Hüttingen bei Lahr

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hüttingen bei Lahr
Hüttingen bei Lahr
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hüttingen bei Lahr hervorgehoben
Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 278 m ü. NHN
Fläche: 4,4 km2
Einwohner: 141 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54675
Vorwahl: 06566
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 059
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Günter Müller
Lage der Ortsgemeinde Hüttingen bei Lahr im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
Frühling in Hüttingen bei Lahr

Hüttingen bei Lahr ist eine Ortsgemeinde in der Eifel im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Naturpark Südeifel. Zu Hüttingen gehört auch der Wohnplatz St. Antoniushof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Besiedlung der Gemarkung lässt bis in die jüngere Steinzeit belegen. Zahlreich sind Fundreste, darunter Siedlungsspuren, aus der römischen Epoche. Aus der Frankenzeit stammen weitere umfangreiche Funde. Hüttingen wurde 1136 als Hundingen erstmals erwähnt, weitere Namensformen waren 1539 Huttyngen, 1570 Huttingen und 1762 Hettingen.

Der Ort gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Grafschaft Vianden im Herzogtum Luxemburg.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte der Ort zum Kanton Vianden im Departement der Wälder.

Im Jahr 1815 wurde das ehemals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Damit kam die Gemeinde Hüttingen 1816 zum Kreis Bitburg im Regierungsbezirk Trier in der Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging. Hüttingen wurde von der Bürgermeisterei Nusbaum verwaltet.

Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise französisch besetzt, ist der Ort seit 1946 Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hüttingen bei Lahr, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 75
1835 192
1871 209
1905 251
1939 228
Jahr Einwohner
1950 207
1961 182
1970 174
1987 140
2005 115

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hüttingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kapelle in Hüttingen stammt von 1654, im Jahr 1728 erfolgte ein Umbau. Sie ist St. Antonius geweiht.
  • Das Ofen- und Eisenmuseum in Hüttingen zeigt unter anderem über 100 verschiedene gusseiserne Öfen.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Hüttingen bei Lahr

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hüttingen bei Lahr – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 66 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen