Die Deutschen Inschriften

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Die Deutschen Inschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (DI) ist ein 1934 von dem Germanisten Friedrich Panzer (Heidelberg) in Zusammenarbeit mit den Historikern Karl Brandi (Göttingen) und Hans Hirsch (Wien) gegründetes interakademisches epigraphisches Publikationsunternehmen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Sammlungen mittelalterlicher Inschriften gehen in die Zeit des Hochmittelalters und die Zeit des Frühhumanismus zurück. Eine der ersten auf dem Gebiet des heutigen Deutschland stellt „die Mainzer Inschriftensammlung des Hebelin von Heimbach im 16. Jahrhundert“[1] dar; im 17. Jahrhundert folgten Sammlungen in größerem Umfang. Während des 18. und 19. Jahrhunderts vermehrten sich die Sammlungen im Umfeld der entstehenden Geschichtswissenschaft. Es entstanden zahl- und umfangreiche Materialsammlungen; „[d]ie theoretische Durchdringung des Stoffes beschränkte sich jedoch auf die Erarbeitung einer christlichen bzw. altchristlichen Epigraphik […].“[2].[3]

Die Anfänge (1900–1939)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das epigraphische Editionsvorhaben die „Deutschen Inschriften“ und die damit verbundene Publikationsreihe gehen in ihrer historischen Entwicklung auf die Initiativen von Friedrich Panzer und Karl Brandi zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Beide hatten sich aus ihren jeweiligen Forschungsfeldern heraus bereits mit Inschriften und Inschriftenträgern des Mittelalters und der frühen Neuzeit als Quellen der Sprach- und Geschichtswissenschaften beschäftigt und waren mit dem zeitgenössischen Stand der epigraphischen Forschung unzufrieden.[4] Besonders Brandi hebt hervor, „daß es an wirklich brauchbaren Hilfsmitteln und Methoden zur Datierung deutscher Inschriften völlig fehlte,“[5] auch wenn es „eine Fülle von Einzelveröffentlichungen und Notizen“[6] gab, welche als erste Materialsammlungen dienen konnten. Zusammen mit Edward Schröder fasste er in Marburg den Plan, „eine ‚deutsche Epigraphik‘ zu begründen“[7]; ein Wechsel Brandis nach Göttingen verhinderte jedoch eine praktische Umsetzung.

Nachdem Brandis erster Vorstoß zu Beginn der 1900er Jahre gescheitert war, initiierte Panzer dreißig Jahre später, genauer am 2. August, ein erstes Konzeptionstreffen der Vertreter der Akademien zu Berlin, Heidelberg, Leipzig, München und Wien. Die Konzeptionsphase zog sich einige Monate hin bis nach Brandis Erinnerung „im Herbst 1934 zu Bamberg“[8] die Arbeitsgebiete wie -zeiträume abgesteckt, Panzer als Vorsitzender sowie Heidelberg zur Zentralstelle bestimmt und finanzielle Belange geklärt worden waren. Die letzten Akademien stimmten dem Vorhaben bis Weihnachten 1934 zu. Als Grundlage einer ersten Musteredition sollten die Inschriften der Stadt Mainz herangezogen werden. Diese sollte „zugleich [.] als Versuch in bezug auf die Abgrenzung des Stoffes und auf Einzelfragen des Stoffes“[9] dienen und von Konrad F. Bauer auf Grundlage seiner Dissertation „Mainzer Epigraphik. Beiträge zur Geschichte der mittelalterlichen Epigraphik“ ab 1936 erarbeitet werden. Ernst Cucuel und Hermann Eckert begannen ab 1934 mit den Arbeiten an den Inschriften des Main- und Taubergrundes.[10]

Die Projektbeteiligten planten zudem, innerhalb ihrer universitären wie akademischen Tätigkeiten einen methodischen Unterbau zu entwickeln und den epigraphischen Nachwuchs heranzuziehen. Dies geschah von Seiten Brandis in thematischen Übungen und Vorlesungen, die er jeweils im Wintersemester 1934/35 und 1935/36 anbot, von Seiten der anderen beteiligten Wissenschaftler durch die Abhaltung eines Inschriften-Lagers des Kartells der deutschen Akademien, das vom 6. bis zum 11. Juli 1936 in Mainz abgehalten wurde.[11] Die Teilnehmer betonten hierbei die interdisziplinäre[12] und internationale[13] Ausrichtung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Epigraphik sowie die Notwendigkeit der Verknüpfung von theoretischer Grundlage und praktischer Tätigkeit wie Erfahrung.[14]

Die epigraphischen Arbeiten in Heidelberg gingen ihren Lauf, die Arbeit am ‚Musterband‘ Mainz geriet jedoch zwischen 1936 und 1938 ins Stocken. „Bauer sah sich wohl nicht mehr in der Lage, das Projekt neben seiner regulären Arbeit weiterhin durchzuführen und schlug deswegen Arens [1938] als seinen Nachfolger vor […].“[15] Arens nahm offiziell am 23. Januar 1939 die Arbeiten am Mainzer Band auf. Zwischen Arens und Panzer entwickelte sich eine postalische Korrespondenz, in der sich beide mit grundlegenden Fragen der Inschrifteneditorik auseinandersetzten und Leitlinien des Projektvorhabens für die Zukunft entwarfen.[16]

Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg (1939–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der zweite Weltkrieg bedeutete einen schweren Rückschlag für das Unternehmen […].“[17] Die Deutsche Forschungsgemeinschaft beschloss die Einstellung der finanzielle Förderung zum 30. September 1939. Eine Notfinanzierung kam zunächst von Seiten der Heidelberger Akademie, anschließend von Seiten der DFG. Ebenso bedrohte die Einberufung der Mitarbeiter zum Kriegsdienst das Vorhaben, auch wenn man versuchte, wie am Beispiel Arens von 1941 ersichtlich, die Mitarbeiter und das Projekt als „reichswichtige[s] Unternehmen“[18] auszugeben und damit zu schützen.[19]

Die Kriegsschäden behinderten die Arbeit, Mitarbeiter und Bearbeiter fielen oder gingen während der Kriegsjahre verschollen, erarbeitete Materialsammlungen und Typoskripte in Heidelberg und Mainz gingen verloren oder wurden – wie Arens erstes Typoskript des Mainzer Bandes bei einem Bombenangriff 1942 – vernichtet.[20] Aufgrund dessen kam es dazu, dass 1942 anstatt des als ‚Musterband‘ geplanten Arens’schen Mainz-Bandes die Inschriften des badischen Main- und Taubergrundes als Band DI-1 der Reihe erschien. Auch konnte im Februar 1945 von Arens und Bauer noch ein zur Nachwuchsförderung gedachtes Einführungsheft in die Inschriftenkunde publiziert werden.[21]

Nachkriegszeit (1945 bis heute)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der ersten Nachkriegsjahre konnte Arens seine Arbeit wieder aufnehmen. Zwischen 1951 und 1958 wurde sein Mainz-Band als Band DI-2 der Publikationsreihe in zehn Lieferungen veröffentlicht. Im Unterschied zur Heidelberger Sachordnung in DI-1 setzte Arens in DI-2 eine chronologische Ordnung durch.[22] Auch andere während der Kriegszeit begonnene Bände – wie der 1958 erschienene Band DI-4 – konnten nach und nach publiziert werden.[23]

1951 musste Panzer den Vorsitz altersbedingt abgeben. 1959 konnte sich das Inschriftenunternehmen neu konstituieren. Alteingesessene Forschungsstellen wurden personell erneuert und bekamen neue Impulse oder wurden – wie die Mainzer Arbeitsstelle im Jahr 1978 – ganz neu gegründet.[24]

Vorhaben und Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DI erfasst die Inschriften vom Frühmittelalter bis zum Jahre 1650 und später auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und Südtirols. Inzwischen sind 90 Bände erschienen. Ein einzelner Band dokumentiert die Inschriften eines oder mehrerer spezifischer Gebäude (Dom) oder Gebäudeverbünde (Klosteranlage), einer Stadt oder eines Landkreises bzw. eines politischen Bezirks in Österreich.[25]

Träger sind die Akademien der Wissenschaften in Berlin, Düsseldorf, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, Mainz und München sowie die Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien.

Das Unternehmen repräsentiert in Deutschland und Österreich zusammen mit dem Epigraphischen Dokumentationszentrum München das Forschungsgebiet der mittelalterlichen und neuzeitlichen Epigraphik auf wissenschaftlicher Ebene.

Die Inschriftenbände erscheinen im Reichert-Verlag, sind jedoch auch teilweise im Online-Portal „Deutsche Inschriften Online (DIO)“ einsehbar.

Deutsche Inschriften Online (DIO)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projekt „Deutsche Inschriften Online“ wurde als interakademisches Projekt der Akademien zu Göttingen und Mainz geplant und umgesetzt. Ziel des Projektes war die Digitalisierung und Online-Bereitstellung der Inschriftenbände DI 66/45/56/58/61. Die Realisierung des Projektes basiert auf der technischen Grundlage der in den Arbeitsstellen Greifswald und Mainz entwickelten Datenbanken. Das Projekt hat Pilotcharakter und versteht sich als Ausweitung des 2008 in Mainz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz realisierten Projektes „Inschriften Mittelrhein-Hunsrück (IMH)“, welches lediglich die Digitalisierung des Bandes „Die Inschriften des Rhein-Hunsrück Kreises I (DI 60)“ von Eberhard J. Nikitsch umsetzte. Die ursprüngliche Website des IMH-Projektes ist inzwischen im neuen DIO-Portal aufgegangen. Langfristig ist die Digitalisierung und Online-Bereitstellung weiterer Inschriftenbände sowie eine Übersetzung des Portals in die englische Sprache geplant.

Neben den digitalisierten Editionsbänden bietet DIO eine Volltextsuche, epigraphische News sowie die Artikelserien „Epigraphischer Tipp“ und „Inschrift im Fokus“ zu bestimmten Arten und Formen von Inschriften, sowie ein Glossar und eine themenbezogene Linkliste. Zudem bietet das Portal nicht nur Texte, sondern auch in die entsprechenden Katalognummern eingebettete Photographien zu zahlreichen Inschriften an und versucht auf diese Weise verschiedene Möglichkeiten der Informationsvermittlung zu koppeln.

Bisher können insgesamt 33 Inschriftenbände mit über 11.790 Katalognummern und mehr als 12.870 Abbildungen abgerufen werden (Stand September 2014).[26] Online verfügbar sind die Bände DI-19 Göttingen (Stadt), DI-24 Lüneburger St. Michaeliskloster und das Kloster Lüne bis 1550, DI-26 Osnabrück, DI-28 Hameln, DI-31 Aachener Dom, DI-32 Stadt Aachen, DI-34 Lkr. Bad Kreuznach, DI-35 Stadt Braunschweig bis 1528, DI-36 Hannover, DI-37 Rems-Murr-Kreis, DI-38 Landkreis Bergstraße, DI-41 Landkreis Göppingen, DI-42 Einbeck, DI-45 Goslar, DI-46 Minden, DI-49 Stadt Darmstadt und Landkreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau, DI-50 Bonn, DI-56 Braunschweig, DI-58 Hildesheim, DI-59 Lemgo, DI-60 Rhein-Hunsrück-Kreis I, DI-61 Helmstedt, DI-62 Landkreis Weißenfels, DI-63 Odenwaldkreis, DI-64 ehem. Kreis Querfurt, DI-66 Göttingen (Landkreis), DI-76 Lüneburger Klöster Ebstorf, Isenhagen, Lüne, Medingen, Walsrode, Wienhausen, DI-77 Greifswald, DI-83 Landkreis Holzminden, DIO[27] 1 Die Inschriften der Stadt Mainz. Teil 1: Die Inschriften des Domes und des Dom- und Diözesanmuseums von 800 bis 1350, DIO 2 Gandersheim, DIO 3 Santa Maria dell’Anima in Rom, DIO 4 Kloster Mariental.

Kooperationsprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Editionsvorhaben Die Inschriften der „deutschen Nationalkirche“ Santa Maria dell’Anima in Rom. Teil 1: Vom Mittelalter bis 1559. wurden im Kontext der Editionsreihe Die Deutschen Inschriften und ihres digitalen Ablegers DIO in Zusammenarbeit mit dem DHI Rom umgesetzt. Als interdisziplinäres Projekt verschiedener Arbeitsstellen und Institute im Kontext von DIO wurden mit St. Stephan virtuell anhand eines digitalen Rundganges durch den Kreuzbau der Mainzer Stephanskirche Möglichkeiten der Bearbeitung, der Verknüpfung und der – auch an eine breite interessierte Öffentlichkeit gerichteten – Darstellung epigraphischer, allgemein-historischer und raumbezogener Fragestellungen erarbeitet.

Das im Kontext der sogenannten Spatial Humanities angesiedelte Projekt Inschriften im Bezugssystem des Raumes (IBR) bildet mittels terrestrischem Laserscanning den Innenraum der Liebfrauenkirche[28] in Oberwesel nach und verknüpft diese mit den epigraphischen Fachdaten der digital publizierten DI-Bände, „um auf dieser Grundlage räumliche wie inhaltliche Bezüge von epigraphischen und anepigraphischen Objekten untereinander zu modellieren und zu analysieren.“[29] Ziel des Projektes ist es eine Web-Applikation und ein „semantisches Modell [zu entwickeln], das die Sinn- und Bezugsebenen des Raumes zwischen Inschrift, Ausstattung, Liturgie und Gesellschaft darstellt und zu einem Netz verbindet“[30] und auf diese Weise einerseits neue Fragestellungen eröffnet und andererseits die Beantwortung vorhandener Fragen mittels quantitativer Methoden zulässt.

Innerhalb des an der Ruhr-Universität Bochum sowie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ansässigen DFG-Projektes Referenzkorpus historischer Texte des Deutschen werden die digital verfügbaren Inschriftentexte „unter Verwendung eines STTS-nahen Tagsets (HiTS) vollständig grammatisch annotiert“[31] und automatisiert lemmatisiert. Im Anschluss werden die Texte im Referenzkorpus Deutsche Inschriften verfügbar gemacht. Das Korpus soll „nach Abschluss ca. 400.000 annotierte Wortformen umfassen“[32] und im Anschluss für weitere sprachwissenschaftliche und kodikologische Fragestellung zur Verfügung stehen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutschen Inschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Brandi: Grundlegung einer deutschen Inschriftenkunde. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters Bd. 1 (1937) S. 11–43.
  • Ernst Cucuel: Das deutsche Inschriftenwerk der vereinigten Akademien, seine Aufgaben, Ziele und Methoden. In: Blätter für deutsche Landesgeschichte Bd. 85 (1939) S. 116–134.
  • Deutsche Inschriften. Terminologie zur Schriftbeschreibung. Erarb. von den Mitarb. der Inschriftenkommission der Akademien der Wissenschaften in Berlin. Wiesbaden 1999.
  • Rudolf M. Kloos: Die deutschen Inschriften. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters Bd. 15 (1959) S. 177–181.
  • Rudolf M. Kloos: Die Deutschen Inschriften. Ein Bericht über das deutsche Inschriftenunternehmen. In: Studi medievali Ser. 3, Bd. 14 (1973) S. 335–362.
  • Eberhard J. Nikitsch: Fritz V. Arens als Mainzer Inschriftensammler und Epigraphiker. In: Mainzer Zeitschrift Bd. 103 (2008) S. 231–243.
  • Friedrich Panzer: Die Inschriften des deutschen Mittelalters. Ein Aufruf zu ihrer Sammlung und Bearbeitung. Im Auftrage der Akademien der Wissenschaften von Berlin, Göttingen, Heidelberg, Leipzig, München und Wien verfasst. Leipzig 1938.

Deutsche Inschriften Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekt Deutsche Inschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kloos, 1973, S. 338.
  2. Kloos, 1973, S. 341.
  3. Kloos, 1973, S. 337–41.
  4. Panzer, Vorwort, S. IX; Nikitsch, S. 233. Und in ähnlichem Tenor noch 1959 Kloos, 1959, S. 178.
  5. Brandi, S. 11, 39–40: „Bei der klassischen Epigraphik steht man auf festem Boden. […] Schon mit der karolingischen Zeit mehren sich die Probleme, und das steigert sich dann von Jahrhundert zu Jahrhundert.“ (S. 39–40) – Auch an kompetentem Nachwuchs fehlte es nach Brandis Ansicht. Siehe Brandi, S. 13.
  6. Brandi, S. 11.
  7. Brandi, S. 11.
  8. Brandi, S. 12.
  9. Brandi, S. 12.
  10. Nikitsch, S. 232–3; Kloos, 1959, S. 177; Kloos, 1973, S. 342–3; Kloos, 1973, S. 341–3.
  11. Nikitsch, S. 233–4; Brandi, S. 12–14.
  12. Brandi, S. 13–14: „Delegierte der deutschen Akademien […], also Germanisten, Kunst- und Rechtshistoriker sowie Paläographen und Historiker, trafen sich […] zu eingehenderen Besprechungen über den weiteren Fortgang der Arbeiten.“ (S. 14)
  13. Brandi, S. 18: „Deshalb ist diese Methode zu sichern, […]. Einmal durch eine zeitlich möglichst weit gespannte Übersicht, und zweitens durch ein ebenso weites räumliches Ausgreifen in die große mittelalterliche Einheit des Abendlandes.“
  14. Nikitsch, S. 234; Brandi, S. 13–14, 20, 40: „An den Nachmittagen fanden Besichtigungen, […] statt, verbunden mit praktischen Übungen im Lesen, Beurteilen, auch im Abklatschen und Durchreiben von Stein und Metallinschriften […].“ (S. 14) – „Zum guten Sehen gehört aber durchaus auch der Sinn für die Technik, Kenntnis der Steinarten und ihrer Art zu verwittern oder abzuschaben; lebendige Vorstellungen von der Arbeit des Meißels […].“ (S. 20) – „Bei allen sichtbaren Dingen ist das Zeichnen, und zwar das Pausen und das eigene Nachzeichnen ein unersetzliches Mittel, in das Gefüge der Formen einzudringen.“ (S. 40)
  15. Nikitsch, S. 235. Dort S. 234 ein Abdruck der Korrespondenz zwischen Arens und Panzer.
  16. Nikitsch, S. 235–6. Dort S. 236 Abdruck von Arens erster Rechnung.
  17. Kloos, 1959, S. 177.
  18. Verwendungskarte Arens, 15. Januar 1941, abgedruckt bei Nikitsch, S. 238.
  19. Nikitsch, S. 237.
  20. Nikitsch, S. 237–8, siehe auch dort die Zitate aus Arens Brief an Panzer vom 30. August, 1942; Kloos, 1959, S. 177; Kloos, 1973, S. 344.
  21. Kloos, 1973, S. 344.
  22. Kloos, 1959, S. 178–9; Nikitsch, S. 239, 241.
  23. Kloos, 1959, S. 177.
  24. Kloos, 1959, S. 177–8; Nikitsch, S. 241.
  25. Siehe auch die Seite Bearbeitungs- und Editionsgrundsätze für „Die Deutschen Inschriften“ (Zugriff: 17. März 2014) mit Stand Juni 2005 und die projekteigene „Terminologie zur Schriftbeschreibung“ für detaillierte Aufnahme- und Editionskriterien der Publikationsreihe.
  26. Im Mai 2011 lag die Anzahl der Katalognummern noch bei 4170 die Anzahl der Bilder bei ca. 4000. Siehe Schrade, Epigraphik im digitalen Umfeld, Absatz 2.
  27. DIO-Bestände bezeichnen entweder Digital-Born-Bestände oder Bestände, die nicht innerhalb der DI-Reihe im Print publiziert wurden.
  28. Die Inschriften zur Kirche finden sich in DI-60 Rhein-Hunsrück-Kreis I.
  29. IBR: Projektbeschreibung (Zugriff: 17. März 2014).
  30. IBR: Projektbeschreibung (Zugriff: 17. März 2014).
  31. ReDI-Projektseite (Uni Bochum) (Zugriff: 14. März 2014).
  32. ReDI-Projektseite (Uni Bochum) (Zugriff: 14. März 2014).