Peffingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Peffingen
Peffingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Peffingen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 55′ N, 6° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 198 m ü. NHN
Fläche: 5,8 km2
Einwohner: 214 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54668
Vorwahl: 06523
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 103
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Herbert Zillen
Lage der Ortsgemeinde Peffingen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
BitburgAuw bei PrümRoth bei PrümOlzheimNeuendorfKleinlangenfeldSchwirzheimBüdesheimWallersheimFleringenWeinsheimGondenbrettSellerichBuchetOberlascheidBleialfMützenichWinterscheidWinterspeltGroßlangenfeldBrandscheidPrümRommersheimGiesdorfHersdorfSeiwerathSchöneckenOberlauchNiederlauchOrlenbachWinringenDingdorfWatzerathPittenbachPronsfeldHabscheidHeckhuscheidMatzerathHeisdorfNimsreulandLaselWawernFeuerscheidNimshuscheidLützkampenGroßkampenbergKesfeldÜttfeldEuscheidStrickscheidLünebachLierfeldEilscheidDackscheidMerlscheidPintesfeldKinzenburgWaxweilerManderscheidLichtenbornArzfeldIrrhausenReiffSengerichLeidenbornHerzfeldEschfeldRoscheidHarspeltSevenig (Our)DahnenReipeldingenDaleidenDasburgPreischeidOlmscheidJuckenKickeshausenLauperathKrautscheidOberpierscheidNiederpierscheidLascheidHargartenLambertsbergMauelPlütscheidBurbachBalesfeldNeuheilenbachNeidenbachUschZendscheidSteinbornSankt ThomasMalbergweichMalberg (Eifel)KyllburgweilerSeinsfeldOberkailGransdorfGindorfPickließemOrsfeldKyllburgEtteldorfWilseckerBademSefferweichSeffernSchleidHeilenbachEhlenzOberweilerBickendorfNattenheimFließemRittersdorf (Eifel)LießemNiederweilerBiersdorf am SeeWiersdorfWißmannsdorfHamm (Eifel)EchtershausenBrechtFeilsdorfHütterscheidBaustertBrimingenMülbachOberweisBettingen (Eifel)OlsdorfWettlingenStockemHalsdorfEnzenDudeldorfGondorfMetterichHüttingen an der KyllRöhlScharfbilligSülmDahlemTrimportIdenheimIdesheimMeckelEßlingenOberstedemNiederstedemWolsfeldDockendorfIngendorfMesserichBirtlingenAltscheidBerkothNusbaumBiesdorfKruchtenHommerdingenHüttingen bei LahrMettendorfNiehlBurgLahrGeichlingenKörperichRoth an der OurGentingenAmmeldingen an der OurBerscheidBaulerWaldhof-FalkensteinKeppeshausenRodershausenGemündSevenig bei NeuerburgAfflerDauwelshausenScheitenkorbNasingenMuxerathObergecklerNiedergecklerSinspeltNiederradenKoxhausenHerbstmühleKarlshausenZweifelscheidLeimbachEmmelbaumAmmeldingen bei NeuerburgHeilbachUppershausenPlascheidHüttenNeuerburgScheuernFischbach-OberradenUtscheidWeidingenÜbereisenbachWallendorfBollendorfEchternacherbrückErnzenFerschweilerMindenMenningenEisenachGilzemKaschenbachNiederweisIrrelPrümzurlayAlsdorfHolsthumPeffingenSchankweilerSpangdahlemHerforstBeilingenPhilippsheimSpeicher (Eifel)PreistOrenhofenAuw an der KyllHostenNordrhein-WestfalenBelgienLuxemburgTrierLandkreis Trier-SaarburgLandkreis VulkaneifelLandkreis Bernkastel-WittlichKarte
Über dieses Bild
Peffingen (Peffïgen) von Jean Bertels 1597
Die Huwelslay

Peffingen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peffingen liegt an der Prüm im Naturpark Südeifel. Der Ort liegt ca. 10 km südwestlich von der Stadt Bitburg.

Zur Gemeinde gehört auch der Wohnplatz Huwelslay.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 789/90 schenkte Reginarda der Abtei Echternach ihre Erbgüter in pago Benese in villa que vocatur Piffingen.[3] Peffingen wird weiter erwähnt 853 als Piffinga im Testament der luxemburgischen Gräfin Erkanfrida. Der Ort gehörte später zur Herrschaft Bettingen. Der Ort war bereits im 16. Jahrhundert selbständige Pfarrei mit einer eigenen Kirche. Eine neue Kirche, 1762 erbaut, stand unter dem Schutz der heiligen Apollonia und der Vierzehn Nothelfer.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Peffingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][4]

Jahr Einwohner
1815 167
1835 217
1871 217
1905 222
1939 235
1950 240
Jahr Einwohner
1961 231
1970 233
1987 209
1997 203
2005 225
2017 214

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Peffingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Peffingen
Blasonierung: „Geviert durch ein gold-rotes Pfeilspitzenkreuz in verwechselten Farben, 1 und 4 Rot, 2 und 3 Silber mit blauem Wellenbalken.“
Wappenbegründung: Die Landeshoheit hatte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts das Herzogtum Luxemburg. Das Ankerkreuz mit Doppelhaken soll auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hinweisen. Die beiden Wellenbalken stehen als Symbol für die Prüm, die den Ort durchfließt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kapelle St. Apollonia zu den Vierzehn Nothelfern von 1844 mit einem Kriegerdenkmal aus Sandstein am Kircheneingang.
  • Die ehemalige Mühle von 1780 ist höchstwahrscheinlich das älteste Gebäude von Peffingen und hat als Spolie ein spätgotisches Sandsteinrelief eingelassen.
  • Mühle an der Brückenstraße 4 von 1806

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Peffingen

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peffingen eignet sich durch seine ausgedehnten Waldungen als Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren auf ausgebauten und markierten Wegen.[6][7]
  • Huwelslay (altdt. für Eulenfelsen, huwel = Eule, lei,ley,lay = Felsen) – ein Kalksinterfelsen am Westhang des Heiderückens zwischen Holsthum und Peffingen, der eine Tropfsteinhöhle bildet.

Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Peffingen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Wackenroder (Bearb.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg (= Paul Clemen [Hrsg.]: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 12/I). Trier 1983, ISBN 3-88915-006-3, S. 264–265 (315 S., Mit 12 Taf. u. 227 Abb. im Text. Nachdr. d. Ausg. Schwann, Düsseldorf 1927).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Peffingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Einträge zu allen Kulturgütern der Ortsgemeinde Peffingen in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 64 (PDF; 1,9 MB).
  3. Camille Wampach: Urkunden und Quellenbuch zur Geschichte der altluxemburgischen Territorien bis zur Burgundischen Zeit. Luxemburg 1935–1955.
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Radtouren in Peffingen. Abgerufen am 3. März 2018.
  7. Wandern in Peffingen. Abgerufen am 3. März 2018.
  8. Hüttenbrennen in der Eifel. Abgerufen am 1. Mai 2016.
  9. Hüttensonntag in der Eifel. Abgerufen am 10. August 2017.