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Goldhort von Gessel

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Der Goldhort von Gessel ist ein bronzezeitlicher Depotfund, der bei systematischen archäologischen Voruntersuchungen zum Bau der Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL) im April 2011 unweit des Syker Ortsteils Gessel im Landkreis Diepholz in Niedersachsen entdeckt wurde. Es handelt sich um einen geschlossenen Fund mit 117 Teilen aus Gold bei einem Gesamtgewicht von etwa 1,7 kg.[1] Der Fund, der rund 3.300 Jahre ungestört im Erdboden gelegen hat, gehört nach dem Eberswalder Goldschatz zu den größten prähistorischen Hortfunden von Gold in Mitteleuropa.

Weitere Besonderheiten des Fundes sind, dass er der einzige unter wissenschaftlichen Bedingungen ergrabene Goldfund der Bronzezeit und gleichzeitig der am besten dokumentierte Depotfund ist. Die Fundstücke werden nach der Zuordnung einzelner Gegenstände in die mittlere Bronzezeit zunächst um das 14. Jahrhundert v. Chr. datiert.[2]

Die 117 goldenen Teile des Goldhortes von Gessel bei der ersten öffentlichen Präsentation 2012

Archäologische Untersuchungen entlang der NEL-Pipeline[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: NEL (Pipeline)

Ab Frühjahr 2011 erfolgte die Verlegung der rund 440 Kilometer langen NEL-Pipeline, der Nordeuropäischen Erdgasleitung, in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. In Niedersachsen, das die Leitung auf etwa 200 Kilometer Länge durchquert, wurde der Trassenverlauf lückenlos archäologisch untersucht. Gemäß dem im Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz verankerten Verursacherprinzip wurden die Kosten maßgeblich von den Betreibern der Pipeline getragen. Daher finanzierten die Unternehmen Wingas, E.ON Ruhrgas, Gasunie und Fluxys die archäologische Betreuung des Bauprojektes.

Verlegung der NEL-Pipeline im Raum Bassum, etwa zehn Kilometer vom Fundort des Goldhorts entfernt

Im zeitlichen Vorlauf der Bauarbeiten erfolgte seitens des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege eine archäologische Potenzialanalyse der Pipelinetrasse. Dabei wurden verschiedene Prospektionsmethoden angewandt, darunter Survey mit Feldbegehungen, luftbildarchäologische Befliegungen, Datenabgleich mit bisherigen Fundstellen im denkmalpflegerischen Fachinformationssystem ADABweb. Ab Ende 2010 setzte eine 10 Monate anhaltende, „harte“ Prospektion ein. Das bedeutete das Anlegen eines sechs Meter breiten Suchschnitts auf einer Länge von 50 km im Bereich archäologischer Verdachtsflächen und im Umfeld bereits bekannter Fundstellen. Die restlichen 150 km der Trasse begleiteten Archäologen und Grabungstechniker, indem sie das Abziehen und Abbaggern des Oberbodens beobachteten. Die Koordination der archäologischen Maßnahmen, die mit bis zu 13 Grabungsteams und zeitweise über 100 Mitarbeitern stattfanden, nahm das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege vor.

Insgesamt führten die archäologischen Untersuchungen auf der Pipelinetrasse in Niedersachsen zu rund 150 Fundstellen mit rund 12.500 archäologischen Befunden, darunter etwa 100.000 Keramikscherben. Das Zeitspektrum der Fundstellen erstreckt sich über 12.000 Jahre von der Steinzeit bis zur Neuzeit. Nur etwa 16 Prozent der entdeckten archäologischen Fundstellen waren vorher bekannt, obwohl Archäologen aufgrund langjähriger Erfahrungen von einer Quote von 25 Prozent ausgingen. Da bei den Baumaßnahmen der Oberboden auf einer Breite von bis zu 30 Meter abgetragen wurde, bot die Pipeline-Verlegung eine Untersuchungsfläche von insgesamt 7,2 km². Sie gewährte einen repräsentativen Einblick in das archäologische Bodenarchiv Norddeutschlands und die Kulturgeschichte im Gebiet des heutigen Niedersachsens. Es handelte sich um eines der größten Archäologieprojekte in Europa[3] und das bisher größte Archäologieprojekt in Niedersachsen[4].

Fundgebiet im weiteren Sinne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Gessel und das benachbarte Syke liegen in einer Geestlandschaft, bei der es sich im engeren Bereich um die Syker Geest und im weiteren Bereich um die Wildeshauser Geest handelt. Das Gebiet weist als Altsiedelland eine lange Besiedlungsgeschichte und hohe Besiedlungsdichte auf. Dies führte zu reichlichen Funden aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Die Fundstücke der Gegend sind im Kreismuseum in Syke, im Heimatmuseum Nienburg und im Focke-Museum in Bremen ausgestellt.

Die archäologischen Untersuchungen vor dem Pipelinebau bestätigten das zuvor vermutete archäologische Potenzial in dem Geestgebiet. Im rund 60 Kilometer langen Abschnitt zwischen der Weserniederung und dem Endpunkt bei Rehden gab es 84 Fundstellen, von denen vorher nur 16 Stellen bekannt waren.[5] Entdeckt wurde unter anderem ein frühmesolithisches Steingerät, das wegen seiner mutmaßlich anthropomorphen Darstellung eines unbekleideten Frauenkörpers als Venusdarstellung angesehen wird und in Venus von Bierden benannt wurde. Außerdem entdeckt wurde ein germanisches Gräberfeld mit 76 Bestattungsplätzen bei Gessel aus der Römischen Kaiserzeit des 2. und 3. Jahrhunderts, das am Rande einer früheren Siedlung lag.[6] Bei Uphusen wurde ein goldener Fingerring mit einer blauen Perle aus der Zeit des 4. bis 7. Jahrhunderts n. Chr. gefunden. Beim Eydelstedter Ortsteil Düste kamen die Reste einer germanischen Uferrandsiedlung des 2. bis 3. Jahrhunderts n. Chr. ans Tageslicht.[7]

Fundstelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pipelinetrasse nach der Verlegung mit Blick vom Leerßer Berg in Richtung Gessel auf das Fundgebiet der bisher nicht veröffentlichten Fundstelle

Die Fundstelle befindet sich im Umfeld einer Altstraße. Ein Bezug zu früheren Siedlungen in der Umgebung ist denkbar, da sich in etwa 3–7 km Entfernung vom Fundort Hügelgräber aus der Bronzezeit erhalten haben. Seit dem Fund im Jahre 2011 wird das Umfeld des Fundplatzes im Hinblick auf weitere Befunde intensiv archäologisch untersucht, unter anderem mit dem Airborne-Laserscanning-Verfahren zur Erstellung eines dreidimensionalen Geländemodells.[8]

Die genaue Fundstelle ist trotz der Anfrage von Kommunalpolitikern zur Aufstellung einer Erinnerungstafel oder ähnlichem nicht veröffentlicht worden.[9] Bekannt wurde, dass sich die Fundstelle in 1,3 Kilometer Entfernung vom Gewässer Hache an einem leichten Hang befindet, der nach Ostnordost ausgerichtet ist.[10] Dabei handelt es sich um den Leerßer Berg als Höhenrücken zwischen Syke und Ristedt.[11][12]

Fundumstände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Goldhort von Gessel wurde am 7. April 2011 bei systematischen archäologischen Untersuchungen vor dem Bau der NEL-Erdgaspipeline entdeckt. Die Fundstelle liegt in der Feldmark nahe dem Syker Ortsteil Gessel. Der Ort war eine archäologische Verdachtsfläche, auf der zuvor bereits metallzeitliche Keramikscherben an der Oberfläche gefunden worden waren. Nach dem Abtrag des Oberbodens bemerkte das Prospektionsteam leichte Bodenverfärbungen. Bei der gezielten Suche mit dem Metalldetektor ortete der Grabungstechniker Jan Stammler einen möglichen relevanten Fund, der sich in 60 cm Tiefe unterhalb der Erdoberfläche im Unterboden und nur knapp unterhalb des landwirtschaftlichen Bearbeitungshorizontes befand.[13] Beim vorsichtigen Freilegen zeigten sich an der Oberfläche des sandigen Unterbodens vier grünkorrodierte Bronzenadeln, ein kleines goldenes Spiralröllchen und ein verziertes Goldobjekt, das wie ein Armreif aussah. Die Artefakte wurden in situ belassen, da an der Stelle wegen des starken Detektorausschlags weitere Fundstücke vermutet wurden. Zunächst wurde ein Grab- oder Siedlungsfund mit weiteren Funden im näheren Umfeld für möglich gehalten, sodass zur Unterstützung ein weiteres Grabungsteam anrückte und zur Dokumentation ein Filmteam beordert wurde. Als sich ein Einzelfund konkretisierte, wurde der Fund mittels Blockbergung als ein 90×65 Zentimeter breiter und 25 Zentimeter hoher Erdblock aus dem Boden gestanzt. Der Block kam noch am Abend des Fundtages zur Untersuchung in die Restaurierungswerkstatt des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege in Hannover.

Restaurierung und Rekonstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die originale Fundsituation des Goldhortes als Kunststoffmodell aus dem 3D-Drucker

Am Erdblock erfolgten unmittelbar nach seiner Sicherung Untersuchungen mit mehreren bildgebenden Verfahren, wie Röntgenuntersuchung und Computertomographie (CT), um Einblick in den Inhalt des Fundes zu erlangen. Wegen der hohen Dichte von Gold und der vielen, dicht gepackten Goldteile gelang eine CT-Aufnahme erst mit einem Hochleistungsgerät eines Unternehmens der Comet Holding mit Sitz in Hattingen.

Die computertomographisch gewonnenen Daten vom Inhalt des Erdblocks wurden computergestützt in 3D visualisiert. Mit diesen Daten ließ das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege von einem Unternehmen für medizinische Präparate mit einem 3D-Drucker eine Nachbildung der Goldteile aus Kunststoff erstellen, was bereits bei der Schädelrekonstruktion beim Mädchen aus dem Uchter Moor erfolgte. Dabei bediente man sich des Digital-Fabricating-Verfahrens in einer bisher nicht gekannten Auflösung, die zur exakten Darstellung der feingliedrigen Spiralen erforderlich war.[14] Die 3D-Visualisierung und das Kunststoffmodell dokumentierten die Anordnung der Gegenstände in der Fundsituation und erleichterten das schonende Freipräparieren der Fundstücke aus dem Erdblock. Auch konnte die Größe des Erdblocks auf 55×55 Zentimeter reduziert werden, ohne den Fund zu beschädigen. Außerdem ermöglicht die 3D-Visualisierung eine Nachbildung des Horts in seiner Originallage für die museale Präsentation.

Der gesamte Prozess der Untersuchung des Erdblocks bis zur Freilegung der einzelnen Fundstücke benötigte mehrere Monate.

Fundstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den 117 Fundstücken aus Gold handelt es sich überwiegend um Spiralen verschiedener Arten und Größen, die teilweise als Halbfertigprodukte anzusehen sind.

Fibel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fibel, mit Sonnensymbolen verziert
Seitlicher Blick auf die zusammengebogene Fibel

Die im Fund enthaltene Fibel mit einem Gewicht von 46 Gramm wurde in der Auffindesituation zunächst für einen Armreif gehalten, da sie zusammengebogen war. Im ursprünglichen Zustand hatte sie eine Länge von 16 Zentimetern, wurde aber vermutlich aus Platzgründen vor der Ablage des Horts zusammengedrückt und es wurde die Nadel der Fibel entfernt. Die etwa zwei Zentimeter breite Bügelplatte weist mehrere künstlerische Verzierungen auf. Dazu zählt ein an den Rändern eingepunztes Leiterbandmuster mit 254 Leitersprossen. Außerdem befinden sich auf der Bügelplatte 11 runde Verzierungen. Es handelt sich um fünf erhabene Rundbuckel als Sonnensymbole mit angedeuteten Sonnenstrahlen und sechs Einstempelungen mit jeweils drei konzentrischen Ringen.

In Mitteleuropa ist bisher keine andere aus massivem Gold gefertigte Fibel bekannt geworden. Es gibt Funde von Fibeln, die aus Bronze bestehen oder ein dünnes Goldblech tragen. Einzelne Verzierungselemente, wie das Leiterbandmuster und Rundbuckel, kommen jedoch auch auf in Niedersachsen gefundenen Bronzefibeln vor. Sonnensymbole fanden sich in Niedersachsen auch auf Keramik einer früheisenzeitlichen Urnenbestattung und auf einer Nienburger Tasse in Steimbke.[15]

Spiralringe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Ketten mit Spiralringen, eine Lockenspirale und mehrere kleine Spirallröllchen

Den größten Anteil des Horts bilden 82 Spiralringe von unterschiedlicher Größe. Sie sind zu acht Ketten mit jeweils zehn und einer Kette mit zwei Ringen ineinander gedreht. Die Spiralen haben im Schnitt 5 bis 10 Windungen bei einer durchschnittlichen Drahtlänge von 30 bis 60 Zentimetern und weisen Gewichte zwischen 3 und 21 Gramm auf. Das Gewicht der Spiralketten variiert zwischen knapp 40 und 165 Gramm. Von den 82 Spiralen weisen 33 Stücke keine Abnutzungsspuren auf und erscheinen „fabrikneu“. Bei 22 Spiralen sind die Enden tordiert. Weitere Untersuchungen sollen in einem Forschungsprojekt, unter anderem durch experimentelle Archäologie, die Frage klären, ob die Drähte durch Ziehen oder Schmieden hergestellt worden sind. Aufnahmen im Rasterelektronenmikroskop deuten wegen der Werkzeugspuren auf das Ziehen durch ein Loch aus Stein oder Knochen[16].

Nach einer ersten Einschätzung könnten die bronzezeitlichen Spiralringe aus Gold im Zusammenhang mit Handelsbeziehungen als eine Art Währung oder als standardisierte Barren gedient haben.[17] Darauf deuten die aus jeweils 10 Spiralen zusammengesetzten Ketten, wobei wegen ihres unterschiedlichen Gewichts kein einheitlicher Wert anzunehmen ist. Spiralen aus Gold sind in dieser Form auch von anderen Orten in Norddeutschland und in ganz Europa als Depotfunde bekannt.[18]

Lockenspiralen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Goldhort befinden sich vier annähernd gleich große Lockenspiralen mit jeweils 15 beziehungsweise 16 Wicklungen. Zwei Lockenspiralen weisen eine angehängte Brillenspirale auf.[19]

Spiralröllchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden größeren Armspiralen, eine davon mit angehefteten Brillenspiralen

Im Hort fanden sich 18 goldene Spiralröllchen, von denen 17 in der Sohle lagen, während ein auffälliges Röllchen sich im oberen Bereich befand. Aus der Lage der Röllchen war zu schließen, dass sie auf einer Kette aufgereiht waren, die aus organischem Material bestand und vergangen war. Der Golddraht der jeweils rund drei Gramm schweren Spiralröllchen hat einen Durchmesser von etwa einem Millimeter und eine durchschnittliche Länge von 15 Zentimetern. Die Röllchen weisen zwischen 8 und 14 Wicklungen auf. Ein Spiralröllchen, das sich im oberen Bereich des Hortes befand, weist eine rechtwinklig angesetzte Spirale auf, die platt aufgewickelt wurde. Ein weiteres Röllchen hebt sich durch einen Draht ab, der über fast zwei Wicklungen tordiert ist.

Ähnliche Spiralen fanden sich mit 29 Spiralröllchen im Goldfund von Lorup.[20]

Armspiralen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden Armspiralen mit einem Gewicht von 176 und 202 Gramm haben größere Ausmaße. Ihre Drahtlängen betragen rund 125 Zentimeter. An eine Armspirale sind fünf kleine Brillenspiralen angeheftet, die einen Durchmesser von rund neun Millimeter haben. In Troja wurden ähnlich große Brillenspiralen gefunden. Aus verschiedenen anderen vorgeschichtlichen Funden sind Brillenspiralen aus Bronze bekannt geworden, die als Anhänger gedeutet werden.[21]

Armringe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Links der bandförmige Armreif, rechts der tordierte Armreif

Zum Fund gehören auch zwei Armringe. Der tordierte Armring mit einem Gewicht von annähernd 60 Gramm hat eine Länge von 22 Zentimeter. Der bandförmige Armreif hat ein Gewicht von 90 Gramm und einen Durchmesser von etwa sechs Zentimeter. Er wird wegen fehlender Verzierungen als Halbfabrikat gedeutet.

Tordierte Armringe aus Gold sind in Norddeutschland bisher in Lamstedt und in Pahlen gefunden worden. Darüber hinaus sind durch zahlreiche andere vorgeschichtliche Funde Armringe bekannt, die ähnlich erscheinen und aus Kupfer bestehen. Sie sind jedoch nicht tordiert, sondern in die gedreht wirkende Form gegossen worden.[22]

Bronzenadeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermutlicher Verschluss des Ablagebehältnisses; eine grünkorrodierte Bronzenadel mit Faseranhaftungen

Direkt oberhalb des Goldhorts lagen sechs Nadeln aus Bronze mit einem Durchmesser von rund drei Millimeter, von denen nur eine weitgehend erhalten ist. Die anderen sind weitgehend korrodiert. Drei Nadeln weisen auf einer Länge von fünf bis acht Zentimetern eine gerillte Verzierung auf. An den Nadeln hat sich organisches Material in Form von Fasern erhalten.[23]

Wegen der Lage der Bronzenadeln oberhalb der Goldteile ist zu vermuten, dass damit das Ablagebehältnis oben verschlossen gewesen war. Die tropfenförmige, enggepackte Anordnung der Fundstücke deutet auf eine Verwahrung in einem flexiblen Behältnis hin, wie ein Beutel oder ein oben mit den Nadeln zusammengestecktes Tuch.

Deponierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den archäologischen Untersuchungen im April 2011 wurden die Goldteile 60 Zentimeter unter der heutigen Erdoberfläche gefunden. Der Archäologe Stefan Winghart vermutet, dass sie in einem Beutel aus organischem Material (Stoff, Leder, Fell) gezielt in einer kleinen Grube, rund 50 Zentimeter unter der damaligen Erdoberfläche, vergraben wurden.[24] Als sicher gilt, dass der Goldhort von Gessel ein geschlossener Fund ist, der, seit seiner Ablage in der Bronzezeit, bis auf geringfügige Tierperturbationen, ungestört geblieben ist.

Der Grund für die Deponierung des Goldschatzes ist bisher nicht bekannt. Bronzezeitliche Depots wurden wahrscheinlich häufig als Schutz vor fremdem Zugriff angelegt. Das Arrangement der eng und platzsparend gepackten sowie teilweise ineinander gesteckten Gegenstände deutet auf eine wohlüberlegte und nicht auf eine hastige Ablage hin.[25] Da der vergrabene Hort in keinem Zusammenhang mit einer Siedlung oder mit einem Grab steht, kann vermutet werden, dass es ein Wertversteck eines Händlers war, worauf auch die erst halbfertigen, noch nicht mit Verzierungen versehenen Armreifen deuten.[26] Aber auch andere Deponierungsmotive sind denkbar, etwa das Versteck einer religiösen Gemeinschaft in Kriegszeiten, wobei der Schatz aus unbekannten Gründen nicht mehr gehoben wurde. Denkbar ist auch eine Ablage als kultische Deponierung (Weiheablage).[27] Eine weitere Möglichkeit ist das Beuteversteck von Plünderern auf Kriegszügen.

Datierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorbehaltlich der weiteren Funduntersuchungen werden die Fundstücke der mittleren Bronzezeit in den Stufen Montelius II/III zugerechnet, was der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts v. Chr. und damit einem Alter von rund 3.300 Jahren entspricht. Die Datierung beruht bisher auf der Formengebung sowie Verzierung einzelner Gegenstände, vor allem der Fibel.[24] Dagegen ließen sich die zahlreichen Goldspiralen zeitlich nicht näher einordnen, da diese während der gesamten Bronzezeit üblich waren und bei vielen Hortfunden in Mitteleuropa anzutreffen sind.[27]

Funduntersuchungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher sind nur einzelne Fundstücke des Goldhortes von Gessel untersucht worden. Die noch anhaltenden wissenschaftlichen Funduntersuchungen erfolgen interdisziplinär. Die Untersuchungsziele bei den zahlreichen Stücken sind oder waren:

  • Fundechtheit
  • Oberflächenbeschichtung
  • Materialzusammensetzung
  • Herstellungstechnik
  • Materialherkunft

Archäometallurgen um den Chemiker Robert Lehmann vom Arbeitskreis Archäometrie an der Leibniz Universität Hannover nehmen die Untersuchungen vor.[28] Dabei werden Methoden der Lichtmikroskopie, Rasterelektronenmikroskopie, Röntgenfluoreszenzanalyse und Massenspektrometrie mittels Laserablation angewandt. Der Test auf Fundechtheit ergab, dass das Metall aufgrund von Lochfraß- und Spannungsrisskorrosion sowie Umkristallisationsprozessen mindestens 1.000 Jahre alt ist. Durch die Lagerungszeit sind die Oberflächen brüchig geworden, was ein vorsichtiges Freipräparieren erforderte. Anhand der Benutzungsspuren zeigt sich, dass die Goldteile langjährig und zum Teil über Generationen getragen wurden. Wegen der fest anhaftenden braunen Patina auf den Goldoberflächen wurde eine Beschichtung zunächst nicht ausgeschlossen. Sie konnte aber als manganhaltige Ablagerung durch die lange Verweildauer im Erdreich identifiziert werden.

Bei den bisher untersuchten Goldteilen wurden zwei Gruppen mit einem Goldgehalt von 86 und 90 Prozent festgestellt. Bei dem Gold handelt es sich nicht um Naturgold, sondern um durch Einschmelzen recyceltes Gold.[29]

Noch unklar ist die Herstellungstechnik der Golddrähte. Sie scheinen nicht – wie sonst in der Bronzezeit üblich – gehämmert, sondern durch eine Öffnung gezogen zu sein. Der Chemiker Robert Lehmann entdeckte unter dem Mikroskop Ziehspuren.[30] In der Frage des Aufkommens der Ziehtechnik bei Metallen sind sich Archäologen uneins. Während einige Vertreter die Erfindung des Ziehens den Wikingern um 800 n. Chr. zuschreiben, führen andere ein Schiffswrack mit gezogener Bronze aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. als Beleg an.[31] Die Fragestellung, ob die Goldrähte des Goldhortes von Gessel gezogen oder gehämmert sind, wird im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojektes des Instituts für Anorganische Chemie an der Leibniz Universität Hannover und dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege anhand der experimentellen Archäologie geklärt.[32] Dafür ist ein Nachbau der Goldgegenstände erforderlich, der beim damaligen Goldpreis rund 25.000 Euro kosten würde.

Eine Blei-Isotopenuntersuchung an einigen Goldstücken lieferte im Abgleich mit einer Datenbank und anderen musealen Vergleichsobjekten Hinweise darauf, dass Teile des Goldes aus dem etwa 7.000 Kilometer entfernten Zentralasien stammen könnten (Kasachstan, Afghanistan, Tadschikistan).[33][34][35][36] Dieselbe Untersuchung zur Materialherkunft der gefundenen Bronzenadeln, die an winzigen Korrosionskrümeln vorgenommen wurde, deutet, wie beim Gold, auf ein Herkunftsgebiet südöstlich von Europa.

An den sechs grünkorrodierten Bronzenadeln, die oberhalb des Fundes lagen, haben sich einzelne Fasern aus organischem Material erhalten. Das beruht auf der antibakteriellen Wirkung der Blei-, Kupfer- und Zinnanteile der Bronze. Experten des Kriminaltechnischen Instituts des Landeskriminalamtes Niedersachsen identifizierten sie als Flachsfasern, die offenbar zu Leinen verarbeitet worden sind. Daher ist zu vermuten, dass sich das Gold zum Zeitpunkt seiner damaligen Vergrabung in einem Beutel befand, der zumindest zum Teil aus Leinen bestand. Eine Altersbestimmung der Fasern mittels der C-14-Datierung, die erst nach Abschluss weiterer Untersuchungen erfolgt, steht noch aus.

Vom Hortfund angestoßenes Forschungsprojekt zu frühen Goldfunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den letzten größeren Goldfund aus prähistorischer Zeit im Gebiet des heutigen Niedersachsens machte 1892 ein Landwirt mit dem Goldfund von Lorup im Loruper Moor im Emsland. 2012 kündigte die damalige Niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka aufgrund des Goldhortes von Gessel ein neues Forschungsprojekt zu frühen Goldfunden in Niedersachsen und ihren Beziehungen zu anderen Ländern an.[37] In dem mehrjährigen Forschungsprojekt des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege und dem Institut für anorganische Chemie der Leibniz Universität Hannover sowie anderen Partnern sollen zahlreiche Fragestellungen zum Goldhort geklärt werden.[38] Dazu gehören das Gebiet der Lagerstätte, der Handelsweg, die Art der Verarbeitung, die mögliche Geldfunktion, die Bedeutung der Verzierungen an der Fibel und das Verbreitungsgebiet von Bronzenadeln. Auch soll erforscht werden, wie sich die Besiedlung im Fundgebiet dargestellt hat, wem der Hort gehörte und auf welchen Verkehrswegen er nach Gessel gelangt sein könnte.[10]

Präsentation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste öffentliche Präsentation des Goldhorts im Schaukasten in Hannover, Februar 2012

Der Öffentlichkeit wurde der Fund erstmals am 22. Februar 2012 bei einer Pressekonferenz im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege in Hannover[24] mit einer vorläufigen Analyse der wissenschaftlichen Untersuchungen vorgestellt.[39] Bei dieser ersten Präsentation äußerte sich der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege Stefan Winghart zu den Fundumständen beim Pipeline-Bau folgendermaßen:

Archäologische Sensationen fallen nicht vom Himmel, sie sind vielmehr das Ergebnis akribischer und geduldiger wissenschaftlicher Arbeit. Nur flächendeckende Untersuchungen […] führen zu neuen Erkenntnissen.[40]

Erste Pressemeldungen zur Entdeckung eines Goldschatzes gab es bereits im Oktober 2011, wobei nähere Einzelheiten und die Tragweite des Fundes noch nicht bekannt wurden.[41] Grund für die lange Wartezeit bis zur Präsentation waren die umfangreichen Untersuchungen des Fundobjektes sowie seine aufwändige Freipräparation. Ein weiterer Grund für die späte Bekanntgabe von Funddetails war die Sorge vor Schatzsuchern auf der Pipeline-Trasse. Die Denkmalpflege misst dem Gebiet der Syker Geest und damit auch der Region um Gessel hohes archäologisches Potenzial bei.[42] Die Einschätzung beruht auf der hohen Funddichte bei den archäologischen Untersuchungen in Zusammenhang mit dem Bau der Pipeline, darunter die Entdeckung eines germanischen Gräberfeldes am Rande einer früheren Siedlung nahe Gessel im März 2011.

In Syke fanden im März und April 2012 unter dem Titel: Goldene Zeiten – Mit der Pipeline bis in die Steinzeit, zwei Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung statt, an denen insgesamt rund 600 Personen teilnahmen.[43] Dabei informierten Mitarbeiter und Wissenschaftler des Landesamtes für Denkmalpflege sowie der Leibniz Universität über den Goldhort und die archäologischen Untersuchungen im Zuge des Pipelinebaus.[5]

Kontroverse um den Fundverbleib[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werbeplakat der Stadt Syke, 2012
Informationsveranstaltung zum Goldhort in Syke, April 2012

Nachdem der Goldschatz Anfang 2012 knapp ein Jahr nach seiner Entdeckung der Öffentlichkeit bekannt wurde, kam es in Syke zu einer Diskussion um seinen Verbleib. Nach einer Präsentation im Niedersächsischen Landesmuseum in den Jahren 2013 und 2014 ist eine zumindest zeitweise Ausstellung in Syke vorgesehen, was jedoch wegen der Sicherheits- und Konservierungsbedingungen finanziell aufwändig ist. Dauerhaft soll der Schatz, wie die Kreiszeitung den Präsidenten des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege Stefan Winghart zitiert, im „Landesmuseum verbleiben, da er im Eigentum des Landes Niedersachsen stehe und daher ins Landesmuseum gehöre“.[44] Rechtliche Grundlage dafür ist das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz und das darin verankerte Schatzregal.

Anfangs forderten das Kreismuseum Syke, der Syker Bürgermeister und der Landrat des Landkreises Diepholz den Schatz nicht nur zeitweise in Syke auszustellen[42], sondern als Dauerleihgabe dort zu belassen[45]. Der Syker Bürgermeister beabsichtigte, den Fund unter dem Motto Syke – hier sind Sie goldrichtig[46] für das Stadtmarketing einzusetzen. Dazu initiierte er mit Bürgern eine „Ideenschmiede“, die verschiedene Vorschläge entwarf.[47] Unter den Ideen ist der Bau eines Besucherzentrums am Hohen Berg nahe Syke oder eines prähistorischen Dorfes an der Fundstelle[48], was einen zweistelligen Millionenbetrag erfordert hätte. Der Diepholzer Landrat präferiert dagegen eine Dauerpräsentation in einem Anbau im Kreismuseum Syke, gemeinsam mit weiteren Funden aus der Pipeline-Archäologie im Landkreis.[49] Dem Vorschlag schloss sich im Mai 2012 der Rat der Stadt Syke an.[50][51] Der Anbau an das Kreismuseum sollte ursprünglich 2013 erstellt werden.[52] Ein 2013 dazu vorgestelltes Konzept sah einen 420 m² großen Museumsanbau mit Baukosten von 2,5 Millionen Euro vor.[53] 2016 einigten sich der Landkreis Diepholz, die Stadt Syke und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege auf die Errichtung eines 400 m² großen Museumsanbau für zwei Millionen Euro, der größtenteils durch Spenden finanziert wird.[54] Die Eröffnung des Museumsanbau wurde anfangs im Jahr 2017 erwartet[55], soll aber erst 2018 erfolgen.

Nach weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen soll der Goldschatz[56] endgültig im Niedersächsischen Landesmuseum verbleiben, während im Kreismuseum Syke eine Nachbildung gezeigt werden soll.[57] Nach den Planungen sollen in Syke wechselnde Fundstücke als Leihgaben zu sehen sein.[58] Auch ist vorgesehen, den Fund als Sonderschau zeitweise in Syke auszustellen.[59]

Ausstellung im Niedersächsischen Landesmuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rohrsegment der NEL-Pipeline (18 Meter Länge, 1,4 Meter Durchmesser) neben dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover als Werbeträger[60]
Ausstellung des Goldhorts im Landesmuseum

Der Goldhort ist der Mittelpunkt der Sonderausstellung Im Goldenen Schnitt – Niedersachsens längste Ausgrabung[61][62], die zwischen August 2013 und März 2014 im Niedersächsischen Landesmuseum gezeigt wird. Thema sind die zwischen 2010 und 2013 vorgenommenen Ausgrabungen auf der Trasse der Nordeuropäischen Erdgasleitung. Sie stellten das bisher größte Archäologieprojekt in Niedersachsen dar und führten mit etwa 150 Fundstellen zur Entdeckung weitgehend unbekannter Siedlungsstellen sowie Gräberfelder. Die Ausstellung umfasst neben dem Goldhort rund 250 Exponate.[63] Dabei werden acht Fundstellen, die während des Pipelinebaus in Niedersachsen entdeckt wurden, näher vorgestellt.[64]

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung eine Reihe weiterer archäologischer Funde von Goldgegenständen, vorwiegend aus Niedersachsen. Darunter befinden sich die Goldlunula von Schulenburg, der Goldfund von Lorup und die Goldscheibe von Moordorf. Es werden aber auch einzelne Funde präsentiert, die während des Pipelinebaus außerhalb von Niedersachsen entdeckt wurden. Dazu gehören Kupferbarren des „Kupferschiffs“, einer im Jahr 2010 in der Ostsee während des Baus der Ostseepipeline entdeckten spätmittelalterlichen Kogge.

Denkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal zur Erinnerung an den Fund, Hoher Berg

2016 wurde auf dem Hohen Berg zur Erinnerung an den Fund ein Denkmal aufgestellt. Dabei handelt es sich um das Rohrstück einer Pipeline [65] und eine Informationstafel. Der Standort des Denkmals ist nicht die Fundstelle, die sich etwa 1,5 km südöstlich davon befindet.

Namensrechte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei Bewohner aus Gessel, darunter ein Patentanwalt und ein Mitglied des Ortsrates von Gessel, sicherten sich nach dem öffentlichen Bekanntwerden des Fundes im Februar 2012 die Rechte am Begriff „Gesseler Goldschatz“, den sie am 1. März 2012 als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt anmeldeten[66]. Unter der Bezeichnung wollen sie verschiedene Produkte, darunter Bekleidung, Brot- und Backwaren, Schokolade sowie Getränke vermarkten. Die Einnahmen sind für die Jugendfeuerwehr Gessel-Leerßen vorgesehen. Die Stadt Syke ließ diese Namenssicherung nach dem Markenrecht prüfen. Auch das Land Niedersachsen, das nach dem Schatzregal Eigentümer des Schatzes ist, meldete über das Niedersächsischen Wissenschaftsministerium beim Patent- und Markenamt Einwände an. Trotzdem wurde die Marke am 28. Mai 2013 zugunsten der Antragsteller eingetragen[67][68]. 2014 gaben die Markeninhaber die Namensrechte an den Landkreis Diepholz ab und erhielten im Gegenzug 10.000 Euro für den Förderverein der Kinder- und Jugendfeuerwehr Gessel. Damit steht dem Landkreis die weitere Nutzung am Begriff „Gesseler Goldschatz“ und Abwandlungen offen, um etwa touristisch zu werben.[69]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Terra X – Deutschlands Supergrabungen. ZDF-Fernsehsendung, 2012.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Rasink, Friedrich-Wilhelm Wulf: Fundchronik Niedersachsen 2011. Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Beiheft 16, 2013, S. 51–52
  • Henning Haßmann, Tina Heintges, Bernd Rasink, Stefan Winghart, Friedrich-Wilhelm Wulf: Der bronzezeitliche Hortfund von Gessel, Stadt Syke, Landkreis Diepholz. In: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, Hameln 2012,1, S. 23–28.ISSN 0720-9835 (Online (pdf) auf Seiten 23-33)[70]
  • Robert Lehmann, Carla Vogt: Naturwissenschaftliche Analysen am Goldschatz von Gessel. In: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen, Hameln, 2012, S. 28–33. ISSN 0720-9835. (Online (pdf) auf Seiten 18-20)
  • Henning Haßmann, Tina Heintges, Andreas Niemuth, Bernd Rasink, Friedrich Wilhelm Wulff: Der bronzezeitliche Goldhort von Gessel, Stadt Syke, Ldkr. Diepholz, Beschreibung der einzelnen Goldobjekte, Beobachtungen zur Herstellungsweise und erste archäologische Einordnung in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Bd. 81, Stuttgart, 2012[71]
  • Bernd Rasink, Friedrich-Wilhelm Wulff: Dem Gold auf der Spur: Der bronzezeitliche Schatzfund von Gessel in: Im Goldenen Schnitt. Niedersachsen längste Ausgrabung, Hrsg. Babette Ludowici, Schrift zur Sonderausstellung im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover Im Goldenen Schnitt – Niedersachsens längste Ausgrabung, 2013, Petersberg.
  • Bernd Rasink: Der Goldhort von Gessel. Ein geschlossener Fund beflügelt die archäologische und naturwissenschaftliche Forschung in: Raubgräber Grabräuber. Begleitschrift zur Sonderausstellung des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg vom 11. Mai bis zum 8. September 2013, Oldenburg, 2013, ISBN 978-3-943904-19-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Goldhort Gessel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Henning Haßmann, Tina Heintges, Andreas Niemuth, Bernd Rasink, Friedrich Wilhelm Wulff: Der bronzezeitliche Goldhort von Gessel, Stadt Syke, Ldkr. Diepholz, Beschreibung der einzelnen Goldobjekte, Beobachtungen zur Herstellungsweise und erste archäologische Einordnung in: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Bd. 81, Stuttgart, 2012, S. 147 (Einleitung)
  2. Henning Haßmann, Tina Heintges, Bernd Rasink, Stefan Winghart, Friedrich-Wilhelm Wulf: Der bronzezeitliche Hortfund von Gessel, Stadt Syke, Landkreis Diepholz. In: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen. Hameln 2012,1, S. 28.
  3. Archäologieprojekt NEL-Pipeline Abgerufen am 11. November 2013.
  4. Vorgehensweise Archäologieprojekt NEL-Pipeline
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Dieser Artikel wurde am 22. November 2013 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.

Koordinaten: 52° 55′ 24″ N, 8° 47′ 51″ O