Almazul
| Gemeinde Almazul | ||
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| Wappen | Karte von Spanien | |
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| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Soria | |
| Comarca: | Campo de Gomara | |
| Gerichtsbezirk: | Soria | |
| Koordinaten: | 41° 34′ N, 2° 9′ W | |
| Höhe: | 980 msnm[1] | |
| Fläche: | 67,86 km²[2] | |
| Einwohner: | 61 (Stand: 2025)[3] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1 Einw./km² | |
| Postleitzahl(en): | 42126 | |
| Gemeindenummer (INE): | 42021 | |
| Verwaltung | ||
| Bürgermeister: | Julio García | |
| Website: | Almazul | |
| Lage des Ortes | ||
Almazul ist ein Ort und eine aus dem Hauptort und zwei Weilern (pedanías) bestehende Gemeinde (municipio) mit 61 Einwohnern (Stand: 2025) in der nordspanischen Provinz Soria in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort Almazul liegt knapp 50 km (Fahrtstrecke) südöstlich der Provinzhauptstadt Soria am zumeist ausgetrockneten Río Henar in einer Höhe von ca. 980 m ü. d. M.[4] Das Klima im Winter ist kühl, im Sommer dagegen durchaus warm; die geringen Niederschlagsmengen (ca. 510 mm/Jahr) fallen – mit Ausnahme der eher regenarmen Sommermonate – verteilt übers ganze Jahr.[5]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1900 | 1950 | 2000 | 2016 |
| Einwohner | 467 | 561 | 167 | 76 |
Der deutliche Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.[6] Der Weiler Miñana ist inzwischen gänzlich verlassen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf dem Gemeindegebiet wurden viele Tonscherben gefunden, die auf eine Besiedlung in der Römerzeit schließen lassen; der Ortsname verweist jedoch auf einen islamisch-maurischen Ursprung. Im 11. Jahrhundert wurde die Gegend von den Christen zurückerobert (reconquista). Bis ins ausgehende Mittelalter war der Besitz von Almazul zwischen den Königreichen Kastilien und Aragón umstritten.[7]
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Nachbardorf Zárabes eingemeindet und 1966 das Dorf Mazaterón.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Mittelalter siedelten sich auch Kleinhändler, Handwerker und Dienstleister aller Art in der hauptsächlich agrarisch geprägten und sich weitgehend selbst versorgenden Landgemeinde an.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Entstehung der ehemaligen Kirche San Pedro reicht wahrscheinlich bis ins 12. Jahrhundert zurück.[8]
- Die heutige Pfarrkirche Nuestra Senora de la Blanca entstand erst im 17. Jahrhundert; die dreibogige Südvorhalle (portico) wurde später hinzugefügt. Das Kirchenschiff wird dominiert von mehreren Barockaltären.[9]
- Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstand ein Hospital zur Versorgung der Kranken und Sterbenden; um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es zu einem Wohnhaus umgebaut.[10]
- Umgebung
- Die Ermita de la Virgen de la Mencalilla befindet sich circa zwei Kilometer südöstlich des Ortes in einer beeindruckenden Landschaft.
- Die Kirchen von Zárabes und Mazaterón zeugen von einstiger Größe.[11]
Söhne und Töchter des Ortes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Emiliano Antonio Cisneros Martínez OAR (* 1945). Bischof von Chachapoyas
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
- ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
- ↑ Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
- ↑ Almazul – Karte mit Höhenangaben
- ↑ Almazul – Klimatabellen
- ↑ Almazul – Bevölkerungsentwicklung
- ↑ Pueblo de la recompensa, abgerufen am 5. September 2019.
- ↑ Almazul – Kirche San Pedro
- ↑ Almazul – Pfarrkirche
- ↑ Almazul – Hospital
- ↑ Almazul – Kirchen von Zárabes und Mazaterón

