Appenzell (Bezirk)

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Appenzell
Wappen von Appenzell
Staat: Schweiz
Kanton: Appenzell Innerrhoden (AI)
Bezirk: (Ist gleichzeitig ein Bezirk)
BFS-Nr.: 3101i1f3f4
Postleitzahl: 9050
UN/LOCODE: CH APP
Koordinaten: 749492 / 244381Koordinaten: 47° 20′ 0″ N, 9° 25′ 0″ O; CH1903: 749492 / 244381
Höhe: 780 m ü. M.
Fläche: 16,9 km²
Einwohner: 5825 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 345 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Bürgerrecht)
17,9 % (31. Dezember 2015)[2]
Website: www.appenzell.org
Karte
Bodensee Fälensee Seealpsee (Appenzeller Alpen) Sämtisersee Liechtenstein Österreich Kanton Appenzell Ausserrhoden Kanton St. Gallen Kanton Thurgau Appenzell (Bezirk) Gonten Oberegg AI Oberegg AI Rüte Schlatt-Haslen Schwende AIKarte von Appenzell
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Appenzell ist eine politische Gemeinde (offiziell als Bezirk bezeichnet) und der Hauptort des einwohnerärmsten Schweizer Kantons Appenzell Innerrhoden.

Siedlungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bezirk liegen ein Teil des Dorfes Appenzell sowie die Ortschaften Rinkenbach, Kau und Meistersrüte mit dem Weiler Brenden.

Ortschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Appenzell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Appenzell (Ort)

Der Kern der Ortschaft Appenzell gehört zum Bezirk Appenzell.

Brenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der auf rund 1000 m ü. M. gelegene Weiler Brenden befindet sich zwischen Appenzell und Gais und gehört zu Meistersrüte. Man erreicht diese Siedlung über eine rund 2.5 km lange Flurstrasse vom Sammelplatz aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk Appenzell entstand 1872 aus der Rhode Lehn und Teilen der Rhode Rinkenbach.

Einzelhöfe bei Appenzell
Ladengeschäfte in der Appenzeller Hauptgasse

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mettlen führt eine gedeckte Holzbrücke über die Sitter. Diese wurde wohl um 1766 von einem Mitglied der Baumeisterfamilie Grubenmann gebaut.[3]

Nördlich von Appenzell befindet sich der Burghügel mit der Ruine Clanx. Die Burg wurde 1219 unter Abt Ulrich VI. von St. Gallen erbaut. Ihre Zerstörung durch die aufständischen Bauern löste 1401 die Appenzeller Freiheitskriege aus. Die Ausgrabung der 1402 zerstörten Burg erfolgte 1949.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Appenzell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017, abgerufen am 20. September 2017.
  2. Geschäftsbericht 2015 über die Staatsverwaltung und Rechtspflege an den Grossen Rat des Kantons Appenzell I.Rh. Standeskommission des Kantons Appenzell I.Rh., S. 202, abgerufen am 20. September 2017 (PDF; 2,3 MB).
  3. Fischer, 1984, 375, 376.
  4. Fischer, 1984, 480–483.