James Bond – 007 jagt Dr. No

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Filmdaten
Deutscher Titel James Bond – 007 jagt Dr. No
Originaltitel Dr. No
Logo dr no de.svg
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1962
Länge ca. 110 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie Terence Young
Drehbuch Richard Maibaum,
Johanna Harwood,
Berkely Mather,
Terence Young
Produktion Albert R. Broccoli,
Harry Saltzman
Musik Monty Norman,
John Barry
Kamera Ted Moore
Schnitt Peter R. Hunt
Besetzung
Synchronisation

James Bond – 007 jagt Dr. No (Originaltitel: Dr. No) ist ein britischer Spielfilm nach der gleichnamigen Romanvorlage von Ian Fleming. Es ist der erste Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Flemings Werken entstand. Die beiden Hauptdarsteller Sean Connery und Ursula Andress schafften damit jeweils ihren internationalen Durchbruch. Der Film wurde am 5. Oktober 1962 in London uraufgeführt[2] und startete am 25. Januar 1963 in den bundesdeutschen Kinos.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Strangways, der Station Chief des MI6 in Jamaika, wird zusammen mit seiner Sekretärin ermordet. Die Attentäter nehmen Akten mit der Aufschrift Dr. No an sich und lassen beide Leichen verschwinden. Der britische Agent James Bond (007) wird sofort zu seinem Chef M zitiert und dort instruiert: Er soll nach Jamaika fliegen, um dem Verschwinden Strangways' auf den Grund zu gehen und die Quelle der mysteriösen Energiewellen zu lokalisieren, welche die Flugbahnen US-amerikanischer Raketen aus Cape Canaveral stören. Im Film wird das Aussenden dieser Störwellen Toppling genannt. Bond hat gerade noch Zeit, seine Sachen zu packen und sich kurz seiner neuesten Eroberung Sylvia Trench, die er im Kasino kennengelernt hat, zu widmen. In Jamaika angekommen, wird er von einem Chauffeur abgeholt, der vorgibt, vom britischen Konsul geschickt worden zu sein. Als Bond ihn überwältigt und zur Rede stellen will, nimmt dieser Gift und tötet sich damit. Bond überlebt weitere Mordanschläge. Bei seinen Ermittlungen lernt er den einheimischen Fischer Quarrel und den CIA-Agenten Felix Leiter kennen, die ihn unterstützen. Strangways hat radioaktiv verseuchtes Gestein gesammelt. Der mit Strangways befreundete Professor Dent macht sich verdächtig, als er Bond falsche Informationen über dieses Gestein liefert. Tatsächlich ist Dent Agent eines geheimnisvollen Kriminellen und versucht mehrere Anschläge auf Bonds Leben. Bond kommt ihm zuvor und erschießt ihn. Nachdem alle Spuren zum Minenbesitzer Dr. No führen, beschließt Bond, auf dessen Insel Crab Key zu fahren. Zusammen mit Quarrel fährt er dorthin. Dort trifft er auf die schöne Muschelsammlerin Honey Ryder, die Dr. No verdächtigt, ihren Vater ermordet zu haben. Zusammen mit Quarrel und Honey dringt Bond in das Herz der Insel vor. In einem radioaktiv kontaminierten Sumpf werden sie von Dr. Nos Wachen gestellt. Quarrel wird getötet, Bond und Honey werden gefangen genommen. Zu ihrer Überraschung werden sie wie Gäste und nicht wie Gefangene behandelt und schließlich Dr. No persönlich vorgestellt. Dieser entpuppt sich als fanatischer Wissenschaftler, der sich für die Geringschätzung seiner wissenschaftlichen Fähigkeiten an den USA rächen will. Amerikanische Raketen, die von Cape Canaveral starten, werden von ihm mittels Toppling[3] zum Absturz gebracht, die Energie dazu gewinnt er aus einem eigenen Kernreaktor.

Da Dr. No von Bonds Fähigkeiten beeindruckt ist, bietet er ihm die Mitarbeit in seiner Verbrecherorganisation G.O.F.T.E.R. (Geheimorganisation für Terror, Erpressung und Rache, im englischsprachigen Original: S.P.E.C.T.R.E.) an. Als Bond ablehnt, lässt er ihn zusammenschlagen und einsperren. Bond kann aus seiner Zelle entkommen und getarnt im Schutzanzug eines Technikers den Atomreaktor sabotieren. Während der Stützpunkt um sie herum zu explodieren beginnt, stellt sich Dr. No Bond zum Kampf und stirbt, als ihn dieser in das kochende Kühlwasser des Reaktors stößt. Zusammen mit Honey kann Bond dann in letzter Sekunde von der Insel in einem kleinen Boot entkommen. Als Felix Leiter die beiden retten will, verzichtet Bond darauf, um noch etwas Zeit mit Honey zu verbringen.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Verfilmung einer möglichen James-Bond-Reihe wurde der Roman Feuerball ins Auge gefasst. Aufgrund der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen Ian Fleming, Kevin McClory und Jack Whittingham entschied sich die Produktionsfirma Eon Productions dann jedoch für den Roman Dr. No.

Die in James Bond – 007 jagt Dr. No von Eon Productions erstmals auf die Leinwand gebrachten Merkmale der Filmfigur James Bond wurden in Anlehnung an die von Ian Fleming erschaffene gleichnamige Romanfigur entwickelt. Ebenfalls übernommen wurde der familiäre Hintergrund der Figur, auch wenn Fleming erst nach dem Start der Filmreihe den Vater des Geheimagenten zum Schotten machte. Dies geschah in Anlehnung an den Schauspieler Sean Connery, der am rechten Unterarm eine Tätowierung mit den Worten Scotland forever trägt.[4] Des Weiteren stammen die Begrüßung „Mein Name ist Bond. James Bond.“ und ein Großteil der Rollennamen aus den Romanen.

Das Konzept der Filmreihe wird im ersten Teil teilweise eingeführt. Dazu zählt die von Monty Norman komponierte und dem Orchester John Barry gespielte Erkennungsmelodie, der Revolverlauf-Beginn jedes James-Bond-Films, mindestens eine starke und erotische Frauenrolle, die Wahl von exotischen Handlungsorten, die Verwendung von Gadgets und besonderen Fahrzeugen zur Rettung der Welt und ein Charakterkopf eines größenwahnsinnigen Bösewichts. Dieser wird von verschiedenen Handlangern unterstützt. Gegenüber den folgenden Filmen der Reihe fehlt bei James Bond – 007 jagt Dr. No die obligatorische Einleitungssequenz, der so genannte Teaser - erstmals verwendet in dem Kinofilm Liebesgrüße aus Moskau.

United Artists hatte schon vor Drehbeginn einen Vertrag über den Vertrieb von sechs James-Bond-Filmen abgeschlossen, und als sich der Erfolg von James Bond jagt Dr. No. abzuzeichnen begann, startete Eon Productions Ltd. mit der Produktion des zweiten Films Liebesgrüße aus Moskau.

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Suche nach einem Hauptdarsteller gestaltete sich schwierig. Man hoffte gar, per Zeitungswettbewerb einen passenden Darsteller zu finden. Aus über 1000 Bewerbern wählte man sechs für Probeaufnahmen aus und ein Model namens Peter Anthony ging als Sieger aus dem Auswahlverfahren hervor, wurde aber trotzdem für nicht auf die Rolle passend gehalten.[5]

Weitere Schauspieler, die angeblich für die Rolle in Betracht gezogen wurden, waren Richard Johnson, Rex Harrison, Trevor Howard, Max von Sydow und Roger Moore, der später der dritte Darsteller des James Bond werden sollte. Patrick McGoohan wurde die Rolle angeblich sogar angeboten, er lehnte jedoch ab, da er den Charakter als zu brutal empfand.[5]

Produzent Albert R. Broccoli hätte gerne Cary Grant in der Rolle gesehen, der Autor der Buchvorlage Ian Fleming favorisierte David Niven, Roger Moore oder seinen Cousin Christopher Lee für die Rolle.[5]

Der Name Connerys kam erstmals in Spiel, als der Produzent Benjamin Fisz diesen den Produzenten auf einer Party ins Spiel brachte. Daraufhin wurde Connery im Oktober 1961 nach London zu Gesprächen mit Broccoli und Saltzman eingeladen. Diese waren sofort von der Körpersprache Connerys beeindruckt und wollten ihn unter Vertrag nehmen, die United Artists waren zunächst jedoch noch zurückhaltend und hofften, dass sich ein besserer Darsteller fände, wenn man mit der Suche fortfahre. Broccoli und Saltzman waren jedoch von Connery überzeugt und boten ihm im späten Oktober 1961 einen Vertrag über mehrere Filme an, den dieser auch annahm.[5] Mit diesem Vertrag verpflichtete sich Connery, von 1962 bis 1967 jedes Jahr einen James-Bond-Film zu drehen.[6]

Die bekannte Figur „Q“, alias Major Boothroyd, wird in diesem Film noch von dem Schauspieler Peter Burton gespielt. Ab dem zweiten Bond-Film Liebesgrüße aus Moskau trat dann Desmond Llewelyn in der Rolle auf und spielte sie bis zu seinem Tod 1999.

Bereits in diesem Film waren Bernard Lee als Geheimdienstchef „M“ und Lois Maxwell als die in Bond verliebte Sekretärin Miss Moneypenny zu sehen. Beide Darsteller spielten ihre Rolle jahrzehntelang.

Anthony Dawson, der den verräterischen Professor Dent spielte, war in den Bond-Filmen Liebesgrüße aus Moskau und Feuerball als Bösewicht Blofeld jeweils nur im Ansatz zu sehen und wurde in den Credits auch nicht erwähnt.

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden vom 16. Januar 1962 bis zum 30. März 1962 statt.[7]

Der Bühnenbildner Ken Adam wurde von den Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman beauftragt, die unterschiedlichen Kulissen in den Pinewood Studios zu bauen. Trotz des niedrigen Budgets für die Kulissen schuf Adam eine futuristische, wenig realitätsnahe Welt und leistete damit einen nicht unerheblichen Beitrag zu dem durchschlagenden Erfolg an den Kinokassen. Obwohl sich die Produzenten Broccoli und Saltzman ihrer Sache sicher waren, wurde ihnen vom Filmunternehmen United Artists nur ein relativ geringes Budget von rund einer Million Dollar zur Verfügung gestellt. Allein in Großbritannien spielte der Kinofilm die Produktionskosten um ein Vielfaches wieder ein.

Maurice Binder, der die Vorspannsequenzen von 1962 bis 1989 (ausgenommen Liebesgrüße aus Moskau und Goldfinger) gestaltete, filmte für den „Pistolenlauf“ zu Beginn der Filme mit einer Lochkamera das Innere eines echten Pistolenlaufes. Das, was der Zuschauer am Anfang von James Bond – 007 jagt Dr. No bis Lizenz zum Töten sieht, ist also ein echter Pistolenlauf. Ab GoldenEye wurden die Pistolenläufe per Computer erzeugt.

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An den folgenden Orten wurde gedreht:[8]

Gadgets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Film erhielt Bond zum ersten Mal seine neue Waffe, die Walther PPK, er tauschte sie gegen seine Beretta 418 ein, da diese in seinem letzten Einsatz eine Ladehemmung gehabt habe. Die im Film als Walther PPK dargestellte Pistole ist in Wirklichkeit eine Walther PP.[9]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film startet mit dem James-Bond-Thema, dessen Urheberschaft Monty Norman in zwei Prozessen zugesprochen wurde. Auf Tonträger-Veröffentlichungen wird immer wieder John Barry als Komponist angegeben, der tatsächlich speziell auf Normans Wunsch nur als Orchestrator für das Titelthema engagiert wurde.[10] In der DVD-Dokumentation Inside Dr. No singt Norman die ersten Verse eines Liedes, das er Jahre zuvor für eine Bühnenproduktion geschrieben hatte und das in verschiedenen Passagen schon Anklänge an das James-Bond-Thema aufweist. Jedoch war es zweifelsfrei John Barry, der mit seiner Interpretation das dann als Gunbarrel Theme (durch den Pistolenlauf gesehen) bezeichnete Thema erst weltberühmt gemacht hat. Auf dem in Mono veröffentlichten Soundtrack-Album[11] (alle weiteren Bond-Filmmusiken wurden dann in Stereo veröffentlicht) sind Normans verschiedene Bearbeitungen des karibischen Volkslieds Underneath The Mango Tree und von Three Blind Mice, bezeichnet als Kingston Calypso, enthalten. Es fehlen aber alle späteren typischen Musikelemente wie das Action-Thema 007, das John Barry erst bei Liebesgrüße aus Moskau einführte. Norman hat auf dem Soundtrack zwar ein zweites James Bond Theme untergebracht, es hat jedoch mit dem später als solches bezeichneten Musikstück keine Gemeinsamkeiten und ist nie wieder verwendet worden.

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Soundtrack erschien erstmals 1962 bei United Artists Records auf LP. In den 1980ern wurde eine erste CD-Pressung durch EMI Records herausgebracht.

  1. James Bond Theme (01:48)
  2. Kingston Calypso (02:45)
  3. Jamaican Rock (02:05)
  4. Jump Up (02:13)
  5. Audio Bongo (01:33)
  6. Under The Mango Tree (02:25)
  7. Twisting With James (03:12)
  8. Jamaica Jazz (01:08)
  9. Under The Mango Tree (02:46)
  10. Jump Up (01:30)
  11. Dr. No's Fantasy (01:43)
  12. Kingston Calypso (02:31)
  13. The Island Speaks (03:23)
  14. Under The Mango Tree (02:44)
  15. The Boy's Chase (01:34)
  16. Dr. No's Theme (02:02)
  17. James Bond Theme (02:24)
  18. Love At Last (01:53)

Nach dem Jubiläum „40 Jahre James Bond“ wurde von Capitol Records 2003 eine neue, aufgearbeitete Fassung veröffentlicht.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der deutschsprachigen Synchronisation wurden einige Details der Handlung gegenüber der englischsprachigen Originalfassung verändert.[12] Im englischen Originalton gibt Dr. No an, der ungewollte Sohn eines deutschen Missionars und eines chinesischen Mädchens zu sein, während in der deutschsprachigen Sprachfassung von einem britischen Missionar als Vater die Rede ist.[12]

Die Verbrecherorganisation heißt in der deutschen Synchronisation als Übersetzung von S.P.E.C.T.R.E (Special Executive For Counter Intelligence, Terrorism, Revenge, and Extortion) G.O.F.T.E.R (Geheimorganisation Für Terrorismus, Erpressung und Rache). In Liebesgrüße aus Moskau und Feuerball PHANTOM genannt, heißt die Organisation ab Man lebt nur zweimal wie in der englischen Fassung S.P.E.C.T.R.E.

Rolle Schauspieler Deutscher Synchronsprecher[13]
James Bond Sean Connery Klaus Kindler
Honey Ryder Ursula Andress Uta Hallant
Dr. Julius No Joseph Wiseman Friedrich Joloff
M Bernard Lee Siegfried Schürenberg
Felix Leiter Jack Lord Rainer Brandt
Miss Taro Zena Marshall Brigitte Grothum
Quarrel John Kitzmiller Gerd Duwner
Sylvia Trench Eunice Gayson Eva Katharina Schultz
Miss Moneypenny Lois Maxwell Beate Hasenau
John Strangways Timothy Moxon Eckart Dux
Puss-Feller Lester Prendergast Arnold Marquis
Jones Reginald Carter Herbert Stass
Falsche Reporterin Margaret Le Wars Renate Danz

Uraufführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der britischen Presse wurde James Bond – 007 jagt Dr. No erstmals am 2. Oktober 1962 vorgeführt. Erstmals öffentlich wurde der Film drei Tage später aufgeführt, bevor er am 8. Oktober in den Kinos anlief.[5]

Die US-amerikanische Premiere fand am 7. März 1963 in Gegenwart Sean Connerys auf dem Broadway statt. Zu den anwesenden Gästen zählten Leonard Bernstein, Phyllis Newman, Faye Emerson und Zsa Zsa Gabor. Der Kinostart in den USA erfolgte am 8. Mai 1963.[5]

Nachwirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanzieller Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Bond – 007 jagt Dr. No war ein großer finanzieller Erfolg. Bei einem geschätzten Budget von ca. 1,1 Millionen US-Dollar spielte er weltweit beinahe 60 Millionen US-Dollar ein, davon etwa 16 Millionen in den Vereinigten Staaten.[7]

Zeitgenössische Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Erscheinungszeitpunkt erhielt der Film gemischte Kritiken.[5]

Spätere Bewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

James Bond – 007 jagt Dr. No wird rückblickend als überdurchschnittlicher Beitrag zur James-Bond-Serie angesehen, was auch die Platzierungen in zahlreichen Ranglisten der letzten Jahre belegen.

Die Zeitschrift Entertainment Weekly erstellte 2006, 44 Jahre nach Veröffentlichung des Films, eine Rangfolge der James-Bond-Filme, wobei Dr. No als 7. von 21 Filmen abschnitt.[14] Im selben Jahr bewerteten die Mitarbeiter der Multimedia-Webseite IGN die Bond-Filme und wählten Dr. No auf Platz 6.[15]

Zwischen 2011 und 2012 wurde von den Besuchern der James-Bond-Fanseite MI6-HQ.com über die besten Bond-Filme abgestimmt, wobei Dr. No Platz 9 von 22 Filmen erreichte.[16]

Im Jahr 2012 wurden die Bond-Filme auch durch die Leser des 007 Magazine bewertet. Dr. No belegte den 6. von 24 Plätzen.[17] In einer ebenfalls 2012 veröffentlichten Liste des Rolling Stone nimmt Dr. No Platz 6 von 24 James-Bond-Filmen ein.[18]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Globe Award 1964

Laurel Award 1964

  • 2. Platz in der Kategorie Bestes Action-Drama
  • 3. Platz in der Kategorie Bester Action-Darsteller für Sean Connery

Das British Film Institute wählte 007 jagt Dr. No im Jahre 1999 auf Platz 41 der besten britischen Filme aller Zeiten.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VHS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde erstmals in den 1980ern auf VHS von MGM Home Entertainment veröffentlicht. In Deutschland übernahm dies ab 1982[19] Warner Home Video erst als Leih- und ab 1984 als Kaufversion. Die letzte Version wurde durch ein einheitliches Design im Jahr 1996 veröffentlicht, die sich aber erheblich von der englischen Version unterschied. Die neu generierten Collagen prägten bei allen Bond-Filmen von 1996 bis 2006 das Bild der Verpackungen.

DVD und Blu-Ray[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als DVD wurde der Film erstmals im Jahre 2000 als Special Edition von 20th Century Fox Entertainment auf den Markt gebracht. Von 2006 bis 2012 wurde sie neu gestaltet als Ultimate Edition. Seit 2008 ist der Film auch auf Blu-Ray erhältlich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für James Bond – 007 jagt Dr. No. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2008 (PDF; Prüf­nummer: 29 206 V/DVD).
  2. Tesche, Seite 425
  3. Begriffserklärung Toppling
  4. Seite mit Tattoo-Bild
  5. a b c d e f g Production Notes. Auf: mi6-hq.com (englisch). Abgerufen am 10. November 2015.
  6. Steve Rubin, Siegfried Tesche: Die Hintergrund-Story zu 25 Jahre Bond Kino Verlag, Hamburg 1987, ISBN 3-89324-026-8, S. 77.
  7. a b Box office / business for Dr. No Auf: imdb.com (englisch). Abgerufen am 10. November 2015.
  8. Siegfried Tesche: Der große James Bond-Atlas. Wissen Media Verlag, Gütersloh/München 2008, ISBN 978-3-577-07305-9, S. 114/115
  9. Internet Movie Firearms Database
  10. The James Bond Theme Story. In: montynorman.com
  11. Liste der verschiedene Ausgaben des Soundtrack-Albums In: soundtrackcollector.com
  12. a b Münstersche Zeitung: 007 – Im Auftrag der Zensur: „Skyfall“ fällt in China der Schere zum Opfer, Titelseite, Ilka Bärwald, 23. Januar 2013
  13. James Bond – 007 jagt Dr. No in der Deutschen Synchronkartei, abgerufen am 17. November 2012.
  14. Countdown: Ranking the Bond Films auf ew.com (englisch), abgerufen am 10. November 2015.
  15. James Bond's Top 20 – Ranking 007's films from worst to best. Auf: ign.com (englisch). Abgerufen am 10. November 2015.
  16. Best Bond Film Results. auf: mi6-hq.com (englisch), abgerufen am 10. November 2015.
  17. 007 MAGAZINE readers vote On Her Majesty's Secret Service as greatest ever Bond film! auf: 007magazine.co.uk (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2012.
  18. James Bond's Best and Worst: Peter Travers Ranks All 24 Movies auf rollingstone.com (englisch), abgerufen am 10. November 2015.
  19. http://007homevideo.com/vtape_de_precert.html