Menningen (an der Prüm)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Menningen (an der Prüm)
Menningen (an der Prüm)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Menningen (an der Prüm) hervorgehoben
Koordinaten: 49° 50′ N, 6° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Südeifel
Höhe: 170 m ü. NHN
Fläche: 3,42 km2
Einwohner: 180 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54310
Vorwahl: 06525
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 078
Adresse der Verbandsverwaltung: Pestalozzistraße 7
54673 Neuerburg
Webpräsenz: www.suedeifelinfo.de
Ortsbürgermeister: Peter Hinkes
Lage der Ortsgemeinde Menningen (an der Prüm) im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Menningen ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt an der Prüm im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Menningen wird zuerst in einer Urkunde für die Abtei Echternach aus der Zeit zwischen 771 und 814 genannt, und zwar als „Mennegen“.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Menningen zur Propstei Echternach im Herzogtum Luxemburg (Quartier Echternach). Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen die Region damals gehörte, besetzt. Unter der französischen Verwaltung gehörte der Ort von 1795 an zum Arrondissement Bitburg im Departement Wälder und wurde von der Mairie Edingen im Kanton Echternach verwaltet. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress wurde 1815 das vormals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung wurde Menningen 1816 der Bürgermeisterei Ralingen im Landkreis Trier zugeordnet.[2]

Am 7. Juni 1969 wurde Menningen aus dem später aufgelösten Landkreis Trier aus- und in den Landkreis Bitburg eingegliedert.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Menningen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 105
1835 166
1871 191
1905 178
1939 614
1950 174
Jahr Einwohner
1961 157
1970 155
1987 165
1997 154
2005 195
2015 180

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Menningen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen ist silber, geteilt durch einen blauen Wellengöpel, dieser im Schildhaupt belegt mit einer roten dreibogigen Brücke, rechts eine rote heraldische Lilie, belegt mit einem silbernen Kreuz, links ein betagleuchteter Turm mit Satteldach, im Schildfuß ein nimbiertes Grabkreuz, belegt mit einer silbernen Schwurhand.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filialkirche St. Agatha

Das Ortsbild von Menningen wird geprägt vom Menninger Viadukt, einer Eisenbahnbrücke der ehemaligen Nims-Sauertalbahn von Erdorf über Irrel nach Igel. Das Bruchstein-Bauwerk wurde 1915 in Betrieb genommen und im Zweiten Weltkrieg zerstört. In den Folgejahren entstand eine etwas vereinfachte Brücke, die heute noch steht. Über den Viadukt fährt heute kein Zug mehr; die Strecke wurde 1988 stillgelegt und anschließend rückgebaut. Auf der Trasse befindet sich ganz überwiegend ein Radweg.

Die Kirche St. Agatha aus dem 12./13. Jahrhundert erhebt sich in der Dorfmitte inmitten des von einer mächtigen Mauer gestützten Kirchhofs. Die ursprünglich romanischen Bauformen gingen bei Umbauten 1688 und 1842 zum großen Teil verloren.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Menningen (Prüm) – Sammlung von Bildern
  • Einträge zu allen Kulturgütern der Ortsgemeinde Menningen in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Georg Baersch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier, Band 2, Trier, Lintz, 1846, S. 123 (Google Books)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 160 (PDF; 2,1 MB)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen