische Telefonica Black gewinnt mit Skipper Fernando Echavarri überraschend und hauchdünn mit zweieinhalb Bootslängen vor der lange führenden Puma, die ein Wende-Duell kurz vor dem Ziel der letzten Sprint-Etappe verpatzte.[18]

Volvo Ocean Race 2011–2012[Bearbeiten]

Das letzte Volvo Ocean Race fand 2011/2012 statt.[19] Start war in Alicante (Spanien) und der Zielort war Galway in Irland.[20]

Einige Änderungen am Regelwerk wurden vorgenommen. Während in der Vergangenheit nur in bestimmten Häfen In-Port-Races stattfanden, werden diese nun an allen Zwischenstopps durchgeführt. Außerdem werden die Überseeetappen bei der Punktevergabe gegenüber den In-Port-Races und den Scoring-Gates aufgewertet. Aus technischer Sicht wird der Bau von Testbooten verboten. Auch die Anzahl der erlaubten Modifikationen an Kiel, Ruder und Finnen wird limitiert. Eine Begrenzung der Segelanzahl und der Ersatzteile (z.B. nur ein Ersatzmast) soll auch Teams mit geringerem Etat die Teilnahme ermöglichen.[21]

Am 2. Juli um 00:49:11 UTC erreichte Franck Cammas mit seiner Crew "Groupama" den Finalhafen Galway als Gesamtsieger.[22]

Teams[Bearbeiten]

Team Nation Designer Skipper Punkte Bemerkung
Groupama Sailing Team FrankreichFrankreich Frankreich Juan Kouyoumdjian Franck Cammas (FRA) 253 Sieger
CAMPER with Emirates Team New Zealand SpanienSpanien Spanien Marcelino Botin Chris Nicholson (AUS) 231 2. Platz
Puma Ocean Racing
powered by BERG Propulsion
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
DeutschlandDeutschland Deutschland
Juan Kouyoumdjian Ken Read (USA) 226 3. Platz
Team Telefónica SpanienSpanien Spanien Juan Kouyoumdjian Iker Martínez (ESP) 213 4. Platz
Abu Dhabi Ocean Racing Team Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate Bruce Farr Ian Walker (GBR) 131 5. Platz
Team Sanya China VolksrepublikChina Volksrepublik China Bruce Farr Mike Sanderson (NZL) 51 6. Platz


Route[Bearbeiten]

Folgende Route wurde genommen[20]:

Die Etappe von Kapstadt nach Abu Dhabi sorgte im Vorfeld für Schlagzeilen, da sie durch die gefährlichsten Seegebiete der Welt läuft. Um vor allem der Piraterie vor der Küste Somalias zu entgehen, wurde die Etappe in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste führt bis zu einem geheim gehaltenen Punkt im Indischen Ozean, wo die Yachten in einen Frachter verladen werden sollen. Es ist vorgesehen, dass dieser sie unter Waffenschutz bis kurz vor die Küste von Abu Dhabi transportiert, während die Crew-Mitglieder gesondert anreisen und schließlich die Regatta wieder aufnehmen. Reiseroute und Zielpunkt werden auch hier geheim gehalten. Während des Aufenthalts in besonders gefährlichen Seebereichen soll außerdem die Live-Übertragung unterbrochen werden.[23]

Volvo Ocean Race 2014–2015[Bearbeiten]

Zum Auftakt des Volvo Ocean Race 2011–2012 am 29. Oktober 2011 in Alicante kündigte der Titelsponsor Volvo an, sein Engagement in dieser Regatta zu verlängern. Der Start zur ersten Etappe erfolgte am 11. Oktober 2014 in Alicante.[24][25] Die Route führt von Alicante über Kapstadt, Abu Dhabi, Sanya, Auckland, Itajai, Newport, Lissabon, Lorient und Den Haag schließlich zum Zielhafen Göteborg.[26]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. About the Race. Whitbread 1973-74, auf den Internetseiten von www.volvooceanrace.org (engl.; abgerufen 8. Juni 2007)
  2. a b yacht-online: Kap Hoorn im Kielwasser (18. März 2009) Abgerufen am 18. März 2009
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Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volvo Ocean Race – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien