Itagüí

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Itagüí
Koordinaten: 6° 10′ N, 75° 37′ W
Karte: Kolumbien
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Itagüí
Itagüí auf der Karte von Kolumbien
Colombia - Antioquia - Itagüí.svg
Lage der Gemeinde Itagüí auf der Karte von Antioquia
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Antioquia
Stadtgründung 1743
Einwohner 279.871 (2019)
– im Ballungsraum 3.952.494
Stadtinsignien
Flag of Itagüí.svg
Escudo de Itagüí.svg
Detaildaten
Fläche 21 km2
Bevölkerungsdichte 13.327 Ew./km2
Höhe 1550 m
Gewässer Río Medellín
Stadtvorsitz León Mario Bedoya López (2016–2019)
Website www.itagui.gov.co
Kirche Nuestra Señora del Rosario
Kirche Nuestra Señora del Rosario
Itagüí von oben
Itagüí von oben
Metro-Station in Itagüí
Metro-Station in Itagüí

Itagüí ist eine Gemeinde (municipio) im kolumbianischen Departamento Antioquia. Sie grenzt direkt an Medellín, die Hauptstadt Antioquias, und gehört zur Metropolregion Valle de Aburrá. Itagüí ist eine der Gemeinden Kolumbiens mit dem höchsten Industrialisierungsgrad.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Itagüí liegt auf einer Höhe von ungefähr 1550 m ü. NN in der Subregion Valle de Aburrá und hat eine Jahresdurchschnittstemperatur zwischen 21 und 26 °C. An die Stadt grenzen im Norden Medellín, im Osten Envigado und Medellín, im Westen La Estrella und Medellín und im Süden Envigado, Sabaneta und La Estrella.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Itagüí hat 279.871 Einwohner, von denen 256.705 im städtischen Teil (cabecera municipal) der Gemeinde leben. In der Metropolregion leben 3.952.494 Menschen (Stand 2019).[2] Itagüí ist mit einer Bevölkerungsdichte von 13.327 Einwohnern pro km² die dichtest besiedelte Gemeinde Kolumbiens.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Itagüí wurde 1743 mit der Errichtung der ersten Kirche gegründet. Ein größeres Wachstum erfuhr der Ort aber erst im 19. Jahrhundert mit der Gründung der ersten privaten Schule 1832, der ersten öffentlichen Schule 1871 und dem Bau eines Friedhofs 1870.[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wichtigste Wirtschaftszweig in Itagüí ist die Industrie. Es gibt Textil-, chemische und metallverarbeitende Industrie.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Itagüí ist angeschlossen an das Metronetz Medellíns.[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Itagüí war bis 2014 der Fußballverein Itagüí FC ansässig, der 2010 in die kolumbianische erste Liga aufgestiegen ist. Der Verein trug seine Heimspiele im Estadio Metropolitano Ciudad de Itagüí aus.[4] Seit 2016 ist der Zweitligist Leones FC in Itagüí ansässig.[5] Itagüí war ein Austragungsort verschiedener Wettkämpfe der Südamerikaspiele, die 2010 in Medellín veranstaltet wurden.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Itagüí – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Itagüí. Alcaldía de Itagüí – Antioquia, abgerufen am 10. Mai 2019 (spanisch, Webseite der Gemeinde Itagüí).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Municipio. Alcaldía de Itagüí - Antioquia, abgerufen am 10. Mai 2019 (spanisch, Informationen zur Gemeinde).
  2. ESTIMACIONES DE POBLACIÓN 1985 - 2005 Y PROYECCIONES DE POBLACIÓN 2005 – 2020 TOTAL DEPARTAMENTAL POR ÁREA. (Excel; 1,72 MB) DANE, 11. Mai 2011, abgerufen am 9. Mai 2019 (spanisch, Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien).
  3. Estación Itagüí. Metro de Medellín, abgerufen am 10. Mai 2019 (spanisch, Informationen zur Station Itagüí der Metro de Medellín).
  4. Las 'Águilas Doradas' se van de Itagüí. elespectador.com, 15. Mai 2014, abgerufen am 10. Mai 2019 (spanisch).
  5. Leones montarán guarida sobre el antiguo nido de las Águilas Doradas. pulzo.com, 29. September 2016, abgerufen am 10. Mai 2019 (spanisch).
  6. En Itagüí están felices con su nuevo coliseo cubierto que servirá para los Juegos Suramericanos. eltiempo.com, 6. Februar 2010, abgerufen am 10. Mai 2019 (spanisch).