Hubert Hahne

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Hubert Hahne
Hubert Hahne
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Automobil-Weltmeisterschaft
Erster Start: Großer Preis von Deutschland 1966
Letzter Start: Großer Preis von Deutschland 1968
Konstrukteure
1966 Matra · 1967–1968 BMW Motorsport
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
3
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden:
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Hubert Hahne (* 28. März 1935 in Moers) ist ein ehemaliger deutscher Rennfahrer, der sowohl in Tourenwagen als auch in der Formel 2 erfolgreich war.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hubert ist der Bruder von Wilhelm Hahne, Bernd Hahne, Norbert Hahne und Armin Hahne sowie den beiden Schwestern Christel und Gerda (Mutter von Jörg van Ommen).[1] Nach der Schulzeit absolvierte Hubert Hahne eine kaufmännische Lehre, legte die Kaufmannsgehilfenprüfung ab und arbeitete im Tabakwaren-Großhandel seines Vaters, der außerdem eine Traberzucht betrieb. Von Jugend an liebte Hahne Pferde, wollte aber Techniker werden. Deshalb begann er als 23-Jähriger zusätzlich zu der kaufmännischen Ausbildung eine Lehre als Kraftfahrzeugmechaniker. Später machte er sich als BMW-Händler selbstständig. Hinzu kamen ein BMW-Tuning und der Alleinimport für Lamborghini in Deutschland. Außerdem testete er Honda-Motorräder für die Zeitschrift „power-slide“.

Neben sportlichen Ambitionen wie Fliegen, Schwimmen oder Radfahren sammelt Hubert Hahne Bilder und Ikonen. 1970 heiratete Hubert Hahne die Schauspielerin Diana Körner, von der er jedoch nach wenigen Jahren geschieden wurde. Heute lebt er in Italien.

Motorsportlaufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hahne 1968 im BMW T102 mit 2-l-Motor
Hahne im BMW beim Training zum Eifelrennen 1970 auf dem Nürburgring

Sein erstes Rennen fuhr Hahne 1960 als 25-Jähriger zusammen mit einem Freund bei den 6 Stunden auf dem Nürburgring. Das Ergebnis war für ihn enttäuschend, weil die gut platzierte Mannschaft wegen eines falschen Fahrerwechsels disqualifiziert wurde.

1963 erzielte er seinen ersten großen Erfolg, als er auf einem BMW 700 die Europapokalwertung für Tourenwagen gewann. 1964 beherrschte Hahne mit einem BMW 1800 TI die Deutsche Rundstrecken-Meisterschaft, er siegte 14-mal in 16 Rennen und gewann die Gesamtwertung. 1966 wurde er Europameister. Außerdem umrundete er in einem Rahmenrennen zum Großen Preis von Deutschland am 6. August 1966 mit einem BMW 2000 TI als erster in einem Tourenwagen die Nürburgringnordschleife in weniger als 10 bzw. in 9:58,5 (oder 9:58,9) Minuten. Außerdem gewann er zusammen mit Jacky Ickx das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps.

1966 begann Hahnes Wechsel vom Tourenwagen in die Formel 2. Einen Tag nach seinem Rundenrekord startete er mit einem Matra MS6-B.R.M. der Tyrrell Racing Organization beim Großen Preis von Deutschland und wurde Zweiter in der Formel-2-Wertung hinter Jean-Pierre Beltoise. Ab 1967 fuhr er für BMW (zunächst mit Lola-Fahrgestell), schied beim GP von Deutschland aber mit Aufhängungsschaden aus. 1969 wurde er Zweiter in der Formel-2-Europameisterschaft. 1970 beendete Hahne seine Karriere als Rennfahrer.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Programm zum 33. Internationalen ADAC-Eifelrennen 1970
  • Programm zum Großen Preis von Deutschland 1969
  • Jörg-Thomas Födisch: Nürburgring. Die Chronik der legendären Rennstrecke. Verlagsunion Erich Pabel − Arthur Moewig KG, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3065-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Das Leben von Bernd Hahne, eine Erfolgsgeschichte“, Motorsport aktuell, 4. Mai 2010