Zum Inhalt springen

Kanton Oloron-Sainte-Marie-1

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kanton Oloron-Sainte-Marie-1
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Pyrénées-Atlantiques
Arrondissement Oloron-Sainte-Marie
Hauptort Oloron-Sainte-Marie
Gründungsdatum 22. März 2015
Einwohner 20.027 (1. Jan. 2023)
Bevölkerungsdichte 23 Einw./km²
Fläche 856,74 km²
Gemeinden 3212
INSEE-Code 6414

Lage des Kantons Oloron-Sainte-Marie-1 im
Département Pyrénées-Atlantiques

Der Oloron-Sainte-Marie-1 ist seit 2015 ein französischer Wahlkreis im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sein Gebiet liegt im Arrondissement Oloron-Sainte-Marie, sein Hauptort ist Oloron-Sainte-Marie.

Eine neue territoriale Aufteilung der Kantone des Départements Pyrenees-Atlantiques ist seit den Wahlen 2015 im Département wirksam. Es ist durch das Dekret vom 25. Februar 2014 in Anwendung der Gesetze vom 17. Mai 2013 definiert. Von diesen Wahlen an werden die Vertreter des Départementrats für sechs Jahre in einer romanischen Mehrheitswahl in bis zu zwei Wahlgängen in den Kantonen gewählt, wobei jeder Kanton ein gewähltes Paar verschiedenen Geschlechts in den Départementrat sendet. Die Teilnahme an einer allfälligen Stichwahl erfordert einen Stimmenanteil von 12,5 % der Wahlberechtigten im ersten Wahlgang. Die Anzahl der Kantone eines Départements wird auf die Hälfte der Anzahl der Kantone am 1. Januar 2013 reduziert, aufgerundet auf eine ungerade Zahl, wenn die Division eine gerade Zahl ergibt. Deshalb war ein neuer Zuschnitt der Kantone im Département notwendig, bei dem die Zahl der Kantone von 52 auf nunmehr 27 reduziert wurde.[1]

2015 wurde der Kanton aus dem Teil der Gemeinde Oloron-Sainte-Marie, der sich am linken Ufer des Gave d’Aspe und des Gave d’Oloron befindet, sowie 33 Gemeinden der folgenden ehemaligen Kantone gebildet:

Der Kanton besteht aus 33 Gemeinden und Gemeindeteilen mit insgesamt 20.027 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) auf einer Gesamtfläche von 856,74 km²:

Gemeinde Einwohner
1. Januar 2023
Fläche
km²
Dichte
Einw./km²
Code
INSEE
Postleitzahl
Accous 471 60,68 8 64006 64490
Agnos 1.044 9,18 114 64007 64400
Ance Féas 624 23,83 26 64225 64570
Aramits 659 29,55 22 64029 64570
Aren 246 7,39 33 64039 64400
Arette 1.032 92,23 11 64040 64570
Asasp-Arros 516 23,59 22 64064 64660
Aydius 102 34,72 3 64085 64490
Bedous 568 11,64 49 64104 64490
Bidos 1.102 1,36 810 64126 64400
Borce 112 58,05 2 64136 64490
Cette-Eygun 66 18,97 3 64185 64490
Escot 118 22,66 5 64206 64490
Esquiule 522 28,58 18 64217 64400
Etsaut 74 34,95 2 64223 64490
Eysus 625 6,72 93 64224 64400
Géronce 492 15,99 31 64241 64400
Geüs-d’Oloron 261 6,57 40 64244 64400
Gurmençon 867 2,98 291 64252 64400
Issor 256 23,00 11 64276 64570
Lanne-en-Barétous 481 41,48 12 64310 64570
Lées-Athas 229 44,81 5 64330 64490
Lescun 163 60,66 3 64336 64490
Lourdios-Ichère 145 16,24 9 64351 64570
Lurbe-Saint-Christau 207 7,47 28 64360 64660
Moumour 814 8,05 101 64409 64400
Oloron-Sainte-Marie [A 1] 6.891 21,20 325 64422 64400
Orin 269 4,29 63 64426 64400
Osse-en-Aspe 330 43,03 8 64433 64490
Préchacq-Josbaig 299 8,31 36 64458 64190
Saint-Goin 219 5,54 40 64481 64400
Sarrance 152 46,75 3 64506 64490
Urdos 71 36,27 2 64542 64490
Kanton Oloron-Sainte-Marie-1 20.027 856,74 23 6414 – 
  1. Nur der nordwestliche Teil der Gemeinde, der Rest gehört zum Oloron-Sainte-Marie-2.

Veränderungen im Gemeindebestand seit der landesweiten Neuordnung der Kantone

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017: Fusion Ance und FéasAnce Féas

Im ersten Wahlgang am 22. März 2015 erreichte keines der Kandidatenpaare die absolute Mehrheit. Als Resultat der Stichwahl am 29. März 2015 wurden folgende Vertreter in den Départementrat gewählt:

  • Jean-Claude Coste (DVG) und
  • Marie-Lyse Gaston (DVG)

mit einem Stimmenanteil von 57,72 % (Wahlbeteiligung bei der Stichwahl: 65,89 %).[3]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. LOI n° 2013-403 du 17 mai 2013 relative à l'élection des conseillers départementaux, des conseillers municipaux et des conseillers communautaires, et modifiant le calendrier électoral. Légifrance, 17. Mai 2013, abgerufen am 20. Juni 2017 (französisch).
  2. Décret n° 2014-248 du 25 février 2014 portant délimitation des cantons dans le département des Pyrénées-Atlantiques. Légifrance, 21. März 2014, abgerufen am 3. Juni 2017 (französisch).
  3. Résultats des élections départementales 2015. Innenministerium, 29. März 2015, abgerufen am 3. Juni 2017 (französisch).