Lausitzer Füchse

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EHC Lausitzer Füchse
EHC Lausitzer Füchse
Größte Erfolge
  • 25-mal DDR-Meister: 1951–1965, 1969–1975, 1981, 1989, 1990
Vereinsinformationen
Geschichte 1948 BSG Kristall Weißwasser

1951 BSG Ostglas Weißwasser
1952 BSG Chemie Weißwasser
1953 SG Dynamo Weißwasser
1990 PEV Weißwasser
1991 ES Weißwasser
1994 ESG Sachsen „Die Füchse“ Weißwasser/Chemnitz
2002 EHC Lausitzer Füchse GmbH

Standort Weißwasser
Spitzname Die Füchse, Dynamo
Stammverein Eissport Weißwasser e.V.
Vereinsfarben blau, gelb
Liga DEL2
Spielstätte Eisarena Weißwasser
Kapazität 3200 Plätze (davon 1377 Sitzplätze)
Geschäftsführer Dirk Rohrbach
Cheftrainer Hannu Järvenpää
Kapitän André Mücke
DEL2 2016/17 6. Platz, Playoff-Viertelfinale

Lausitzer Füchse ist die Bezeichnung der Eishockey-Profi-Abteilung in Weißwasser (Oberlausitz). Die offizielle Bezeichnung der Profi-Abteilung ist dabei: »EHC „Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs-GmbH«, während der Stammverein für die Nachwuchs- und Frauenabteilung den Namen »Eissport Weißwasser e.V.« trägt.

Der Begriff „Lausitzer Füchse“ ist der Oberbegriff für juristisch gesehen unterschiedliche Betriebssportgemeinschaften, Sportgemeinschaften, Vereine und Spielbetriebsgesellschaften, die jedoch sportlich, personell und organisatorisch in engem Zusammenhang miteinander stehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. Dezember 1932 wurde im Keglerheim von Weißwasser von den „Jungs von der Osramstraße“ genannten Eishockey spielenden Jungen der Verein „Eishockey Weißwasser“ gegründet. Zum ersten Vorsitzenden des Vereines wurde der Initiator Martin Schulz gewählt.[1][2] 1936 nahm der Turn- und Sportverein Weißwasser die Eishockeygemeinschaft auf. Im Jahre 1937 sollte Weißwasser an der Vorrunde der Deutschen Meisterschaft teilnehmen, da der Schlesische Meister EV Hindenburg auf die Teilnahme verzichtete. Diese reisten kurzfristig doch an, sodass Ausscheidungsspiele angesetzt wurden. Das Spiel gegen die Hindenburger ging knapp verloren. Bereits 1938 gab es den ersten überregionalen Titel; als TSV Weißwasser wird der Verein nach einem 2:1-Finalsieg über den EV Hindenburg (heute Zabrze/Polen) schlesischer Meister. Bei den Deutschen Meisterschaften der Jahre 1941 und 1942 nahm der TSV Weißwasser als Schlesischer Meister jeweils an der Vorrunde teil, schied jedoch sieglos aus.[2] In den folgenden Jahren konnten keine Meisterschaften mehr stattfinden. Der Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgt 1946 mit Natureis-Spielen auf dem Braunsteich. Vier Jahre später erfolgt die Einweihung des Freiluft-Stadions mit einem torlosen Remis gegen die SG Frankenhausen. Im Jahr 1951 wird der erste DDR-Meister-Titel als Ostglas Weißwasser sowie in den nächsten zwei Jahren als BSG Chemie gewonnen.

Logo der SG Dynamo Weißwasser

Der heutige Verein entstand 1953 durch die Fusion der »BSG Ostglas Weißwasser« (gegründet 1950) und der BSG Chemie Weißwasser (gegründet 1952) zur »SG Dynamo Weißwasser«. Unter diesen Bezeichnungen wurde Weißwasser von 1951 bis 1990 25 Mal Deutscher Meister der DDR.

Jugendnachwuchs von Dynamo Weißwasser (1988)

Nach der Wende in der DDR wurde der Club am 8. Juni 1990 vor allem auf Bestreben von Weißwassers Leiter Rüdiger Noack von Dynamo Weißwasser in Polizei-Eishockey-Verein umbenannt, weil er glaubte, damit den „anhaftenden schlechten Ruf Dynamos [..] als Polizei- und Stasi-Sportorganisation“ abstreifen zu können. Der Berliner Leiter Dieter Waschitowitz lehnte unter Berufung auf die großen Erfolge, die mit diesem Namen verbunden sind, eine ähnliche Umbenennungsaktion für den SC Dynamo Berlin ab.[3] Nach der Gründung des Deutschen Eishockey-Verbandes der DDR durch Abspaltung vom Deutschen Eislauf-Verband kam es während des Verbandstages des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am 11. Mai 1990 zu einer überraschenden Entscheidung. Da sich die Vertreter der 2. Bundesliga nicht für den Aufnahmeantrag der Verantwortlichen der Klubs aus Weißwasser und Ost-Berlin in die 2. Bundesliga entschieden, machten die Vorstand der 1. Liga kurzen Prozess und beschloss die Aufnahme in die 1. Bundesliga.[3] Zusammen mit dem EHC Dynamo Berlin nahm der PEV Weißwasser in der Saison 1990/91 an der Eishockey-Bundesliga teil. In dieser Zeit kam auch das Maskottchen der Weißwasseraner, der Fuchs in das Vereinslogo.

Der Abstieg in die 2. Liga konnte in den Play-downs der ersten Saison gegen den ehemaligen Dauerrivalen Dynamo Berlin verhindert werden. Da abzusehen war, dass das Innenministerium der DDR in naher Zukunft nicht mehr die Gehälter zahlen würde, wurde der Verein nach der Saison am 8. August 1991 erneut umbenannt und hieß fortan Eissport Weißwasser e. V.[3] In der Saison 1991/92 konnte der Abstieg diesmal nur aufgrund des Rückzuges von Eintracht Frankfurt aus der Liga am grünen Tisch verhindert werden. In der Saison 1992/93 folgte dann doch der Abstieg in die 2. Eishockey-Bundesliga.

Als Siebenter der 2. Bundesliga 1993/94 waren die Füchse 1994/95 für die erste DEL-Saison qualifiziert, bildeten jedoch aus finanziellen Gründen eine Spielgemeinschaft mit dem EV Chemnitz, wobei sie unter der Bezeichnung »ESG Füchse Sachsen Weißwasser/Chemnitz« spielten. In der Folge wurden zwar noch immer die meisten Spiele in Weißwasser, jedes vierte Heimspiel jedoch in Chemnitz durchgeführt.

1996 endete jedoch diese Spielgemeinschaft und Weißwasser zog sich aus finanziellen Gründen aus der DEL zurück und spielte in der Folge in der 2. Bundesliga. 2002 musste die Spielbetriebs-GmbH Insolvenz anmelden, nach der Neugründung der Profiabteilung als »EHC Lausitzer Füchse« Spielbetriebs GmbH konnte der Spielbetrieb jedoch weiter gehen. 2004 wurde nach einiger Diskussion die Idee wieder verworfen, zum Vereinsnamen "Dynamo Weißwasser" zurückzukehren.

Die Eishalle Weißwasser - bis 2013 Heimstadion der Lausitzer Füchse

2005 existierten Unstimmigkeiten zwischen dem Verein und der Stadt Weißwasser um die Betriebskosten[4] der Eishalle, dadurch war die Zukunft des Eishockeysports in Weißwasser lange Zeit ungewiss.[5] Dank einer breit angelegten Spendenaktion[6][7] kamen jedoch ausreichend Gelder für die Sicherstellung des Spielbetriebs in der Saison 2005/06 zusammen. Am 9. April 2006 sicherten sich die Füchse durch einen Sieg gegen den EHC München den sportlichen Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Am Ende der Saison 2006/2007 musste die Mannschaft als Letztplatzierte in die Play-downs, konnte dort aber mit vier Siegen und zwei Niederlagen gegen die Dresdner Eislöwen den Klassenerhalt erreichen. Ein Jahr später - die Füchse waren zum dritten Mal hintereinander in die Play-downs geraten - unterlag das Team dem REV Bremerhaven und stieg sportlich in die Oberliga ab. Durch den Insolvenzantrag für die Moskitos Essen und die angekündigte Spielbetriebseinstellung der Eisbären Regensburg verblieben die Füchse trotz des sportlichen Abstiegs in der 2. Bundesliga.

Einer der größten Erfolge der letzten Jahre gelang den Füchsen in den beiden Folgejahren: In der Saison 2008/09 erreichten die Lausitzer Füchse das Halbfinale der Play-offs, nachdem diese die Heilbronner Falken in sechs Spielen besiegt hatten. Im Halbfinale scheiterten sie am späteren Meister SC Bietigheim-Bissingen. In der Saison 2009/10 erreichten die Lausitzer Füchse die Play-offs über die Pre-Play-offs und schieden in der ersten Runde erneut gegen den späteren Meister EHC München aus.

Siehe auch: Eishockey in Weißwasser

Ligenzugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1950 bis 1970[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der BSG Kristall Weißwasser nahm 1950 erstmals eine Mannschaft aus Weißwasser an der DDR-Meisterschaft teil. Sie hatte sich als Zweite der Landesmeisterschaft Sachsen nach der SG Frankenhausen qualifiziert. Dabei belegte sie den dritten Platz. Die in BSG Ostglas umbenannte Mannschaft errang nach sechs Siegen 1951 zum ersten Mal den Meistertitel. Dieser wurde auch nach der erneuten Umbenennung in BSG Chemie Weißwasser ab dem Folgejahr bis 1965, mittlerweile als SG Dynamo Weißwasser ununterbrochen verteidigt. In den drei folgenden Spielzeiten gelang es jeweils nur, hinter dem SC Dynamo Berlin den zweiten Platz zu erreichen, bis der Titel ab dem Jahre 1969 wieder nach Weißwasser geholt wurde.

1970 bis 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meisterschaft der aufgrund des Leistungssportbeschlusses von acht auf zwei Mannschaften reduzierten Eishockey-Oberliga wurde seit der Saison 1970/71 nur noch zwischen den beiden Dynamo-Teams aus Weißwasser und Berlin ausgespielt. Dabei gewann Weißwasser den Titel bis 1975 durchgehend, bevor Berlin bis 1988 im Duell die Oberhand behielt. Erst in den Jahren 1989 und 1990 konnten die beiden letzten zu vergebenden Titel nach Weißwasser geholt werden. Ab 1986 wurde zur Ermittlung des DDR-Meisters der modernere Spielmodus von Best-of-Serien angewendet. Bis 1989 waren zur Meisterschaftsgewinn zwei Siegesserien, im letzten Jahr der Mini-Liga drei Siegesserien erforderlich.

Ab 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Spielklasse Liga Hauptrunde Endrunde
1990/91 1. Liga Eishockey-Bundesliga 11. Platz (von 12) Play-downs: sportlicher Abstieg (Verbleib in der Liga)
1991/92 1. Liga Eishockey-Bundesliga 12. Platz (von 12) Play-downs: sportlicher Klassenerhalt, Lizenzentzug
1992/93 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 4. Platz (von 12) Play-offs: Finale
Bundesliga-Relegation: Niederlage gegen den EHC Freiburg
1993/94 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 7. Platz (von 11) Play-offs: Viertelfinale, DEL-Qualifikation
1994/95 1. Liga DEL 15. Platz (von 18) Play-offs: Achtelfinale
1995/96 1. Liga DEL 18. Platz (von 18) Rückzug aus der DEL
1996/97 2. Liga 1. Eishockey-Liga 9. Platz (von 18) Alpen-Cup (Spiel um Platz 9)
1997/98 2. Liga Hacker-Pschorr-Liga
(1. Liga Gruppe Süd)
7. (von 16) (Gruppe Süd)
6. (von 14) (Meisterrunde)
Play-offs: Halbfinale
1998/99 2. Liga Eishockey-Bundesliga 15. Platz (von 16) 2. Platz (Qualifikationsrunde)
1999/00 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 12. Platz (von 16) 12. der Platzierungsrunde (von 12)
2000/01 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 9. Platz (von 14) Play-downs: Klassenerhalt
2001/02 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 8. Platz (von 14) Play-offs: Viertelfinale
2002/03 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 14. Platz (von 15) Play-downs: Abstieg
2003/04 3. Liga Eishockey-Oberliga 6. Platz (von 10) Play-offs: Halbfinale, Aufstieg wegen des Rückzugs des EC Bad Nauheim
2004/05 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 7. Platz (von 14) Play-offs: Viertelfinale
2005/06 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 13. Platz (von 14) Play-downs: Klassenerhalt
2006/07 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 14. Platz (von 14) Play-downs: Klassenerhalt
2007/08 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 13. Platz (von 14) Play-downs: sportlicher Abstieg (Verbleib in der Liga)
2008/09 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 7. Platz (von 13) Play-offs: Halbfinale
2009/10 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 8. Platz (von 14) Pre-/Play-offs: Viertelfinale
2010/11 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 13. Platz (von 13) Play-downs: Klassenerhalt
2011/12 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 6. Platz (von 13) Play-offs: Viertelfinale
2012/13 2. Liga 2. Eishockey-Bundesliga 8. Platz (von 13) Play-offs: Viertelfinale
2013/14 2. Liga DEL2 8. Platz (von 12) Play-offs: Viertelfinale
2014/15 2. Liga DEL2 9. Platz (von 14) Pre-/Play-offs: Saisonende nach Pre-Playoffs
2015/16 2. Liga DEL2 11. Platz (von 14) Play-downs: Saisonende nach gewonnenen Playdowns

Europapokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platzierung im Europapokal
Saison Spiele
Runde Gegner Ergebnis Spiel 1 Spiel 2
1969/70
1. Runde Freilos
2. Runde Leksands IF 0:2 (7:12) 3:7 (2:2, 1:2, 0:3) 4:5 (3:0, 1:1, 1:3)
1970/71
1. Runde Vålerenga IF Oslo 2:0 (12:4) 5:2 7:2
2. Runde HK Jesenice 2:0 (12:5) 5:2 7:3
3. Runde Brynäs IF Gävle 0:2 (8:17) 3:5 (0:2, 2:1, 1:2) 5:12 (1:6, 2:3, 2:3)
1971/72
1. Runde ZSKA Sofia 2:0 (15:3) 9:0 6:3
2. Runde HK Jesenice 2:0 (17:5) 8:0 9:5
3. Runde Podhale Nowy Targ 2:0 (19:3) 10:0 9:3
Halbfinale ZSKA Moskau 0:2 (5:17) 1:11 4:6
1972/73
1. Runde EC Klagenfurter AC 2:0 (13:11) 10:2 3:9
2. Runde Podhale Nowy Targ 1:1 (12:4) 3:4 9:0
3. Runde ASD Dukla Jihlava 1:1 (5:6) 4:2 1:3 n.V. 0:1n. P.
1973/74
1. Runde Jokerit Helsinki 0:2 (2:5) 1:2 1:3
1974/75
1. Runde Tilburg Trappers 2:0 (17:4) 14:2 3:2
2. Runde HK Olimpija Ljubljana 2:0 (14:6) 6:4 8:2
3. Runde EC Klagenfurter AC 2:0 (15:4) 8:1 7:3
Halbfinale Krylja Sowetow Moskau 0:2 (4:8) 1:4 3:4
1975/76
1. Runde ZSKA Sofia 2:0 (19:1) 8:0 11:1
2. Runde IF Frisk Asker 2:0 (20:4) 6:3 14:1
3. Runde Tappara Tampere 0:2 (2:6) 2:3 0:3
1981/82
1. Runde gesetzt für die 2. Runde
2. Runde Stjernen IL Frederikstad 2:0 (9:5) 3:2 6:3
3. Runde ZSKA Moskau 0:2 (3:19) 3:12 0:7
1989/90
Vorrunde SB Rosenheim 3:3
KHL Medveščak Zagreb 8:6
Spartak-Lewski Sofia 7:0
gesamt 28/1/16 223:158

Im Europapokal war Weißwasser das erste Mal in der Saison 1969/70 vertreten. Nach einem Freilos für die erste Runde schied die Mannschaft in der 2. Runde aus. 1971 führte die sportliche Leistung gleich bis in Runde drei, im Jahr darauf scheiterte Weißwasser erst im Halbfinale am späteren Pokalsieger HK ZSKA Moskau. 1973 schied man ebenfalls in der 3. Runde erst im Penaltyschießen aus. Nach einer Niederlage in der ersten Runde 1973/74 gegen Jokerit Helsinki, wurde auch 1975 erneut das Halbfinale erreicht, wo man gegen den späteren Pokalsieger ausschied. Da in den Folgejahren Dynamo Berlin die DDR-Meisterschaft gewann, spielte Weißwasser erst 1982 wieder im Europapokal und erreichte wiederum die dritte Runde, unterlag jedoch abermals dem Seriensieger HK ZSKA Moskau. Der bis dato letzte Auftritt im Europapokal erfolgte in der Saison 1989/90. In diesem Jahr wurde der Vorrundengruppensieg, der den Einzug in die nächste Runde bedeutet hätte, ohne Niederlage lediglich aufgrund des Torverhältnisses verpasst.

Zuschauer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 8. August 2017

Nr. Nat. Spieler Pos. Geburtsdatum im Team seit Geburtsort
39 DeutschlandDeutschland Marvin Cüpper (FL) G 16. Februar 1994 2016 Köln, Deutschland
56 DeutschlandDeutschland Maximilian Franzreb (FL) G 18. August 1996 2016 Bad Tölz, Deutschland
1 DeutschlandDeutschland Konstantin Kessler G 07. August 1996 2016 Berlin, Deutschland
10 DeutschlandDeutschland Maximilian Adam (FL) D 22. Februar 1998 2016 Görlitz, Deutschland
25 DeutschlandDeutschland Steven Bär D 25. Mai 1993 2017 Mannheim, Deutschland
4 DeutschlandDeutschland Roberto Geiseler D 13. April 1992 2011 Eberswalde, Deutschland
15 DeutschlandDeutschland Erik Hoffmann D 10. Juli 1997 2015 Bad Muskau, Deutschland
64 DeutschlandDeutschland Yannick Mund D 08. Dezember 1993 2017 Villingen-Schwenningen, Deutschland
13 DeutschlandDeutschland André Mücke – C D 27. Januar 1983 2014 Bad Muskau, DDR
81 KanadaKanada Chris Owens D 20. August 1989 2017 St. John’s (Neufundland), Kanada
91 KanadaKanada UngarnUngarn Christopher Bodó C 05. August 1991 2017 St. Thomas (Ontario), Kanada
8 DeutschlandDeutschland Feodor Boiarchinov F 22. Juni 1993 2017 Berlin, Deutschland
40 SchwedenSchweden Anders Eriksson C 17. März 1985 2017 Floda, Schweden
96 DeutschlandDeutschland Thomas Götz – A C 09. Juni 1985 2005 Bad Muskau, DDR
16 DeutschlandDeutschland Vincent Hessler (FL) F 20. März 1998 2016 Berlin, Deutschland
9 DeutschlandDeutschland Charlie Jahnke (FL) F 14. Februar 1998 2016 Berlin, Deutschland
20 KanadaKanada Kyle Just LW 17. Januar 1991 2017 Arnprior, Ontario, Kanada
11 DeutschlandDeutschland Christian Neuert F 21. Februar 1992 2017 Regensburg, Deutschland
67 DeutschlandDeutschland Marius Schmidt C 16. April 1993 2015 Siegburg, Deutschland
14 DeutschlandDeutschland Marius Stöber F 26. August 1995 2016 Bad Muskau, Deutschland
98 DeutschlandDeutschland Ryan Warttig F 24. Juli 1997 2016 Berlin, Deutschland
Trainerstab
Tätigkeit Nat. Name Geburtsdatum Im Team seit Geburtsort
Trainer FinnlandFinnland Hannu Järvenpää 19. Mai 1963 2016 Ii, Finnland
Manager DeutschlandDeutschland Dirk Rohrbach 30. Juli 1972 2015 Weißwasser

Ehrenmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2013 wurde durch den Verein und den Club fünf Personen postum die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Zu diesen zählen Martin Schulz, ein Mitbegründer des Eishockeys in Weißwasser und die Dynamo-Spieler der frühen Jahre Paul Mann und Kurt Stürmer. Mit Günther Lehnigk wurde ein Trainer und mit Bernd Nadebor auch ein Funktionär und Förderer zum Ehrenmitglied ernannt.[8]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsinterne Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Werte inklusive Play-off-, Relegations- und Pokalspiele.

Rekordspieler
Stand: Saison 2015/16
Platz Spieler Spiele
1. Jörg Pohling 614[9]
2. Torsten Hanusch 593[10]
3. Robert Bartlick 583[11]
4. Sebastian Klenner 486[12]
5. Wadym Kulabuchow 466[13]
Strafminuten gesamt
Stand: Saison 2015/16
Platz Spieler Minuten
1. Torsten Hanusch 915[10]
2. Robert Bartlick 761[11]
3. Jörg Pohling 518[9]
4. Sebastian Klenner 460[12]
5. Frank Peschke 536[14]
Punkte pro Spiel
Stand: Saison 2015/16
Platz Spieler Pkt./Sp.
1. Robert Brezina 1.29 (56 Spiele)[15]
2. Greg Schmidt 1.21 (205 Spiele)[16]
3. Martin Sekera 1.21 (205 Spiele)[17]
4. Preston Mizzi 1.19 (43 Spiele)[18]
5. Matthias Wikström 1.06 (97 Spiele)[19]
Top-Scorer gesamt
Platz Spieler Punkte (T/A)
1. Wadym Kulabuchow 446 (200/246)[13]
2. Jörg Pohling 230 (104/126)[9]
3. Martin Sekera 230 (83/147)[17]
4. Andreas Gebauer 233 (134/99)[20]
5. Frank Peschke 224 (71/153)[14]
Top-Torschützen gesamt
Platz Spieler Tore
1. Wadym Kulabuchow 200[13]
2. Andreas Gebauer 134[20]
3. Jörg Pohling 104[9]
4. Morgan Samuelsson 91[21]
5. Martin Sekera 83[17]
Top-Assistants gesamt
Platz Spieler Vorlagen
1. Wadym Kulabuchow 246[13]
2. Frank Peschke 153[14]
3. Martin Sekera 147[17]
4. Jörg Pohling 126[9]
5. Torsten Hanusch 125[10]
Top-Scorer pro Saison
Platz Spieler Saison Punkte (T/A)
1. Morgan Samuelsson 1998/99 113 (55/58)[21]
2. Martin Sekera 2003/04 85 (34/51)[17]
3. Martin Sekera 2004/05 72 (29/43)[17]
4. Marvin Tepper 2009/10 71 (17/54)[22]
5. Greg Schmidt 2003/04 68 (23/45)[16]
Top-Torschützen pro Saison
Platz Spieler Saison Tore
1. Morgan Samuelsson 1998/99 55[21]
2. Carsten Gosdeck 2009/10 36[23]
3. Martin Sekera 2003/04 34[17]
4. Martin Sekera 2004/05 29[17]
5. Wadym Kulabuchow 2003/04 26[13]
Top-Assistants pro Saison
Platz Spieler Saison Vorlagen
1. Morgan Samuelsson 1998/99 58[21]
2. Martin Sekera 2003/04 51[17]
3. Peter Szabó 2007/08 51[24]
4. Marvin Tepper 2009/10 54[22]
5. Greg Schmidt 2003/04 45[16]

Quelle: Lausitzer Füchse auf Eliteprospects.com

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mattias Wikström in der Saison 2005/06

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sabine Larbig: Fanmeile wird „Zum Fuchsbau“ genannt. In: sz-online.de. Sächsische Zeitung, abgerufen am 4. November 2015 (abrufbar auf www.lausitzer-fuechse.de).
  2. a b Stephan Müller: Deutsche Eishockeymeisterschaften. Libri-Books on demand, Norderstedt 2000, ISBN 3-8311-0997-4, S. 64 (tlw. online auf Google Books [abgerufen am 5. März 2013]).
  3. a b c Klaus Hirche: Weißwassers Eishockey im Wandel. (Nicht mehr online verfügbar.) 2009, ehemals im Original, abgerufen am 9. Juli 2012 (S. 2/5, PDF, 80kB).@1@2Vorlage:Toter Link/www.ev-kirche-weisswasser.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  4. Lausitzer Rundschau: Streit um Kosten für Hallenkomplex. In: lr-online.de. 23. Februar 2005, abgerufen am 22. März 2017.
  5. sz-online: Die Lausitz bangt um ihre Eis-Füchse. In: sz-online.de. 15. Juni 2005, abgerufen am 22. März 2017.
  6. Lausitzer Rundschau: Füchse-Profis unterstützen Spendenaktion. In: lr-online.de. , abgerufen am 22. März 2017.
  7. Andreas Friebel: News – Lausitzer Füchse. In: lausitzer-fuechse.de. 14. Mai 2005, abgerufen am 22. März 2017.
  8. Füchse vergeben Ehrenmitgliedschaften. Lausitzer Füchse, 28. November 2013, abgerufen am 29. November 2013.
  9. a b c d e Jörg Pohling bei eliteprospects.com (englisch)
  10. a b c Torsten Hanusch bei eliteprospects.com (englisch), gezählt ab 1990
  11. a b Robert Bartlick bei eliteprospects.com (englisch)
  12. a b Sebastian Klenner bei eliteprospects.com (englisch)
  13. a b c d e Wadym Kulabuchow bei eliteprospects.com (englisch)
  14. a b c Frank Peschke bei eliteprospects.com (englisch), gezählt ab 1990
  15. Robert Brezina bei eliteprospects.com (englisch)
  16. a b c Greg Schmidt bei eliteprospects.com (englisch)
  17. a b c d e f g h i Martin Sekera bei eliteprospects.com (englisch)
  18. Preston Mizzi bei eliteprospects.com (englisch)
  19. Matthias Wikström bei eliteprospects.com (englisch)
  20. a b Andreas Gebauer bei eliteprospects.com (englisch)
  21. a b c d Morgan Samuelsson bei eliteprospects.com (englisch)
  22. a b Tepper bei eliteprospects.com (englisch)
  23. Carsten Gosdeck bei eliteprospects.com (englisch)
  24. Peter Szabó bei eliteprospects.com (englisch)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbert Tschätsch: Das Lausitzer Eishockeywunder aus Weißwasser. Niederlausitzer Verlag, Guben 2006, ISBN 3-935881-37-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lausitzer Füchse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien