Leimbach (bei Neuerburg)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Leimbach
Leimbach (bei Neuerburg)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Leimbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 1′ N, 6° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 495 m ü. NHN
Fläche: 2,95 km2
Einwohner: 63 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54673
Vorwahl: 06564
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 073
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Bruno Schultz
Lage der Ortsgemeinde Leimbach im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild
Leimbach

Leimbach ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich 2 km nordwestlich von Neuerburg auf einem Höhenzug oberhalb der Enz.

Zu Leimbach gehören auch die Wohnplätze Geibenhof, Schlinkert und Weidendell.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Leimbach setzt sich aus den keltischen Wörtern lu (klein) und ean (Wasser, gemeint ist die Quelle des Rasbaches) zusammen. Schon zur Römerzeit befand sich auf dem Gebiet des heutigen Ortes ein Tempel des römischen Gottes Janus, welcher jedoch durch einen Überfall der Germanen zerstört wurde.

Leimbach ist während der mittelalterlichen Rodungsphase entstanden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1456. Es gehörte zunächst zur Meierei Kockshausen der luxemburgischen Herrschaft Neuerburg. Zur Zeit der napoleonischen Herrschaft gehörte Leimbach zum Kanton Neuerburg im Wälderdepartement, ehe es 1815 zur Bürgermeisterei Koxhausen im preußischen Kreis Bitburg kam. 1910 lebten im Ort 141 Menschen, die Zahl ist seither durch Landflucht stark rückläufig. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Ort zeitweise wieder französisch besetzt. Im Dezember 1943 wurde Leimbach durch englische Brandbomben stark zerstört. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Leimbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][3]

Jahr Einwohner
1815 54
1835 159
1871 141
1905 124
1939 112
1950 92
Jahr Einwohner
1961 108
1970 86
1987 66
1997 61
2005 63
2015 63

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Leimbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen ist viergeteilt und zeigt in den Feldern 1 und 4 blaue Wellenbalken auf Silbergrund. Sie weisen auf den Rasbach und den Enzbach, zwei bestimmende Gewässer in der Gemarkung hin. Oben links befinden sich drei goldene Ähren auf rotem Grund; die Zahl drei verkörpert die drei Ortsteile Leimbach, Schlinkert und Weidendell. Der Eimer unten rechts bezieht sich auf die weitreichende Funktion und Bedeutung als Meierei und ist Sinnbild eines Abgabegefäßes. Die Grundfarben Silber und Rot weisen auf die luxemburgische Herrschaft Neuerburg hin, zu der Leimbach bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte.[5]

Das Wappen wurde am 5. Februar 2008 vom Gemeinderat beschlossen und am 2. April 2008 von der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm genehmigt.[5]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer einigen landwirtschaftlichen Betrieben sind keine Gewerbebetriebe vorhanden. In der unmittelbaren Nähe von Leimbach ist ein Windpark zu finden. Das Neuerburger Freibad ist auf Leimbacher Gemarkung erbaut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leimbach (bei Neuerburg) – Sammlung von Bildern
  • Einträge zu allen Kulturgütern der Ortsgemeinde Leimbach in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2014, Seite 63 (PDF; 2,4 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. a b Wappen, Flaggen, Fahnen in der Verbandsgemeinde Südeifel, S. 48 (PDF, 6,8 MB)