Anna Jurjewna Netrebko

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Anna Netrebko (2013)

Anna Jurjewna Netrebko (russisch Анна Юрьевна Нетребко, allgemein nur als Anna Netrebko bekannt, * 18. September 1971 in Krasnodar, Russische SFSR, Sowjetunion) ist eine russisch-österreichische Opernsängerin in der Stimmlage Sopran. Im Jahr 2006 erhielt sie, neben der russischen, auch die österreichische Staatsbürgerschaft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karriere als Sängerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Auszeit 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Netrebko absolvierte ein Gesangsstudium am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg. Nachdem sie 1993 den Glinka-Gesangswettbewerb in Moskau gewonnen hatte, wurde sie 1994 vom Mariinski-Theater in Sankt Petersburg fest engagiert. Dort debütierte sie im selben Jahr als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro. Diese Produktion gastierte anschließend am 6. August 1994 auch beim Schleswig-Holstein Musik Festival (Leiter: Justus Frantz) in Stade, wo daher Netrebkos Deutschland-Debüt stattfand. Im Jahr 1995 gab das Mariinski-Theater unter der Leitung von Waleri Gergijew ein Gastspiel in San Francisco. Netrebko sang dort die Ljudmila in Glinkas Ruslan und Ljudmila. Nach den hervorragenden Kritiken dieses Gastspiels begann ihre steile Karriere auf den internationalen Opernbühnen.

Netrebko sang bald danach an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, so an der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper, vor allem als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni oder als Adina in Gaetano Donizettis L’elisir d’amore. Seit 1998 trat sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen auf, wo sie 2002 als Donna Anna in Don Giovanni unter dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt ihren endgültigen internationalen Durchbruch feierte. Im selben Jahr debütierte sie an der Met als Natascha in der Oper Krieg und Frieden von Sergei Prokofjew.

2003 sang Anna Netrebko die Rolle der Gilda in Verdis Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper in München, die Titelrolle in Donizettis Lucia di Lammermoor an der Los Angeles Opera sowie erneut als Donna Anna am Londoner Royal Opera House.

Nachdem sie bereits einige Tonaufnahmen eingespielt hatte, erschien 2004 die DVD The Woman, The Voice mit MTV-ähnlichen Videos, die Netrebko zu einem Popstar der Opernszene machten. Dennoch macht sie keine Crossover-Kompromisse und singt ausschließlich klassische Musik. Den damaligen Hype um Netrebko, der sich häufig nicht mehr nur um die künstlerische Leistung drehte, kommentierten zahlreiche Kritiker negativ, insbesondere der deutsche „Gesangspapst“ Jürgen Kesting (Autor des dreibändigen Werkes Die großen Sänger).[1][2]

2005 sang Netrebko sowohl die Juliette in der viel beachteten Produktion Romeo et Juliette von Charles Gounod (mit Rolando Villazón als Romeo) als auch die Rolle der Adina in L’elisir d’amore von Donizetti. Im selben Jahr übernahm sie bei den Salzburger Festspielen die Titelpartie der Violetta Valéry in Verdis La traviata (Dirigent: Carlo Rizzi) mit Rolando Villazón in der Rolle des Alfredo Germont und Thomas Hampson als Vater Germont. Die Produktion wurde von der Kritik wie von den Zuschauern begeistert aufgenommen, auch wegen einer TV-Übertragung, die noch heute große Beachtung findet. Netrebko absolvierte 2005 zum ersten Mal auch eine Japan-Tournee mit einem Liederabend.

2006 sang Netrebko an der New Yorker Metropolitan Opera in Donizettis Don Pasquale unter der Regie von Otto Schenk und der musikalischen Leitung von Maurizio Benini (mit Juan Diego Flórez und Simone Alberghini). Am 7. Juli 2006 gab sie, zwei Tage vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Berlin, gemeinsam mit Plácido Domingo und Rolando Villazón ein Konzert in der Tradition der Drei-Tenöre-Konzerte, mit denen die Weltmeisterschaften von 1990 bis 1998 zu Ende gegangen waren. Das Konzert wurde weltweit übertragen und galt als das bis dato meistgesehene Klassikkonzert. Im Juli und August 2006 trat Netrebko bei den Salzburger Festspielen als Susanna in der von Nikolaus Harnoncourt dirigierten Neuinszenierung von Mozarts Le nozze di Figaro auf, mit der das neu erbaute Haus für Mozart am 26. Juli eröffnet wurde (auch Fernsehübertragung auf ORF und ARD). Im November 2006 gab Anna Netrebko ihr Rollendebüt als Amina in Vincenzo Bellinis Belcanto-Oper La sonnambula an der Wiener Staatsoper.

Im März 2007 trat Netrebko an der Wiener Staatsoper in der Neuproduktion von Jules Massenets Manon unter dem Dirigenten Bertrand de Billy und dem Regisseur Andrei Şerban auf, die live im österreichischen Fernsehen ORF übertragen wurde. Seit April 2007 sang Netrebko die gleiche Rolle an der Berliner Staatsoper. Dies war eine Koproduktion mit der Los Angeles Opera, mit Rolando Villazón als Chevalier des Grieux.[3]

Aufsehen erregte Anna Netrebko im Sommer 2007, als sie aufgrund von Stimmbandproblemen ihr Engagement bei den Salzburger Festspielen kurzfristig absagte und durch ihr Nichterscheinen eine Diskussion über die „Belastbarkeit von Opernstars“ auslöste. Bei der Last Night of the Proms am 8. September 2007 in der Londoner Royal Albert Hall präsentierte sie sich jedoch wieder mit gewohnter stimmlicher Sicherheit. Darauf folgte im November 2007 eine Serie von drei Vorstellungen der Oper La Traviata an der Deutschen Oper Berlin. 2008 spielte und sang sie, zusammen mit Rolando Villazón als Rodolfo, in La Bohème von Giacomo Puccini.

Fortsetzung der Karriere ab 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrer Schwangerschaft und anschließender Auszeit kehrte Netrebko am 14. Januar 2009 im St. Petersburger Mariinski-Theater in der Hauptrolle der Donizetti-Oper Lucia di Lammermoor wieder auf die Bühne zurück.[4][5] Ende November 2009 erschien Anna Netrebkos erstes „Best Of“-Album, auf dem ausgewählte Arien und Duette mit den Partnern Elīna Garanča, Rolando Villazón und Thomas Quasthoff zu hören sind. Noch im Jahr 2009 sang sie an der Metropolitan Opera in New York in der Inszenierung Bartlett Shers in der Rolle der Antonia in Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen.

Im April 2011 sang Anna Netrebko an der Wiener Staatsoper zum ersten Mal die Titelrolle in Gaetano Donizettis Oper Anna Bolena unter dem Dirigenten Evelino Pidò. Die Vorstellung vom 5. April 2011 wurde live in arte übertragen. Am 1. August 2012 war Netrebko im Rahmen der Salzburger Festspiele erneut in Giacomo Puccinis La Bohème zu sehen, diesmal mit Piotr Beczała als Rodolfo. Die Oper wurde am selben Tag vom ORF übertragen.

Am 29. November 2013 gab Netrebko in der Deutschen Staatsoper in Berlin ihr Rollendebüt als Leonora in der Oper Il trovatore von Giuseppe Verdi, mit Plácido Domingo als Graf Luna.[6] In dieser Rolle triumphierte die Künstlerin auch im August 2014 in der Salzburger Festspielproduktion von Alvis Hermanis, wiederum an der Seite von Plácido Domingo, nunmehr mit Francesco Meli als Manrico und Marie-Nicole Lemieux als Azucena.[7] 2015 gastierte sie an der Scala in Verdis Giovanna d’Arco in der Titelrolle (Johanna). Unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann gab Anna Netrebko im Mai 2016 in der Semperoper Dresden ihr Rollendebüt als Elsa in Wagners Lohengrin.[8]

Im Jahr 2017 absolvierte Netrebko weitere Debüts in verschiedenen Rollen. So sang sie im Juni auf der Bühne des Mariinski-Theaters zum ersten Mal die Hauptrolle in Francesco Cileas Adriana Lecouvreur.[9][10] Unter dem Dirigat von Riccardo Muti sang Netrebko im Juli bei den Salzburger Festspielen die Titelrolle in Aida von Giuseppe Verdi.[11] Im Dezember 2017 übernahm sie den Part der Maddalena in Umberto Giordanos Andrea Chénier auf der Bühne von La Scala in Mailand.[12]

Im April 2018 erschien Netrebko zum ersten Mal als Floria Tosca in der hochdramatischen Puccini-Oper Tosca an der New Yorker Metropolitan Opera.[13] Am 31. Mai 2018 konzertierte sie im Park des Schlosses Schönbrunn in Wien.[14]

Die Rolle der Adriana Lecouvreur übernahm sie wieder bei den Salzburger Festspielen im Jahr 2019, wo Cileas Oper konzertant zur Aufführung kam. Die Neue Zürcher Zeitung attestierte Netrebko bei der ersten von drei Aufführungen eine phänomenale Stimmkontrolle. Die Zeitung bezeichnete Netrebko als „wohl die einzige verbliebene Primadonna assoluta unserer Zeit“ und bemerkte, sie sei „die Diva der Festspiele, die die Diva der Comédie-Française des 18. Jahrhunderts verkörpert“.[15] Allerdings war Netrebko am Tag der zweiten Aufführung in Salzburg unpässlich, so dass für sie die Chinesin He Hui einspringen musste.[16] In der geplanten dritten Aufführung der Oper von Cilea trat Netrebko wieder auf. Bereits Anfang 2019 verkörperte Netrebko die Lecouvreur an der Metropolitan Opera in New York, und zwar zusammen mit dem polnischen Tenor Piotr Beczała als Moritz von Sachsen, wobei die Vorstellung am 12. Januar 2019 von der Met in die Kinos von rd. 70 Ländern in der ganzen Welt übertragen wurde.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Netrebko ist die Tochter einer Ingenieurin und eines Geologen. Im Frühsommer 2007 trennte sie sich von ihrem bisherigen Lebensgefährten, dem italienischen Bariton Simone Alberghini. Von 2007 bis 2013[17] war Netrebko mit dem uruguayischen Bassbariton Erwin Schrott liiert. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn (* 2008).

Ende 2013 gab Netrebko in einem Interview in der russischen TV-Sendung „Pust govorjat“ („Lasst sie reden“) an, bei ihrem Sohn sei eine schwache Form von Autismus diagnostiziert worden.[18]

Am 10. Juli 2014 gab Netrebko auf ihrer Facebook-Seite ihre Verlobung mit dem aus Aserbaidschan stammenden Tenor Yusif Eyvazov bekannt. Die beiden hatten sich im März desselben Jahres bei den Proben zur Aufführung von Manon Lescaut in Rom kennengelernt.[19] Am 29. Dezember 2015 heirateten Anna Netrebko und Yusif Eyvazov in Wien. Die standesamtliche Trauung fand im Palais Coburg statt, die anschließende Feier im Palais Liechtenstein.[20]

Staatsbürgerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren Wohnsitz hat Netrebko in Sankt Petersburg, wo sie auch Mitglied des Ensembles am Mariinski-Theater bleibt. Ihre Auftritte in Sankt Petersburg sind allerdings rar (zum Beispiel ein Liederabend im Juli 2004 im Mariinski-Theater im Zuge des Weiße-Nächte-Festivals). Weitere, häufiger genutzte Wohnsitze sind Wien (seit Februar/März 2007) und New York.

Nachdem Netrebko im März 2006 in Wien um die österreichische Staatsbürgerschaft angesucht hatte, wurde ihre Einbürgerung im Ministerrat vom 25. Juli 2006 von der österreichischen Bundesregierung beschlossen,[21] obwohl sie weder Deutsch spricht noch in Österreich lebt.[22] Zuvor war Netrebko in ihrem Heimatland vereinzelt als „charakterlos“ und „Verräterin“ bezeichnet worden. Sie verwies aber auf die rigorosen Visabestimmungen für russische Bürger, die es ihr unmöglich machten, international in vollem Umfang künstlerisch tätig zu sein. Sie wolle die russische Staatsbürgerschaft behalten: „Natürlich bin und bleibe ich Russin.“[23]

Am 1. August 2006 wurde Netrebko in Salzburg offiziell die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.

Politische Position[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netrebko und Putin (2004)

Vor der Präsidentschaftswahl in Russland 2012 unterschrieb Netrebko als eine von 500 Personen eine Petition für die Rückkehr von Wladimir Wladimirowitsch Putin in das Amt des Präsidenten.[24]

Am 7. Dezember 2014 ließ sich Netrebko gemeinsam mit dem Separatistenführer Oleh Zarjow vor der Flagge des international nicht anerkannten Staates Neurussland fotografieren. Bei der Gelegenheit warb sie für den Erhalt des Opernspielbetriebs in Donezk, wofür sie Zarjow einen Scheck über eine Million Rubel (entsprach zu dem Zeitpunkt etwa 15.000 Euro) überreichte.[24] Wegen des Krieges in der Ostukraine und des Umstandes, dass Zarjow auf der Sanktionenliste der EU stand, erregte der Auftritt große Aufmerksamkeit.[25] Das österreichische Außenministerium äußerte sich negativ und kritisierte den Auftritt scharf.[26] Obwohl der Werbevertrag zwischen Netrebko und Austrian Airlines am 30. November 2014 ausgelaufen war, hat das Unternehmen das Management von Anna Netrebko wegen möglicher rechtlicher Schritte um Erklärung gebeten.[27]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Netrebko bei der Verleihung des Titels Volkskünstlerin Russlands (2008)

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[31]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen [↑]: gemeinsam behandelt mit vorhergehendem Eintrag;
[←]: in beiden Charts platziert
DE DE AT AT CH CH
2003 Opera Arias DE56
(21 Wo.)DE
AT40
(4 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 14. Juli 2003
mit Noseda und Wiener Philharmoniker
2004 The Woman: The Voice DE83
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 10. Mai 2004
Sempre Libera DE10
Gold
Gold

(38 Wo.)DE
AT15
Gold
Gold

(26 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 9. August 2004
mit Claudio Abbado
2005 Violetta: Arias and Duets from Verdi's La traviata DE14
Platin
Platin

(38 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 6. Oktober 2005
mit Rolando Villazón
La traviata[DE: ↑] AT8
Platin
Platin

(17 Wo.)AT
CH27
(10 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2005
mit Rolando Villazón
2006 Das Mozart Album DE36
(6 Wo.)DE
AT26
(8 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 21. Juli 2006
mit Elina Garanča, René Pape, Thomas Quasthoff & Bryn Terfel
The Russian Album DE8
(18 Wo.)DE
AT6
Gold
Gold

(16 Wo.)AT
CH46
(9 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2006
mit Valery Gergiev
Das Waldbühnen-Konzert DE68
(7 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 24. November 2006
mit Plácido Domingo und Rolando Villazón
2007 Duets DE3
Platin
Platin

(35 Wo.)DE
AT4
Platin
Platin

(26 Wo.)AT
CH18
(11 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 2. März 2007
mit Rolando Villazón
Le nozze di Figaro DE43
(4 Wo.)DE
AT43
(3 Wo.)AT
Die Operngala der Stars DE44
(9 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 22. Oktober 2007
mit Ramón Vargas, Ludovic Tézier & Elina Garanča
2008 La Bohème DE36
(3 Wo.)DE
AT42
(3 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2008
mit Bertrand de Billy, Stéphane Degout, Vitalij Kowaljow, Chor des Bayerischen Rundfunks,
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Boaz Daniel, Nicole Cabell & Rolando Villazón
Manon (DVD) DE87
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 15. August 2008
mit Alfredo Daza, Christof Fischesser & Rolando Villazón
Souvenirs DE18
(12 Wo.)DE
AT13
Gold
Gold

(6 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 7. November 2008
2009 I Capuleti e i Montecchi DE80
(1 Wo.)DE
AT44
(4 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 20. Februar 2009
mit Fabio Luisi, Joseph Calleja, Wiener Singakademie,
Wiener Symphoniker, Tiziano Bracci, Robert Gleadow & Elina Garanča
Anna: The Best Of DE20
Gold
Gold

(14 Wo.)DE
AT5
Platin
Platin

(13 Wo.)AT
CH74
(2 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 20. November 2009
2010 In The Still Of Night DE33
(3 Wo.)DE
AT21
(5 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 26. März 2010
mit Daniel Barenboim
Stabat Mater (Rossini) DE61
(1 Wo.)DE
AT44
(6 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 12. November 2010
mit Joyce DiDonato, Antonio Pappano,
Lawrence Brownlee, Marianna Pizzolato & Ildebrando D'Arcangelo
2011 Die Superstars der Klassik – Singen die schönsten Opernarien DE34
(5 Wo.)DE
AT1
(9 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 29. Juli 2011
mit Erwin Schrott & Jonas Kaufmann
Live At The Metropolitan Opera DE70
(1 Wo.)DE
AT30
(3 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 23. September 2011
2013 Verdi DE6
(6 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold

(11 Wo.)AT
CH29
(4 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 9. August 2013
mit Noseda
2016 Verismo DE11
(6 Wo.)DE
AT3
(7 Wo.)AT
CH16
(3 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 2. September 2016
mit Antonio Pappano
2017 Romanza DE37
(2 Wo.)DE
AT3
(9 Wo.)AT
CH100
(1 Wo.)CH
Erstveröffentlichung: 1. September 2017
mit Yusif Eyvazov

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DVD-Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995: Als Ljudmila in Ruslan und Ljudmila von M. Glinka
  • 1998: Als Louisa in Die Verlobung im Kloster von S. Prokofiev
  • 2005: Als Adina in L’elisir d’amore von G. Donizetti (Livemitschnitt einer Produktion der Wiener Staatsoper 2005)
  • 2006: Als Violetta Valery in La traviata von G. Verdi (Livemitschnitt von den Salzburger Festspielen 2005)
  • 2006: Das Waldbühnenkonzert aus Berlin, A. Netrebko, R. Villazón, P. Domingo
  • 2007: I puritani (Live-Mitschnitt von der Met im Januar 2007)
  • 2007: Als Susanna in Le nozze di Figaro von W. A. Mozart (Livemitschnitt von den Salzburger Festspielen 2006)
  • 2008: Baden-Baden Operngala (Live-Mitschnitt vom August 2007, mit E. Garanca, R. Vargas, L. Tezier)
  • 2008: Als Manon in Manon (Berliner Staatsoper 2007 zusammen mit Rolando Villazón)
  • 2009: Als Mimi in La Bohème (Opernfilm 2008, mit R. Villazón; Regie: Robert Dornhelm)
  • 2009: Als Lucia in Lucia di Lammermoor (Metropolitan Opera 7. Februar 2009 mit Piotr Beczala als Edgardo)
  • 2011: Als Norina in Don Pasquale (Metropolitan Opera, 13. November 2010, musikalische Leitung James Levine)

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte

  • DeutschlandDeutschland Deutschland
    • 2007: für das Videoalbum Das Waldbühnenkonzert
  • OsterreichÖsterreich Österreich
    • 2007: für das Videoalbum L’elisir d’Amore (Der Liebestrank)
    • 2008: für das Videoalbum Das Waldbühnenkonzert

Platin-Schallplatte

  • DeutschlandDeutschland Deutschland
    • 2015: für das Videoalbum L’elisir d’Amore (Der Liebestrank)

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin Ver­käu­fe Quel­len
Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
Deutschland (BVMI) Deutschland (BVMI) Gold record icon.svg 3× Gold3 Platinum record icon.svg 3× Platin3 675.000 musikindustrie.de
Österreich (IFPI) Österreich (IFPI) Gold record icon.svg 6× Gold6 Platinum record icon.svg 3× Platin3 127.500 ifpi.at
Insgesamt Gold record icon.svg 9× Gold9 Platinum record icon.svg 6× Platin6

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Anna Netrebko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anna Netrebko – Das Phänomen der Oper. Auf: sueddeutsche.de. 22. April 2011, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  2. Jürgen Kesting: Wunschbilder einer Operndiva. Auf: abendblatt.de: 2. Mai 2005, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  3. Wolfgang Schreiber: Anna + Rolando = alle Vorstellungen ausverkauft. In: Süddeutsche Zeitung. 14. Dezember 2008, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  4. Anna Netrebko bringt gesunden Jungen zur Welt. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Sächsische Zeitung. 5. September 2008, archiviert vom Original am 4. November 2014; abgerufen am 22. Dezember 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sz-online.de
  5. Anne Midgette: Opera Review: Netrebko, Villazón Disappointing in Met’s “Lucia di Lammermoor”. In: Washington Post. 28. Januar 2009, abgerufen am 22. Dezember 2014 (englisch).
  6. Lucas Wiegelmann: Netrebko, Domingo und das Geheimnis der Oper. Auf: Welt.de., 1. Dezember 2013, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  7. Helmut Mauró: Besser als Maria Callas. In: Süddeutsche Zeitung. 11. August 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  8. Bettina Volksdorf: Erfolgreiches Wagner-Debüt im Lohengrin. In: BR-Klassik. 20. Mai 2016, abgerufen am 11. August 2018.
  9. David Karlin: Netrebko takes on Adriana Lecouvreur at the Mariinsky. In: Bachtrack, 19. Juni 2017. 
  10. Майя Крылова: Примадонна с ядовитыми фиалками: Анна Нетребко спела в опере «Адриана Лекуврер». In: lenta.ru, 25. Juni 2017. 
  11. Zachary Woolfe: Review: Anna Netrebko Sings Her First Aida in Salzburg. In: The New York Times, 7. August 2017. 
  12. Colleen Barry: Long-neglected 'Chenier' makes heroic return to La Scala. In: Business Insider, 8. Dezember 2017. 
  13. Anthony Tommasini: Review: Anna Netrebko Emerges as a Powerful New Tosca at the Met. In: The New York Times, 22. April 2018. 
  14. Anne-Catherine Simon: Anna Netrebko schwebt und betet in Schönbrunn (de). In: Die Presse, 1. Juni 2018. 
  15. Anna Netrebko in Salzburg: Buttercrème und Pathos, NZZ, 29. Juli 2019
  16. Netrebko krank: Konzert kurzfristig abgesagt, ORF, 1. August 2019
  17. Anna Netrebko und Erwin Schrott offiziell getrennt. kurier.at. 25. November 2013. Abgerufen am 22. Dezember 2014.
  18. Netrebko will über Autismus aufklären. (Nicht mehr online verfügbar.) seitenblicke.at, 23. Januar 2014, archiviert vom Original am 22. Dezember 2014; abgerufen am 22. Dezember 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.seitenblicke.at
  19. Die Details der Netrebko-Verlobung. kurier.at, 10. Juli 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  20. 180 Gäste und Kutschenfahrt: Anna Netrebko heiratet in Wien. Bei: derStandard.at. 29. Dezember 2015, abgerufen am 29. Dezember 2015.
  21. Opernstar. Anna Netrebko: „Ich liebe Österreich.“ (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wien.orf.at Auf: wien.orf.at. 26. Juli 2006, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  22. ORF-Online: Staatsbürgerschaft: Neue Kriterien für Promi-Einbürgerungen. 4. Februar 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  23. Netrebko will weiterhin Staatsbürgerschaft. Auf: orf.at. 18. Mai 2006, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  24. a b Anna Netrebko macht Werbung für „Neurussland“. Auf: faz.net. 8. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  25. „Schande über dich!“ Auf: orf.at. 9. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  26. Aufregung um Netrebko. Auf: oe1.orf.at. 9. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  27. AUA: Weltweiter Shitstorm dank Netrebko. Auf: austrianaviation.net. 9. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.
  28. Оперная певица Анна Нетребко стала Народной артисткой России. Auf: rian.ru. 27. Februar 2008, abgerufen am 22. Dezember 2014 (russisch).
  29. Echoklassik.de Klassik-Preisträger 2014. (Memento vom 21. Januar 2015 im Internet Archive) Auf: echoklassik.de. Abgerufen am 22. Dezember 2014.
  30. orf.at: Anna Netrebko zur Kammersängerin ernannt. Artikel vom 16. Februar 2017, abgerufen am 16. Februar 2017.
  31. Chartquellen: DE AT CH
  32. Tchaikovsky: Iolanta – Anna Netrebko, Emmanuel Villaume bei Allmusic (englisch). Abgerufen am 29. April 2015.