Biesdorf (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Biesdorf
Biesdorf (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Biesdorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 53′ N, 6° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 280 m ü. NHN
Fläche: 5,45 km2
Einwohner: 230 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54675
Vorwahl: 06566
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 016
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
D-54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Alwin Houscht
Lage der Ortsgemeinde Biesdorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Biesdorf ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in der Südeifel an der deutsch-luxemburgischen Grenze in waldreicher Umgebung. Zu Biesdorf gehören auch die Gemeindeteile Biesdorfer Hof, Gaybach und St. Josef-Gymnasium.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde aus vorgeschichtlicher Zeit weisen auf eine Besiedlungsgeschichte der Gemarkung bis in die Steinzeit zurück. Römische Siedlungsreste sind ebenfalls nachgewiesen. Die heutige Ortschaft ist vermutlich zur Zeit der fränkischen Landnahme entstanden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1501 als Biedersstorff. Bis zur Inbesitznahme im Ersten Koalitionskrieg durch französische Revolutionstruppen (1794/95) gehörte das Dorf zur luxemburgischen Grafschaft Vianden. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Nach dem Ersten Weltkrieg war er zeitweise französisch besetzt; seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Biesdorf, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 168
1835 232
1871 281
1905 222
1939 542
1950 208
Jahr Einwohner
1961 342
1970 441
1987 306
1997 237
2005 254
2015 230

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Biesdorf besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Biesdorf
Wappenbeschreibung:

Schild gespalten, vorne in Silber ein rotes Buch mit roter Mitra und roter Krümme, darüber rotes Kirchenmodell; hinten 9-fach von Blau und Silber geteilt, in der Mitte belegt mit rotem Schild, darin ein silberner Balken.“

Wappenbegründung:

Die Gemeinde Biesdorf hat als Patron den heiligen Remaclus gewählt, der auch Patron der Kirche ist. Der Heilige wird dargestellt mit einem liegenden Buch, darauf die Abtinsignien und einem Kirchenmodell. Biesdorf gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Herzogtum Luxemburg (silber-blau) und innerhalb des Landes zur Grafschaft Vianden (Wappen der Grafen von Vianden).

Sankt-Josef-Gymnasium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Private Sankt-Josef-Gymnasium in Biesdorf ist ein staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium in freier Trägerschaft (Missionare von der Heiligen Familie) mit altsprachlichem und neusprachlichem Zweig. Mit seinen über 750 Schülern ist diese Schule vor allem für Schüler aus dem Landkreis Bitburg-Prüm.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Biesdorf (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 65 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Eintrag zu Sankt Remaculus und Sankt Celsus in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 11. März 2016.
  6. Eifelbilder – Blatt 13. Abgerufen am 5. September 2015 (private Website, kein Impressum).